Beiträge von Climbingfreak
-
-
Hallo Andreas,
sieht nach Rotrandigem Baumschwamm aus.
Gruß KG
Genau die weiße Trama verrät ihn hier.
-
Die Mikroskopie und Kerne zählen ist eine Sache von max 10 min.
Angeber

Natürlich nur, wenn der Blick dafür geschärft ist. Ich hatte letztes Jahr sehr viele Becherlinge mikroskopiert. Die Mikrobilder hatte ich ja Mittwoch davon gezeigt. Karminessigsäure wirkt natürlich auch Wunder.
-
Hi Jörg,
eine Plastikschachtel (Einweg) aus einem Edeka für saure Gurken oder Feinkostsalate zum selbstabfüllen oder aber ein kleines Schraubglas reicht aus als Gefäß. Das muss nix besseres sein. Ob die Kerne noch im Exsiccat zu sehen sind, bin ich überfragt; meine mich allerdings daran zu erinnern, dass Christoph mir mal sagte, dass die nur frisch erkennbar sind...
Alternativ kannst du ja Peter oder Wolfgang fragen. Die Mikroskopie und Kerne zählen ist eine Sache von max 10 min.
l.g.
Stefan
-
X. ripariellus spüre ich auch noch nach.
Hi,
die Art ist bisher mein erster und einziger Erstnachweis für Sachsen-Anhalt.
Im Leipziger Raum gibts die Art. Frag mal Jesko, ob er dir die Fundorte zeigt.l.g.
Stefan
-
Hi,
also, wenn du magst, kannst du mir 1-2 recht frische Becher zusammen mit etwas Moos oder oder feuchtem Küchenkrepp in einem Schächtelschen zukommen lassen. Alternativ Peter Welt oder Wolfgang Friese fragen. Der Becherling sollte auf jeden Fall herauszubekommen sein...
l.g.
Stefan
-
Hi,
was wäre mit Annulohypoxylon cohaerens ?
MfG
Passt makroskopisch gut. Allerdings hatte ich die Art bisher noch nie an Erle, weswegen ich die auch nicht ins Spiel gebracht habe. Übrigens steht die Art jetzt bei Jackrogersella.


l.g.
Stefan
-
Hi,
danke für eure Info.
Seht mal bitte im Bild 2, da glaube ich kurze weiße, gerade Fäden zu erkennen, welche aus den Körpern kommen. Oder täusche ich mich. Leider ist die Bildqualität halt ungut, sorry.
Ja, sehe ich auch. Kann aber auch gut tierischen Urspriungs sein so was...
l.g.
Stefan
-
Hi,
eine leichte Ähnlichkeit mag noch Plicatura crispa für ungeübte Blicke haben. Ansonsten passt oben Schizophyllum commune perfekt.
Ich bin zwar nicht Norbert ( :D) aber : weltweit gibt es 5-6 Arten der Gattung Schizophyllum, aber in Europa kommt, soweit mir bekannt ist, nur Schizophyllum commune vor.
Liebe Grüße,
Carina
Da hast du aber Schizophyllum amplum vergessen. Es sei denn, die Art steht inzwischen woanders.
l.g.
Stefan
-
Hi,
für H. multiforme passt die Form der Stromata nicht. Bei H. multiforme sind die eher länglich gezogen, wie diese "böhmischen Hörnchen" (Brötchen). Das hier ist was anderes. Da gibts neben Hypoxylon noch einige andere Arten, die solche kleinen schwarzen Stromata bilden können.
Mikrobilder und evtl. KOH-lösliche Pigmente wären hilfreich.
l.g.
Stefan
-
Hi,
mir sehr großer Warscheinlichkeit S. austriaca. Für coccinea sind die Sporenpole zu abgeplättet. S. jurana scheidet aus, weil keine Linde am Fundort; zudem fehlen die beiden großen Öltropfen in der Spore.
l.g.
Stefan
-
Hi,
Truncatella conorum-piceae.

Hab ich lange nicht mehr gesehen.
l.g.
Stefan
P.S. für Phragmotrichum chailletii waren die Sporenlager zu klein.

-
Hi,
wenn noch Schabockskraut in der Nähe stand, dann käme noch rein theoretisch Sclerotinia binucleata in Frage. Das lässt sich dann aber leicht mikroskopisch klären anhand der Zahl der Zellkerne pro Spore.
l.g.
Stefan
-
Ich bin dabei und kann 50 Märzenbecherbilder zeigen.


-
Evtl. handelt es sich um "Schneeschimmel" (Microdochium nivale, Typhula sp.).
Hi,
ich kenne diese Art sehr gut. So lange wie die typischen zweizelligen Konidien mikroskopisch nicht nachgewiesen werden, würde ich die Art ausschließen. Die gezeigten Mikros passen überhaupt nicht dazu. Vergleiche mal hiermit.
GMGK - Köllen Druck und Verlag GmbH: Schneeschimmel – keine reine Winterkrankheit!www.golfmanager-greenkeeper.del.g.
Stefan
-
Hallo ihr lieben,
letztes Wochenende war ich mit den Dresdner Geobotanikern auf einer sehr schönen Busfahrt. Es ging u.a. zu einigen tollen Parkanlagen im Großraum Riesa. Höhepunkt der Tour war der Besuch zweier Geheimtipps. Wir haben da noch Auwaldreste, wo Märzenbecher, Leucojum vernum am natürlichen Standort vorkommen mit jeweils mindestens über 100.000 Exemplaren. Eine Augenweide.
Hier ein paar Impressionen.Schneeglöckchen Galanthus cf nivalis
Gewöhnlicher Gelbstern Gagea lutea
erste Anemönchen Anemone nemorosa
Gelbes Windröschen Anemone ranunculoides an Teichrand mit "Südlage"
Hallimaschrhizomorphen
Kommen wir abschließend zum "tollen Pilzfund". Ein pers. Erstfund über den ich mich sehr gefreut habe. Der Schabockskraut-Blasenbrand Urocystis ficariae. Den suchte ich bisher einige Jahre vergeblich. Er lässt die Blätter blasig anschwellen. Im Inneren der Brandgallen ist ein braunes Pulver. Die Sporen der Art sehen typisch nach Urocystis aus. Eine fertile Sporenzelle, die von sterilen Zellen umgeben ist.
Mikrobilder:
Ich hoffe, dass euch die botanische Tour gefallen hat.

l.g.
Stefan
-
Hi,
bin aufgrund Florian Schroeder nicht mit dabei.
l.g.
Stefan
-
Hi,
für deine Zwecke reichen, denke ich, simples Indikatorpapier oder Teststäbchen.
l.g.
Stefan
-
Hi,
das ist schon eine ziemliche Überraschung. Ich hatte den mendax schhon 1-2 Mal gesehen und die Exemplare waren sehr schmächtig, dünnstielig. So vom Wuchs her, wäre mir der gezeigte schon zu kräftig.
Danke für die Auflösung.
l.g.
Stefan
-
Hi,
also harmlos für die Bausubstanz ist der Pilz mit Sicherheit nicht. Ich sehe hier wirklich Probleme mit der Statik.
Gefährlich für die Gesundheit in Innenräumen sind eher bestimmte Schimmelpilzarten. Die Gefahr ist hier eher gering.
l.g.
Stefan
-
Hi,
sieht erst Mal nicht nach Echtem Hausschwamm aus. Das ist irgendein Porling sehr wahrscheinlich. Dennoch wird der das Holz der Deckenkosntruktion zersetzen. Das wichtigste ist: Die Decke schnellstmöglich trockenlegen und einen Baugutachter kommen lassen. Kann gut sein, dass die Balken ausgetauscht werden müssen, bzw. das Haus saniert werden muss.
Zur Art vermag ich nix zu sagen. Der Pilz wird aber zumindest nur mikroskopisch bestimmbar sein.
l.g.
Stefan
-
Hi,
ja ich sehe hier auch eine Peziza. Die ganzen inoperculaten Becher sind raus. Das passt weder makroskopisch noch mikroskopisch. Ansonsten halte ich mich bei Ascos eher zurück. Ich bin da eher mehr der Lamellenpilztyp/Basidiomycetentyp.

l.g.
Stefan
-
Hi,
bin dabei. Zu zeigen habe ich aber leider nix dieses Mal.
l.g.
Stefan
-
Pilze sind immer "unterkartiert". Ansonsten ist halt die Frage, ab wo du "Süddeutschland" definierst. Von mir aus ist alles südlich vom Thüringer Wald "Süddeutschland".


Da wage ich die These, dass die auch im nördlichen "Süddeutschland" auch selten sind; also auch in Franken z.B.l.g.
Stefan
-
Ja, mag sein. Hat er aber die Sachkenntnis diese Studien auch gut wiss. zu bewerten? Aus meiner Sicht würde ein seriöser Wissenschaftler nicht auf einige, wenige Studien eingehen bezüglich pos. gesundheitlicher Aspekte; zumindest nicht, wie Norman in seinen Videos es tut. Klar kann und sollte man auch über solche Sachen diskutieren, aber dann auch bitte im richtigen wissenschaftlichen Diskurs und nicht auf Videos von einem "Fress- und Heilpilz"-Youtuber.
l.g.
Stefan
