Tja, schade. Dann wirds nur Spekulation bleiben.
Grüße Harald
Tja, schade. Dann wirds nur Spekulation bleiben.
Grüße Harald
Die gut abgegrenzte Hutmitte lässt mich auch eher an ignivolvata denken. Ebenso die kräftige Statur und der bescheiden beflockte Stiel. Der typische Ring wird verloren gegangen sein.
Der Blick durchs Mikro wirds schnell zeigen.
Grüße Harald
Ich sehe keine Bilder....
Grüße Harald
Keine Einwände.
Grüße Harald
Sieht für mich eindeutig nach dunklem Hallimasch aus.
Der Dunkle (ostoyae) hat aber nicht diese gelben Ringzonen am Stiel, scheidet also aus.
Der Fleischfarbene (gallica) ist sehr viel plausibler.
Grüße
Harald
Es gibt mehrere Hallimasch-Arten, die sehen durchaus unterschiedlich aus.
Grüße
Harald
@ Harald , hast du dein Fund Mikroskopiert , per Bilder das sind gleiche wie meine ?
Ob das die Gleichen wie deine sind, mag ich aus der Ferne nicht beurteilen. Der Fund war letztes Jahr auf der Alme-Tagung gemacht worden von Klaus Büchler, Karl Wehr und mir. Der makroskopische Eindruck gab schon nichts anderes her. Ich selbst habe nicht mikroskopiert, das hatte dann ein anderer erledigt.
Beste Grüße
Harald
Wenn du irgendwann lesen kannst und es eine Weile tust, nimmst du auch nicht deinen Duden zum Lesen mit oder?
Bezogen auf die Pilzwelt ein ziemlich unzutreffender Vergleich, weil die Pilze "lesen zu können" ist eine nie enden wollende Angelegenheit.
Grüße
Harald
Hast du die Arbeit von Justo et al.? Falls nicht - email-Adresse per PN und ich schicke sie dir.
Ja, habe ich, allerdings noch nicht so vertiefend reingeguckt. Ca. 30 Seiten mit "Rehbraunen" Dachpilzen überfordern mich gerade, zumal da auch etliche außereuropäische Arten dabei sind.
Bestimmt habe ich konservativ, nämlich mit Ludwig und Gröger, nehme aber deine Hinweise zum Anlass mir die Sache beizeiten nochmal näher zu Gemüte zu führen.
Beste Grüße
Harald
Hier isser, der Nachtrag.
Immer wieder mühsam, bei Trockenmaterial was gescheites zu sehen, beim siebten Schnitt hats jetzt einigermaßen funktioniert. In der Hutmitte gabs dann auch ein paar aufrecht stehende HDS-Endzellen. Die sind am Ende verdickt, mitunter leicht keulig, demnach liegt der Verdacht auf P. petasatus doch sehr nahe. Was besseres wirds einstweilen nicht werden.
Beste Grüße
Harald
So mittlerweile ligt das Teil bei mir unter dem Mikroskop, Hakenzystiden sind schon mal da.
Ich kämpfe jetzt noch mit der HDS, mal schauen wie weit ich heute noch komme. Ansonsten gibts noch einen Nachtrag.
Beste Grüße
Harald
Ja, da bin ich ganz bei Rudi. Da werden sich bestimmt auch Hakenzystiden finden.
Beste Grüße Harald
Ich würde sagen, ja. Auf jeden Fall kein mellea.
Grüße Harald
Nein, kein mellea, eher gallica.
Grüße Harald
Mycena galericulata kann manchmal auch wunderlich aussehen.
Wohl wahr! Aber die Stiele scheinen mir hier nicht so ganz zu passen, galericulata hat schon einen glatten Stiel.
Ob der denn auf Holz gewachsen ist?
Grüße Harald
Hallo romana,
Mycena aetites liegt durchaus im Bereich der Möglichkeiten, sieht schon sehr danach aus. Sollte dennoch mikroskopisch abgesichert werden.
Beste Grüße
Harald
Merke Dir also den Farbton Deines Abwurfs als typisch für Dachpilz
. (evt. ist rosabraun eine geiegnete Bezeichnung)
Die geeignete Bezeichnung lautet ganz eindeutig: Mykologen-rosa
![]()
Davon abgesehen sollte man mal an dem Teil schnuppern, dann kommt sicherlich der Rettichgeruch.
Dann sollte die Sache eigentlich klar sein...
Alles anzeigenGruppen von Buchstaben, die anders als geschrieben ausgesprochen werden (als schul ita.)
• TI + vokal wird ZI + vokal (zB vitium = Vìzium)
gilt nicht bei TI + vokal gefolgt von s, x oder o (zB quaestio = questio)
etc.
Doppelvokale der lateinischen Sprache:
• AE wird zu E (zB Caesar = cèsar)
• OE wird zu E und (zB poena = pèna)
• AU bleibt AU (zB aurum = àurum)
Die ersten beiden sind jedoch, als Doppelvokale wie sie geschrieben sind auszusprechen,
wenn mit dem Umlaut ë markiert (. ZB Poëta)
Auch bei CI/E wie bei Cicero wird es klassisch wohl doch zu Kikero.
etc.pp
Du bist jetzt aber bei italienisch, oder? Wenn das auf Latein bezogen wäre, ist das aber nicht das, was an deutschen Universitäten gelehrt wird.
Grüße
Harald
(Mitarbeiter am altphilologischen Institut der JLU Gießen)
Davon abgesehen, dass der von Claudia beschriebene Fall rein spekulativ ist und im wahren Leben sicher nicht vorkommt, tauchen natürlich immer wieder Ratsuchende bei der Pilzberatung auf, die die Körbe übervoll haben. Bei solchen Zeitgenossen tut natürlich die schon angesprochene Aufklärung not, auf der anderen Seite zeigen meine Erfahrungen, dass meistens bei diesen Vielsammlern so gut wie keine Kenntnis vorhanden ist ("Ich habe gelesen, es gibt eine Pilzberatung, da bin ich mal in den Wald gegangen...") und dass der Korbinhalt entsprechend ist, also 90% Ausschuss. Die anderen 10% werden dann eigentlich auch verworfen, weil " das lohnt ja nicht mehr". Meistens hören solche Leute auch nicht zu, denen ist egal, wie die Pilze heißen und es ist nur die Einteilung in essbar oder nicht essbar erwünscht. Das sind dann aber auch Leute, die meistens nur einmal und nie wieder auftauchen, weil sie dann vielleicht doch irgendwie mitkriegen, dass die Materie zu komplex ist.
Ernsthafte Pilzsammler kommen und haben schon Meinungen und dann auch ein Pilzbuch dabei und schreiben sich auf, was erzählt wird.
Diese Übervoll-Körbe-Sammler sind zum Glück nicht allzu häufig, kommen aber immer wieder mal reingeschneit. Man Rat ist dann immer: Wenn ihr Pilze essen wollt, dann geht in den Supermarkt und kauft euch eine Schale Champignons, dann seid ihr auf der sicheren Seite.
Beste Grüße
Harald
Bisher habe ich Ploirotus gesagt, aber Ple-urotus ist auch spätestens in der internationalen Verständigung einleuchtend.
Nee, nicht wirklich. Wenn Du mal die Englisch sprechende Fraktion gehört hast, wie die lateinische und griechische Namen aussprechen, dann relativierst Du den Eindruck der internationalen Verständigung.
Im übrigen wird im "richtigen" Latein das "c" wie "k" ausgesprochen und beispielsweise "ae" oder "oe" nicht wie "ä" oder "ö" sondern "ai" und "oi".
Der alte Caesar lautet so eigentlich korrekt "Kaisar" und nicht "Zäsar".
Man sollte das in Bezug auf unsere Pilze aber nicht überbewerten, man kann ja aus allem eine Wissenschaft machen...
Beste Grüße
Harald
nachdem ich öfters L. cristatoides und L. ochraceofulva in ähnlicher Optik fand
... aber sicher nicht mit so ausgeprägtem Ring...
Grüße
Harald
die Lepioten am Schluss wahrscheinlich L. cristata.
Nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher.
Beim Leucoagaricus könnte man mal bei barssii gucken, vielleicht ist die Wurzel abgebrochen?
Grüße
Harald
Hallo Nobert,
conopilus, der jetzt übrigens bei Parasola steht, scheint mir das nicht zu sein. Die "Haare" in der Huthaut wären auch strack. Hast Du mal bei den Düngerlingen geguckt?
Beste Grüße
Harald
