Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen,


    ich finde dass man das supergesunde Leinöl gerade in der Kombination mit Bärlauch und Quark sehr gut essen kann.

    Dabei ist immer zu beachten dass Leinöl sehr kurze Haltbarkeit hat. Man soll es meines Wissens am besten im Kühlschrank aufbewahren und schnell aufbrauchen. Sonst schmeckt es einfach schlecht. Und natürlich am besten gleich frisch von einer Ölmühle holen, wer eine Ölmühle in der Nähe hat...

    vielleicht ist das der Punkt, Alexander. Ich hatte mir Bio-Leinöl gekauft und fand das einfach nur scheußlich. Aber wie geschrieben, für die Ölmalerei durchaus geeignet, zumindest zur Pinselpflege und Reinigung==Gnolm13.

    Hallo Dieter und Matthias, ich antworte mal auf Teil 1, damit er wieder nach oben rutscht. Mit Euren Kleinzeug-Beiträgen schafft Ihr es wieder einmal, Begeisterung zu wecken. Der geweihförmige Schleimi mutet an wie eine Koralle, das Foto der Lamellenschneiden ist etwas fürs Fotoalbum. Danke fürs Zeigen!

    Das mit dem Leinöl [...]

    ...hat meine Frau auch schon mal angeschleppt, aber momentan gibt es bei uns noch eine solide 2/3-Mehrheit gegen den kulinarischen Einsatz. Zur Möbelpflege kann man es gut nehmen ;)

    Seh ich auch so Hassi, aber auch als Pinselreiniger und Malmittel in der Ölmalerei lässt sich Leinöl bestens verwenden, wenn man es denn versehentlich gekauft hat==Gnolm7.

    geht mir genauso, verstaubte Spinnenweben. Ich wohne in einem Haus, das vor 25 Jahren ein veritabler Hausschwamm gekapert hatte. Glaub mir, das sah ganz anders aus. Abgesehen davon, dass keine Fruchtkörper zu sehen sind, die Rhizomorphen - Du kannst sie mit dicken Wurzelsträngen vergleichen, sind alles andere als spinnenwebenähnlich. Das sind richtig kapitale Strukturen. Die Verfärbungen des Holzes können alle möglichen Ursachen haben. Wo der Hausschwamm getobt hat, zerfällt das Holz in würfelige braune Strukturen, davon ist nichts zu erkennen. Ich sehe auf den Bildern Holz das dunkel geworden ist. Möglicherweise ist es tatsächlich feucht - bzw. feucht gewesen und es wurde bzw. wird von Pilzen besiedelt. Schimmelpilze wären ja auch nicht wirklich gesund. Ich denke dass es kein Fehler wäre, regelmäßig gut zu lüften. Wenn Dir ein Fachexperte Sicherheit gibt, dass ist es sicher sinnvoll ihn zurate zu ziehen. zu sehen ist da jedenfalls kein Hausschwamm. Wenn da einer wäre, müsste er irgendwo an unsichtbarem verbauten Holz nagen, sodass er nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.

    Hallo Patrick,

    gute Entscheidung. Als ich hier vor drei Jahren begann, mich aktiv zu beteiligen, hat mir das unglaublich geholfen, mich in dem scheinbar undurchdringlichen Gewirr der Pilze zurechtzufinden. Nicht, dass ich jetzt so richtig viele Pilze kennen würde, wie die Spezialisten hier, aber das Dickicht hat sich gelichtet und ab und zu findet das blinde Huhn schon mal ein Korn.

    Hallo Stacheligel, erst einmal (welcome).


    'Ein Porling ist das nicht, weil Porlinge haben Poren und Deine Pilze haben Lamellen. Ich bin ja kein Profi, aber die würde ich für Orangeseitlinge halten.

    Wie knuffig Nobi! Glückswutz am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen==8.

    Hmm, ich trink mal ein Schlücksgen und sinniere dann über brutalstmögliche Strafen wie z.B alle Zähne ziehen, bis auf einen für Zahnschmerzen oder aber nüchtern für 2 Stunden das Geschehen im Thüringer Landtag verfolgen😩

    Naamd,

    sagt mal, habt Ihr auch den Eindruck, dass der Name eines Forianers hier verballhornt und missbräuchlich benutzt wurde?


    Hallo Wutzi,

    etwas Schnee hätten wir auch gern. trotzdem danke fürs Mitnehmen.

    Die zipfelige Kohlebeere (hast Du mal angefaßt ob sie hart sind?) würde ich eigentlich für den Blutmilchpilz- Lycogala epidendrum halten.

    LG Ulla

    Nö Ulla, hab ich nicht angefasst. Aber wahrscheinlich hätte mir das auch zum keiner besseren Einsicht verholfen, weil die Dinger bei -4 Grad noch tiefgekühlt waren. Sicher hast Du Recht, denn der Zipfel ist für Kohlenbeeren nicht gerade typisch. Danke fürs Mitdenken.

    Hallo Carina,

    wenn Du vom Aussehen der Pflanze ausgehen willst, müsstest Du warten, bis sie blüht. Aber Bärlauch ist wie der Name schon sagt ein Lauchgewächs und schmeckt und riecht auch eindeutig nach (Knob)Lauch, was bei Maiglöckchen, Herbstzeitlose und anderen potenziellen giftigen Verwechslungspartnern nicht der Fall ist. Also vom Geruch her ist die Pflanze ganz eindeutig bestimmbar und ich verstehe nicht, wie jemand den Geschmack so völlig ausblenden und sich an Maiglöckchen vergiften kann. Im Zweifel muss man nur an jedem einzelnen Blatt riechen.

    Ich kann mich erinnern, dass eine Kollegin eine schwere Vergiftung wegen einer Verwechslung mit Herbstzeitlosen-Blättern hatte. sie war lange im Krankenhaus und es stand auf der Kippe, ob ihre Leber und sie das überhaupt überstehen würden. Ich hatte sie gefragt, ob sie nicht geschmeckt hätte, dass ihr Bärlauchpesto nicht so schmeckt wie es soll. Sie erklärte mir, dass es weder nach Knoblauch, noch überhaupt nach Lauch sondern nur komisch geschmeckt hätte. Sie hatte es aber nicht wegwerfen wollen, weil sie so viel Mühe und ein teures Olivenöl verwendet hatte. Tja -

    Ich glaube, dass sich in erster Linie Menschen Vergiftungen zuziehen, denen überhaupt nicht bewußt ist, dass es hochgiftige Verwechslungspartner gibt und die dann die Warnsignale übersehen.

    Hi Claudia,

    danke für die Winterbilder und sogar der gefürchtete PSH im Schnee.

    Sehr schön, hätte ich hier in Mecklenburg auch gerne mal wieder .....

    VG Jan

    Ich kann Dir den PSH gern für ein paar Tage mal ausborgen, Jan==Gnolm7.

    Moin Rotfuß, also Schmetterlingstrameten begeistern mich in diesem Winter auch ganz besonders. Vielleicht sind sie üppiger als sonst. Und sie sind tatsächlich unglaublich vielgestaltig. Schon ein paarmal haben mir liebe Forianer auf die Sprünge geholfen, und meine vermuteten Ockertrameten als Schmetterlinge entlarvt. So helle Exemplare hatte ich auch schon und war sehr unsicher, ob es denn Schmetterlinge wären., aber es waren immer welche.

    Bis jetzt habe ich sie immer stehen lassen. Es ist ja auch ziemlich mühselig, die harten Teile abzufriemeln. Da müsste ich schon einen besonderen Grund haben. Oft sind die Kollektionen einfach auch zu schön, als das ich nicht dran vergreifen wollte.


    BiPo-Tee hatte ich schon, aber bitter fand ich den nicht. Habe ihn aber auch nicht köcheln, sondern nur ziehen lassen. Der Geschmack ist nur halt nicht so, wie man den Geschmack von Tee erwarten würde - eben nach Pilz.