Beiträge von Climbingfreak

    Bei dem Gras könnte es sich vermutlich um Wiesenlieschgras handeln

    Hi,


    das erkennt man ja an der markanten Halmquerschnittsform (länglich mit je einer "Nase" oben und unten) sofort. Die Epichloe wäre dann demzufolge E. typhina s.st.


    l.g.

    Stefan

    Tistik wichtich iss. ==Gnolm19

    Auch das muss gesagt werden. Bei anderen Pilzforen sind die Teilnehmerzahlen und Beitragszahlen sehr rückläufig. Hier mag das auch in Ansätzen zu erkennen sein. Dennoch ist es fantastisch, dass durch solche Aktionen wie das APR und weitere dieser Effekt hier bei uns im Forum nicht so stark zu merken ist.


    Dazu zählt natürlich auch, dass sich hier eine feste Community gebildet hat, die sich durch die Forentreffen und die mittwöchlichen Zoom-Stammtische zusammenhält.


    Dafür auch meinen herzlichen Dank an alle.


    l.g.

    Stefan

    Meinen herzlichsten Glückwunsch an JanMen und an die beiden Erstplatzierten. Phälmil und Mimimi-Suku. :) ==konfetti


    Super Ergebnisse. Bin sehr beeindruckt. Das wird ein APR, das in die Historie eingeht. 3x einen super 4. Platz und dann noch 2x einen ersten Platz. Hatten wir überhaupt schon Mal einen doppelten ersten Platz? Kann mich spontan nicht erinnern.


    Wie dem auch sei. Tolle Leistung von allen Teilnehmern.


    Die Urkunden von Engelchen waren allesamt wunderschön. Dafür meinen Dank.


    Dann noch die vielen Witzeleien von Großzingnolm. Auch dafür meinen herzlichen Dank; die vielen Phäle von Phälmil auch nicht zu vergessen.


    Zu guter Letzt noch meinen herzlichsten Dank an Hans für die tolle Orga, die toll aufbereiteten/formulierten Joker und die vielen Mühen, die in dem ganzen stecken.


    l.g.

    Stefan

    hier ist ein Fund vom 12.10.2026 aus einem Laubmischwald.

    Hi,


    den Pilz können wir noch nicht kennen, da du den Pilz erst noch finden wist. Bin echt erstaunt, dass du hellseherisches Können bewiesen und den jetzt schon dokumentiert hast. ==Prust

    Ist auf jeden Fall was anamorphes. Leider bin ich aus dem Thema zu lange raus um hier was konkreteres sagen zu können.


    l.g.

    Stefan

    Ich habe immer Schwierigkeiten, sie von der striegeligen Tramete zu unterscheiden. Beide können auch nur leicht gebuckelt sein, und die Porengröße kann ich mit bloßem Auge auch nur grob beurteilen.

    Gruß aus Aachen, Alex

    Tr. gibbosa hat immer diese geschlitzten, lang gezogenen Poren, wie auch hier schön zu sehen ist.


    l.g.

    Stefan

    Ich habe noch Heu von einer anderen Quelle aber dieses ist von meinem Hauptlandwirt und ich könnte mir schon vorstellen, dass in den anderen Ballen auch Belege enthalten sind deshalb möchte ich unbedingt wissen um was es sich genau handelt und ob es gefährlich sein könnte.

    Hi,


    wenn das genaue Wirtsgras bekannt ist, hast du auch die zugehörige Epichloe-Art. Dass es eine Epichloe ist, daran habe ich keinen Zweifel. Deine 2. Bilderserie mit den blauen Fingernägeln sind diesbezüglich eindeutig. Es ist halt die Frage, was du mit dem Einsenden der Proben an wen auch immer erreichen/wissen willst.


    l.g.

    Stefan

    an alte Cerrena unicolor dachte


    Wir sind auch auf den C. unicolor-Zug aufgesprungen

    Wäre Hans da nicht langsam überstimmt?

    Hi,


    wir hatten schon 1-2 Mal ähnlich gelagerte Fälle. Das ganze ist ein Spiel. Niemand ist perfekt und Falschbestimmungen können immer und allen passieren. Wenn der Spielleiter sagt, dass es I. lacteus ist, dann ist es auch der. Das Wichtigste ist, dass wir hier alle lernen. Die, welche I. lacteus noch nicht kannten, wissen es nun, dass es die Art gibt. Das ist in jedem Fall eine tolle Sache.


    Ich selbst hatte die Art auch noch nie in der Hand. Mein Verdachtsfall von I. lacteus damals hat sich eben als Steccherinum oreophilum entpuppt. einziges Unterscheidungsmerkmal: Schnallen vorhanden ja/nein. Leider sind Schnallen nicht immer gut zu sehen.


    l.g.

    Stefan

    I. lacteus hatten wir ausgeschlossen, da der eigentlich nur mikroskopisch sicher von Steccherinum oreophilum abzutrennen ist.

    ... Ihr könnt Sachen kennen ... ==Gnolm5

    Na ja, sagen wir mal so. Wenn man über einige Jahre kartiert und mit den entsprechenden Experten in Kontakt steht, schnappt man einiges auf. Ich nehme ja öfters Rindenpilze, Schichtpilze, Porlinge mit und versuche mich daran. Wenn ich nicht weiterkomme, gebe ich die Funde dann Heidrun oder gleich Tomentella-Frank.


    l.g.

    Stefan


    Das war Euer schlimmstes Rätsel, 10 Treffer bei 5 Jokern, die zum Glück alle aufgegangen sind, 100 Punkte.


    Hallo zusammen,


    erst Mal meinen herzlichsten Glückwunsch an alle bisher platzierten. Fantastische Leistungen insgesamt.


    I. lacteus hatten wir ausgeschlossen, da der eigentlich nur mikroskopisch sicher von Steccherinum oreophilum abzutrennen ist. Wir sind auch auf den C. unicolor-Zug aufgesprungen, insbesondere weil die Oberseite auf dem Foto so perfekt gepasst hat.


    l.g.

    Stefan

    Will nicht besserwissern, an Arrhenatherum elatior (Glatthafer) gibt es diese Pilzgattung und ähnliche Fruchtstände ebenfalls "häufiger" zu entdecken.

    Gibr es einen Beleg für Epichloe an Arrhenatherum elatius. Ich glaube da eher an eine Fehlbestimmung des Wirtes und sonstige Rostpilze haben ein völlig anderes Aussehen.

    LG Karl

    Hallo Karl,


    im Epichloe-Artikel von Leuchtmann ist A. elatius als Wirt für E. typhina s.st. gelistet.


    l.g.

    Stefan

    Hallo zusammen,


    ich wünsche euch allen ein gesundes neues Jahr 2026 mit hoffentlich vielen tollen Pilzfunden.



    Waaahnsinn. Gestern waren ja einige Auflösungen, die mich sehr überrascht haben. Flattermilchling in den Farben hatte ich noch nie. Auch der Igelstäubling hat uns sehr überrascht. Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.


    An alle Platzierten Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen.

    Hans deine Joker sind mit sehr viel Mutterwitz erstellt. Gefällt mir sehr gut.

    Engelchen, die Urkunden sind wunderschön; gerade die, wo mehr Pilzarten zu sehen sind. Da braucht es ein gutes "fotografisches" Auge um zu erkennen, dass das mal ein schönes Bild werden wird.


    l.g.

    Stefan

    Christoph sagt "Epichloe im Verdacht" - gut, kann man verdächtigen. Sonst gab es keine weiteren Verdachtsmomente?

    Stefan geht noch weiter mit "nachgewiesene Todesfälle von Weidevieh" - die Akte vom Leichenbeschauer möchte ich sehen. Läuft wahrscheinlich auch darauf hinaus "Verdacht und es gab keine anderen Ideen für sonstige Verdachtsmomente" - "wir wissen es nicht" kling ja zu unseriös ... Ihr seid ja beide Naturwissenschaftler - seid Ihr Euch sicher, dass "Nachweis" nicht allzu leichtfertig verwendet wurde?

    Hallo,


    also, wenn ich sage, dass es nachgewiesene Todesfälle gab, dann hat das Hand und Fuß. Eine einfache Google-Suche bestätigt dies.


    Pilzgifte im Weidegras
    Einige Gräser leben in Symbiose mit endophytischen Pilzen. Diese können Alkaloide bilden, die Weidetieren gefährlich werden können. Würzburger Tierökologen…
    www.vetline.de


    Ich bin schon vor einigen Jahren auf einen GEO-Artikel oder PM-Artikel gestoßen, der von mysteriösen Todesfällen von Weidetieren berichtet. Die Tiere waren in der Autopsie von den häufigen Todesursachen und sonstigen Krankheiten negativ. Bis dann herausgefunden wurde, dass die Alkaloide von Epichloe-Arten dahintersteckten.

    normalerweise sind diese Pilze ja an den dicken Stängeln, die vom Vieh gar nicht gefressen werden. Gerade Pferdchen sind da sehr wählerisch - meine jedenfalls. Weder auf der Weise noch im Heu.

    Einerseits richtig, aber gerade Epichloe typhina s.st. auf Poa-Arten oder E. clarkii auf Holcus bilden ihre Kragen eben nicht auf den alten Halmen; nicht Stängel! sondern auf jüngeren. Zudem scheinst du überlesen zu haben, dass Epichloe-Arten endophytisch leben, d.h. der Pilz ist in den Gräsern und bildet eben nur unter bestimmten Bedingungen die typischen Kragen. Das war alles in dem Artikel, den ich damals gelesen habe, sehr schön beschrieben.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Vorsicht mit Epichloe-Arten! Die gehörenden die Mutterkornverwandtschaft. Es gab schon nachgewiesene Todesfälle von Weidevieh aufgrund von Epichloe; die allermeisten nicht in Europa.


    Das Problem von Epichloe ist, dass die alle endophytisch wachsen und auch vorhanden sind, wenn die typischen "Kragen" nicht ausgebildet sind.


    l.g.

    Stefan