Beiträge von Wutzi

    Hallo Wastl, einen Weichritterling würde ich da auch sehen. Bei der Artbestimmung wird’s aber schwierig. Ich weiß nicht, ob der „Gemeine“ auch der Neuordnung nach der Sequenzierung zum Opfer gefallen ist.

    Hallo,


    ich habe da einmal eine Frage die mich schon lange beschäftigt. Hat irgend jemand schon einmal Gifthäublinge innerhalb eines Stockschwämmchenbüschels entdeckt? Ich noch nicht und ich sammle Stockis seit über fünfzig Jahren. Das beide Arten am selben Gehölz vorkommen habe ich auch schon gesehen. Da standen die Gifthäublinge aber immer etwas abseits von den Stockis.


    VG Jörg

    Hallo Jörg, vor längerer Zeit wurde im Form ein Foto gezeigt, auf dem Stockis wuchsen, zwischen denen ein Gifthäubling stand. Es hieß, dass das Bild nicht gefotoshopt sei. Aber selbst gesehen, hab ich das noch nicht. Wenn jemand mit Stockschwämmchen in die Beratung kommt, gebe ich nur die frei, die einen Stiel haben. Das ist immer recht mühselig, alle anzuschauen.

    Hallo Bummel,

    schön eure Pilzausstellung. Ich hab mir gleich die Bambusstäbe zwischen den Gattungen abgeguckt. Wenn wir nächstes Mal ein bisschen Platz haben trennen wir auch. Das macht die Sache übersichtlicher. Auch die Gegenüberstellung Plastiktüte-Sammelkorb ist eine gute Idee.

    Richtig, da gibt es keine Regelungen. Aber ob jeder, der es tut, es auch kann, sei mal dahingestellt. Pilzberater darf sich auch jeder nennen. Er berät dann aber auf eigenes Risiko, ohne die Versicherung, die ihm die DGfM-Prüfung und Mitgliedschaft gewährt.

    Die Pilze sind ja Gott sei Dank schon geputzt. Ich habe übrigens das Rätsel gelöst, warum immer Männer mit völlig verdreckten Pilzen zur Beratung kommen: zu Hause putzt die Frau. Der Klassiker schlechthin.😬 Aber für die Pilzpfanne bin ich trotz der sauber geputzten Pilze zu müde.

    Hast Recht, Habichtspeter. Jetzt sind die Pilze da und also ist Zeit fürs Forum und den Stammtisch. Ich hätt gern nen kühlen Weißwein.

    Hallo Steini, der rechte Tintling schwärzt schon, ist also am Vergammeln. Wirf ihn weg. Gammelpilze machen Magen-Darmprobleme.

    Safranschirmlinge schmecken mir gar nicht, aber Geschmäcker sind ja verschieden.

    Hm. Vielleicht habe ich auch nur "Geschmacksknorpel", und überdies den Wiesenchampignon noch nicht separat verkostet (ich finde den hier in ziemlich eindeutiger Ausprägung, aber nicht an einladenden Orten), aber allein vom in Geruch her, der ja hauptsächlich den Geschmack ausmacht, hätte ich jetzt keine deutliche Überlegenheit zu Zuchtchampignons erwartet. Habe ich etwas verpasst?

    Moin Cratie,

    Welten trennen sie zwar nicht, aber die liebevoll von Pferden und Schafen gedüngten Wiesenchampignons auf meinen Wiesen schmecken schon etwas aromatischer als Kulturware.

    Stimmt schon Anton,


    aber vermutlich wollen die Verfasser des Beitrags verhindern, dass Unbedarfte sich an Karbolis und Schlimmerem vergiften.

    Schau mal Phil, im letzen Beitrag dieses Threads habe ich ein Foto mit mehreren Champignonarten hochgeladen.


    3 der Arten waren auch durch die 7 anwesenden Pilzsachverständigen nicht zu bestimmen. Heikle Gattung. Lass die Finger davon als Anfänger.

    Hallo zusammen,

    da die Champignons in diesem Jahr einen wirklich guten Lauf haben und viele Leute um Rat bitten, möchte ich hier noch ein paar Fotos einstellen.


    Ich habe zwei Wiesenchampignons über 24 Stunden auf dem Fensterbrett liegen lassen und die Veränderungen fotografiert.


    Während frisch geerntete Fruchtkörper blass rosafarbene Lamellen besitzen, sind diese bei gerade ausgewachsenen Fruchtkörpern freudig rosa bis hellrot. Dann verändern sie sich farblich und sind schon nach einem Tag braun, später dann schokoladenbraun. Pablo hat das ganz wunderbar beschrieben aber wie rasch die Farbveränderung der Lamellen erfolgt ist schon erstaunlich. (Die Heizung ist kalt.)


    Die Farbe der Lamellen entspricht anfangs in etwa der Farbe der Karte.


    Auf der Wiese sahen sie so aus:


    24 Stunden späte sind beide Fruchtkörper braun, das Teilvelum löst sich auf. Am Ende bleibt nur die Spur von einem Ring.



    Wir hatten übrigens bei unserer Pilzausstellung am vergangenen Sonnabend diverse Champignonarten: Wiesenchampignon, Anischampignon, Schiefkolligen Anischampignon, Kleiner Waldchampignon, Großer Waldchampignon, Stadtchampignon, Salzwiesenchampignon und Karbolegerling.


    Außerdem hatten wir 3 Arten, die wir makroskopisch nicht einmal ansatzweise bestimmen konnten.


    Wiesenchampignons sind definitiv keine Anfängerpilze.