Hier wurde das 2019 auch schon mal thematisiert und auch die Frage aufgeworfen, ob nicht die großen Pilzvereine so etwas anschaffen könnten:
Thema
Vor-Ort-Sequenzierung im Gelände - nichts ist mehr unmöglich
Servus beinand,
man könnte meinen, es wäre der erste April, wenn ich schreibe, dass es mittlerweile einen Minisequenzierer gibt, mit dem man direkt vor Ort sequenzieren kann. Ganz so einfach, wie man es sich denkt, ist es zwar nicht (man braucht die richtigen Primer und man muss ein bisserl pipettieren - der Tricorder von Star Trek wurde noch nicht erschaffen), aber es geht offenbar.
Dieses paper zeigt, dass man im Regenwald direkt vor Ort Reptilien über Sequenzierung bestimmen kann:
Aaron…
Bibliothekar: du hast doch recht viel Einblick in die DGfM, oder verwechsle ich dich da? Oder sonst kann sich vielleicht auch Wolfgang P. hier einklinken? Wolfgang, hatten wir das Thema nicht am Rande eines Saftlingstreffen ganz flüchtig gestreift?
Wisst ihr, ob das mal diskutiert wurde und falls ja, woran es hakt? Ich hätte eher vermutet, dass es wegen der Betriebskosten (insbes. Personal) schwierig ist.
Welche Genabschnitte man sich anschaut, liegt nach meinem Verständnis ja nur an den verwendeten Primern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geräte in dem Punkt technisch limitiert sind, oder liege ich da falsch?
P.S.: Ich hoffe, dieses Thema wird nicht schon wieder mit DGfM-Bashing zugemüllt wie fast jedes, in dem der Verein erwähnt wird.