Hi,
ich halte einen Tintlingsvortrag zur nächsten Sachsentagung.
So von Grund auf.
l.g.
Stefan
Hi,
ich halte einen Tintlingsvortrag zur nächsten Sachsentagung.
So von Grund auf.
l.g.
Stefan
Hi,
die anschließende Diskussion über Sinn und Unsinn von taxonomischen Umbenennungen habe ich abgetrennt. Diese ist hier zu finden.
Taxonomische Umbenennungen - Sinn und Unsinn
l.g.
Stefan
Hallo Nobi,
ist erledigt. ![]()
Nun auch noch mal was meinerseits zum Thema.
Alles anzeigenSo ist es, Andreas und das möchte ich gern unterstreichen!
In einem Artikel von 2017 las ich, dass die viersporige Dungpilzart und bisher gut kenntliche Podospora pauciseta nunmehr in 7 Arten aufgesplittet wurde.
Podospora pauciseta, anserina, comata, bellae-mahoneyi, pseudoanserina, pseudocomata und pseudopauciseta.
Laut der Autoren Charlie Boucher, Tinh-Suong Nguyen & Philippe Silar nur noch genetisch bestimmbar!
2019 nun eskaliert das noch weiter, indem zehn Wissenschaftler(X.W. Wang, F.Y. Bai, K. Bensch, M. Meijer, B.D. Sun, Y.F. Han, P.W. Crous, R.A. Samson, F.Y. Yang and J. Houbraken),
die mir bisher nicht als Dungpilzspezialisten aufgefallen sind, diese Arten in die Gattung Triangularia stellten, was für jeden, der sowohl Podospora- als auch Triangularia-Species kennt, einfach nur völliger Schwachsinn ist! Jedenfalls meiner feldmykologischen und nicht wissenschaftlicher Meinung nach.
Aber auch als Feldmykologe darf man zumindest wissenschaftliche Ergebnisse anzweifeln!
Zumal ich mir in den von mir genannten Fällen nicht sicher bin, ob die genannten Wissenschaftler diese Art so oft wie ich gefunden und makroskopisch als auch mikroskopisch untersucht haben und ob bei diesen Studien auch ökologische Aspekte mit eingeflossen sind.
In den genannten Fällen werde ich mich jedenfalls weigern, diese "Ergebnisse" zu akzeptieren.
Nennt es Altersstarrsinn!
Für mich jedenfalls bleibt eine viersporige Podospora mit entsprechender Sporengröße und den charakteristischen Setae immer noch Podospora pauciseta (= anserina)!
So was ist nicht unbedingt in Stein gemeißelt. So ein Paper spiegelt auch "nur" mehr oder minder die Meinung/Ergebnisse einer Arbeitsgruppe wieder als eine Art Sachstand. Eine andere Arbeitsgruppe kann anderer Meinung sein und das widerlegen, was dann vielleicht Arbeitsgruppe 3 auf den Plan bringt um die Ergebnisse von Paper 1 und 2 zu verifizieren. Das ist Wissenschaft und diese gibt auch nur die aktuellen Erkenntnisse wieder. Soll heißen; nichts in der Wissenschaft ist so stet, wie die Veränderung und der Erkenntnisgewinn. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
ich hoffe sehr, dass morgen ein Meeting ist. ![]()
l.g.
Stefan
Nein, der ist dermaßen fest udn zäh; ich käm gar nicht auf die Idee den zu essen...
l.g.
Stefan
Hi,
the second option. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
dann kann ich dir einen Rat geben, indem du dir erstmal dich nur mit bestimmten Gruppen befasst und dich Stück für Stück in die Materie einarbeitest.
l.g.
Stefan
Hi,
wichtig wäre zu wissen, welche Flüssigkeiten in den Schläuchen mal geflossen sind und mit was gefärbt wurde. "Schimmel" ist vieles und "Schimmel" ist auch kein taxonomisch fester Begriff.
Solche Biofilme sind ja meist Konglomerate von Bakterien und Pilzen, insbesondere auch Hefen. Ich meine auf dem 2. Bild die zerfallenen Hyphen von Geotrichum zu erkennen, was aber auch nix heißen muss. Hefen kannst du mikroskopisch sowieso nicht bestimmen und auch nur Mycel ohne Konidiophore geht auch nicht mikroskopisch zu bestimmen...
l.g.
Stefan
Hi,
ansonsten kommt noch ein Aspekt dazu, denn es gibt ja auch noch immer individuelle (Neben)Wirkungen auf bestimmte Stoffe. Ansonsten sehe ich das so wie die Vorschreiber.
Es gibt übrigens Arbeitsgruppen, die Enzyme und Inhaltsstoffe von bestimmten Speisepilzen auf bestimmte technologische Wirkung in Lebensmitteln hin untersuchen. Was mit den Pilzenzymen so technologisch gemacht werden kann, ist sehr erstaunlich. Also geforscht wird daran sehr intensiv gerade.
l.g.
Stefan
Coffein; ist doch klar und ne müdliche Prüfung in organischer Chemie hatte ich auch. ![]()
l.g.
Stefan
@Pablo: Die Sporen sind dem umgebenden Erdboden entnommen, Detritus und Sand daraus entfernt worden.
Mein Fokus liegt tatsächlich in der Mikroskopie, nicht in der makroskopischen Pilzbestimmung. Ich hatte gehofft, Übereinstimmungen zu finden. Es isz aber zugegebenermaßen sehr schwierig.
Jedenfalls vielen Dank für eure Bemühungen !!
Hi,
rein von der Mikroskopie wirst du nur Kleinpilze bestimmt bekommen; also solche, deren FK kleiner als 1 mm sind. Hut-Stiel-Pilze allein von der Mikroskopie bestimmen zu wollen, ist unmöglich. Hier ist die Kombination aus makroskopischen und mikroskopischen Merkmalen für die Pilzbestimmung wichtig.
Tipp meinerseits: Fang mit der Makroskopie an. Das ist das wichtigere. Die Mikroskopie kommt dann ergänzend hinzu.
l.g.
Stefann
Hallo Ulla, da ist dann aber eher die Frage, was denn hier nun invasiv ist, die Straße oder das Kraut. Dass die Störung von Biotopen mit einer Änderung der Artenzusammensetzung einhergeht, steht außer Zweifel. Die wirklich flächendeckenden invasiven Pflanzen sind doch eher Mais, Raps, Weizen, Roggen ...
LG, Bernd
Die aber wissentlich mit Absicht auf Ernte angebaut werden...
l.g.
Stefan
Hi,
da unser aller Lieblingsstumpi heute seinen 75. Geburtstag hat; mal einen seiner Klassiker.
Sogar mit Musik.
l.g.
Stefan
Danke. Inzwischen bin ich auch selbst drauf gekommen und habe das im Buch nochmal nachvollziehen wollen. Man kommt nur auf den Schnitzling wenn man den Weg mit Velum geht. Aber ich sehe nirgends Reste eines solchen. Hilfe?
So was kann auch ein Fehler im Schlüssel sein. Ich habe bei der Art auch noch nie Velum bewusst wahrgenommen; allerdings auch nicht danach explizit geschaut.
l.g.
Stefan
Hi,
Angst habe ich nicht. Ich wollte dich nur über die Gattung aufklären.
und jederzeit gern wieder.
l.g.
Stefan
Hi,
ob nun invasiv oder nicht; zumindest ist das immer eine Art, wo in der einen Botanikergruppe bei FB das Geschimpfe los geht und ja sie soll sich sehr stark verbreiten; insbesondere auf gestörten Standorten.
Ob das aber so "schlimm" ist wie Ailanthus (ich sehe das Problem dort nur in den Innenstädten; nicht in den Habitaten außerhalb), kann ich schwer beurteilen. Große Probleme gibts auf jeden Fall bei:
Prunus serotina
Japanknöterich
Indischem Springkraut
Kirschlorbeer
Rubus armeniacus; das Zeug ist echt übel. Trockenresistent und wächst sogar noch nach Vollrückschnitt nach und bildet dichte, massive Bestände, die alles überwuchern. Das ist die Brombeere, die überall an den Bahngleisen wuchert mit der silbrigen Blattunterseite. Hier im Dresdner Umland eine übelste Landplage.
Bunias occidentalis
bestimmt gibts noch ein paar mehr; das sind aber die, welche mir spontan einfallen.
l.g.
Stefan
Hi,
dann herzlich willkommen hier bei uns. Freut mich sehr, dass du von FB hierhergefunden hast.
l.g.
Stefan-Andreas ![]()
Ja aber ob das nun diese Art ist oder eine der vielen anderen, saproben Cladosporien, wird nicht so einfach zu bestimmen sein. Cladosporium, Alternaria und Fusarien gehen fast nur noch genetisch zu bestimmen; es sei denn du hast einen Spezialisten mit eindeutigem Wirtsspektrum und eindeutigem Befallsbild und noch im besten Fall mit eindeutigen Mikromerkmalen.
Aber so; ein Cladosporium auf toten Pflanzenresten; morpholgisch nicht bestimmbar...
l.g.
Stefan
Hi,
glaube mir. In den großen Pilzgruppen sind die allerwenigsten "Spezialisten", geschweige denn einigermaßen gute Pilzkenner.Die gleichen Leute, die nach Chaga und Schmetterlingstramete fragen, fragen auch nach Steinpilzen und Konsorten. Was glaubst du wie hoch der Absatzmarkt ist für Kapseln mit Chaga als Arznei/Nahrungsergänzung? Der ist riesig. So bald du dich mit "gesunder Ernährung" und Krebs befasst, landest du auch bald beim Chaga. Das Thema Vitalpilze bekommt langsam einen beängstigenden Hype.
Nur noch mal zur Erklärung: Ich stehe dem Thema sehr kritisch, aber nicht ablehnend gegenüber. Nur leider wird mit damit (dubiose Nahrungsergänzungsmittel) so viel Schindluder betrieben, dass mir der Kamm anschwillt. Ich hatte mich im Studium/Ausbildung und beruflicher Laufbahn damit sehr auseinandergesetzt.
l.g.
Stefan
Hi,
Birkenporling ja; ob noch verwendbar wird dir per Ferndiagnose niemand sagen können. So was sollte immer beim PSV vor Ort angefragt werden, wenn er/sie auch das Sammelgut begutachtet hat. Alles andere ist unseriös.
l.g.
Stefan
Der Vorteil ist, kaum jemand kennt diesen Pilz und er kann auch noch Monate und Jahre weiter wachsen.
Hi,
großer Irrtum. In den beiden größten Pilzgruppen bei Facebook wird die Chaga ständig angefragt. Meist ist das ein Baumkrebs und meistens nicht an Birke, aber angefragt wird ständig. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
yes its obviously Datura stramonium. This species spreads massive in Germany. That is why I was very shocked about the Sighting.
Best Regards
Stefan
Hi,
ich würde die auch (erst Mal) als A. albidus ablegen; von den Sporenmaßen passt das aus meiner Sicht sehr gut. Bin gespannt, ob Nobi das auch so sieht. ![]()
l.g.
Stefan
