Hallo Frank, die ersten waren halt schon älter. Da sehen die Lamellen schon aus wie das Sporenpulver, weil die Sporen schon reif sind.
Beiträge von Wutzi
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Ich mag Steinpilze getrocknet noch lieber als frisch, vor allem wegen der Konsistenz.
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Hallo, du musst die auch ganz jung nicht essen😖.
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Hallo,
Steinpilze trocken ich niemals. Das macht für mich keinen Sinn, weil das feine Steinpilzaroma dabei verloren geht.
Steinpilze frisch mit Sahne und Bandnudeln – herrlich.
Manchmal irren auch frisch gebackne PSV😆. Glückwunsch, lieber Steffen!
Bandnudeln und
getrocknete Steinpilze mit Sahne - einfach herrlich.
Ich denke, das Aroma gewinnen auch die jungen trockenen Pilze, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen und erhitzt werden.
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Hallo Hoppeltusse, eben
außerdem habe ich gelesen dass man ihn ziemlich lange dünsten soll und sonst auch nicht gerade jedem bekömmlich ist. Deshalb lasse ich es lieber mal... vielen Dank und einen schönen Sonntag noch

, ins Rührei schnippeln ist daher eine ganz schlechte Idee. Die meisten Pilze, auch die hübsche Flockenhexe ist roh giftig und muss gut durchgegart werden Standard wären 20 Minuten. Im Rührei würde das also unter Garantie in die Hose gehen
. Kulturchampignons im Rührei sind ok. Die meisten anderen Speisepilze nur, wenn du sie vorher gut garst.Unverträglich ist der Flockenstielige Hexenpilz richtig zubereitet nicht.
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Damit mir nichts passiert schalte ich meinen Laptop ab morgen nicht mehr an.
Ich glaub dir kein Wort😆.
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Hallo zusammen,
da ich heute mehr als 40 dieser leuchtend orangefarbenen Fruchtkörper auf einer ca. 400 Quadratmeter kleinen Wiese gefunden habe und die Art nicht so häufig ist, will ich ein paar Fotos zeigen.
Vorab ein paar Eckdaten zum Pilz.
Hut: Der Glänzende Orangesaftling zählt mit 3-7 cm Hutdurchmesser zu den größeren seiner Gattung. Der Hut ist hygrophan, jung leuchtend orange gefärbt und blasst später (manchmal streifig) aus über gelborange nach hellgelb.
Junge Fruchtkörper sind länglich eiförmig. Aufgeschirmt besitzen sie mittig einen Buckel. Die Hutoberfläche ist glatt und glänzend. In feuchtem Zustand schmierig.
Die Lamellen sind ziemlich weit stehend, untermischt, jung hellgelb, später ins ocker-orange verfärbend
Der Stiel ist kräftig 6-8 cm, lang und ist 1 -´1,6 cm dick. Gelb, teils rot überfasert, hohl, längsfaserig.
Das Fruchtfleisch ist gelb, geruchlos
Geschmack mild
Geruch neutral
Standort kleine Magerwiese innerhalb der Ortschaft, seit vielenJahrzehnten 1-2 mal jährlich gemäht, saurer Boden
Und hier eine kleine Auswahl der schönen Pilze. Sie standen in großen Nestern zusammen
Hier gut erkennbar die länglich eiförmige Gestalt der jungen Fruchtkörper
Das Ausblassen und die Hygrophanität sind von jung zu alt gut erkennbar. Auch dass ziemlich große Fruchtkörper gebildet werden können.
Große, ältere Exemplare besitzen keine Orangetöne mehr.
Aufgrund desfehlenden Niederschlags reißen auch junge Fruchtkörper schon ein.
So könnte ich noch stundenlang mit Fotos weitermachen. Aber ich lass das jetzt dabei.
Ich habe diesmal keine Fruchtkörper entnommen. Die Art hat mir Karl im vorletzten Herbst sicher bestimmt. Das sind Exemplare vom vorletzten Jahr. Die Anastomosen sind gut erkennbar, so wie auch die angehefteten bauchigen Lamellen.
Na gut, zwei Bilder gibts noch

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Die wurden von langer Hand mit Möhrchen bestochen und so werden aus wilden Konikhengsten eben auch ganz stinknormale Pferdchen.
Liebe Claudia, was muß ich da lesen!?
Die Koniks sollen doch Landschaftspflege betreiben und sich nicht mit Möhrchen zum Streicheln bestechen lassen!

Wenn Du da was zufütterst, dann wird auch nicht auf ihren Hinterlassenschaften Poronia punctata wachsen wollen.
LG Ulla
Liebe Ulla, mach dir keine Sorgen, das weiß ich doch! Daher bekommen die 12 Pferde auf der Magerwiese auch nichts. Denen gehe ich aus dem Wege
1. wegen der Einträge, die fatal wären und 2. weil ich nicht will, dass sie mir auf den Pelz rücken, wenn ich Pilze untersuche und fotografiere. Die Tochter meiner Freundin wurde vor kurzem in einer scheinbar ganz entspannten Situation auf der Koppel von einem Reitpferd schwer verletzt. Mir ist wohler, wenn die 12 Tiere auf Abstand sind. Die haben eine riesige Fläche, wesentlich mehr als 10 ha. Sie erstreckt sich bis ganz hoch oben auf den Berg. Hier mal ein Frühlingsbild von oben noch ohne die Landschaftspfleger.
Oft sehe ich sie tagelang gar nicht. Ich wohne gegenüber von dem Teil der Wiese, wo die meisten Saftlinge sind. Guck mal, so sieht das aus, wenn sie da sind. Dann gehe ich gar nicht erst los auf die Saftlingswiese. Wenn du den Text oben noch einmal genau liest, wirst du feststellen, dass ich vor diesen Pferden geflüchtet bin🥴.
Meine fünf Jungs stehen auf einer fetten, teilweise krautigen Wiese mit breiten Gräsern, an einigen Stellen sind sogar Brennnesseln. Sie bekommen kleine ganzen Möhren sondern nur jeweils ein paar Scheibchen von einer Möhre, wenn ich vorbei gehe.
Du siehst schon an der Farbe der Gräser, dass das ein anderes Habitat ist. Aber du bringst mich auf eine Idee. Ich werde im Winter tatsächlich ein bisschen Pferdekacke von der Magerwiese einsammeln und vielleicht hab ich ja Glück, dass ich was Schickes drauf finde. Auf Poronia punctata wage ich nicht zu hoffen.
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Hi Wutzi,
ich glaube, die Frage von Kupfergraben
Wie unterscheide ich Täublinge von Milchlingen
ist wohl eine nicht ernst gemeinte Reaktion auf die Aussage von Benjamin im Beitrag unmittelbar davor.
frau soll um nachtschlafende Zeit keine Kommentare zu halbgelesenen Beiträgen abgeben, hast Recht Michael. -
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Hallo
jung hell weißlich , weich , nach Anis Geruch ist Trametes suaveolens
jung
junge Hut mit KOH 20% Reaktion
Schnitt
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bin an Schnittbild gespannt
LG
Der könnte tatsächlich passen, beli. Den hatte ich nicht auf dem Schirm.
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Servus Claudia,
danke für den Bericht, das macht mir ja doch nochmal Hoffnung. Wegen der anhaltenden Trockenheit hab ich's schon fast ein wenig aufgegeben für die Saison, aber vielleicht sollte ich heute doch mal eine kurze Runde drehen. Zumindest Tau hatten wir ja reichlich, die Böden wirken eigentlich ausreichend feucht und ordentlichen Morgennebel und die eine oder andere Wolke haben wir die letzten Tage auch gehabt.
Moin Florian,
ich bin ziemlich optimistisch, dass der Tau in den jetzt längeren Nächten zumindest die kleineren Pilze noch sprießen lässt.
Nach dem Regen vor drei Tagen hier scheint sich auch bei den Großpilzen etwas zu tun.
Auf deine aurantiosplendens bin ich immer wieder neidisch, die steht inzwischen schon ziemlich an der Spitze meiner Wiesen-Wunschliste, hat sich aber bis heute immer gut genug vor mir versteckt.
Da musst du jetzt sofort ins Thüringische Schiefergebirge kommen. Besser kann's nicht werden
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Hallo Tuppi,
das war sicher kein toller Ausflug.
Tippfehler oder Allohol, Hilmi?
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Mensch Tuppie, da wär mir doch euer Ausflug fast durch die Lappen gegangen. Danke fürs Mitnehmen!
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Also meiner Meinung nach hilft nur, zu kontrollieren, ob sich so ein Plagegeist eingeschlichen hat. Ich hab alles probiert, auch Anti-Zeckenhosen, ohne Erfolg. Wenn's heiß ist mit kurzen Hosen in den Wald. Was an den Beinen kabbelt, gleich wegsammeln. Klamotten in die Wäsche. Allerdings bei Haustieren hilft das auch nur bedingt.
In diesem Jahr hatte ich nur 6 festgesaugte Zecken, 4 davon Nymphen und bis heute erfreulicherweise keine Borelliose. Gegen FSME sollte man in Risikogebieten geimpft sein.Gegen Borelliose hilft prophylaktisch u.U. die Mobilisierung der Immunabwehr. Bei Borelliose helfen Antibiotika, in der Regel Doxycyklin, gegen die Nebenwirkungen der Antibiotika hilft Birkenporlingstee
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Hallo Matthias, sieht gut aus bei dir!
Mir fällt auf, dass es schon wieder neue Namen in schlau für Dem buvhenschleiumer und den Wurzelschleimer gibt. Wie gut, dass die mich so gar nicht interessieren
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Na toll! Wenn jetzt Fliegenpilzwerbung betrieben wird, werde ich mein Telefon nachts ausstellen. Für Menschen, die freiwillig und vorsätzlich Giftpilze konsumieren und sich wegen der Nebenwirkungen dann in die Notaufnahmen der Krankenhäuser begeben, opfere ich meine Nachtruhe nicht. Mögen sich die unbelehrbaren vor Angst über die zahlreichen Nebenwirkungen des Trips doch in die Hose machen.
Solche Diskussionen wie diese hier machen wahrscheinlich etliche Menschen, die sich ehrenamtlich zur Kooperation mit den Giftnotrufzentralen zur Verfügung stellen,. sehr nachdenklich.
Liebe Möchtegern-Fliegenpilzschamanen, macht euch ruhig in die Hose, lasst es euch richtig schlecht gehen. Aber auf mich als PSV dürft ihr nicht hoffen, wenns euch beschissen geht. Sorry.
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Hallo Andrea,
mit deiner Bestimmung liegst du richtig. Ich habe auch etliche Dunkle Lackporlinge. Sie unterscheiden sich von Ganoderma lucidu, vor allem durch den Geruch und die Art des Wirts - der Dunkle wächst an Nadelholz, der Glänzende an Laubholz. Über G. lucidum gibt es jahrtausende lange Erfahrungen in der TCM. Ob G. carnosum dieselben Eigenschaften besitzt, ist unklar. So lange das so ist, verwende ich G. carnosum nicht, sondern erfreue mich an den hübschen Fruchtkörpern die mein Wohnzimmer dekorieren.
Du musst nicht alles verwerten, schließlich gibt es im wohl sortierten Onlinehandel gekapselten Reishi - wie ich finde eine wunderbare Alternativen zu nicht ausreichend erforschten Pilzen.
Wenn schon, denn schon! Beim Pilz der Hundertjährigen gehe ich als alte Pilzhexe jedenfalls keine Kompromisse ein.

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Hallo Claudia,
diese Pilze sind sicher nicht gefährlich. Du solltest aber untersuchen, welche Ursachen die Feuchtigkeit hat. Und ebenso wichtig ist, dass du dafür sorgen solltest. dass die Feuchtigkeit nicht in Kontakt mit Holz, Zellulose und ähnlichen Materialien kommt. Sonst kann statt eines harmlosen Becherlings auch gut ein Hausschwammproblem entstehen. Räume alles Holz und holziges weg von der Nässe.
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Wunderschöne Pilzchen, Steffen!
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Wie unterscheide ich Täublinge von Milchlingen
Hallo Kupfergraben, daran, ob ein Sprödblättler transparente, weiße oder rötliche (Reizker) Milch hat, oder nicht. Aber mach zu der Frage am Besten einen neuen Thread auf. Das geht bei dieser Diskussion hier unter.
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Hallo Annalein,
. Keine Ahnung, ob das ein Pilz, Virus oder etwas ganz Anderes ist. Aber zur Wahrheitsfindung, ob es sich um einen Pflanzenpilz handeln könnte, kann möglicherweise boccaccio beitragen. -
Hallo Claudia,
da kann selbst ich fast noch neidig werden, auch wenn Dir natürlich jeder Fund von Herzen gegönnt ist.
LG KarlLass mal Karl. Das ist alles nichts gegen deine seltenen Eifel-Funde. Obwohl - meine Pferdchen sind schon besonders.

H. aurantiosplendens hattest du mir glücklicherweise letztens bei Felix Wiesenpilzkurs bestätigt. Sonst wäre ich bei den Unmengen dieser ziemlich seltenen Art jetzt wirklich unsicher geworden.
Bei dem gelben Saftling von der letzten Wiese bin ich nicht wirklich überzeugt, dass es sich um H. chlorophana handelt. Aber eigentlich kommt zumindest makroskopisch bei der trockenen Art kein anderer infrage. Am Mikroskop kann ich blöderweise gerade nicht messen.
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Hallo zusammen,
viel Hoffnung hab ich ich mir ja nicht gemacht. Es waren nur 7 mm Niederschlag vorgestern, aber immerhin.
Dann haben mich Karls und Sebastians großartige Wiesenpilzbeiträge allerdings animiert, auch mal nach den Wiesen hier zu sehen.
Auf der ersten kleinen Wiese - quasi einem regelmäßig rasierten Vorgarten eines Wohnhauses- sah es schon einmal nicht schlecht aus.
1. Obwohl hier erst einmal ein betagter Pfifferlingssaftling - Hygrocybe cantharellus von einem Alligator gemeuchelt wird.
2. Aber auch die ersten Schwarzen Erdzungen - Geoglossum umbratile leckten vorsichtig aus dem Boden.
3. Unbestimmte gelbe Wiesenkeulen sprießen ebenfalls.
4. Auch ein paar erste, mickrige Jungfernelleringe haben auf den Regen gelauert
5a. Meine Lieblings-Magerwiese hielt mehr als 20 Überraschungseier bereit. Ich bin immer noch begeistert. Mehr als 20
Hygrocybe aurantiosplendens - Glänzende Orangesaftlinge. Sonst ist die Art nur mit wenigen Exemplaren vertreten gewesen. Dieses Jahr zeigt er, was er wirklich kann. Exemplarisch drei Fotos von der orangefarbenen Pracht.
5b.
5c.
6. Zerbrechliche Saftlinge - Hygrocybe ceracea gab es ganze Menge
7. Keine Seltenheiten, aber ganz hübsch:
Schwärzende Saftlinge - Hygrocybe conica
8. Frische Nitratsaftlinge - Hygrocybe nitrata
9. Geheimnisvolle Zwergenaugen, die aus dem Moos schauen.
10. Einige Wiesenellerlinge lugten hervor.
11. Hygrocybe coccinea - Krischrote Saftlinge in großer Zahl. die meisten noch winzig. Diese hier aber schon recht ansehnlich.
12. Außer den gezeigten, gab es die kleinen gelblichen Wiesenhelmlinge und Galerina pumila und mehrere Entoloma-Arten. Also die Arten, die bei gutem Wetter immer auf den Wiesen wachsen.
Das motiviert natürlich, sich die anderen nahe gelegenen Wiesen auch anzuschauen.
Auf der dritten Wiese musste ich eine ganze Weile suchen. Aber dann sah ich kleine rote Perlen und bin guter Hoffnung, dass da übermorgen, spätestens am Sonntag auch das große Saftlingskino beginnen wird. Ich schätze mal, dass das auch Kirschrote Saftlinge werden wollen.
13. Kleine Wiesenellerlinge gibts auch schon.
14. Auch die letzte Wiese hat mich nicht enttäuscht. Allerdings hatte ich die ganze Zeit meine Landschaftspfleger im Blick. Hier noch oben und klein im Bild. Unten die verstoffwechselten Ergebnisse der Pflegemaßnahmen.
15. Noch einmal hübsche gelbe Keulchen.
16. Amianth-Körnchenschirmlinge - Cystoderma amianthinum
17. Hygrocybe chlorophana - Gelbe Saftlinge in Massen. Die sind irgendwie kleiner als sonst.
18. Eigentlich wollte ich ja jetzt ganz ausführlich nach dem schuppigen Dickfuß - Cortinarius pholideus schauen. Blöderweise interessierten sich die Pferde zunehmend für meine Aktivitäten. Also hab ich mich zurückgezogen.
19. Vorher noch ein Blick auf die Cortinarien. Die zwar alt, aber immer noch einigermaßen als C. pholideus identifizierbar sind.
20a. Nein, Karl. Für blaufärbendes Fleisch waren die Fruchtkörper wohl zu alt.
20b.
21. Jetzt kamen die Pferdchen - am Ende waren es 12 - wirklich nachsehen, was ich da treibe.
22. Trotzdem noch ein Schnappschuss von anderen Schleierlingen.
23. Dann fix drunter durch unter dem Elektrozaun , in den Wald. Unter Fichten fand ich diese schicken schwärzenden Mumien von irgendwelchen ehemals dunkelroten Täublingen.
24. Der Pilzspürhund (PSH) wirft einen letzten Blick auf die aufdringlichen großen Pferde und träumt von den netten Landschaftspflegehengsten auf der anderen Wiese.
25. Abschließend noch die Lieblingshengste des PSH von links nach rechts: Segundo, Carlos, Mister Ed, Trias und Schissi. Die wurden von langer Hand mit Möhrchen bestochen und so werden aus wilden Konikhengsten eben auch ganz stinknormale Pferdchen.
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Dieser kleine Röhrling in der Mitte sieht schon echt zu alt aus... Rest wirkt okay.
Ich hab' vor kurzem auch zum ersten Mal Birkenröhrlinge finden können

Noch ein Hinweis: Verzehrfreigaben gibts nicht im Pilzforum. Dazu musst du die Pilze dem Pilzberater deines Vertrauens vorlegen. Pilzberaterin geht natürlich auch
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