Beiträge von zuehli

    Ich bin wirklich gespannt auf die Rezensionen zu diesem Werk. Ich habe schon einige kritische Stimmen gehört...

    Prinzipiell gebe ich Raphael ja recht, es gehen viele Sachen und viel Wissen verloren, aber zu diesem Preis werde ich mir das Werk sicherlich nicht anschaffen, Lebenswerk hin, Lebenswerk her.


    Beste Grüße

    Harald

    Moinsen,


    die Anzahl der aktiven PSVs dürfte vielleicht auch mit den regionalen Strukturen zusammenhängen. Bei uns in Mittelhessen sind wir bspw. gut aufgestellt. Das mag wohl auch mit der Vereinstätigkeit einhergehen (https://www.pilzmuseum.de/foerderverein/), von aktuell 56 Mitgliedern sind immerhin 14 PSV. Dagegen ist bedauerlicherweise in ganz Osthessen (Fulda ausgenommen) pilzmäßig tote Hose, ansonsten scheint mir zumindest in einigen Ecken der Republik das Interesse relativ groß zu sein, sich zum PSV auszubilden.

    Und naürlich hat Wolfgang recht, dass es mittlerweile etliche Prüfer mehr gibt als früher und man sieht schon, dass das Interesse eine Prüfung abzulegen deutlich zugenommen hat. Das hat sicherlich auch etwas mit der freundlichen Präsenz der Pilzleute in den sozialen Medien zu tun, sei es in Pilzforen oder auch Facebook. Das motiviert doch einige die PSV-Prüfung abzulegen.

    Prüfer zu werden bedingt sicherlich eine andere Motivation, die zumindest bei mir mit der Neuregulierung der Prüfungsbedingen nicht angekommen ist - aber das ist ein anderes Thema...


    Beste Grüße

    Harald

    iIch finde es toll, dass ihr mir gegenüber freundlich geblieben seid, obwohl ich solche Verständnisschwierigkeiten hatte.

    Naja, du bist ja auch nicht mehr der Jüngste, da muss man schon ein bisschen Rücksicht nehmen...


    ==Gnolm7

    .. und eigentlich nicht zu verwechseln.

    Ich kenne die Anekdote, dass Pilzesammler größere Mengen davon gesammelt und verzehrt haben, weil sie dachten Reizker vor sich zu haben. "Lamellen, orangerote Milch.. passt!" 🙄🙂

    Ja, gut. Ich hatte neulich einen Exkursionsteilnehmer, der mir einen Hallimasch vor die Nase hielt, mit dem Ausspruch: Aber das ist doch jetzt ein Steinpilz?


    Wie war das mit den Aliens und den Verblödungsstrahlen...


    Grüße

    Harald

    Vielen Dank für die Antwort und Bestätigung meiner Vermutung!

    Um es noch mal klar und deutlich zu sagen: dies ist kein Scheidling (Gattung Volvariella), sondern ein Dachpilz (Gattung Pluteus), wenn auch beide Gattungen sich vom Aussehen her recht ähnlich sind..

    Das hat auch kein Mensch behauptet, lieber Oehrling. Vielleicht liest du noch mal, was oben steht...

    Ausserdem hab ich viele kleine braune Pilze entdeckt, dachte erst, das seien Nagelschwämme. Die Lamellen sind allerdings braun, nicht weißlich, wie es bei Fichtennadelschwämmen der Fall wäre. recht klein: Ca. 2 bis 2,5 cm, es gab auch kleiner Exemplare.

    Hallo,

    das was Du da zeigst, hat nichts mit Zapfenrüblingen zu tun. Allerdings fehlt mir bei diesen Bildern und der Informationslage die Idee, was es sein könnte.

    Der Riesenschirmling dürfte rhodosperma sein.


    Grüße

    Harald

    Ein schönes Heft, das in weiten Teilen dem Nobi gewidmet ist. Es hat mir fast ein Tränchen ins Auge gedrückt, obwohl ich ihn nicht persönlich, sondern nur virtuell kannte.

    Er wird der Pilzgemeinde lange im Gedächtnis bleiben...


    Harald

    Vielen Dank, lieber Hans!


    Man wird es nicht glauben, aber ich bin heute morgen tatsächlich mit dem Namen extinctoria aufgewacht. In Mykis ploppt der als gute Art auf, in gängiger Literatur mit den anderen beiden Arten aber oft vermengt. Der deutsche Name Zähstieliger Tintling triftt es auch recht gut, der gab sich recht widerspenstig beim Abpflücken.

    Ich werde mir das mal zu Gemüte führen. Besten Dank für die fruchtbare Diskussion.

    Harald

    Im Ludwig ist die Sporenlänge für C. spelaiophilus mit 8-11,5 um angegeben, das passt doch wunderbar zu deinen Maßen? Und auch die Sporenform passt zu der im Ludwig.

    Damit will ich dein Urteil jetzt nicht in Zweifel ziehen, ich kenne mich auch nicht wirklich aus.

    Mich wundert nur, dass du explizit die Sporen als nicht zum Baumhöhlentintling passend anbringst?

    Hast du da andere Angaben?

    Hallo Michael,

    die Sporenform passt doch überaupt nicht, da ist absolut nichts mitraförmiges dabei. Außerdem ist bei dem das Velum nicht so grobschollig.


    CH-Andy Den Melzer-Schlüssel habe ich, damit bin ich aber auch in die Verzweiflung geraten. Schade, dass pilzmel nicht mehr erreichbar ist...


    Beste Grüße

    Harald

    Liebe Tintlingsfreunde,


    im eigenen Garten am alten Apfelbaum in drei Metern Höhe sprießt ein netter Tintling, der vermeintlich schon durch sein Äußeres den Eindruch erweckte, er sei leicht bestimmbar. Vielleicht von anderen, meinen Bestimmungsversuchen widersetzt er sich beharrlich.

    Mittelgroße Fruchtkörper mit (sehr) starkem Velum, das auch noch am alten aufgeschirmten Exemplar sehr präsent ist und mich deutlich an Seepocken (Sessilia) erinnert. Erst dachte ich an den Baumhöhlen-Tintling mitraeformis/spelaiophylla, aber da passt nix, schon gar nicht die Sporen. Die sind bei meinem Exemplar 9-11µ lang (siehe Bild).

    Das Velum besteht aus dünnwandigen Hyphen. Dieses sehr konsistente Velum sollte doch einen Hinweis geben, allerdings habe ich auch beim Bilder-Blättern nichts passendes gefunden.

    Gibt's jemanden der mir die Erleuchtung bringen kann? Vielleicht guckt auch mal der Hans ( coprinusspezi) hier rein.


    Beste Grüße

    Harald