Beiträge von Karl W

    Hallo zusammen

    Am Vortag hat ein Pilzfreund den Standort entdeckt und einen Fruchtkörper halbiert. Es waren weder karottenrote Punkte noch irgendeine Fleischverfärbung zu sehen; selbst nach 15 Minuten noch nicht. Ebenso war es bei dem liegenden Exemplar vom ersten Bild und bei dem großen Exemplar vom zweiten Bild. Anders wäre ja der Name H. depilatus nie ins Spiel gekommen.

    LG Karl

    PS. hätte ich vielleicht oben dazuschreiben können, aber das war für mich bei Nennung des Namens offensichtlich.

    Hallo zusammen,

    er hat die üblichen Besucherströme vom Wochenende überlebt.



    Hoffentlich geht es noch weiter, denn seine drei Nachbarn wurden inzwischen abgetreten.


    LG Karl

    Hallo zusammen,

    er hat die üblichen Besucherströme vom Wochenende überlebt.


    Hoffentlich geht es noch weiter, denn seine drei Nachbarn wurden inzwischen abgetreten.


    LG Karl

    Hallo Jürgen,

    vielen Dank für Deine Anmerkungen. Die untere Kollektion ist von einem Standort, der ca. 20 m von dem oberen entfernt liegt und das Bild ist zwei Tage vorher entstanden. Von dem habe ich ein Exsikkat, welches ich allerdings (noch) nicht untersucht habe. Da mir die Stelle als Standort für H. depilatum gezeigt wurde, will ich nicht ausschließen, das ich mich vom ersten Augenschein habe blenden lassen. Eine Verfärbung beim Durchschneiden ist mir nicht aufgefallen, aber ich hatte H. bubalinus bisher eh noch nicht in der Hand.
    Auch beim Durchschneiden des liegenden Exemplars von Bild eins war keinerlei Fleischverfärbung zu beobachten. Davon habe ich zumindest noch einen halben Hut. Das die HDS-Elemente bei jungen Fruchtkörpern von Hortiboletus ähnlich sein können, wie Pablo schrieb, war mir nicht bekannt. Ich hatte nur mit H. impolitum verglichen und werde ich mich da nochmal reinknien.

    LG Karl

    Hallo zusammen

    Inzwischen habe ich die Bilder auf meinem Monitor gesehen und ziehe Callistosporium zurück. Auf dem letzten Bild linker Frk. sieht man deutlich das SPP. Bezüglich der Mikroskopierpflicht zur genauen Bestimmung bin ich bei Pablo.

    LG Karl

    Mach dir aber keinen Stress, Karl.

    @ Hi Karl,


    nur kan Stress. Lass' die FK reifen. Das dauert bei Porlingen etwas länger, einmal pro Woche die zu kontrollieren ist fast schon eine Fleißaufgabe.


    Die Wette ist zweitrangig, ein Nebenschauplatz in deinem Fred. Es geht um deine Fundbegleitung, :gwinken:

    Hallo ihr Beiden,

    Stress macht das absolut nicht und in der Ecke bin ich eh alle paar Tage um nach anderen interessanten Pilzen zu schauen. In unmittelbare Nähe hatte ich z. B. schon 6 verschiedene Boleten, interessante Täublinge und Agaricus bohusii. ;)

    LG Karl

    Hallo Pablo und Peter,

    ich mache morgen noch neue Fotos und stell sie hier ein. Sind zwar nur drei Tage, aber zwischen Bild 1, 2 und 3 des gleichen Fruchtkörpers waren auch nur jeweils 4 Tage. Danach komme ich nicht mehr vor nächsten Montag an den Standort.

    LG karl

    Um die absolute Neutralität zu wahren, enthalte ich mich jeden Kommentars und zeige lieber ein Bild von Heute.



    Auch wenn sie außer Konkurenz sind, hier die Nachbarn von Bild 2 oben


    LG Karl

    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für die Anerkennung und die Glückwünsche :)

    Wann machst Du Deinen PSV? Ich wette mit Dir, dass Du die Prüfer in die Tasche steckst.

    Das ist sicher eine maßlose Übertreibung. Es gibt etliche Gattungen und ganze Gruppen von denen ich nichts verstehe aber die stelle ich dann ja auch nicht ins Forum;)und um in Notfällen zu helfen brauche ich keinen Schein.

    Na, das nenne ich ja "gehämmert"! Was für ein tolles Bild!:thumbup:

    Danke Nobi, das war auch für mich der Hammer :giggle:


    von meinen nicht behaupten kann. Vielleicht findest Du ja auch einmal seine rote Variante

    B. luridus var. rubriceps (Maire) Dermek. Die sieht von oben aber erst einmal überhaupt nicht wie eine Netzhexe aus.

    Hallo Jörg,

    was für ein großartiges Bild. Da werde ich mal die Augen offen halten.

    LG Karl

    Umso interessanter finde ich den Fund!

    Denn rein vom Äußeren her ähnelt der schon sehr einigen Formen vom Eichenfilzer (Hortiboletus engelii), wie ich sie hier in der Gegend kenne.

    Hallo Pablo,

    ich hingegen finde Deinen Fund von H. engelii interessant :). Mit so dunklen Hüten habe ich den hier noch nicht gesehen.

    LG Karl

    MoinMoin!


    Auch schöne Funde. Und sehr beruhigend, daß es wohl noch Plätze gibt, wo solche Pilze wachsen können.

    Allerdings hätte ich noch eine Frage zu den depilati. Vielleicht ist es auch Quatsch, aber hast du dir genau angeguckt, und auch mal durchgeschnitten und die Stielbasis nach Rubbeln beschnuppert?
    Weil vor allem die erste Kollektion erinnert mich irgendwie optisch arg an das hier:

    LG, Pablo.

    Hallo Pablo,

    besonders, da die Art für mich neu war, habe ich von dem liegenden Exemplar die Huthat mikroskopert.

    LG karl

    Liebe Pilzfreunde,

    neben dem Früher Satansröhrling , der ja durchaus als wärmeliebend bekannt ist, haben weitere Röhrlinge der Tockeheit getrotzt und fanden sich in teilweise erstaunlichen Mengen ein. Den Netzstieligen Hexenröhrling (Suilellus luridus) kann man wahrscheinlich 100 mal fotografieren und findet immer noch neue Farbschattierungen. Hier eine kleine Auswahl.


















    Wesentlich rarer machte sich der Glattstielige Hexenröhrling (Suillellus queletii) aber immerhin war er zu finden.


    Häufiger als in den Vorjahren war der Schwarzblauende Röhrling (Caloboletus pulverulentus)


    Filzröhrlinge waren zwar vorhanden, aber meist mit Leben erfüllt oder mit Schimmelbefall. Noch sehr ansehnlich war eine Gruppe des Blutroten Röhrling (Hortiboletus rubellus)


    Mein persönlicher Glanzpunkt war der Gefleckthütige- oder auch Gehämmerte Röhrling (Hemileccinum depilatum) den ich erstmals finden durfte und dann gleich zweimal innerhalb einer Woche. Leider zu früh gefreut, hat sich als Filzröhrling entpuppt.




    LG Karl

    Hallo zusammen,

    trotz hoher Temperaturen waren noch ansehnliche Kollektionen von Täublingen zu finden. Die größten Erfolgsaussichten hatte man in Parks oder auf Waldfriedhöfen mit altem Baumbestand. Immerhin 4 Arten konnte ich noch im Bild festhalten. Neben den gezeigten Arten gab es heute noch überständige Exemplare des Camembert-Täublings (Russula amoenolens).

    Papageieintäubling (Russula ionochlora)


    Kratzender Kammtäubling (Russula recondita) früher R. pectinatoides. R. pectinatoides soll eine amerikanische Art sein, die in Europa nicht vorkommt




    Blaugrüner Reiftäubling (Russula parazurea)




    Violettstieliger Pfirsichtäubling (Russula violeipes)






    LG Karl

    Hallo zusammen

    Gestern informierte mich ein Pilzfreund über den möglichen Fund eines Satansröhrlings, von dem aber die Röhren noch nicht zu sehen waren. Da mir nur ein Fundort am Niederrhein in Krefeld bekannt war, trafen wir uns heute am frühen Morgen in Mönchengladbach und hatten schnell Klarheit. Standort war ein Lindenstreifen in der Nähe eines Teiches und Begleitpilze einige Netzstielige Hexenröhrlinge. Die etwas düstere Hutfarbe ist wohl der Trockenheit, den hohen Temperaturen und dem Wind zu verdanken. Die etwas schwachen Rottöne am Stiel liegen wohl noch innerhalb der Variaionsbreite. Ich kann mir jedenfalls nichts Anderes vorstellen.

    LG Karl

    Satansröhrling (Rubroboletus satanas)








    Verändert hat der sich schon, ich sehe einen absterbenden FK. Wie schauen die anderen Exemplare aus, sind die annähernd gleich geblieben?

    Die übrigen Fruchtkörper haben sich leicht vergrößert. Ich bleibe am Ball

    LG Karl

    Das erste Wochenende mit zahlreichen Spaziergängern ist überstanden und der Fruchtkörper von Bild 5 hat sich optisch gewaltig verändert.

    LG Karl

    Hallo Norbert,

    nachdem ich R. exalbicans, den ich ohne Rottöne kenne, wegen dunklerem SPP und zumindest jung spürbarer Scharfe ausgeschlossen habe, bin ich wegen der starken Hutrandriefung bei den Kammtäublingen gelandet. Mild kommt dann R. recondita (früher pectinatoides) oder R. insignis in Betracht. R. insignis hätte eher jung einen gelblichen Hutrand und eine gelbliche Stielbasis und es bliebe der Kratzende Kammtäubling übrig. Da hatte ich die Mikros noch nicht gesehen, aber die passen durchaus dazu.
    Da mir von Felix Hampe bekannt war, dass man von sehr vielen Täublingen fast weiße Exemplare gefunden hat, bat ich ihn mal Deine Beschreibung anzusehen, ohne meine eigene Vermutung zu äußern. Er hält R. recondita für das Wahrscheinlichste.

    LG Karl

    Hallo Norbert,

    diesen Sporenabwurf kann ich leider nicht beurteilen. Das SPP sollte zusammengeschabt und ein zweiter Objektträger draufgelegt werden. Wenn Du die beiden Objektträger vorsichtig hin - und herschiebst, bekommst Du eine einheitlich dicke Schicht. Die kannst Du dann mit einer Sporenpulvertafel vergleichen.

    LG Karl