Hallo Moritz
An Deiner Bestimmung als H. hypotheus var. aureus habe ich keinen ernsthaften Zeifel. Schöner Fund!
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Pablo,
schön, dass sich das Pilzjahr 2018 auch bei Dir noch von seiner besseren Seite zeigt. Die Aufnahmen sind doch ok. Beim Versuch näher ran zu gehen und Top-Bilder von Rindenhelmlingen zu machen, hab ich mehr als 95% aller Bilder verschossen. Dabei ging dann so viel Zeit drauf, das andere schöne Motive auf der Strecke blieben. Du hast also Alles richtig gemacht.
Lediglich ein Bild kam meiner Vorstellung ziemlich nah.
LG Karl
Falscher Rindenhelmling (Mycena pseudocorticola) -
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Hi Stefan,
beim Mehltau bin ich unschlüssig und schwanke zwischen E. adunca und E. pseudoregularis. Für E. pseudoregularis spricht das Substrat (Salix caprea), die große Anzahl an Anhängsel, die Größe der Fruchtkörper. Leider steht im Klenke nicht drin, was man bzgl Größe und Anhängselzahl bei E. adunca erwarten kann, so daß ich da eine gewisse Restunsicherheit habe.
Hallo Björn
Vielleicht hilft das Erysiphe adunca | (Obligat) Phytoparasitische Kleinpilze wenn auch noch unreif.
LG Karl -
Hallo Nobi
Vielen Dank für diese echte Augenweide.
LG Karl -
Ansonsten kann man sich neben der bekannten Literatur auch damit beschäftigen (wers noch nicht kennt):
Hallo Harald,
Thomas Münzmay hat sich an dieser Arbeit orientiert. Es gibt jedoch auch Auffassungen, welche diese Arbeit als das Schlechteste ansehen, was jemals über Melanoleuca geschrieben wurde. Leider wird das Problem damit nicht kleiner.
LG Karl -
Hallo Nosozia,
Du bist aufjeden Fall im richtigen Formenkreis, wobei man mit Gröger zunächst bei M. grammopus landet und dann diverse Erläuterungen zu den von Dir genannten Arten führen. Die Funga Nordica geht da etwas weiter, aber ob die Namen so Bestand haben ist ebenfalls fraglich.
Mit der Minimonographie von Thomas Münzmay im Tintling kommt man zu grammopus und subbrevipes allerdings unter den Arten ohne gefärbtes Stielfleisch. Widersprüche wohin man sieht.
Es soll eine Monnographie der Gattung durch Antonin in Arbeit sein, wegen der auch Ludwig die Gattung im Band 3 nicht behandelt hat. Vor Erscheinen einer gründlichen Neubearbeitung der Gattung bleiben meine Funde namenlos und ich dokumentiere sie nur so genau wie möglich.
LG Karl -
Sehr schön Stefan. Ich hatte in diesem Jahr nur ein Einzelexemplar.
LG Karl -
Hallo Björn.
wieder eine großartige Mischung aus Pytos und "richtigen" Pilzen.
LG Karl -
ja in jedem Fall ein schöner Fund.
"Selten" ist aber relativ, denn im Dresdner Raum in Richtung Oberlausitz ist die Art nicht selten. Dafür gibts bei uns den Imbricatum nicht. 
Hallo Stefan,
selten ist relativ aber der nächste bekannte Standort ist mehr als 300 km entfernt
LG Karl -
Hallo Gerd,
danke für diesen Bericht aus einer wirklich wunderschönen Gegend.
LG Karl -
Vielen Dank Eure Komplimente

Und falls du die Tage mal mit einem Fläschchen Guajak in der Tasche da vorbei läufst: Tu mal ein Tröpfchen beim Pappelgrünling jeweils auf die Stielspitze und im Schnitt aufs Hutfleisch.
Und idealerweise zum Vergleich auch bei einer Tricholoma equestre aus deiner Gegend, wenn du welche hast.Hallo Pablo
Danke für den Tipp, von dem ich zwar irgendwann gelesen habe, der mir aber wieder entfallen war. Wenn ich Glück habe, finde ich den Kiefern-Grünling morgen im Depot, aber ich habe wenig Hoffnung, da es seit Monaten immer noch nicht ergiebig geregnet hat.
LG KarlVielen Dank für den schönen Bericht und die Hoffnung auf weitere Funde in der Eifel
Hallo Gerd
Die Funde waren diesmal nicht aus der Eifel, wo es meist sehr trostlos aussieht, sondern aus Niedersachsen.
LG Karl -
Hallo Nobi
Danke für die tolle Ergänzung und mit Deiner Einschätzung von der Tagung spricht Du mir aus dem Mund.
LG Karl -
Hallo Stefan,
danke für die schöne Fortsetzung, mit der ich die Tage nochmal durchlebe.
LG Karl -
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Hallo Karl,
danke für die traumhafte Fotostrecke.

Mal eine Frage. Was ist der Unterschied zwischen R. integra und R. pseudointegra?
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
freut mich, dass Dir der Beitrag gefällt.
R. pseudointegra ist natürlich Quatsch (wird korrigiert) Danke für den indirekten Hinweis. Russula integra ist ein extrem farbvariabler Pilz, der meist rotbraun bis violettbraun aber auch gelb sein kann. Er wächst gewöhnlich im Nadelwald. R. pseudointegra kommt bei Laubbäumen meist Eiche vor und hat fast immer Hüte in einem warmen Rotton oder ist rot mit weiß gemischt.
LG Karl -
Hallo zusammen
Am letzten Wochenende gab es seit langer Zeit mal wieder diverse Großpilze, von denen ich einige zeigen möchte. Magere Wiesen in der Nähe eines Sees, der umgebende Schilfgürtel und ein stillgelegter Steinbruch zeigten sich von Ihrer erfreulichen Seite.
Nicht zu zählen waren zahlreiche Gruppen von Helmlingen, die sich letztlich alle als identisch erwiesen.
Braunschneidiger Helmling (Mycena olivaceomarginata)
Dazwischen eingestreut der Schwärzende Saftling (Hygrocybe conica)
Seit Jahren finde ich regelmäßig den Blassen Adernmoosling (Arrhenia retiruga) Er ist gewöhnlich heller und kleiner als sein Verwandter und hat eine runzlige Fruchtschicht ohne deutliche Aderung. Seit acht Jahren endlich mal wieder.
Gezonter Adernmoosling (Arrhenia spathulata)Im Schilfgürtel fand sich der Teichrand Schwefelkopf (Hypholoma subericeum). Ohne die am Hutrand häufig vorhandenen Kristallablagerungen nur mikroskopisch bestimmbar.
Nur wenige Meter entfernt stand der Feuchtstellen Schüppling (Pholiota graminis)
Auf dem Rückweg zeigte sich noch eine älter Gruppe vom Sparrigen Schüppling (Pholiota squarosa)
Im der Umgebung des Steinbruchs gab es einige Funde in Fichten-Nadelstreu.
Weißmichender Helmling (Mycena galopus)
Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca)
Punktiertstieliger Schneckling (Hygrophorus pustulatus)
Maronen-Röhrling (Imleria badia)
Rotbrauner Leder-Täubling (Russula integra)
Im Steinbruch dominierten Birke, Espe, Weide, Kiefer und Fichte und es gab zahlreiche Mykorrhizapilze
Espen-Rotkappe (Leccinum albostipitatum ss. Den Bakker).
Pappel-Grünling (Tricholoma frondosae)
Spitzer Wasserkopf (Cortinarius acutus)
Natternstieliger Schleimfuß (Cortinarius trivialis)
Birken-Milchling (Lactarius torminosus)
Dunkler Kokosflocken-Milchling (Lactarius mammosus)
Rosenroter Schmierling (Gomphidius roseus)Der Rosenrote Schmierling trat zusammen mit dem Kuh-Röhrling (Suillus bovinus) auf, welcher aber nicht mehr fotogen war.
Dafür gab es noch ganz junge Butterpilze (Suillus luteus)Ein kleiner Stein wurde vom Erdwarzenpilz (Thelephora terrestris) umarmt
Ein harte Nuss war der folgende Täubling, den ich meistens als Eichenbegleiter kenne. Nach Abwägung aller Merkmale wie Geruch, teilweise gesägte Lamellenschneiden, schwache Guajakreaktion und den passenden Mikromerkmalen bleibt nicht anderes als der Wechselfarbige Spei-Täubling (Russula fragilis)Immer ein kleines Schmuckstück ist die Puppen-Kernkeule (Cordiceps militaris)
Zum Abschluss gibt es noch eine Flechte, die ja ebenfalls ins Reich der Pilze gehört. Ob die Art nur selten Fruchtkörper bildet, oder diese wegen ihrer geringen Größe von 1-2 mm eher übersehen werden, ist mir nicht bekannt. Ich habe sie jedenfalls vorher noch nie gesehen.
Rosa Köpfchenflechte (Dibaeis baeomyces)
LG Karl
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Hallo Andreas-Roland
Wenn man sich Bild 1 vergrößert ansieht sieht man zwischen den aufgeschirmten Fruchtkörpern deutlich weißes Sporenpulver. Andere Gattungen als Hallimasch mit einem derartig büscheligen Wachstum kann man demnach ausschließen. Das dichtbüschelige Wachstum und die gelben Farbtöne in Bild 2 deuten auf A. melles ss. str. hin. Du solltest unbedingt noch detaillierte Bilder machen und dabei auch die Stielbasis zeigen.
LG Karl -
du siehst auf dem Hut die weißen Velumflocken (drittes Bild von oben) vom Velum universale - die schwimmen sonst im Schleim der Huthaut, der hier eingetrocknet ist. Dann hast du diesen flockigen Stiel. Klare Velumreste sind hier zwar nicht mehr zu sehen, aber auf dem zweiten und dem dritten Bild noch zu erahnen (drittes Bild, unterer, überstrahlter Fruchtkörper, da sehe ich das Velum universale noch).
Dann jung mit klarem Gelb in dem Lamellen.
Es fehlt nur das Sporenpulver, das man noch nicht sieht - manchmal sieht man dann Cortinareste (Velum partiale) an der Stielspitze, wenn diese vom Sporenpulver eingefärbt werden.
Hallo Christoph
Kompliment, dass Du die Art so erkannt hast. Deine präzisen Schilderungen und genauen Beobachtugen verdienen absoluten Respekt und auch Leute mit größerer Erfahrung können davon profitieren.
LG Karl
PS. Ohne den fetten Sporenabdruck auf Bild 2
wäre ich nicht auf die Gattung oder Art gekommen. -
Hallo Claudia, danke für die Info.

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Danke für die tolle Fortsetzung
und die Zeitmaschine leihe ich mir dann mal für überständige Steinpilze aus 
LG Karl -
Zu 2: Da waren auch jüngere Schlappen, die eindeutig wie A. gallica aussahen (Gelbe Bänder, kein Büschelwuchs, keuliger Stiel usw.)
Zu 22: Tja, wir hatten am Ende auch Zweifel. Pilzkollege Thomas wollte sie auch eher G. resinaceum nennen, aber ich habe in diversen Langzeit-Dokumentationen kein so rötliches Stadium gefunden.
Hallo Jan Arne
Zu 2: Hab ich mir zwar gedacht, aber bei den Exemplaren musste ich einfach nachfragen
zu 22: habe ich ein VergleichsbildLG Karl
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Hallo Claudia
Nr. 6 mit Häubling liegst Du richtig
Nr. 8 ist ziemlich sicher Panaeolus acuminatus
Nr. 14 erinnert sehr an Leocarpus fragilis
LG Karl -
Hallo Björn,
da ist ja schön was zusammengekommen

Einige Fragen/Bemerkungen möchte ich loswerden.
2. wie bestimmt man denn so alte Schlappen?
4. Geschmack und Begleitbäume sind zwingend erforderlich. Auch eine Verfärbung der Milch isoliert auf Papiertaschentuch wäre hilfreich.
(lange mild dann etwas bitter werdend, Birke, blassgelb) = L. tabidus
7. muss mikroskopiert werden
22. wodurch von älteren G. resinaceum unterschieden?
LG Karl -
Hallo zusammen,
leider weiß ich nicht, wie Pluteus nigrofloccosus jung aussieht, glaube jedoch dafür Pluteus umbrosus um so besser zu kennen. P. umbrosus hat nach meiner Auffassung ein aderig/netzige Hutoberfläche, die beim jungen Pilz den gesamten Hut bekleidet und deutlich erhaben ist. Mit zunehmendem Alter schwächt sich diese Struktur zum Rand hin ab. Hinzu kommt, das der Hut nicht flockig sondern eher punktiert erscheint und der Stiel nicht längsfaserig sondern ebenfalls punktiert. Bei dem jungen Frk. oben im Bild ist keines dieser Merkmale erkennbar und die Fabrbe passst mir für P. umbrosus auch nicht.
LG Karl
mittlerer Frk. ca. 2 cm Durchmesser
hier ist die Stielbekleidung sehr gut zu sehengroßer Frk. ca. 12 cm Durchmesser
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Hallo Michi,
an E. conferendum gibt es wohl keinen Zweifel. Es sind jedoch zwei Varietäten beschrieben.
LG Karl
