Beiträge von Wutzi

    Hallo Zyto, einzelne Maden sind sicher nur ein Ekelproblem. Wenn’s viele werden, wird’s schon problematischer. Maden benutzen keine Toilette außerhalb des Pilzes und ihre Stoffwechselendprodukte beschleunigen das Vergammeln. Du solltest sie also besser nicht essen, wenn du Magen- Darmprobleme vermeiden willst.

    Hallo,

    Natürlich sind die essbar , wie der ganze Pilz.

    Gibt allerdings so ein schwammiges Mundgefühl und das mag nicht jeder.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Norbert, nicht wenn du die Pilze trocknest oder sie richtig knackig brätst, vorausgesetzt, du nimmst keine alten, schlabberigen Pilze🥴. Aber das tun wir ja sowieso nicht.

    Hallo Sebastian, danke für den abwechslungsreichen Beitrag und vor allem für die Erklärungen bei den Täublingen. Das ist sehr einprägsam, besser als jedes Pilzbuch. Du hast ja schon das gesamte Pilzspektrum am Start, einschließlich Cortinarien. Es war ein Vergnügen, deinem Waldspaziergang zu folgen.

    Hallo Karl und Bernd,

    die Ledertäublinge fand ich alle im selben kleinen Tal. Einmal zwei Arten in unmittelbarer Nachbarschaft. Der eine sah dem von dir der Sammlung hinzugefügten Gruppe recht ähnlich aber eher ocker als rosa. Leider habe ich davon gar keine Fotos gemacht, sondern ihn nur spaßeshalber untersucht und die Reaktionen, sowie die Mikrobilder erfasst. Ich wollte nur mal so ein bisschen Täubling üben.

    Die dunkelbraune Variante konnte ich relativ schnell bestimmen - der Klassiker. Der ockergrünliche hat mir dann die Haare durch den Hut getrieben. Und ja, Karl, jetzt wo ich die Variabilität dieser Herzchen erlebt habe, bin ich natürlich froh über diesen Wissenszuwachs. Das ist für mich ein echter Täublingsquantensprung ;). Ich hatte ihn inzwischen in dunkelocker mit hellerer Mitte, dunkelbraun, mittelbraun, ockergrünlich und weinrot mit dunklerer Mitte. Ich bin gespannt, ob der noch mehr kann.

    Hallo,

    es freut mich zu Euch gefunden zu haben. Ich bin seit 1987 PSV, bin Mitglied im Stuttgarter Pilzverein und in der DGFM. Dazu noch im Pilzverein in Bergen/Norwegen.

    Da ich leider keinen Verein in meiner Nähe habe hoffe ich hier neue Kontakte knüpfen zu können.

    Gruß Pilzeboernie :cool:

    Hallo Pilzboernie, (welcome). Eine schöne Vorstellung! Sicher findet sich jemand in deiner Nähe, der auch Lust hat auf Pilztouren.

    Hallo Micha, mit ein bisschen Glück kommen vielleicht noch welche nach. Ich drück dir die Daumen!

    Daniel, du sollst ja deinen Entdeckergeist gar nicht zügeln. Aber schau doch mal die Ausgangsfrage dieses Threads an. Sie lautete- Sind das Pfifferlinge. Antwort: nein und dann eine für Anfänger plausible Begründung. Die manchmal hohlen Stiele helfen da nicht weiter.

    Hallo MicNit, (welcome). Erst einmal ein großes Kompliment. Du hast deine Funde wirklich gut dokumentiert. Ich bin zwar keine Lackporlingsexpertin, aber ich denke schon, dass es welche sind. Schade, dass du sie nicht noch ein bisschen hast wachsen lassen. Dann hätten sie möglicherweise einen Stiel bekommen und dann ich würde denken, dass sie Ganoderma lucidum heißen. Bestimmt gibts jemanden, der dir Genaueres sagen kann. Aber es ist wirklich schade, dass du sie alle im Babystadium gemeuchelt hast. ==14

    Ach Daniel, so viel Recherche ==Gnolm11. Klar können Stiele im Alter auch einmal hohl sein, aber sie sind es nicht eben nicht meist, wie du einer Anfängerin, die hier Rat sucht, schriebst.

    Man zieht doch immer die wesentlichen, die klaren Unterscheidungsmerkmale heran.


    z.B. Lamellen: Symmetrisch ausgebildete Lamellen vs. meist unregelmäßig gebildete Leisten, die zudem oft queradrig verbunden sind.


    Haptik: weiche Konsistenz vs. feste Fruchtkörper


    Farbe: oft mit Orangetönen vs. gelbe, aber eben keine orange Farbtöne.


    Einen hohlen Stiel würde ich im Vergleich nur dann heranziehen, wenn er ins Auge fallen würde. Also Beispielsweise beim Fichtenreizker.

    Hallo Wutzi

    Ist die 4 und 5 wirklich die gleiche Art?

    BG Andy

    Hallo Andy, ich denke schon. Jung sind die Hüte sehr dunkel und glänzen. Im Alter fasert die Huthaut auf und die Farbe verblasst. Ich beobachte die kleine Magerwiese seit 2 Jahren. Es ist enorm, was da alles wächst.

    Heute Vormittag habe ich noch ein Fotos von den jungen Entolomas gemacht.

    Hallo Claudia,


    da machst Du mir jetzt Konkurenz mit deiner Audienz bei der thüringer Königsfamilie. Ich kenne die ja auch nur aus deiner Ecke. Danke das ich sie hier einmal wiedersehen durfte.


    VG Jörg

    Hallo Jörg, da hast du mir tatsächlich etwas voraus. Deine Majestäten sind mir nämlich noch nie begegnet. Aber hier gibts eben keine Boletenparks.

    Danke für´s Zeigen! Ich habe den noch nicht in Natura gesehen. Nach deinen Fotos und den Warzenbändern um die Stielknolle zu urteilen, ist das ein weiterer Verwechslungspartner für A. franchetii, zumal dessen gelbe Velumflöckchen ausbleichen können.

    Gruß,

    Frank

    Hallo Frank,

    ein Urteil kann ich mir schlecht erlauben, da ich A. franchetii bislang nur auf Fotos gesehen habe. A. regalis habe ich aber immer- auch im Babystadium -mit brauner Huthaut sehen, niemals hell. vielleicht ist das der entscheidende Unterschied.

    Hallo zusammen,

    eigentlich will ich mich ja nicht mit Täublingen beschäftigen. Zumindest nicht intensiver. Denn am Ende steht regelmäßig Frust. Trotz eifriger Bemühungen bleiben Bestimmungsversuche regelmäßig ergebnislos.


    Hier im Forum werden häufig Täublingsanfragen gestellt und auch eifrig beantwortet. Ratsuchenden wird oft der Eindruck vermittelt, dass die eindeutige Bestimmung aufgrund einiger Fotos möglich wäre. Das kann bei wenigen Arten möglich sein, aber in der Regel klappt das nicht.


    Nach dem Regen in den letzten Wochen sprießen endlich die Pilze, auch Täublinge. Und weil es unter ihnen recht markante, große, kräftig gefärbt in rot, braun und grün gab, nahm ich sie entgegen aller guten Vorsätze mit, um sie zu bestimmen.


    Nach den üblichen Tests mit Guajak, Schwefeldioxid und Phenol nahm ich an, der grüne Täubling sei ein Grüner Speisetäubling. Zumindest bis zu dem Blick durchs Mikroskop.

    Doch da wollte die Sporengröße partout nicht passen. Glücklicherweise hat frau ja manchmal Glück und einen Joker im Ärmel. Der hieße diesmal Andreas Gminder - mollisia und führte gerade einen F2-Kurs in Oberhof durch, an dem einige Kollegen meiner Saalfelder Pilzgruppe teilnahmen. Andreas kommentierte meiner Erkundungen mit "integra". Die Ferndiagnose erwies sich als Volltreffer. Einige Tage und Wutanfälle später keimte die Erkenntnis, dass auch der rote und der braune Täubling denselben Namen tragen.


    Hier mal ein paar Fotos der Frust-Täublinge, die sich nach nervenzerfetzender Recherche alle! als Leder-Täublinge entpuppten.


    1. ocker mit Grünstich


    2. am Folgetag - der rotbraune und günliche Täubling hatten identische Chemiereaktionen


    3. Sporenfarbe war identisch


    4. Sporengröße ohne nennenswerte Abweichungen


    5. ocker mit heller Mitte


    6. weinrot


    7. völlig verschiedene Farben derselben Art: Russula Integra - Braunroter Ledertäubling


    Hätte ich vorher gewusst, wie sich diese Täublingsgeschichte entwickelt, wären die Fotos aussagekräftiger. Karl hat bessere Fotos dieser Art. Und er hat dieselbe Variabilität bei nicht nur bei Ledertäublingen sondern auch bei Heringstäublingen dokumentiert. Ich bin jedenfalls vorsichtig bei der Kommentierung von Täublingsanfragen.