Goldgelb gebraten sind sie vielleicht sogar essbar.
LG Matthias
Abgründe![]()
Goldgelb gebraten sind sie vielleicht sogar essbar.
LG Matthias
Abgründe![]()
Ich muss heute mal Schwänzen.😉
Alles anzeigenAlles anzeigenIch würd das also als M. subalpina agg ss B&K bezeichnen.
Hi,
meinst du mit B&K Pilze der Schweiz? Ich weiß nicht. Das scheint mir schon etwas veraltet zu sein. Ich schlüssle lieber mit dem Gröger und der Münzmay-Monographie aus dem Tintling Heft 45.
l.g.
Stefan
Hi Stefan,
spielt ja nach aktuellem Stand der Dinge auf dem Weichritterlings-Terrain keine Rolle, nach welcher Quelle man bestimmt, es kommt ja manchmal auch ein anderes Ergebnis dabei raus. Deswegen ist es sinnvoll, gerade bei dieser Gattung anzugeben nach welcher Quelle man bestimmt hat. Dann hat man wenigstens einen Anhaltspunkt.
Die große Melanoleuca-Monografie steht ja immer noch aus, ob ich deren Erscheinen noch erlebe...?
Beste Grüße
Harald
Hallo Harald, das ist jetzt nicht unbedingt ermutigend. Aber vor einiger Zeit hatte ich im Forum tatsächlich gelesen, dass die Weichritterlinge überarbeitet werden sollen, so wie die Schwärztäublinge und....
Aber offenbar ist das gar nicht so einfach und zieht sich hin. Also ist deine Idee den Schlüssel anzugeben gar nicht schlecht. Da kann man die Art später leichter umsortieren. Nichts, aber auch gar nichts an Pilzen ist einfach - außer essen.
Alles anzeigenHi,
welchen Schlüssel hast du denn benutzt?
l.g.
Stefan
Hallo Stefan, einen Schlüssel für Weichritteringe habe ich nicht.
Hallo,
Cheilozystiden sind vorhanden, jedoch nur recht wenige mit Kristallschopf.
Wenn du welche gefunden hast, würde ich mich nicht verunsichern lassen. Das scheint nämlich eine generelle Schwierigkeit beim mikroskopieren von Weichritterlinge zu sein. Ich hatte bei der Mikroskopie von Melanoleuca brevipes auch Probleme passende Zystiden auszumachen. Die Pilzchen sind damit recht sparsam.
Zu deinem Fund kann ich leider nichts weiter beitragen...
LG Thiemo
Hallo Thiemo,
du hast so was von Recht. Diese Pilzchen sind in der Tat ein bisschen eigen, bzw. die Menschen, die ihnen Namen gegeben haben.
Alles anzeigenServus beinand',
ich hab den Thread dazu genutzt da mal weiter zu recherchieren und mir die Almenweichritterlinge noch bei FN und GpBW angesehen.
Bei GpBW wird, wie bei B&K, Gröger und Münzmay M. substrictipes wegen der Brenn haarzystiden abgetrennt.
Anders als bei den genannten Quellen wird aber zwischen M. strictipes und M. subalpina unterschieden.
Und zwar nach Stiellängen-Hutbreiten- Verhältnis und Art der Cheilozystidenenden.
M. subalpina hat demnach kürzere Stiele als die Hutbreite und abgerundete Zystidenenden und M. strictipes längere Stiele und süitz endende Zystiden.
Bei FN wird M. substrictipes gar nicht erwähnt, aber wie bei GpBW zwischen M. strictipes und M. subalpina unterschieden.
Ich würde den Fund also wegen der kurzen Stiele und den abgerundeten Zystiden als M. subalpina bezeichnen.
An liabn Gruaß,
Werner
Danke Werner,
M. substrictipes hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Und mittlerweile habe ich auch verstanden, dass M. strictipes, evenosa und subalpinum teilweise als Synonym gebraucht werden, aber manchmal auch wieder nicht. Im Tintling habe ich gelesen, dass es fünfmal so viele Namen gibt wie Weichritterlinge. Was für ein Kuddelmuddel!
Ich bleib da jetzt mal lieber wieder beim deutschen Namen, das scheint mir eindeutiger.
Im letzten Jahr hatte ich hier in der Region, allerdings in einem anderen Gebiet einen ähnlichen Pilz gefunden. Der hatte allerdings einen deutlich längeren Stiel und da hatte ich mich auf den Steifstieligen Weichritterling festgelegt. Da gab es auch mehr kristallschopfige Cheilozystiden. Steifstieliger Weichritterling - Melanoleuca strictipes
Nach allem was du schreibst, ist das jetzt wohl auch einer, nur mit kürzerem Stiel.
Hallo titatomasa,
. Ich schätze mal hier bist du gut aufgehoben
!
Hallo Weichritterlingsprofis. Ich komme wieder einmal nicht weiter.
Ich habe heute Weichritterlinge gefunden, bei denen ich nicht sicher bin, ob es sich um M. evenosa oder strictipes handelt.
Die Makromerkmale passen eigentlich auf beide Arten, wobei ich nichts richtig Vergleichbares in meiner Literatur gefunden habe. Das Internet gab auch nicht viel her.
Die Sporenlänge liegt bei bis über 10 µ. Das würde eher für evenosa sprechen. Aber ich bin nicht überzeugt.
Könnt Ihr anhand der Bilder eine Aussage treffen?
Cheilozystiden sind vorhanden, jedoch nur recht wenige mit Kristallschopf. Fundort war auf einer Bergwiese.
Danke für Eure Mühe.
Wow, das ist ja ein dolles Ding in deinem Murder-Morel-Wood. Ich schätze ein Fall von Morch und Totschlag. Besser du holst die Kripo. Bei Morcheln versteht manch einer keinen Spaß.
Hallo zusammen, gerne mache ich nochmal einen Sporenabdruck und Foto vom FK, ist es denn möglich, dass die Farbe so variiert? Hatte angenommen die Sporenfarbe sei ziemlich aussagefähig. Melde mich morgen wieder.
Schöne Grüße
Hallo Funginator, die Sporenfarbe variiert nicht bzw. kaum innerhalb einer Art. Das Problem ist, dass sie in deinem Fall nicht zu dem vermuteten Pilz passt. Um irgendwelche Verwechslungen auszuschließen, wäre daher eine Wiederholung sinnvoll. Wenn es nicht zu aufwändig für dich ist, mach doch noch einmal einen Sporenabwurf und ein Foto von dem Hut, den du aussporen lässt. Allmählich bin ich wirklich neugierig, was da am Ende herauskommt.
Alles anzeigenHuhu wutzi.
Wenn das auf deiner Hunderunde liegt, findest du vlt. nochmal weitere Exemplare.
Ich bin jetzt jedenfalls interessiert.
LG.
Leider nicht, Schupfi, das war gestern eine schöne, ausgedehnte Frühlingswanderung. Aber wahrscheinlich laufe ich da wirklich bald noch einmal hin, ich hab nämlich irgendwo im Wald die Hundeleine verbummelt
. Mit etwas Glück finde ich die vielleicht wieder. Heute ist aber wahrscheinlich zu nass für größere Strecken. Auf alle Fälle werde ich an der Stelle suchen, ob sich ein weiteres Pilzlein zeigt.
Alles anzeigenLaccaria tetraspora , hab diese Pilz live bei ein Exkursion gesehen ( von Profis bestimmen ) , glaube das kann gut Makroskopisch an dein Pilz passen .
Ich sehe hier ehrlich gesagt nichts, was mich an Laccaria erinnert.
Davon abgesehen ist Laccaria tetraspora (= laccata var. pallidifolia) in unseren Breiten gemeinhin das, was als Rötlicher Lacktrichterling bezeichnet wird. Wenn man mikroskopiert wird man feststellen, dass die wahre Laccaria laccata bei uns kaum vorkommt, also extrem selten ist. Ich habe zumindest die echte Lac lac noch nicht zu Gesicht bekommen.
Ansonsten, liebe Claudia, würde ich mir keinen großen Kopf mehr um den Pilz machen. Wenn keine zielführenden mikroskopischen Merkmale auszumachen sind, wäre das für mich ein Fall für den Kompost.
Beste Grüße
Harald
Danke für deine Einschätzung, Harald. Ich hatte das schon befürchtet - und zwar nicht, weil ich Kompost für etwas Schlechtes. Dass mich dieser unscheinbare Pilz interessiert hat, lag vor allem an seiner Struktur. Alles an ihm war fester, als ich es bei kleineren Lamellenpilzen kenne. Aber es soll eben nicht sein.
So geht er nun den Weg aller organischen Substanzen. Unerkannt.
Das seh ich auch so wie der Schupfi, allerdings ohne konkrete Namensvorschläge. Das ist keine Inocybe, auch wenn der Hut gerissen ist, sondern eine Psathyrella.
Ich habe heute noch mal eine kleine Exkursion in die Blumenvase vom Muttertagsstrauß unternommen - Die Blumen sind zwar fast hin- aber das Blumenwasser lebt :-). Wobei sich das Leben langsam auch olfaktorisch äußert.
Ui, dein Blumenwasser lebt! Jetzt fehlen nur noch die Namen zu den schicken kleinen Tierchen. Hoffentlich hast du sie nicht verletzt
, als du sie zwischen dem Deckglas und dem Objektträger gequetscht hast.
Die Sporen von P.olivaceus sollten überwiegend olivlich sein, das sind diese nicht.
Ich wäre auch bei P. fimicola. Wenn du in KOH gelbliche Chrysozystiden finden würdest, wäre P.fimicola abgesichert. Manche nennen ihn dann auch P.ater.Grüße Axel
Danke Axel, dann schau ich die Reste morgen früh mal in KOH an. Aber ich bin nicht sicher, ob der bis dahin nicht völlig zerflossen ist. Er ist schon ganz schön weich.
Da musst du den Hut nochmal richtig ausklopfen.
Laccaria würde ich persönlich von der Makroskopie her ausschließen.
Lg.
Danke und schade. Von Laccaria könnte tatsächlich ich nur die Sporen erkennen. Ich werde mal ein bisschen googeln.
Hallo Claudia
Laccaria tetraspora , hab diese Pilz live bei ein Exkursion gesehen ( von Profis bestimmen ) , glaube das kann gut Makroskopisch an dein Pilz passen .
LG
Danke beli, vielleicht ist es ja wirklich ein Lackporling. Eine so helle Art habe ich noch gesehen. Auf alle Fälle freut mich, dass du das auch für denkbar hältst. Genau ist es ja nicht zu ermitteln.
Hallo Claudia,
das Pilzforum ist sogar die einzige Möglichkeit, ein Bewegungsprofil von mir zu erstellen. Ich gehöre zu den ganz wenigen Menschen, die immer noch komplett ohne Handy leben.
Björn
Das ist sehr löblich. Ich kenne außer dir eigentlich nur einen weiteren Physiker, der das so praktiziert und trotzdem ganz erfolgreich überlebt
.
Hi Wutzi,
Schwierig, schwierig. Vielleicht ein Rötling?
Lg.
Aber nicht mal ne eckige Spore, Schupfi
.
Danke Nobi,
die Sporen auf dem vorletzten Bild haben eine Struktur, die ich als punktiert interpretiert habe. Ich bin mir aber überhaupt nicht sicher, ob das nicht irgendeine innere Sporenstruktur ist, die man da sieht. Das macht mich so unsicher bei der Einschätzung.
Das Porträt aus dem Tintling passt bis auf diese Unsicherheit auf meinen Düngerling, finde ich. Ansonsten würde auch P. fimicola infrage kommen.
Bin immer noch ratlos
. Sporen streicheln hilft auch nicht, um rauszufinden, ob sie rau sind![]()
Hallo zusammen,
heute fand ich drei Pilze. Bei zweien konnte ich zumindest die Gattung ergründen. Beim Dritten habe ich so gut wie gar keine Idee. Leider war er angefressen und noch nicht reif. Jedenfalls waren keine Sporen zu finden. Nicht eine unter den scharfen Gläsern. So ein bisschen hat mich das Pilzfragment an Laccaria erinnert, Langstieliger Lacktrichterling - aber er ist es sicher nicht. Ich weiß dass die Geruchsangabe pilzig nichtssagend ist, aber der riecht halt so. Der Geschmack war mild.
Ich vermute einen Hellsporer, aber da er keine reichen Sporen hat, ist das nicht nachprüfbar. Der Pilz ist ungefähr 7 cm lang.
Das sind schon mehr Informationen, als bei jedem Pilzrätsel verraten werden. Und hier noch ein paar Bilder. Ich bin gespannt, ob jemand eine Idee hat.
So von weitem passt das ganz gut zu Pholiotina vexans, auch die Sporenmasse und die Zystidenform.
Klasse und vielen Dank, Raphael! Das passt. Ich werde ihn als Pholiotina vexans ablegen. Das ist wieder ein Erstfund für mich. Überhaupt meine erste Pholiotina.
So ein Mikroskop ist doch ein recht nützliches Gerät. Mir gelingt es zwar trotz der Mikrobilder oft nicht, den richtigen Namen für einen Pilz zu finden. Aber meine Chancen sind deutlich gestiegen zu erkennen, dass ein vermuteter Name falsch ist.
Und dann habe ich ja das Forum mit euch Experten
.
Hallo zusammen, ich brauch euer Hilfe bei diesem Glockenschüppling, den ich heute gefunden habe. Eigentlich dachte ich an den Frühlings-Glockenschüppling. Allerdings lassen mich die Mikroaufnahmen, insbesondere die der seltsam geformten Cheilozystiden zweifeln. Wie schätzt ihr das ein?
Der Ring ist leider schon zur Hälfte weg gewesen. Der Rest fiel dann beim Pflücken ab. Bis zum 7. Bild scheint alles zu passen, aber zu die Zellstrukturen auf Bild 8 habe ich nichts Vergleichbares gefunden.
Danke schon einmal fürs Mitüberlegen.
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Hallo, liebe Düngerlingsexperten,
könnt ihr mir bei der Bestimmung dieses Düngerlings behilflich sein. Ich bin bei Panaelolus olivaceus gelandet, aber wirklich sicher bin ich nicht.
Fundort: auf einem Weg in Fichtenschonung 500 m NN Südhang
Geruch -
Geschmack mild
Stiel hohl, hart, zäh 5 cm
Hut 2,5 cm Durchmesser, glatt, umbra, schwärzlich mit hellgrauen Flecken am Hutrand, trocken blasser
Lamellen grau, schwarzfleckig, ausgebuchtet mit Zahn angewachsen, Zwischenlamellen
auffällig ist der helle Keimporus der Sporen
Danke für eure Mühe.
