Beiträge von Wutzi

    Oh je, Bodo. Da lese ich da jetzt Verbitterung heraus? Kein Wunder bei so wunderlichen Geschmacksvorlieben - bitteres Bier.
    Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum wir das Bier bei den Heilpilzen und nicht am

    Ich werfe jetzt an dieser Stelle den Weizenbock von Gutmann ins Spiel. Der hat ebenso wie sein Kollege von der Berg-Brauerei genau diese aufdringlichen übertriebenen Anteile nicht, sondern schmeckt einfach nur gut und voll.

    Kenn ich nicht, Radelfungus aber am Weizenbock kann einfach nichts Schlechtes sein.

    wenn die Pilzsaison länger dauern würde.

    Wie? Die Saison geht von 1. Januar bis 31. Dezember. Was willst Du mehr?

    Wenn man sich mit Dungis, Trameten und Kohlenbeeren behilft, hast du Recht, Harald. Einen letzten Semmelstoppelpilz hatte ich gestern, ein paar einsame Samtfußrüblinge und aufgeweichte Austern auch. Es gibt immer noch brauchbare Birkenporlinge und schicke angebrannte Rauchporlinge. Aber die Zeit der Wiesenkeulen, Saftlinge und andere Wiesenschätze ist doch recht begrenzt. Sie kommen im Herbst, wenn es feucht genug ist vereinzelt ausnahmsweise schon früher und nach den ersten Frösten ist die Pracht dahin. außerdem engt die Dürre die Zeiten mit gutem Pilzwachstum ein. Ein paar Jahre wie 2017 wären pilztechnisch sehr begrüßenswert.


    Das durchschnittliche Kölsch ist genauso stark wie durchschnittliches Pils oder andere Vollbiere


    Übrigens - für diese ganzen superdunklem und süßlichen Starkbiere - Das gibt eine super Sauce zu Schweinebraten, insb. Krustenbraten!

    Hüstel,

    Bodo, Bodo, 1. Wutz essen ist barbarisch, 2. schade um das leckere Bier und 3. Es ist doch wurscht, wie viel Alkohol im Kölschwasser schwimmt. Zum richtigen Bier wird es dadurch nicht.

    Zweifelsohne hast du Recht, Harald. Das hab ich inzwischen verstanden. Aber zwischen dem Begreifen und dem gut finden, ist ein himmelweiter Unterschied. Es fiele mir auch nicht halb so schwer geduldiger zu sein, wenn die Pilzsaison länger dauern würde.

    Nee, mal im Ernst. Kölsch ist doch eher stark verdünntes Bier bzw. Wasser mit etwas Bier drin, aber richtiges Bier muss doch anders.
    Aber wie ich zu meiner großen Verwunderung lese, gibts tatsächlich Menschen die das mögen. Vielleicht geht es ja als Radlerersatz.:/

    Ingo, Du bist auf dem Weg, den Großzingnolm mit seinen manipulativen und betrügerischen Machenschaften zu übertreffen. Wo soll das nur hinführen? Ich bekomme doch im März kein Tomatenwurfkommando zusammen==Gnolm12

    Na wenn das so ist, Nobi==11, Jacobator gibts auch als Weißbier-Doppelbock, sehr süffig==Gnolm7

    Möge es mit dieser Überschrift gelingen!

    Eine innere Stimme meinte vorhin nämlich, dass ich nur wenige Leute kenne, die sich damit anlocken lassen, wenn ich "Frühjahrsputz!" rufe g:-).


    liebe Grüße,

    Eberhard

    Also ich hab gerade Fenster geputzt, Eberhard. Das lag aber tatsächlich eher nicht an der Aufforderung von Ingo sondern daran, dass ich Milchglasfenster hatte.

    GriasDi Wutzi,

    auch bei der schönen Gruppe der kleinen grauen Helmlinge hätte Dich der Geruch zur wahrscheinlichen Lösung gebracht. Die herablaufenden Lamellen deuten auf M. cinerella hin. Wenn er dann anständig nach Mehl riecht bleibt eigentlich nichts anderes.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo Werner,

    vielen Dank. Ich gelobe Besserung. Zumindest ab der Zeit, wenn ich alle Saftlinge und Keulen zweifelsfrei bestimmt habe. Es ist schon elend, dass ich immer nur 1-2 Arten nach einer Pilzwanderung zur Bestimmung mitnehmen kann, obwohl es so viele gibt. Aber wenn ich mich übernehme, vergammeln die einfach im Kühlschrank. In der Saison muss ich einfach jeden Tag raus, denn nach ein paar Wochen ist leider alles vorbei.


    Im nächsten Herbst reicht ja auch der einfache Schnuppertest bei dieser Art, da ich von dir schon einen Namenstipp habe und gut vergleichen kann.

    Gestern war mal wieder etwas Saharasand in der Luft - mit entsprechend pastellfarbigem Licht und sehr gedämpftem Strahlungsverlauf, es gab einen fast surrealen Sonnenuntergang:

    Hallo Radelfungus,

    sehr stimmungsvolle Fotos sind dir da gelungen. Nach den Ankündigungen in den Wetterdiensten bin ich morgen früh auf den Berg gestiegen, um einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben. Dir überblendete Milchsuppe lohnte nicht einmal die Pixel im Handyspeicher. Aber einem stattlichen Hirsch bin ich begegnet, der allerdings zu fix für ein Foto war.


    Deine Fotos haben mich ein bisschen entschädigt, ich sogar den Laptop, bemüht denn das Eipad hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht:grofl:

    Hallo Fred,

    (welcome). Wenn du den Zunderschwamm vom Rotrandigen Baumschwamm unterscheiden willst, kannst du den Brutzeltest probieren. Beim Rotrandigen sind Harze in der Kruste, die bei Hitze zusammen schmirgeln.

    Göttlich, dann hätt ich jetzt gern 'nen rechten Kasiserschmarrn und ein paar Bierhefepilze zum Selberbrauen. Ich habe hier einen ganz winzigen Bierladen mit unzähligen Sorten regionalem Bier, auch Weizenbier entdeckt. Grandios! Das meiste kommt aus Franken, ich bin noch nicht durch alle Sorten durch, wir arbeiten noch dran


    Dieser Fred begann übrigens mal mit Baumpilzen-Heilpilzen:grofl:. Inzwischen hat sogar unser Habichts-Peter echten Gefallen gefunden==Gnolm7.

    Bei der Nr. 4 sehe ich einen der Zapfenrüblinge, Strobilurus.


    Grüße Harald

    Hallo Harald, Norbert.S Norbert , mollisia Andreas und Werner Edelmann, ganz herzlichen Dank für eure Vorschläge. Das ist doch eine ganz hübsche Erfolgsquote. Den FiZaRü ins Spiel zu bringen habe ich mich nicht getraut. Weil da weit und breit keine Fichten waren. Kiefern gibts sowieso nicht bei meinem großen Saftlingshabitat. Aber da standen weit und breit keine Fichten, erst zig Meter entfernt. Aber wenn ihr alle Fichtenzapfenrüblinge seht, dann werden da wohl Zapfen unter der Erde liegen.

    Sachdienliches wäre zweifelsfrei sehr hilfreich gewesen. ABER - Die Helmlinge auf der Saftlingswiese haben mich total überfordert. Da standen tausende bunte Saftlinge, Ellerlinge und kleine Keulen und vielen anderen, die mich in ihren Bann gezogen haben. Schon das war deutlich mehr als ich Pilzanfängerin auf einmal verarbeiten konnte. Die kleineren unscheinbaren Arten folgten also erst unter ferner liefen..n sprich, ich habe höchstens mal ein Foto gemacht.


    An die 3 habe ich metata und filopes mit einem Fragezeichen geschrieben. Milch hatten die 3 nicht, Andreas. Sonst hätte ich vielleicht eine Chance gesehen, ohne allzugroßen Aufwand einen Namen zu finden.


    Der Winzling, den du unter der Galerina pumila entdeckt hast, Matthias, ist glaube ich derselbe wie dieser hier unter dem Saftling in der Mitte.


    Wenn es dieselbe Art ist wie die Gruppe hier unten könnten es diese filigrane Art sein:


    oder aber Weißmilchende Schwarzhelmlinge - Mycenae leucogala sein. Die standen am Wiesenrand. (Ich denke jedenfalls das das M. leucogala ist.)


    Mycena flavescens jedenfalls werde ich künftig selbst erkennen. M maculata auch. Außerdem werde ich grundsätzlich schnuppern.

    Nummer 5 mit dem aufgerollten Hut habe ich mal gemalt, weil ich ihn so hübsch fand. Den finde ich wieder und dann habe ich schon mal ein paar Ideen, dank eurer Hilfe. Klasse!

    Hallo Claudia, ich kann nichts Sachdienliches beitragen, außer einer dummen Frage. Ist die Nr. 4 wirklich ein Helmling? Irgendwie springt mich da der Begriff Psatyrella an.


    LG, Bernd

    Danke der Nachfrage Bernd. Da kann ich doch noch etwas Sachdienliches beitragen. Der Pilz hatte eine recht feste Konsistenz und ich bin auch ziemlich sicher, dass er ein Weißsporer war. Insofern war deine Nachfrage vielleicht sehr hilfreich.

    Hallo zusammen. Ich bin immer noch beim Aufräumen, inzwischen sind die Helmlinge dran. Ein paar hübsche Fotos sind noch dabei, von denen ich mir einen Helmlingsnamen von euch erhoffe. Sachdienliches zum Geruch etc. kann ich nicht beitragen.


    1


    1a


    1b


    2


    2a


    3 auf der Saftlingswiese


    3b


    4 auf der Saftlingswiese


    4b


    4c


    5 Kann das der Winterhelmling oder der Buntstielige sein? Der Stiel ist lebhaft gefärbt. Darf der das oder ist leuchtet der nur vom Sonnenlicht?



    6


    6a


    7 hier vermute ich ganz winzige Nabelinge

    Hallo Hassi, die spektakulären Landschaften haben viele Liebhaber. Aber die Felsen sind ,machen ja auch was her und das Foto von der Holzbiene ist der Hammer. Ich habe im vorletzten Jahr mal eine entdeckt aber die war nicht so zahm wie dein Exemplar. Sie ließ sich nur als Punkt auf dem Stein fotografieren.


    Aber mir sowieso egal. Ich sollte mich da sowieso raushalten. Das führt zu nix. Genau wie irgendwelche Streitereien darüber ob der Flocki oder der Steini besser schmeckt...

    Alles gut Phil, das war nur die Reaktion auf die Esoteriktante und Stefan hat nicht dich sondern nur den ganz realen Irrsinn mit dem Heil-gedöns der Esoteriktante noch einmal zugespitzt. Dein Beitrag passte schon gut in den Thread, der mittlerweile ein bisschen zum Gemischtwarenladen geworden ist.😆

    Hallo zusammen,


    da hier ja eine Fortsetzung der physikalischen Diskussion gewünscht wird, greife ich mal die Tunneldiode auf. Tunneln ist zwar ein quantenmechanischer Effekt, der hat aber erstmal nichts mit der Heisenbergschen Unschärferelation zu tun. Beim Tunneln kommt das Elektron zwar durch eine Barriere, die es klassisch nicht durchdringen kann, weil seine Energie zu gering ist. Jetzt kann man zwar hergehen und argumentieren, daß das in der Quantenmechanik möglich ist, weil das Elektron sich nur eine gewisse Zeit Delta t in der Barriere aufhält und seine Energie deshalb eine gewisse Unschärfe Delta E aufweist, so daß delta E*delta t>hquer/2 ist. Das ist aber KEINE Heisenbergsche Unschärferelation, auch wenn das formal erstmal so aussieht. Unschärferelationen folgen nämlich aus der nicht-Vertauschbarkeit von Operatoren wie z.B. Ort und Impuls. Die Zeit ist in der quantenmechanischen Beschreibung aber kein Operator, sondern einfach ein Parameter. Also gibt es für die Zeit auch keine Heisenbergsche Unschärferelation. Eine Unschärfe zwischen Zeit und Energie ist vielmehr etwas, was für alle Wellen gilt (siehe Fourier-Transformation).


    Björn

    ==Gnolm4:grofl:. Genau. Das musste mal gesagt werden, Björn. Ich lese da zwar Worte, chinesisch ist es ja schon mal nicht, mehr verstehe ich nicht davon. Aber Ich amüsiere mich übrigens jedes Mal köstlich über den Austausch von euch Physikern hier.

    Hallo Radelfungus, ich bin schwer beeindruckt, wie weit die Natur bei dir schon ist. Ich blicke immer noch auf einen schneebedeckten Hang und ein einziger mickriger Winterling hat gestern vorsichtig aus der Erde gelugt. Danke fürs Mitnehmen.

    Moin Ingo, mit der Überschrift hast du dich ein bissig vertan. Nenn das Rätzel doch Frühlingserwachen - Pilzrätzel oder so, damit wir im Advent 2022 nicht durcheinanderkommen. Ich hoffe jedenfalls dass es da noch ein APR gibt.

    Tricholomopsis, dann sind jetzt alle Missverständnisse restlos beseitigt. Und ja, in meiner Kritik geht es um medizinische Grundlagenforschung, genauer genommen nur um die mit der Maus. Die ist ein mir ein Graus und weil nunmehr auch nachvollziehbar ist, was ich zum Ausdruck bringen wollte und sich das so schön reimt schreib ich jetzt nur noch - und damit ist' aus==Gnolm13.

    Wutzi:

    Was du vermutlich meinst, ist medizinische Forschung. Und ja, in Krebsforschung und in Stammzellenforschung wird sehr viel Geld gesteckt.


    Mein persönliches Credo: wir brauchen mehr Grundlagenforschung. Unsere heutige Technik basiert auf der Grundlagenforschung des Endes des 19. Jhdts. und des (oft Beginns) des 20. Jhdts. Wenn wir nur auf möglichst schnelle Amortisierung des Kapitals schauen, bleiben wir irgendwann stehen. Heutige Grundlagenforschung ebnet zukünftigen Generationen den Weg. Und wer weiß, vielleicht klappt es doch mal mit der Kernfusion...

    Hallo Christoph,

    ich versuch's noch mal. Mein erster Satz war, dass es mir nicht um das Ob, sondern um das Wie in der Grundlagenforschung geht. Ich hatte allerdings versäumt zu erklären, dass es das Beharren auf Tierversuchen in der Grundlagenforschung ist, was mich umtreibt. Es verschlingt mehr und mehr Ressourcen. Dabei ist es weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit gelungen, Ersatzmethoden zu den Tierversuchen zu entwickeln.


    Warum eigentlich sollen Tiermodelle auch in der Zukunft das Nonplusultra bleiben? Tiermodelle sind ungenau und versagen in zahllosen Fällen. Ich nehme mal zwei Beispiele aus der Anwendung: Die Alzheimerforschung hat trotz dreißigjähriger Forschung an der Maus gar keine Fortschritte gebracht, ebenso wie die Pneumonieforschung. In beiden Fällen gibt es inzwischen aber Ergebnisse an Modellen mit menschlichen Zellen, die optimistisch stimmen. Die Maus ist kein Minimensch, die genetischen Übereinstimmungen liegen im Promillebereich. Grund genug, über neue Wege nachzudenken, finde ich.


    Wir wissen nur ansatzweise, wozu Pilze in der Lage sind und wir wissen schon heute, dass es erfolgreiche Computermodelle, mathematische und andere Modelle gibt um Prozesse zu modulieren. Die Erforschung neuer Methoden ist nur möglich, wenn man Geld in die Hand nimmt und vorurteilsfrei Neues ausprobiert. Das darf durchaus verrückt erscheinen, finde ich. Vor dem Hintergrund, was wir über die Fähigkeiten von Schleimpilzen wissen und vor allem vor dem, was wir nicht wissen, warum also nicht an Pilzen forschen? Forscher die Neues gewagt haben, erschienen ihrer Umgebung immer verrückt. Waren sie erfolgreich nannte man das genial.


    Ich nehme mal das Handy als Beispiel. Wie hättest du vor 30 Jahren reagiert, wenn ich dir gesagt, dass du mit einem kleinen Kästchen telefonieren, Musik hören, Nachrichten versenden und deine Heizung steuern kannst? Du hättest vermutlich gesagt, träum weiter und gedacht, die spinnt doch. Das Handy gibt es nur, weil sich Heerscharen von Wissenschaftlern mit Unsummen Geldes seiner Entwicklung gewidmet haben.


    Ich zitiere mal aus einem Schreiben von Prof. Lauster - von der TU Berlin von 2014. Er leitet die Abteilung für Medizinische Biotechnologie:

    "Es gibt eine Reihe humaner Erkrankungen, die von hoher klinischer Bedeutung sind. Dazu gibt es Mausstämme oder Rattenstämme, die einige Charakteristika dieser Erkrankungen zeigen, wo die wissenschaftlichen Erkenntnisse bislang kaum oder gar nicht auf den Menschen übertragbar waren. ... Ganze Arbeitsgruppen haben sich auf die Studien an diesen Tieren verlegt und die wissenschaftliche Reputation darauf aufgebaut. Neue Ergebnisse lassen sich relativ leicht veröffentlichen, da die Beurteilung immer aus der „Community“ selbst kommt. Auf der Basis der Veröffentlichungen lassen sich neue Projekte einwerben, das System ist in gewisser Weise selbsterhaltend, hat den Bezug zur menschlichen Erkrankung aus dem Fokus verloren, sich ganz der Grundlagenforschung an den speziellen Tieren verschrieben. Für einen Wissenschaftler, der einmal in so einer Sackgasse gelandet ist, ist es sehr schwer, da wieder raus zu kommen. Er (oder sie) hat ja die Karriere darauf aufgebaut und hat nicht die Zeit, sich in ein anderes Gebiet einzufinden. Der Vertrag ist in der Regel zeitlich eng befristet (und thematisch vorgegeben) und da ist es nachvollziehbar, dass man auf dem Pfad bleibt, der den Lebensunterhalt sichert. Die wissenschaftliche Kompetenz ist durch die Publikationen belegt und die Basis für jede Folgebeschäftigung damit erreicht.“


    Das Geld was in solche selbst erhaltende Systeme fließt ist aus meiner Sicht herausgeworfenes Geld, weil der Erkenntnisgewinn nicht im Verhältnis steht zu dem Förderungsaufwand. Hier muss umgesteuert werden.


    Eine Maus ist ein Wirbeltier. Ebenso wie Hund, Katze oder Pferd dürfen einer Maus ohne Grund weder Leiden, Schmerzen noch Ängste zugefügt werden. So jedenfalls das Tierschutzgesetz. Jetzt bin ich mal ganz fies: Stell dir vor, wie es deinem Hund gehen würde, wenn er für Tierversuche Stufe 2 oder 3 eingesetzt werden sollte. Unvorstellbar!

    Das Leiden der namenlosen Labortiere ist abstrakt ist. Für mich ist es kein Betriebsunfall, dass der Tierschutz im Grundgesetz steht. Ich finde, nach 20 Jahren sollten da endlich Taten folgen.


    Wir beharren auf archaischen Forschungsmethoden, wir zu bequem sind, neu zu denken und andere Wege zu gehen. Ich bin keine militante Tierschützerin und ich will Tierversuche nicht von jetzt auf gleich verbieten. Aber ich will, dass wir so bald wie möglich davon wegkommen und das ist eben nur möglich, wenn man Neues wagt. Denn klar ist auch, dass wir heute noch nicht darauf verzichten können. Die aktuelle Begründung hast du ja beschrieben.


    Ich lerne jeden Tag etwas Neues über Pilze und bin fasziniert davon, wozu sie in der Lage sind. Sie waren der Ursprung unseres Lebens und sie sind allgegenwärtig. Sie werden ganz sicher einen Beitrag für das (Über)Leben auf diesem Planeten in der Zukunft spielen. Ich gebe zu, manchmal geht meine Phantasie mit mir durch, aber ich bin ganz sicher, dass das "Wissen" und die Fähigkeiten der Pilze noch für etliche Überraschungen gut sein werden.

    Hallo Norbert,

    schick, deine Porlinge. Am besten gefällt mir der junge, der gerade das Stöckchen frisst. Dass die alle noch Plüschjacken anhaben, hängt sicher damit zusammen, dass es bestimmt noch mal kalt wird. Bei mir ist überall noch Schnee und Matsch, aber das Himmelblau ist genauso schön gewesen. Ein paar Pilze gab auch, aber so richtig hatte ich keine Lust mich durch die Matschpampe zu den Bäumen zu quälen, um sie genauer zu inspizieren.