Hallo Rainer,
das ist ein Breitblatt (Megacollybia platyphylla).
Viele Grüße,
Emil
Hallo Rainer,
das ist ein Breitblatt (Megacollybia platyphylla).
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
da hast du schon Recht mit dem aufsteigenden Ring. Bei A. campestris und bisporus ist der Ring dann eher so rudimental ausgebildet, dass man ihn weder als hängend, noch als aufsteigend erkennt. Aber erkennbar und eindeutig hängend erwarte ich von "gestiefelten" Arten eigentlich nicht und habe ich auch noch nicht gesehen.
Zumal das nicht der Einzige Kritikpunkt an A. bisporus ist, den ich erst nach mikroskopischem Beweis glaube. ![]()
Der Standort ist ein Argument, das stimmt. Ich würde den Pilz auch gerne mikroskopieren.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Rainer,
A. bisporus passt nicht. Diese Art hat zum Beispiel einen aufsteigenden/gestiefelten Ring, während er hier hängend ist.
Ich sehe Myzelstränge an der Stielbasis. Das heißt, es kommen im Wesentlichen zwei Arten in Betracht:
A. bresadolanus (Wurzelnder Egerling) und A. litoralis/spissicaulis (Gedrungener Egerling).
Gedrungene, große und festfleischige Fruchtkörper, überstehende Huthaut, dieses Färbungsverhalten (schwach in der Stielbasis rotbraun verfärbend), die aufreißende Huthaut und helle Lamellenschneiden (Cheilozystiden) sind typisch für diese Art, wie Björn auch schon richtig festgestellt hat. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
Andreas favourisiert ebenfalls C. nemorensis. Ich denke, dann kann ich ihn als solchen ablegen.
Ich danke dir für deine Hilfe. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
danke für die ausführlichen Erklärungen. ![]()
Ich denke, vom Geruch her passt das schon. Der war stark und unangenehm. Nur hat man ihn eben nicht aus einigem Metern Entfernung riechen können wie eine Stinkmorchel, aber das hätte mich auch sehr gewundert.
Die KOH-Reaktion war genau, wie in GroPiBaWü im Schlüssel beschrieben: "negativ (stumpf gelbbräunlich)". Auf den gelben Rand habe ich leider nicht geachtet, aber keinesfalls war die Reaktion lebhaft gelb.
C. balteatus wird seltsamerweise zweimal aufgeschlüsselt, und zwar ein mal in Punkt 1 ("Hut stets deutlich schleimig") und ein mal in Punkt 3-5 ("Hut trocken, selbst bei nasser Witterung nur leicht schmierig").
Ich denke, ich kann den Fund schon C. nemorensis zuordnen. Farben und Ökologie passen besser, als bei C. balteatus, denke ich nach längerer Recherche jetzt.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
Danke für die Antwort.
Die Reaktion war schon sektionstypisch. Und einen auffälligen (unangenehmen) Geruch hatten die Pilze schon, nur eben nicht die jungen, sondern die ausgewachsenen Exemplare.
C. largus wäre möglich, aber wegen geringer Violetttöne, fehlendem Geruch und stark gelber KOH-Reaktion kein Favourit.
Was würdest du denn vermuten? C. balteatus wird geruchlich als "schwach erdig, staubartig" beschrieben, worunter ich mir auch nicht wirklich etwas vorstellen kann. Schwach war der Geruch nicht.
Nach erneutem Lesen (diesmal nicht GroPiBaWü, sondern PdS), denke ich doch eher, dass es sich um C. nemorensis handelt.
Viele Grüße,
Emil
Liebe Pilzfreunde,
bei einer Exkursion letzte Woche fanden wir folgenden Cortinarius aus der Sekt. Variecolores (Untergatt. Phlegmacium).
Chemische Reaktionen: Mit Ammoniak zitronengelb, mit KOH gelblich, Lugol negativ.
Geruch: Jung unauffällig, leicht fruchtig, älter unangenehm faulig-erdig.
Sporen: 10x6,5 µm. Zitronenförmig, ornamentiert.
Hut: Jung bläulich violett, älter bräunlicher. Faserig, aber nicht schleimig. Bis 10 Zentimeter Durchmesser.
Velum: Jung weißlich.
Stiel: Festfleischig.
Fleisch: Blassbläulich bis bräunlich, an der Basis hohl werdend und bräunlicher.
Lamellen: Jung gräulich.
An grasigem Standort, vergesellschaftet mit Hygrocybe psittacina, Tricholoma argyraceum, Lactarius pyrogalus.
Ich schwanke ein bisschen zwischen C. nemorensis (=variecolor?) und C. balteatus, mit Tendenz zu Letzterem.
Könnt ihr mir helfen?
Viele Grüße,
Emil
Hallo Peter,
hier passt Agaricus lanipes (Wollfuß-Egerling) doch wunderbar. Toller Fund! ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
mit den Übergangsformen sehe ich das anders. Wenn im Hut von blassen Exemplaren deutliche orangefarbene Töne vorhanden sind, sehe ich das schon als Übergangsform. Denn wo hört Variabilität auf und fängt Übergangsform an?
Und ja, da standen noch mehr Exemplare, aber ich habe nur ein paar schöne und eindrucksvolle fotografiert.
Mit den Saftlingen befürchte ich Ähnliches, hier ist es auch ziemlich trocken.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Abeja,
ich bin total begeistert, was du für Sachen findest.
Sehr schön aufgenommen und dokumentiert, macht großen Spaß, sich das anzusehen. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo,
Dunkler Wald-Safranschirmling (Chlorophyllum olivieri).
Riesenbovist passt.
Viele Grüße,
Emil
Was du immer alles findest...
![]()
Großartiger Fund, von dem ich noch nie gehört habe.
Viele Grüße,
Emil
Zitat von Beorn
Meine Boertmann - Ausgabe von '96 führt den als Varietät (var. pallida), weil dem Autor außer der Farbe keine harten Trennmerkmale bekannt sind. Aber Boertmann führt auch an, daß er nie intermediäre Formen gesehen hat. Was bei einer so "häufigen" Art (H. pratensis s.str.) schon auffällig ist. Insofern vermutet er, daß eine Trennung auf Artebene (dann eben als H. / C. berkeleyi) durchaus gerechtfertigt sein könnte.
Hallo,
dass es keine Übergangsformen zwischen "C. berkeley"/var. pallida und dem normalen C. pratensis gibt, kann ich nicht bestätigen.
Diese Exemplare wuchsen auf einer Wiese mit normal orange gefärbten Exemplaren:
Meine Recherchen damals haben ebenfalls ergeben, dass die beiden Farbformen auf Artebene nicht trennbar sind und eben wegen dieses Fundes finde ich das auch total einleuchtend (bin sowieso kein Freund von ständigem Splitten).
Viele Grüße,
Emil
Hallo!
Also ich bin schon etwas überrascht, meinen absoluten Favoriten (Pantherpilz, Bild 3) auf Platz 15 wiederzufinden. Von der Kreativität her super und vom Fotografischen her natürlich ebenso. Vielleicht war der Jury die Bearbeitung/Abstraktheit zu stark?
Ansonsten wieder schöne Bilder dabei und natürlich Glückwunsch an die Sieger. ![]()
VIele Grüße,
Emil
Hallo,
also Schleimpilze hatte ich auch direkt ausgeschlossen, weil wir ja ein Pilz-Rätsel haben und kein "Amoebozoa"-Rätsel oder so. ![]()
Ich bin davon ausgegangen, dass das Rätselbild immer einen "Großpilz" zeigt (Unterreich Dikarya, also Basidio-, oder Ascomycet).
Das Rätsel war also für mich bisher theoretisch unmöglich zu lösen, weil ich von falschen Bedingungen ausgegangen bin.
Ob die Schleimpilze in Zukunft zugelassen werden sollten, würde ich eigentlich auch verneinen... der Schritt zu den Tierausschnitten (oder irgendwelchen Fuß- und Schimmelpilzen) ist dann auch nicht mehr weit, was aber am Rätselthema vorbei gehen würde.
Für dieses Mal ist es aber zugegebenermaßen eine gelungene Überraschung.
Viele Grüße,
Emil
Hallo Dieter,
der Standort ist ein bisschen ungewöhnlich, aber vergleich doch mal mit dem Nelken-Schwindling (Marasmius oreades).
>Das hier< kommt deinem Fund doch schon recht nahe.
Viele Grüße,
Emil
Hallo,
hatte die letzte Runde mal ausgesetzt, weil ich ein bisschen wenig Zeit/Gelegenheit hatte. Diese Runde bin ich aber wieder dabei. ![]()
Ich habe zwei Gattungen im Auge, die beide auch gegessen werden können. Bin gespannt. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Pablo,
soweit ich weiß, ist die Giftigkeit nur von R. subnigricans wirklich nachgewiesen und R. nigricans sollte als verwandte Art (?) aus Vorsicht mit gemieden werden. Mir wäre nicht bekannt, dass eine von hier bekannte Art je eine Giftwirkung gezeigt hätte. Aber so ähnlich ist das ja auch mit Tricholoma terreum.
Du hast sicherlich Recht damit, dass da viel zu viel ungeklärt ist und Panik verbreitet wird, wo kein Problem ist. Aber gibt ja noch genug andere Speisepilze.
Viele Grüße,
Emil
Hallo,
schönes Rezept, gefällt mir auch, dass es vegetarisch ist. ![]()
Hier 2 Links zur Giftwirkung von Russula subnigricans:
--> Giftaufbau
--> Giftwirkung
Viele Grüße,
Emil
Hallo,
ein Merkmal P. squamosus <-> P. tuberaster ist auch der Schuppen-Hut-Farbkontrast.
Der wäre bei P. squamosus deutlicher, hier sind Schuppen und Hut ja fast gleichfarbig.
Viele Grüße,
Emil
Tja, da war ich wohl gerade in den entscheidenden Tagen nicht online... (hast ja auch am Telefon deinen Geburtstag mit keinem Wort erwähnt
)
Alles Gute von mir nachträglich Stefan, viele neue Funde und Freizeit, um deinen Hobbys nachzugehen. Und mit dem Treffen dieses Jahr klappt es bestimmt. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo!
Wieder sehr viele schöne Bilder dabei. Glückwunsch an alle Gewinner! ![]()
Die Platzierung der Jury stimmt mit meiner weitgehend überein, nur dass ich Das Becherchen (Platz 2) auf Platz 1 gesehen hätte. Winzige Pilzchen, sehr schön aufgenommen und für das bloße Auge richtig sichtbar gemacht.
Was mich an Platz 1 besonders stört, ist der dunkle Himmel. Der wirkt irgendwie unecht.
Bild 9 zeigt den Rundknolligen Garten-Saftanschirmling (Chlorophyllum rachodes) und
Bild 13 eine Hallimaschart (Armillaria spec.).
Viele Grüße,
Emil
Hallo!
Zitat von Ingo W
Xylaria hypoxylon (Geweihförmige Holzkeule) passt, Nr. 2 geht so nicht. Wäre es ein Ratepilz (mit Auflösung) würde ich sogar auf Dunkelsporer setzen.
Ich auch. Zumal ich meine, zu erkennen, dass das Pilzchen auf Mist wächst. Wenn man dann weiter spekulieren wollte, könnte man vielleicht einen weißlichen Ring erkennen. Eine Möglichkeit wäre dann der Ring-Düngerling (Panaeolus semiovatus). Allerdings kommen auch noch andere Dunkelsporer in Frage (Psilocybe, Stropharia).
Viele Grüße,
Emil
Hallo Eike,
das ist ein wirklich ziemlich gutes Lied und der Text trifft es ganz genau (auch wenn ich froh bin, die Situation nicht aus eigener Erfahrung zu kennen).
Und ich würde sagen, der Text ist gegen Konsum, weil er die Abhängigkeit und den Wunsch aufzuhören beschreibt.
Glückwunsch zu 2000 Beiträgen, ich brauch da noch eine Weile. ![]()
Viele Grüße,
Emil
Hallo Helge,
1) würde ich dir zustimmen, zumindest die Gattung ist sehr wahrscheinlich richtig. Da gibt es aber noch 1-2 ähnliche Rüblinge, wie G. ocior (Gelbblättriger Rübling).
4) Ich kenne mich mit Tintlingen auch nicht aus, aber mit der Gruppe um C. micaceus (Glimmer-Tintling) habe ich mich länger beschäftigt. Da gibt es drei sehr ähnliche Arten, nämlich C. micaceus, C. truncorum (Weiden-Tintling) und C. saccarinus (Überzuckerter Tintling). C. micaceus hat als einzige Art einen bereiften Stiel (kommt durch die sogenannten Kaulozystiden). Ansonsten sind die Arten nur mikroskopisch (an der Sporenform) zu unterscheiden.
Dein Foto bildet eine dieser drei Arten ab.
6) Da finde ich L. proxima eine ganz gute Idee eigentlich. Ich habe die auch schon so geschuppt wie bei dir gefunden (mikroskopisch bestätigt). Aber eine andere Laccaria-Art will ich nicht ausschließen. Zumindest dass es irgendeine Laccaria ist, da bin ich mir fast sicher.
Bei Nr. 3 und 4 stören mich aber die wissenschaftlichen Namen, habe ich so noch nie gehört.
Viele Grüße,
Emil
