Beiträge von Climbingfreak

    Hallo ihr lieben,


    herzlichen Dank für die Rückmeldungen. Es freut mich sehr, dass euch der Beitrag gefallen hat.


    Maria macht nix, vielleicht komme ich noch Anfang November mal noch ein paar Tage nach Würzburg. Lust hätte ich schon auf ein paar Saftlinge und so.


    Gut machen wir im Thread weiter. Ich hatte ja Mittagspause. :)


    Nach gemütlicher Rast gings auf dem Kammweg über die Schrammsteinkette weiter. Immer wieder Leitern hoch und runter und immer wieder wunderschöne Ausblicke.



    Christoph erklimmt todesmutig free-solo einen Kletterfelsen



    Nach einiger Zeit auf gemütlichen Waldwegen gabs mal wieder eine Rast an einem tollen Aussichtspunkt.



    und eine sehr müde Drosophila




    Ulla war ja mit von der Partie; da durften Schmleimis nicht fehlen. Geweihförmiger Schleimpilz in porig. Ceraotmyces fructiculosa var. poroides




    Phytos dürfen auch nicht fehlen. Hier mal Kuehneola uredinis auf Brombeere; immer wieder ein dankbares Fotomotiv. :)




    Was interessantes auf Fichte. Alles (auch mikroskopisch) sprach für den stinknormalen Schmutzbecher Bulgaria inquinans. Aber darf der an Fichte?




    Macht nix. Hab auch dieses Jahr auch meine erste Peziza gefunden, immer wieder schön, auch wenn es "nur" P. badia ist.



    Kurz darauf gabs den ersten Birkenpilz Leccinum scabrum.




    Der Fund konnte nur noch getoppt werden von einer Rotkappe. Gesagt, von Verena gefunden: Birkenrotkappe Leccinum versipelle.



    Auch Standerdpilze in fotogen gabs reichlich. Hier mal die allseits beliebte Schmetterlingstramete Trametes versicolor. Davon musste ich unbedingt ein Foto machen. :love:



    Die Verpflegung war für die Loction vollkommen angepasst. Ich hatte bewusst auf simple, aber leckere Gerichte gesetzt. Donnerstag Abend gabs was die Teilnehmer für das Treffen mitgebracht hatten. Das Highlight war der selbstgemachte Pilzsalat von Ulla. ==Pilz27


    Freitag Abend hatte ich mit Christophs tatkräftiger Unterstützung ein zünftiges Bergsteigeressen kredenzt: Nudeln mit Wurstgulasch.


    Die Abende verbrachten wir mit lockeren Plaudereien, Fachsimpeleien, Witzchen und auch ein bisschen Bestimmungsarbeit. Thomas an seinem Mikroskop arbeitend, war ein gewohntes Bild (von hengu). :giggle::saint:



    So jetzt ist Schlafenszeit. :) Morgen kommt dann der Samstag. Da gings zu den Kalklinsen nach Hinterhermsdorf.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    na ja du könntest wenigstens noch sagen, ob der Fundort in Deutschland, bzw. Mitteleuropa liegt. Wenn die im mediteranen Raum gefunden wurden, kommen teilweise andere Arten, bzw. Gatttungen in Frage, die wir hier in den gemäßigten Breiten nicht haben...


    l.g.

    Stefan

    Hi Björn,


    so rein makroskopisch kannst du bei Nr. 12 Coprinopsis atramentaria daraus machen; zumindest beim 1. Bild. Bei den anderen bin ich mir unsicher.


    Ansonsten feine Funde und wie immer schön bebildert. Übrigens E. macleayae kommt bei mir dieses Jahr "sehr häufig" vor; zumindest im Vergleich zu den Vorjahren, wo ich den gar nicht hatte.


    l.g.

    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    wie einige von euch wissen, hatte ich ja ein kleines Pilzfreundetreffen im "Elbi" in unserer choreigenen Berghütte veranstaltet. Mittwoch, den 29.8. kam Chrstoph76 erstmal zu mir nach Hause. An dem Abend gings erstmal in den Großen Garten zum Pülze gucken. Es gab tatsächlich was; teilweise noch recht frisch und knackig.


    So zum Beispiel eine Ochsenzunge Fistulina hepatica



    Schwefelporling Laetiporus sulphureus




    oder aber der allseits beliebte Mosaik-Schichtpilz Xylobolus frustulatus




    Danach stand eine Kneipp-Kur in der Dresdner Neustadt an, wo wir die lokalen hopfenhaltigen, schaumigen Kurwässer sensorisch bewerteten. :giggle::saint:


    Am folgenden Tag gings dann auf zur Hütte; in bestem Nebel und leichtem Nieselregen. Dort angekommen hatten wir die Hütte erstmal für die ankommenden Gäste vorbereitet.


    Es kamen lamproderma-Ulla, ihr Lebensgefährte hengu, Thomas Rödel, Drosophila-Verena und Hans, welche die weite Fahrt nicht scheuten. Bibliothekar-Stefan reiste Samstag früh an. Als TAgesgäste kamen Heidrun und Toffel. Als die ersten Gäste ankamen beschlossen wir einen kleinen Spaziergang zu machen. Der Regen hatte inzwischen nachgelassen. So konnte ich einiges über Ostrau, einem Ortsteil von Bad Schandau erzählen.


    Es herrschte eine ziemlich interessante Lichtstimmung. So wie hier beim Blick auf die Schrammsteinkette.




    Und es gab Pülze, so richtig viele mit Hut und Stiel und in essbar; Agaricus campestris in jung, knackig unverwurmt und lecker. :love:==Pilz27



    Weitere Schnappschüsse des Spaziergangs. :)






    "Bergstation" des Aufzuges aus Bad Schandau



    Blick zum Lilienstein




    Die Szenerie hatte Luchsi genau im Blick



    Blick zur Schrammsteinkette von der Berghütte aus




    Gemeinsames Wiesenchampi-Putzen :) (Bild von hengu)




    Samstag war eine Wanderung in die Schrammsteine angesetzt. Es ging sehr gut los mit Russula violeipes. :)




    2 süßen Helmlingen




    Gelbe Lohblüte Fuligo septica




    Immer wieder boten sich tolle Blicke auf Felswände und tolle Klettergipfel.



    Ein Saftporling, der an Heidrun zur Bestimmung ging



    Rehbrauner Dachpilz Pluteus cervinus



    Bis wir dann zum Schrammtor kamen. Hans hat sich schon mal zum Fotografieren positioniert. :)



    Zeit für ein kleines Gruppenfoto (Bild von hengu, deswegen fehlt er auf dem Bild)



    Weiter gehts, oh ist das nicht ein Mehltau auf der Heidelbeere? Klar ist das einer. Hatte ich letzte Woche schon im Bielatal. :cool: Podosphaera myrtillina var. myrtillina



    Schöne Wabenwand




    Ich hatte mir den "Wildschützensteig" als Aufstieg zur Schrammsteinkette ausgesucht. Bilder davon haben Hans und Verena. Vielleicht posten sie noch 1-2 Impressionen. Oben angekommen, brauchten einige der Teilnehmer eine kurze Verschnaufpause (Bild von hengu).



    Aber nicht zu lange. Ich wollte ja hoch auf die Schrammsteinaussicht. Von dort hat man einen sehr schönen Ausblick auf die vordere Schrammsteinkette und Zirkelstein und Kaiserkrone auf der anderen Elbseite.





    Eine kleine Klettereinlage gabs "gratis". Ich hab mich sehr darüber aufgeregt, denn von 2-3 h vorher hat´s noch tierisch geregnet. Klettern bei Nässe ist verboten. Nasser Sandstein ist sehr bröcklig und ist nicht so stabil wie trockener. Zudem steigt auch die Sturzgefahr wenn Griffe oder Tritte plötzlich rausbrechen...



    Blick zu den Torsteinen



    Natürlich darf der Falkenstein auch nicht fehlen. Immerhin ist das einer unserer größter Kletterfelsen; auf alle Fälle aber der markanteste und der bedeutendste.



    Unnötig zu erwähnen, dass wir dort ein bisschen verweilten und eine Mittagspause einlegten. Das mach ich jetzt auch mal. :kaffee::yawn:


    Pause.
    Geht aber bald weiter. ;)


    l.g.

    Stefan

    Hallo Matthias,


    schön mal wieder was von dir zu hören. Sehr hübsche Anamorphe, die du wieder mal bravourös in Szene gesetzt hast. Bei der Konidien-Form dämmert mir was. Leider komme ich nicht mehr an die entsprechende Literatur an.


    Ich werde mich mal umtun. Ich hab da so ´ne Ahnung in welche Richtung das gehen könnte; leider aber spontan keinen Namen dazu.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Stefan, Du Frühaufsteher,

    Ich wohne ja auch in Sachsen-Anhalt. Die stehen ja wohl laut Werbespruch früher auf. :kaffee:

    :D


    Hi,


    seit einiger Zeit aber nicht mehr. Vielleicht haben sich Werbefachleute überlegt, dass es doch etwas "armselig" wirkt, wenn Sachsen-Anhalt nix anderes zu bieten hat als die früh aufstehende Bevölkerung. ;)


    Bin hier auch bei Agrocybe s.l. Für den Lederbraunen sehen mir die Fruchtkörper etwas untypisch aus. Ich würde den Fund mikroskopisch absichern. Galerina marginata ist das aber keinesfalls.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das ein Vertreter aus der Gattung Ramaria und da gibts sehr viele giftige Arten. Es ist auch gut möglich, dass du die Hahnenkammkoralle gefunden hast. Genau so ist es aber möglich, dass du "nur" was aus dem Formenkreis um diese Koralle gefunden hast. Da gibts 2-3 Arten mehr mit diesem Aussehen.


    Von einem Verzehr rate ich allerdigns dringend ab, es sei denn du findest einen PSV, der dir den Pilz vor Ort sicher bestimmt und ggf. zum Essen frei gibt.


    l.g.

    Stefan

    Ja da gibts 2-3 Arten, die allerdings stark metallisch riechen müssten. L. umbrinum, L. foetidum und Consorten.


    l.g.

    Stefan

    Hallo,


    leider sind die grauen Amaniten taxonomisch sehr schlecht bearbeitet. Die Art A. vaginata ist meines Wissens nach noch gar nicht richtig definiert. Auf jeden Fall wäre es wichtig die Sporen und das Velum zu mikroskopieren. Bei den Sporen ist die Form wichtig; beim Velum ob es aus vielen Sphaerozysten besteht.


    Eine Bestimmung mit einem guten Schlüssel, z.B. Gröger, FN oder einer Gattungsmonographie ist leider auch unerlässlich. Wenn du hast, dann am besten die Ergebnisse von mehreren Schlüsseln notieren, die durchaus unterschiedlich ausfallen können und danach darauf hoffen, dass in den nächsten Jahren ein Artikel oder Monographie die ganzen Komplexe bei den Scheidenstreiflingen auflöst.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Christoph,


    danke für deine Antwort. Die Sache mit dem "Frust" war überwiegend ironisch gemeint.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    sag das mal nicht. Ich hatte schon oft junge Lucidums, die am Baum stark guttierten. In dem Zustand hätte ich die locker als I. dryadeus ansprechen können. Glücklicherweise habe ich gewartet und dann meinen "Irrtum" erkannt.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Ben,

    ich sehe ganz überwiegend Netzhexen. Aber das fünfte (unscharfe) Foto von hinten, wo der junge, hellhütige Pilz in der Hand gehalten wird, das kann aus meiner Sicht auch ein Satansröhrlicng sein. Die Stielfarben sind keine Hexenfarben. Aber vielleicht ist es auch nur ein missratenes Foto.

    Hi,


    stimmt, sehr gute Augen Wutzi. Der Hut ist auch silbriger als bei den anderen Fruchtkörpern. Zumindest solltest du den nochmals prüfen Ben.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    schade, Bilder von der Oberseite als direkte Draufsicht wären hilfreich. So vom Gesamteindruck hast du was aus der Ganoderma lucidum-Ecke gefunden. Der Komplex beinhaltet mehrere Arten, die nur schwer bis gar nicht zu trennen sind.


    Eine sehr kleine Option räume ich bei deinem Fund noch Inonotus dryadeus ein.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das sieht schon verdächtig nach xanthothrix aus. Aber warum willst du dir die Mühe nicht für einen "einfachen" Haustintling machen? Es gibt noch eine Art, die dem vollkommen gleicht nur kleinere Sporen hat. Tintlingsbestimmung makroskopisch ist halt nur in wenigen Fällen möglich. Auch ein einfacher Haustintling muss mikroskopisch abgesichert werden. ;)


    l.g.

    Stefan