Beiträge von Wutzi

    Huhu Niclas,

    auf Foto 1-4 sehe ich außerdem die hier nicht so sehr beliebten Pratzen🥴.

    Bei 5 kommt als Alternative zu dem von Jörg vorgeschlagenen vielleicht auch Mycena galericulata infrage. Foto ist nicht so aussagekräftig und Beschreibung fehlt.

    Hallo Stefan, bei mir wächst er mit Vorliebe an Fichten🥴.

    Hallo Pablo,

    die allerbesten Wünsche zum Geburtstag nachträglich.

    Bleib gesund und genieße das Leben!


    Deine Beiträge waren immer fundiert, durchdacht und du hast hier viel Zeit investiert. von dir konnte ich sehr viel lernen.

    Ich verstehe sehr gut, dass du dich zurückgezogen hast, aber kannst du nicht mal ein ganz klitzekleines Lebenszeichen von dir geben, damit ich weiß, dass es dir gut geht.🥴


    Einen Geburtstags-Pilzstrauß gibts natürlich auch.


    Wanderröte krieg' ich immer, wenn's bergauf geht :grotwerd: .

    Im Ernst: bei Lyme Borreliose zeigt sich längst nicht immer eine Wanderröte. Fehlt diese, heißt das nicht, keine Infektion mit Borrelien vorliegt. Soweit ich weiß, gilt aber anders herum: Wanderröte ist ein sicheres Infektionszeichen. Spätestens damit würde ich auch ohne weitere Symptome zum Arzt gehen. Bei grippeähnlichen Symptomen in zeitlicher Nähe zu einem Zeckenbiss auch. Eine verschleppte Borreliose ist fies und hartnäckig.


    LG Michael

    Ja klar, wenn Infektionszeichen im zeitlichen Zusammenhang mit einem Zeckenbis stehen, dann unbedingtzum Arzt. Aber wenn du symptomlos bist, hilft dir auch der Arztbesuch nicht. Schon gar nicht unmittelbar nach dem Stich.

    Hallo Racoon,

    auf den letzten 7 Fotos sehe ich Parasole. Bei den Fotos am Anfang scheint es sich um eine rötende/bräunende Art zu handeln, obwohl die Huthaut nach dem Sternschuppigen Schirmpilz aussieht.

    Leider schreibst du nichts zu den Fundumständen und ein Blick auf die Stielbasis wäre auch erhellend.

    Ich denke auch, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte. Wozu bei einem Zeckenbiss zum Arzt? Der kann die Zecke auch nur entfernen. Übrigens gibts da so kleine Plastikwerkzeuge, die aussehen wie Kuhfüße. Ich finde, die eignen sich am besten zur Entfernung. Sogar Hund und Katze lassen sich damit freiwillig die Zecken herausdrehen. Zecken haben zwar kein Gewinde, aber tatsächlich lassen sie los, wenn man die ins Werkzeug eingeklemmte Zecke "herausschraubt".


    Wer hier in meiner Region unterwegs ist, fängt sich zwangsläufig Zecken ein. Es reicht der Weg in den Garten, Wegbringen des Komposteimers um sich einen dieser lästigen Achtbeiner einzufangen. Die Nymphen sind anfangs rosa. Man sieht man erst, wenn sie sich vollgesaugt haben. Um Zeckenstiche zu verhindern, müsste man sich ständig umziehen und untersuchen. Nee. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade. In diesem Jahr hatte ich bis heute nur 6 Zecken. Zwei Nymphen, zwei Adulte. Zecke raus, ein Tropfen Rotöl auf den Stich und gut. Passiert ist dieses Jahr nichts. Mein Immunsystem scheint gut zu funktionieren, oder die Zecken waren borrelienfrei.


    Mit einem frischen Zeckenstich zum Arzt zu gehen nutzt nichts. Blutuntersuchungen sind erst einige Wochen nach der Infektion aussagekräftig. Der Arzt handelt, wenn sich die Wanderröte zeigt. Das dauert ein paar Wochen. Also auch ein mückenstichgroßer oder größerer roter Fleck an der Stichstelle ist noch kein Grund für Antibiotikagaben. Erst wenn der Fleck wächst und vor allem, wenn das Innere des Flecks wieder hell wird und sich ein roter Ring manifestiert, werden Antibiotika verschrieben.


    Problematisch sind allerdings unentdeckte Infektionen, wenn das Stadium der Wanderröte übersehen wurde. Insofern habe ich schon Respekt vor den Biestern.

    Hallo Chris,

    die Pilze auf den ersten zwei Fotos habe ich hier auch, die anderen habe ich noch nie gesehen. Danke fürs Zeigen, so kann ich sie wenigstens virtuell bewundern!

    Hallo,


    Steinpilze trocken ich niemals. Das macht für mich keinen Sinn, weil das feine Steinpilzaroma dabei verloren geht.


    Steinpilze frisch mit Sahne und Bandnudeln – herrlich.

    Manchmal irren auch frisch gebackne PSV😆. Glückwunsch, lieber Steffen!

    Bandnudeln und

    getrocknete Steinpilze mit Sahne - einfach herrlich.

    Ich denke, das Aroma gewinnen auch die jungen trockenen Pilze, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen und erhitzt werden.

    Hallo Hoppeltusse, eben

    außerdem habe ich gelesen dass man ihn ziemlich lange dünsten soll und sonst auch nicht gerade jedem bekömmlich ist. Deshalb lasse ich es lieber mal... vielen Dank und einen schönen Sonntag noch :thumbup:

    (welcome) , ins Rührei schnippeln ist daher eine ganz schlechte Idee. Die meisten Pilze, auch die hübsche Flockenhexe ist roh giftig und muss gut durchgegart werden Standard wären 20 Minuten. Im Rührei würde das also unter Garantie in die Hose gehen ==Gnolm7 . Kulturchampignons im Rührei sind ok. Die meisten anderen Speisepilze nur, wenn du sie vorher gut garst.


    Unverträglich ist der Flockenstielige Hexenpilz richtig zubereitet nicht.

    Hallo zusammen,


    da ich heute mehr als 40 dieser leuchtend orangefarbenen Fruchtkörper auf einer ca. 400 Quadratmeter kleinen Wiese gefunden habe und die Art nicht so häufig ist, will ich ein paar Fotos zeigen.


    Vorab ein paar Eckdaten zum Pilz.

    Hut: Der Glänzende Orangesaftling zählt mit 3-7 cm Hutdurchmesser zu den größeren seiner Gattung. Der Hut ist hygrophan, jung leuchtend orange gefärbt und blasst später (manchmal streifig) aus über gelborange nach hellgelb.

    Junge Fruchtkörper sind länglich eiförmig. Aufgeschirmt besitzen sie mittig einen Buckel. Die Hutoberfläche ist glatt und glänzend. In feuchtem Zustand schmierig.

    Die Lamellen sind ziemlich weit stehend, untermischt, jung hellgelb, später ins ocker-orange verfärbend

    Der Stiel ist kräftig 6-8 cm, lang und ist 1 -´1,6 cm dick. Gelb, teils rot überfasert, hohl, längsfaserig.

    Das Fruchtfleisch ist gelb, geruchlos

    Geschmack mild

    Geruch neutral


    Standort kleine Magerwiese innerhalb der Ortschaft, seit vielenJahrzehnten 1-2 mal jährlich gemäht, saurer Boden



    Und hier eine kleine Auswahl der schönen Pilze. Sie standen in großen Nestern zusammen



    Hier gut erkennbar die länglich eiförmige Gestalt der jungen Fruchtkörper




    Das Ausblassen und die Hygrophanität sind von jung zu alt gut erkennbar. Auch dass ziemlich große Fruchtkörper gebildet werden können.


    Große, ältere Exemplare besitzen keine Orangetöne mehr.


    Aufgrund desfehlenden Niederschlags reißen auch junge Fruchtkörper schon ein.


    So könnte ich noch stundenlang mit Fotos weitermachen. Aber ich lass das jetzt dabei.


    Ich habe diesmal keine Fruchtkörper entnommen. Die Art hat mir Karl im vorletzten Herbst sicher bestimmt. Das sind Exemplare vom vorletzten Jahr. Die Anastomosen sind gut erkennbar, so wie auch die angehefteten bauchigen Lamellen.


    Na gut, zwei Bilder gibts noch ==Gnolm13


    Hallo Matthias, schöner Fund! Vergleich den mal mit dem Ziegenfußporling. Der ist geschützt, d.h. du darfst den nicht entnehmen. Also entfällt die kulinarische Verwertung🥴.

    Liebe Ulla, mach dir keine Sorgen, das weiß ich doch! Daher bekommen die 12 Pferde auf der Magerwiese auch nichts. Denen gehe ich aus dem Wege

    1. wegen der Einträge, die fatal wären und 2. weil ich nicht will, dass sie mir auf den Pelz rücken, wenn ich Pilze untersuche und fotografiere. Die Tochter meiner Freundin wurde vor kurzem in einer scheinbar ganz entspannten Situation auf der Koppel von einem Reitpferd schwer verletzt. Mir ist wohler, wenn die 12 Tiere auf Abstand sind. Die haben eine riesige Fläche, wesentlich mehr als 10 ha. Sie erstreckt sich bis ganz hoch oben auf den Berg. Hier mal ein Frühlingsbild von oben noch ohne die Landschaftspfleger.




    Oft sehe ich sie tagelang gar nicht. Ich wohne gegenüber von dem Teil der Wiese, wo die meisten Saftlinge sind. Guck mal, so sieht das aus, wenn sie da sind. Dann gehe ich gar nicht erst los auf die Saftlingswiese. Wenn du den Text oben noch einmal genau liest, wirst du feststellen, dass ich vor diesen Pferden geflüchtet bin🥴.


    Meine fünf Jungs stehen auf einer fetten, teilweise krautigen Wiese mit breiten Gräsern, an einigen Stellen sind sogar Brennnesseln. Sie bekommen kleine ganzen Möhren sondern nur jeweils ein paar Scheibchen von einer Möhre, wenn ich vorbei gehe.


    Du siehst schon an der Farbe der Gräser, dass das ein anderes Habitat ist. Aber du bringst mich auf eine Idee. Ich werde im Winter tatsächlich ein bisschen Pferdekacke von der Magerwiese einsammeln und vielleicht hab ich ja Glück, dass ich was Schickes drauf finde. Auf Poronia punctata wage ich nicht zu hoffen.


    .

    Servus Claudia,


    danke für den Bericht, das macht mir ja doch nochmal Hoffnung. Wegen der anhaltenden Trockenheit hab ich's schon fast ein wenig aufgegeben für die Saison, aber vielleicht sollte ich heute doch mal eine kurze Runde drehen. Zumindest Tau hatten wir ja reichlich, die Böden wirken eigentlich ausreichend feucht und ordentlichen Morgennebel und die eine oder andere Wolke haben wir die letzten Tage auch gehabt.

    Moin Florian,

    ich bin ziemlich optimistisch, dass der Tau in den jetzt längeren Nächten zumindest die kleineren Pilze noch sprießen lässt.

    Nach dem Regen vor drei Tagen hier scheint sich auch bei den Großpilzen etwas zu tun.


    Auf deine aurantiosplendens bin ich immer wieder neidisch, die steht inzwischen schon ziemlich an der Spitze meiner Wiesen-Wunschliste, hat sich aber bis heute immer gut genug vor mir versteckt.

    Da musst du jetzt sofort ins Thüringische Schiefergebirge kommen. Besser kann's nicht werden ==Gnolm13.