Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    wurde schon mehrfach im Forum diskutiert. Hier ist ein guter Thread dazu:



    l.g.

    Stefan

    Hi Jörg,


    eine Plastikschachtel (Einweg) aus einem Edeka für saure Gurken oder Feinkostsalate zum selbstabfüllen oder aber ein kleines Schraubglas reicht aus als Gefäß. Das muss nix besseres sein. Ob die Kerne noch im Exsiccat zu sehen sind, bin ich überfragt; meine mich allerdings daran zu erinnern, dass Christoph mir mal sagte, dass die nur frisch erkennbar sind...

    Alternativ kannst du ja Peter oder Wolfgang fragen. Die Mikroskopie und Kerne zählen ist eine Sache von max 10 min.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    also, wenn du magst, kannst du mir 1-2 recht frische Becher zusammen mit etwas Moos oder oder feuchtem Küchenkrepp in einem Schächtelschen zukommen lassen. Alternativ Peter Welt oder Wolfgang Friese fragen. Der Becherling sollte auf jeden Fall herauszubekommen sein...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    danke für eure Info.

    Seht mal bitte im Bild 2, da glaube ich kurze weiße, gerade Fäden zu erkennen, welche aus den Körpern kommen. Oder täusche ich mich. Leider ist die Bildqualität halt ungut, sorry.

    Ja, sehe ich auch. Kann aber auch gut tierischen Urspriungs sein so was...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    eine leichte Ähnlichkeit mag noch Plicatura crispa für ungeübte Blicke haben. Ansonsten passt oben Schizophyllum commune perfekt.

    Navajoa

    Ich bin zwar nicht Norbert ( :D) aber : weltweit gibt es 5-6 Arten der Gattung Schizophyllum, aber in Europa kommt, soweit mir bekannt ist, nur Schizophyllum commune vor.


    Liebe Grüße,

    Carina

    Da hast du aber Schizophyllum amplum vergessen. Es sei denn, die Art steht inzwischen woanders.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    für H. multiforme passt die Form der Stromata nicht. Bei H. multiforme sind die eher länglich gezogen, wie diese "böhmischen Hörnchen" (Brötchen). Das hier ist was anderes. Da gibts neben Hypoxylon noch einige andere Arten, die solche kleinen schwarzen Stromata bilden können.


    Mikrobilder und evtl. KOH-lösliche Pigmente wären hilfreich.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    mir sehr großer Warscheinlichkeit S. austriaca. Für coccinea sind die Sporenpole zu abgeplättet. S. jurana scheidet aus, weil keine Linde am Fundort; zudem fehlen die beiden großen Öltropfen in der Spore.


    l.g.

    Stefan

    Evtl. handelt es sich um "Schneeschimmel" (Microdochium nivale, Typhula sp.).

    Hi,


    ich kenne diese Art sehr gut. So lange wie die typischen zweizelligen Konidien mikroskopisch nicht nachgewiesen werden, würde ich die Art ausschließen. Die gezeigten Mikros passen überhaupt nicht dazu. Vergleiche mal hiermit.



    l.g.

    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    letztes Wochenende war ich mit den Dresdner Geobotanikern auf einer sehr schönen Busfahrt. Es ging u.a. zu einigen tollen Parkanlagen im Großraum Riesa. Höhepunkt der Tour war der Besuch zweier Geheimtipps. Wir haben da noch Auwaldreste, wo Märzenbecher, Leucojum vernum am natürlichen Standort vorkommen mit jeweils mindestens über 100.000 Exemplaren. Eine Augenweide. ==Gnolm26 Hier ein paar Impressionen.








    Schneeglöckchen Galanthus cf nivalis



    Gewöhnlicher Gelbstern Gagea lutea



    erste Anemönchen Anemone nemorosa




    Gelbes Windröschen Anemone ranunculoides an Teichrand mit "Südlage"



    Hallimaschrhizomorphen



    Kommen wir abschließend zum "tollen Pilzfund". Ein pers. Erstfund über den ich mich sehr gefreut habe. Der Schabockskraut-Blasenbrand Urocystis ficariae. Den suchte ich bisher einige Jahre vergeblich. Er lässt die Blätter blasig anschwellen. Im Inneren der Brandgallen ist ein braunes Pulver. Die Sporen der Art sehen typisch nach Urocystis aus. Eine fertile Sporenzelle, die von sterilen Zellen umgeben ist.



    Mikrobilder:





    Ich hoffe, dass euch die botanische Tour gefallen hat. :)


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    also harmlos für die Bausubstanz ist der Pilz mit Sicherheit nicht. Ich sehe hier wirklich Probleme mit der Statik.


    Gefährlich für die Gesundheit in Innenräumen sind eher bestimmte Schimmelpilzarten. Die Gefahr ist hier eher gering.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    sieht erst Mal nicht nach Echtem Hausschwamm aus. Das ist irgendein Porling sehr wahrscheinlich. Dennoch wird der das Holz der Deckenkosntruktion zersetzen. Das wichtigste ist: Die Decke schnellstmöglich trockenlegen und einen Baugutachter kommen lassen. Kann gut sein, dass die Balken ausgetauscht werden müssen, bzw. das Haus saniert werden muss.


    Zur Art vermag ich nix zu sagen. Der Pilz wird aber zumindest nur mikroskopisch bestimmbar sein.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja ich sehe hier auch eine Peziza. Die ganzen inoperculaten Becher sind raus. Das passt weder makroskopisch noch mikroskopisch. Ansonsten halte ich mich bei Ascos eher zurück. Ich bin da eher mehr der Lamellenpilztyp/Basidiomycetentyp. ==Gnolm10


    l.g.

    Stefan

    Pilze sind immer "unterkartiert". Ansonsten ist halt die Frage, ab wo du "Süddeutschland" definierst. Von mir aus ist alles südlich vom Thüringer Wald "Süddeutschland". ==Gnolm4==Gnolm10==Gnolm7 Da wage ich die These, dass die auch im nördlichen "Süddeutschland" auch selten sind; also auch in Franken z.B.


    l.g.

    Stefan

    Ja, mag sein. Hat er aber die Sachkenntnis diese Studien auch gut wiss. zu bewerten? Aus meiner Sicht würde ein seriöser Wissenschaftler nicht auf einige, wenige Studien eingehen bezüglich pos. gesundheitlicher Aspekte; zumindest nicht, wie Norman in seinen Videos es tut. Klar kann und sollte man auch über solche Sachen diskutieren, aber dann auch bitte im richtigen wissenschaftlichen Diskurs und nicht auf Videos von einem "Fress- und Heilpilz"-Youtuber.


    l.g.

    Stefan