Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    bei Inocyben bitte nicht mit Farbstoffen arbeiten. Am besten immer mit 3%iger KOH. Wichtig sind auch Form und Größe von Cheilo-, Pleuro- und Caulozystiden. Da die durchaus variabel geformt sein können, empfiehlt es sich, dass man mehrere Bilder einstellt. Zudem natürlich noch die Stielbereifung, Ausprägung der Stielbasis, Geruch und Aufzählung aller ektomykorrhizafähigen Pflanzen am Fundort. Das sind die generellen Bestimmungsmerkmale von Inocyben. Natürlich braucht man die nicht immer alle komplett. Dennoch ist es immer hilfreich, wenn die aufgeführt sind. Zudem sollten die FK für die Makrofotos auch abgetrocknet sein, damit man die Feinheiten der HDS gut beurteilen kann.


    Matthias Idee finde ich gut. Bin mal gespannt, ob sich Ditte oder Helmut hier noch einklinken.


    l.g.

    Stefan

    Marone natürlich noch.


    Ansonsten würde ich als Prüfer genau so verfahren, wie von Josef genannt. Bei Mehrantworten keine Zusatzpunkte und wenn falsche dabei sind entsprechend Punktabzug.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    es wird allg. nach Pilzen gefragt; nicht explizit nach Speisepilzen. Bei den PSV-Fragen wird auch ein allg. mykologisches Wissen abgefragt.


    Ich würde hier auch z.B. Helmlinge als richtig gelten lassen.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Holger,


    leider kenne/kannte ich euch nicht persönlich, was ich immer bei solchen traurigen Nachrichten besonders bedauere. Mir fehlen im wahrsten Sinne weitere Worte.


    Ich wünsche Murph und dir viel Kraft und natürlich mein herzlichstes Beileid.


    l.g.

    Stefan

    Einer meiner genannten Alternativen ist das sicher. Das Velum lässt keine anderen Alternativen zu.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    da man sehr wenig scharfe relevanze Strukturen (Konidinträger + Konidien) sieht, wird es schwer bis unmöglich, zumal du ja auch keine Angaben gemacht hast, von wo du das Tesa-Präparat entnommen hast.


    Eine alles sehende Kristallkugel hat niemand von uns. :)


    l.g.

    Stefan

    Hallo,


    nach den großen Waldbränden letztes Jahr wurde die Fachgruppe Mykologie Dresden vom Nationalpark für ein Kartierungsprojekt angesprochen. Wir sagten natürlich mit Freuden zu. Wir wurden auch vom Ranger per Auto zu der Brandstelle gefahren, denn zu Fuß wäre das ein ziemlich beschwerlicher und langer Anmarsch gewesen.


    Hier ein paar Impressionen



    cf Geoscypha tenacella, cf. da noch unreif und ein Sporenornament in den Asci nur zu erahnen ist



    Pholiota highlandensis - Brandstellenschüppling, pers. Erstfund von mir.



    Psathyrella s.l. muss noch bestimmt werden. Auffällig war das üppige Velum, was als vergänglicher Ring oder Hutrandbehang sichtbar war.



    Bei dem "Nabeling" habe ich gestern aufgrund von Zeitmangel nur mal kurz reinmikroskopiert. Sporen 7-8 x 5 µm; wirkten in Wasser feinzarzig. Falls jemand eine konkrete Idee dazu hat, bitte gern.



    An einem ansitzenden angesengten Buchenast eine überständige Daldinia. Toffel hatte die auf der Exkursion letztes Jahr bestimmt und den Namen genannt, hab ihn leider wieder vergessen.


    Einige Impressionen von den Brandstellen. Es war beeindruckend wie schnell die verbrannte Erde wieder "grün" wurde. Es waren vielfach spannende Moose zu beobachten.






    Aus den verbrannten Stämmen wuchsen sehr viel Rotrandige raus. Die Gruppe musste fotografiert werden, da optisch sehr eindurcksvoll mit dem tollen roten Rand.


    Damit verabschiede ich mich an dieser Stelle.



    l.g.

    Stefan