Beiträge von Wutzi

    Hallo Ihr zwei, da hänge ich mich gleich einmal an mit meinen Funden. Ich dachte letztens, für diese Findlinge an Laubholz käme eigentlich nur der Klebrige Schleierseitling infrage. Im Bon wurde er allerdings als Pilz von maximal 1 cm Durchmesser beschrieben. Die hier waren deutlich größer. Ansonsten hat alles gepasst. Ich hab das dann aus den Augen verloren und das Porträt von Pablo hatte ich bislang eben no hc nicht entdeckt.

    Inzwischen bin ich ziemlich sicher, dass es doch dieser Pilz ist und dass Pilzbüchern (oder Pilzen?) nicht 100%ig zu trauen ist.

    Lustig finde ich, dass die Pilze mitunter an der Hutoberseite mittig angewachsen sind. Beim oberen Foto rechts zu sehen



    Hallo Matthias, hallo Dieter, Ihr zeigt wieder einmal eine sehr schöne Serie. Besonders hübsch sind aus meiner Sicht die Borstlinge. Und richtig passend finde ich, dass Ihr Hängebecherchen zeigt, die ich vor einer Woche zum ersten Mal life erleben durfte.

    Hamster sind nachtaktiv und vermehren sich gerne. Der nächtliche Vermehrungslärm wirkt sich negativ auf die Nachtruhe der Hamsterkäufer aus. Der fehlende Schlaf macht müde und aggressiv und kann zu Kurzschlusshandlungen führen, die dann unweigerlich eine Katastrophe auslösen.

    :cool:

    Nun ja Zuehli, das ist sicher ein sehr ernst zu nehmendes Argument. Allerdings spricht letzteres ja deutlich gegen das Argument der befürchteten Lieferengpässe.

    Außerdem kann genau dieser Aspekt möglicherweise ein neues Konjunkturprogramm zu begründen. Lärmschutzmaßnahmen gegen diesen Vermehrungslärm, der tatsächlich als störend empfunden werden könnte, würde u.U. den gerade stark schwächelnden DAX stärker stützen, als neue Zinssenkungen durch die EZB.

    Wichtig ist allerdings eine Aufklärungskampagne für den richtigen Umgang mit den Hamsterkäufen, Risiken und Nebenwirkungen. Es ist wie immer eine Frage eines klugen Managements.

    Für die Beantwortung aller Fragen haben wir 2,5 Monate gebraucht (immer mal wieder am Wochenende). Ich bin mal gespannt ob wir es schaffen. 😁

    Lg

    Erfolg ist planbar. Das ist eine Lebensmaxime, mit der ich ganz gut zurechtgekommen bin. Also wenn ihr das Konvolut schon einmal durchgeackert habt und das vielleicht in einem Pilzkurs noch einmal rekapituliert, wäre ich da optimistisch.

    Hallo Sandra,

    wir haben im letzten Winter ganz entspannt hier im Konversationsmodus in einer kleinen Lerngruppe die Fragen jeweils in Fünferpaketen pro Tag beantwortet und diskutiert. Das war ganz hilfreich als Prüfungsvorbereitung, da es für einen Menschen allein ziemlich nervtötend sein kann, sich die jeweils 5 Merkmale der einzelnen Pilzgattungen zu überlegen - besonders hübsch bei makroskopischen Merkmalen der Gattungen Entoloma==Gnolm13 - da hilft eine Diskussion unter Gleichbetroffenen ungemein weiter. Da sollten sich doch jedes Jahr ein paar Leute finden lassen, die sich auf die Prüfung vorbereiten wollen. Kleiner Tipp: die Fragen mixen, dann macht es sogar richtig Spaß.

    Meiner Kenntnis nach haben alle Aktive der Lerngruppe die Prüfung geschafft. z.Teil sogar mit Sternchen - sprich fehlerfrei. Zu denen gehörte ich allerdings nicht.


    Viel Erfolg Dir!

    Danke Florian! Genauso habe ich mir das vorgestellt==Gnolm13; dass bald ein wissender Forianer den Weg zum Namen meines sonderbaren Becherchens weist. Ein Hängebecherchen mit zahllosen wissenschaftlichen Namen==Gnolm21- das werde ich gleich mal dran schreiben.

    Hallo Dieter und Matthias, wie immer klasse! Wie bekommt Ihr eigentlich den Puderzucker so gleichmäßig auf die Gesäten Tintlinge?

    Und wenn ich mal eine Bitte anmerken dürfte - dem Grünschneidigen Helmling hätte ich jetzt gern mal unters Röckchen geschaut. Gibts da vielleicht noch ein vergessenes Foto in Eurem Fundus?

    Hallo Ralf,

    das ist wieder mal so ein Beitrag, bei dem die Spannung von Bild zu Bild steigt. Was kommt wohl als Nächstes. Nach der Trollhand hatte ich eigentlich nichts Spektakuläres mehr erwartet. Und dann. die Märzschnecklinge und der gruselige Mehlscheibenglibber. Klasse!

    Nur die Morcheln nehme ich Dir nicht ab. Alle Jahre wieder zeigt ihr diese Phantompilze um alte Frauen wie mich zu verwirren.:gmotz:

    Moin Malone, eine sehr schöne Begegnung!

    Ein Nutria-Erlebnis derselbe Art hatte ich vor zwei Jahren in Saalfeld. Nur dass in meinem Fall der PSH dabei war und mir nicht klar war, ob die Nutria den angreifen wollte. Wollte sie nicht, sondern sie bettelte wie bei Dir um Möhren und Ähnliches, womit die Leute sie so füttern. Aber da mir so ein fettes gelbzähniges Wassermonster noch nie zuvor begegnet war, war ich etwas unbedarft.

    Hallo zusammen,


    schon vor ein paar Wochen habt Ihr mich angefixt mit den wunderhübschen Kelchbecherlingen, die Ihr hier zeigt. Heute hatte ich endlich die Gelegenheit, sie bei der ersten Exkursion des Jahres der Saalfelder Pilzgruppe selbst in Farbe und life zu erleben. Wir entdeckten sie am Rande eines Steinbruchs bei Könitz auf kalkhaltigem Grund. Die quietschroten Farbtupfer zwischen dem dürren Laub waren wirklich eine Augenweide. Es gab noch weitere Becher und diverses Rindengeschwurbel zu sehen,darauf letzteres zu zeigen, verzichte ich. Und es gab für mich wieder einmal eine Überraschung: Ein listig als Asco getarnter Basidiomycet. Aber seht selbst:


    Der Steinbruch bei Könitz



    Ob sich die großen Pilzkörbe am Ende wohl füllen werden? Und wenn ja, womit?


    Und schon blitzt es rot aus dem Laub. Es ist nicht restlos geklärt, ob es sich um

    Sarcoscypha coccinea oder Sarcoscypha austriaca handelt. Das wird wohl sicher morgen unter dem Mikroskop ergründet.





    Die kleinen Becherchen verstecken sich ziemlich gut unter dem Laub, aber einige haben wir dennoch entdeckt. Diese haben wir anschließend wieder vor (neu)gierigen Blicken versteckt.


    Diese putzigen kleinen Becher wuchsen auf alten Weidenkätzchen. Wenn ich nicht irre, handelt es sich um Weidenkätzchen-Becherlinge - Ciboria caucus.



    Die Pilzpirsch durchs Gestrüpp wurde belohnt mit winzigen Exemplaren der Hochgerippten Becherlorchel - Helvella acetabulum.


    Den ältlichen kleinen Löwengelben Schwarzfußporling - Polyporus leptocephalus gabs obendrauf.


    Hier gab einen kleinen geologischen Abstecher, der einige hübsche Drusen im Kalkgestein zum Vorschein brachte. Das nächste Mal muss das Geologenhämmerchen mit.


    Ihr kennt das ja: da wird jedes Stöckchen und jeder Stein umgedreht. Hinauf und


    hinab geschaut. Nicht immer ist es ein Pilz, der das Interesse weckt. Hier gab es das Innenleben irgend eines Tieres zu ergründen. Mit mäßigem Erfolg.


    Hier nun die Überraschung des Tages. Diese für mich leicht als Becherchen zu identifizierenden Gewächse haben wieder einmal gezeigt, dass bei Pilzen nichts so ist, wie es scheint.

    Tatsächlich handelt es sich um irgendwelche Basidiomyceten, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Aber ich bin ganz sicher, dass mir hier in Kürze jemand auf die Sprünge helfen wird. edit: Merismodes spec.


    An einem alten mit noch älteren Myxomyceten - Trameten und rätselhaftem Gepilz überwachsenen Baumstumpf, gab es ein letztes Gruppenbild. Dann hatte Bernds Frau eine Kaffeetafel für uns vorbereitet. Die zeige ich jetzt nicht, damit kein Neid aufkommt. Muss auch gar nicht, es war nämlich ein Arbeitsessen: Stefan gab uns ein wenig Nachhilfe in Sachen Kartierung. So wird es wohl bald viele neue rote Pünktchen auf den bisher weißen Flecken der Thüringer Landkarte geben.

    Ach so: Was am Ende in den anderen Pilzkörben lag, kann ich nicht so genau sagen. In meinem Lagen Steine, Schneckenhäuser und ein paar Pilze fürs Mikroskop. Ein rundum gelungener Nachmittag. Danke, dass ich dabei sein durfte.

    Hallo Claudia,


    Winter? Was ist denn das? Hier sind wir irgendwie von Herbst direkt zum Frühling übergegangen.


    Björn

    Wohl wahr, habe gerade komische kleine Pilzgewächse entdeckt - keine Ahnung was das ist. Sind den Erdzungen denn Frühlingspilze?

    Wobei - so richtig frühlingshaft ist es bei mir noch nicht. Doch immerhin fällt Niederschlag in allen möglichen Aggregatzuständen.

    Leinöl ist in der Malerei nicht nur zur Pinselpflege und Reinigung zu gebrauchen.

    Hallo Anne, funktioniert zwar, aber das normale Leinöl ist nicht vorbehandelt und färbt irgendwann das Bild gelblich - auch wenn das der Maler wohl nicht mehr erleben wird.

    Hallo Ralf, danke für die Gebrauchsanweisung. Hab sie genau da entdeckt, wo Du sie verortet hattest.