Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    ja das ist auch meine Meinung. 123pilze ist leider keine valide Quelle, da einfach auf den Artenseiten teilweise zu viele nicht passende Bilder drin sind. Die Seite nutze ich gerne, wenn ich mir die erste Idee einer unbekannten Art zu bekommen, wie sie prinzipiell aussehen könnte und noch ein paar mögliche Verwechslungsarten genannt zu bekommen. Zu mehr aber taugt das leider nicht.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja genau, meine Aussagen oben bezogen sich auf Tintlinge allgemein, wo allerdings diese Angaben für eine Bestimmung wichtig sind.


    Danke für deine Einschätzung und Aufklärung Nobi. Es ist interessant, dass die Art auch so in fast reinweiß, ohne Gebltöne daherkommen kann, wie es auch in deiner verlinkten Doku von Andreas zu sehen ist.


    Ich glaube ich muss wieder anfangen mehr Dungpilze mir anzusehen; in der Hoffnung, dass auch dann mehr Tintlinge erscheinen...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich arbeite da gerne auch noch mit. :) Allerdings sollten wir uns dann für eine Form entscheiden, die wir dann auch nicht wieder aller Nase lang müssten. Mir hat das 2019 gereicht als ich für ein wiss. Projekt Pilzmerkmale in eine Datenbank eingeben musste. Da ständig in der Datenbank neue Merkmale auftauchten musste ich meine bereits eingegebenen Daten 6-7 Mal nachträglich ändern und ständig auch neue Daten in die sich ständig ändernde Datenbank eingeben.


    Ich bin seitdem geläutert, was das angeht und habe keine Lust ständig die gleichen Eingaben zu überarbeiten.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Inonotus hatte ich wegen dieser rotbraunen Färbung des Hymenophors ausgeschlossen. Bei FB wurde noch I. triqueter ins Spiel gebracht, was ich allerdings aufgrund dieser vielen deutlichen Einzelhütchen aussloss.


    Aber was weiß ich schon groß von Baumporlingen...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    noch einige Rückfragen, denn ohne diese Angaben wird ein Nachschlüsseln schwierig.


    1. wären noch Bilder und Beschreibungen von Pleuro- und Cheilocystiden sehr hilfreich.

    2. Basidien 2- oder 4-sporig?

    3. war bei den jungen Exemplaren auch Velum vorhanden? Die einzelne runde Zelle auf deinem letzten Bild, kann man als Velumzelle interpretieren

    4. Wenn Velum vorhanden, dann wären auch Bilder/Beschreibungen des mikroskopischen Aufbaus wichtig.


    Kommen wir zu meiner Einschätzung. Für C. pusillulus fehlen mir die dickwandigen, inkrustierten Velumelemente. Zudem ist die Art laut Andreas Melzer eher gelb(lich) als so reinweiß.


    Mit was hast du geschlüsselt?


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich hatte bei dem "Becher" (2.) auf Weide, sofern die Substratbestimmung korrekt ist, die Spontanassoziation an Schizophyllum amplum. Pappel ist, wie Weide, auch eine Salicaceae...


    l.g.

    Stefan

    Hallo,


    gelbe Karte. Wir sind hier ein Pilzforum und diskutieren hauptsächlich Pilz- und Naturschutzthemen. Mal generell zu fragen, wie andere sich fit halten, ist ok, wenn auch "komisch" für die ersten Beiträge. Dennoch sind hier Werbung oder Nachfragen zu konkreten Produkten, die nix mit der Mykologie/Mikroskopie etc. zu tun haben unerwünscht. Den Link werde ich in deinem Beitrag entfernen. Bitte halte dich zukünftig dran.


    l.g.

    Stefan

    Also der aufsteigende Ring ist offenbar kein Muss. Galerina pumila hat jedenfalls keinen.

    Für Galerina nicht, das stimmt. Die Frage war, ob ein aufsteigender Ring immer von Velum universale gebildet wird oder nicht. Ich habe mich darüber mal mit Christoph 2019 unterhalten. Zumindest hat das Velum universale (Stielvelum) einen großen Anteil daran; manchmal zusammen auch mit dem Velum partiale.


    l.g.

    Stefan

    Nö, Bergsteiger tragen keine "anderen" Socken; zumindest nicht mehr.:gklimper: Welche Art von Socken unsere Altvorderen getragen haben, weiß ich natürlich nicht. Zudem muss bei dem Terminus "Bergsteigen" darauf achten, was man darunter versteht:


    1. freiklettern

    2. bergwandern.


    erstere tragen auch gerne mal gar keine Socken, oder normal lange; zweitere meist höhere Socken wegen der hohen Bergstiefel.


    Wie dem auch sei. Ich meine mich zu erinnern, dass der Begriff des Bergsteigersöckchens beim Pantherpilz darauf zurückgeht, dass diese so aussieht, wie umgekrempelten/umgeschlagenen Socken, wie sie wohl früher Bergsteiger zu tragen pflegten. Inwieweit das stimmt, weiß ich nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das in Sachsen nicht so üblich war.


    l.g.

    Stefan


    P.S. Lukas Ich denke mal, dass der Ring von L. aspera ähnlich bei den Chlorophyllen und Macrolepioten von beiden Vela gebildet wird.

    Aha, das Eisweiss ist es, verstehe. Und so wie ich es verstehe ist auch ein Grund, daß Mikroben aus der Wildnis nochmal was andres sind als Küchenmikroben. OK, in der Küche gibt es auch fiese Pathogene, aber die Wildnis ist da wohl noch mehr "Überraschungstüte".

    Hi,


    so etwas wie "Küchenmikroben" und "Wildmikroben" gibt es nicht. In der Mikrobiologie läuft alles etwas anders. In der "Küche" und im freien kommen tendenziell die gleichen Lebewesen vor. Auch bei den Lebensmittelverderbern/gefährliche Mikroben sind diese schon meist in den Lebensmitteln drin, bzw. werden von einem zum anderen Lebensmittel übertragen. Klassisches Beispiel dazu ist der "Geflügelsaft". Erst auf dem Schneidbrett das Hühnchen (potentielle Salmonellenquelle) zerkleinern und direkt danach auf dem gleichen Brett was anderes (ohne Zwischenreinigung); schon hast du die Kontaminatiton und wenn das 2. Schnittgut nur gering odergar nicht gegart werden soll, wirds richtig gefährlich.


    Ein 2. häufiger Weg für Kontaminationen sind Schmierinfektionen von Kot, das passiert gerne bei Noroviren etc.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    na ja, auch Täublinge können sehr kompliziert sein; die braunen Milchlinge ebenfalls. So einfach ist das nicht.


    Zu deiner 2. Frage. Die Scheidenstreiflinge bilden eine eigene Untergattung (Amanitopsis). Wichtig sind das helle Sporenpulver, Mykorrhizapilze und kräftiges/häutiges Velum Universale, was alle Amaniten gemeinsam haben.


    l.g.

    Stefan