Das hatten wir kürzlich schon mal:
Grüße
Harald
Das hatten wir kürzlich schon mal:
Grüße
Harald
Zudem ist der Mäuseschwanz mehr eine Herbstart.
Zu der Zeit gibts aber auch ZaRüs, also eher ein schlechtes Unterscheidungsmerkmal, wenn es nicht um Frühjahrsfunde geht.
Schlaumeiernd
Harald
Hm, gerade habe ich den Chlorreiniger für die Dusche benutzt, das riecht aber auch intensiv wie Schwimmbad und ich gehe nicht davon aus, dass Schweiß und Pipi an den Duschwänden hängen...
![]()
Wir wollen aber keine Korinthen kacken, hätte der Hias doch nur gesagt. " Riecht nach Trichloramin" ![]()
Hallo,
Mit Geruchsbeschreibungen ist das sowieso so eine Sache.
Wer weiss schon, wie Chlor riecht ?
Gruß
Norbert
Na, wie Schwimmbad...
Wenn man sich mit Dungis, Trameten und Kohlenbeeren behilft, hast du Recht, Harald.
Na, das ist aber eine recht eingeschränkte Sichtweise. Hut-mit-Stiel-Pilze gibts auch um die Jahreswende. Spät im Dezember kann man noch Lilastiel-Rötelritterlinge finden. Letztes Jahr in der ersten Januarwoche gabs noch reichlich Helmlinge und auch Galerina marginata und Trompetenschnitzlinge sowieso. Auch Schwefelköpfe lassen sich mal blicken. Und dann gibts allerlei, was auf Holz wächst, außer Kohlenbeeren. Alles spannend...
Ich habe bspw. in den ersten sieben Wochen diesen Jahres (2021) an die 30 Arten kartiert.
Beste Grüße
Harald
wenn die Pilzsaison länger dauern würde.
Wie? Die Saison geht von 1. Januar bis 31. Dezember. Was willst Du mehr?
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo,
"ricerca" heißt meines Wissens aber auch generell "(er-)forschen" und auch "aufspüren". Sinngemäß würde ich es mit "Pilze suchen und sammeln verboten" übersetzen.
beste Grüße,
Andreas
Jep, ricerca übersetzt man hier mit "Suche".
Grüße Harald
Es ist schon elend, dass ich immer nur 1-2 Arten nach einer Pilzwanderung zur Bestimmung mitnehmen kann, obwohl es so viele gibt.
Hallo Claudia,
das ist gar nicht elend sondern sorgt eher dafür, dass man bessere Erfolgserlebnisse hat. Wenn man nur 1-3 Arten zum Bestimmen mitnimmt, ist der Bestimmungserfolg oft höher als wenn du zehn Arten mit Heim nimmst und davon auch nur drei Arten bestimmt bekommst.
Man muss auch hier ein wenig geduldig sein und nicht mit der Tür ins Haus fallen.
Beste Grüße
Harald
Bei der Nr. 4 sehe ich einen der Zapfenrüblinge, Strobilurus.
Grüße Harald
So, das war jetzt sehr viel - und auch das Posting bezieht sich auch nicht nur auf Andreas - ich versuche meine Sichtweise und Regeln der Wissenschaftallgemein darzulegen.
Lieber Christoph,
trotzdem bedankt - auch an Andreas - , das war sehr viel lehrreiche Information!
Beste Grüße
Harald
Uiuiui ein Weichritterling... wenn man in drei Büchern nachschaut, stösst man auf fünf verschiedene Meinungen.
Mein Verdacht wäre jetzt Melanoleuca substrictipes (vermutlich meinst du genau den mit "Almenweichritterling").
Aber auch hier bleibt es ohne genaue Angaben nur ein Verdacht. Hier eine Kollektion von letztem Jahr, die ich so genannt habe:
Den habe ich auch, bestimmt von Thomas Münzmay. Fundort war ein Fichtenwäldchen auf 275 m Höhe. Ist das schon montan?
Auffällig bei dieser Art ist, dass sie im ersten Moment wie eine Lepista daherkommt.
Hi, rein montane Arten dürfte es in den wenigsten Fällen geben. Die Arten, denen es nach der Eiszeit zu warm wurde, haben sich einerseits in höhere Lagen "montan" zurückgezogen, andererseits in nördlichere Breiten, Skandinavien etwa. Womit disjunkte Areale entstanden. Eventuelle Neuentstehungen von Arten aus dieser Isolierung heraus sind natürlich möglich, entwicklungsgeschichtlich war die letzte Eiszeit aber "gerade erst". So viel Zeit für neue Arten war da noch nicht.
LG, Bernd
Hi Bernd,
ist das deine Meinung, oder gibt es darüber belegbare Fakten?
Grüße
Harald
wenn man die Rettichhelmlinge jetzt als eigene Gattung absplitten würde, wird dann automatisch das älteste (nicht bereits anderweitig verwendete) Synonym genommen?
Hallo Schupfnudel,
ich denke, man muss auf Gattungs- und Artebene unterscheiden. Bei den Arten sollte es i.d.R. so sein, dass der älteste Name Vorrang hat - es sei denn es gibt konservierte Namen oder anderes Spezialgedöns.
Bei den Gattungsnamen geben neueste Erkenntnisse (aktuell DNA-Analysen) vor, wo die Arten einzuordnen sind, ob alt oder neu spielt da wohl keine Rolle. Bevor die Sequenziermethoden erfunden wurden, scheint mir das stellenweise eine Modeerscheinung, oder auch Meinungen/Erkenntnisse einzelner Autoren gewesen zu sein, festzulegen welche Gattung gerade mal aktuell ist. Als Beispiel fällt mir Chrysomphalina grossula ein, der ja auch schon die große Freude hatte, die Gattung öfter mal wechseln zu dürfen.
Das ist jetzt eine sehr laienhafte Sicht der Dinge, Andreas oder eben auch Christoph können das sicher belegbarer erklären.
Grüße
Harald
Ob und wann man neue Namen in einem populären Pilzbuch umsetzt, da hat natürlich jeder Autor seine eigenen Ansichten.
Hi Andreas,
eben deshalb würde ich ja mal wissen wollen, was Christoph "geritten" hat, jetzt auf die Prunulus-Schiene einzufahren.
Beste Grüße
Harald
Mir ist jetzt in dem neuen Buch von Christoph ("Die Pilze Deutschlands") untergekommen, dass die Rettich-Helminge dort unter Prunulus laufen. Bei allen mir bekannten Quellen sind die noch bei Mycena untergebracht. Ich habe vor einigen Jahren schon mal vernommen, dass die Rettich-Helmlinge bei Prunulus untergebracht werden sollten, allerdings hat sich anscheinend bislang noch niemand so recht dazu hinreißen lassen können, zumindest in der populären Literatur.
Deswegen meine Frage an Christoph, wieso er das jetzt in seinem neuen Werk publiziert und ob zu erwarten ist, dass das jetzt auch in anderen Quellen so passiert?
Beste Grüße
Harald
Hab ihn unter dem Namen "Dunkler Hallimasch" gefunden.
Da bin ich ganz beim Kletter-Stefan. Auf die konkrete Art würde ich mich aufgrund des Bildes nicht festlegen wollen, obwohl ich vom Bauchgefühl her nicht an den Dunklen (Armillaria ostoyae) glaube. Ich halte A. gallica oder gar A. borealis für wahrscheinlicher. Wir haben in D ca. ein halbes Dutzend Hallimasch-Arten, die nicht einfach zu unterscheiden sind.
Beste Grüße
Harald
Hallo Suku,
der Flache Lackporling hat feine und helle Poren auf denen man malen und schreiben kann - deswegen auch schon mal "Malerpilz" genannt. Er wächst auch meist an Stubben und nicht an Ästen. Außerdem ist er in der Gesamtkonsistenz ziemlich hart, deiner dürfte eher weicher sein.
Beste Grüße
Harald
Ohne den Parra zu besitzen, ist das sicher hoffnungslos.
Hi Emil,
falls Du den mal brauchst, hab ich im Regal stehen...
Liebe Grüße
Harald
Hallo Lars,
ich bin mal gespannt, was die Auktion einbringt. Mittlerweile werden für die Bände ja Fantasiepreise aufgerufen.
Beste Grüße
Harald
ein Lilastiel im Wald?
zuehli : Du meinst sicher einen Violetten (nuda)?
Ja, stimmt. Darauf hatte ich gar nicht so geachtet. Ich hatte gerade heute saeva/personata auch gefunden, deswegen der Schnellschuss. Die sind ja im entfärbten Alter eigentlich kaum auseinander zu halten.
Beste Grüße
Harald
Ohne Zweifel ist das eine Lepista! Das dürfte ein alter Lilastiel (saeva) sein.
Beste Grüße
Harald
Aha, aber erstens sind wir hier in Deutschland und nicht in anderen Ländern und schon gar nicht bei facebook.
Höflichkeit und Nettiquette hat noch niemanden geschadet und trump'sche Kommunikationskultur brauchen wir hier sicherlich auch nicht.
Grüße
Harald
Was ist das Gegenstück von einem Hobbymykologen? Ein Profimykologe? Und wenn ja, was zeichnet diesen vor dem Hobbymykologen aus? Der Umstand einen Hochschulabschluss in Biologie zu haben?
Hallo Bernd,
genau das würde ich darunter verstehen. Für mich sind im Grunde (fast) alle hier im Forum Hobbymykologen, weil wir uns beruflich nicht damit beschäftigen, sondern das eben als Hobby betreiben. Christoph (aka Tricholomopsis) ist promovierter Mykologe, den würde ich dann schon mal als Profi bezeichnen. Andreas beschäftigt sich zwar seit sehr vielen Jahren mit Pilzen und er verdient seinen Lebensunterhalt damit, aber wenn man es genau nimmt, ist er auch "bloß" Hobbymykologe. Dennoch können auch Hobbywissenschaftler trotzdem wissenschaftlich arbeiten.
Aber eigentlich hat Andreas recht, wenn er meint, dass es müßig ist, sich auf dieses Thema einzulassen.
Sparen wir uns also weitere (unnötige) Diskussionen.
Deine Aussagen zu Promotionsordnungen und Doktorgraden gehören hier - wie ich finde - nicht her, weil das für unser Thema zunächst vollkommen unrelevant ist. Interessant finde ich deine Meinung dazu, die ich ein wenig anders sehe, weil ich an der Quelle sitze. Will heißen, dass ich an einer deutschen Universität meinen Arbeitsplatz habe.
Erspare dir bitte weitere Ausführungen dazu, mir liegt es ziemlich fern, das ausdiskutieren zu wollen!
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenServus!
Naja, in dem Fall deucht es mich eher, als läge entweder eine sprachliche Barriere oder Unsicherheit in der Bedienung des Forums im Hintergrund.
Was beides völlig in Ordnung ist, niemand wird als Webexperte geboren und niemand mit perfekten Fähigkeiten in allen Sprachen der Welt.
LG; Pablo.
Hi Pablo,
Sprache hat nichts mit Höflichkeit zu tun! In jeder Sprache gibt es Anreden und Verabschiedungen - und Namen sowieso...
Es grüßt
Harald
Alles anzeigen
,
ihr antwortet einer Software,
LG
Peter
Höflichkeit ist eine Zier, aber es geht auch ohne ihr...
Zumal wenn man die Hinweise nicht versteht, eigentlich schade.
Beste Grüße
Harald
