Beiträge von ingosixecho

    Hallo Ka-taa,


    also wattige Steinpilzstiele würde ich gar nicht erst mitnehmen. Aber im Eifer des Gefechtes kann ja so manches passieren. Ich würde einfach die Stäublinge entsorgen. Wenn du den dunklen Sporenstaub nicht an den Boleten haben magst - einfach abpusten. Messbare Mengen an Pilzeiweiß wirst du darin eh nicht finden.


    Grüßlis Ingo

    Hallo ihr Drei,


    vielen Dank für die Wegweisung.T. terrestris kenne ich eigentlich. Nur konnte ich diesen fetten Fruchtkörperkomplex mit ca. 15 cm Ausdehnung damit nicht in Verbindung bringen. Dass die Stachelinge auch zu den Telephoraceae gehören ist mir bekannt.

    Wollen wir hoffen, dass es so bleibt. Nicht dass die Genetik eines Tages herausfindet, dass diese enger mit Sprödblättlern verwandt sind.==19


    Grüßlis Ingo

    Hallo Miteinander,


    ich weiss ja mittlerweile, dass ich bei meiner Ritterlingspirsch momentan etwas sorglos mit anderen Funden umgehe.

    Diese werden zumeist aus der freien Hand, im Vorbeigehn, fotografiert und mangels mitgenommenen Belegen sitze

    ich dann am Ende vor dem Rechner und werde ich aus dem Fund nicht ganz schlau. So wie hier:



    Ich konne bei dem Pilz beim besten Willen keine Stacheln an der Unterseite erkennen. Das Foto gibt auch nicht mehr her.

    Eigentlich sieht das Teil aus wie einer der Duftstachelinge. Unten mehrere Stiele, verwachsen, eingewachsene Kiefernnadeln und so.

    Geruch nicht nach Maggi sondern irgendwie unspezifisch. Die Arten Phellodon niger - tomentosus- melaleuca hatte ich bereits mehrmals

    gefunden und einwandfrei identifiziert. Ist das überhaupt ein Stacheling oder ist es ein Porling?


    Grüßlis Ingo

    Ich war heute bei Wandlitz im Wald und es gab fast nichts, was nicht gab. Vermisst habe ich lediglich Pfifferlinge und Reizker. Sonst die volle Pallette; selbst ein kleiner Stachelbart fand seinen Weg in den Korb.

    Hallo Szivas,


    ich überlege mir eben, ob ich da am WE auch hin will. Hast du vielleicht Bilder am Start?


    GR Ingo

    Ich würde mich auch nicht wundern, wenn die Taube mild schmeckte und nach Heringslauge roch. Ich meine da leichte braune Verfärbungen zu erkennen. Bluttäublinge sind in den Brandenburger Kiefernforsten, vorausgesetzt der Pilz wurde dort gefunden, eher selten. ich habe die am Helenesee nur über kalkhaltigem bzw. basischem Untergrund. Im Müllroder Kiefernwald aber noch nie. Wie meine Vorschreiber bereits erwähnten, sind Angaben zu Geruch und Geschmack unverzichtbar. Ansonsten kommen gut 10 Arten (Minimum) in Frage.

    Für typische Kiefernwaldtäublinge hilft vielleicht dieser Beitrag: Bestimmungshilfe bei Täublingen weiter.


    Gruß Ingo

    Darfst du - und ich mach (jeden Blödsinn) mit! Mein Chip kommt in den Pott!


    Frage zum Procedere:

    Kann man (wie im APR) seinen Tipp noch bis zur Auflösung ändern, oder hat man (wie im OEPR) nur einen endgültigen Tipp? Einen Tipp pro Chip? Einen Tipp pro Person?

    Hallo Kagi,


    du hast die Regelz begriffen! Jeder darf maximal eine Münze werfen. Das war's auch schon. Änderungswünsche gerne nach Ablauf der Veranstaltung. Ganz so, wie beim Open-End Rätsel. :cool:Drei Chips, inklusive meinem eigenen Einsatz, liegen eben im Pott. Einsendeschluß ist am 24.10.2019 - 22.00 Uhr. Ein wenig mehr Einsatz Leute. Ein Chip nur!

    ==Gnolm3 ....fort mit dir. Deine Zeit ist noch nicht dran.


    GRI

    Hallo Miteinander, ich möchte auch einmal.


    Ich hatte da am vergangenen WE was nettes gefunden, was ich euch gerne zeigen möchte.

    Mir gruselt jetzt schon, wenn so was mit einer Nummer versehen in der Advendszeit auftauchen würde.

    Nur soviel - es ist ein Pilz!




    Frei nach Mausmanns Rätsel mit dem Kiefernbraunporling möchte ich sogleich seine Regeln übernehmen

    und zu meinen Gunsten verbiegen. Ich hoffe, du hast da nichts dagegen.:)


    Die Spielregeln nach Mausmann:

    Wenn ihr mittippen wollt, kostet euch das einen Pilzchip.

    Alle eingesetzten Chips wandern in den Pott. Unter den richtigen Tippern wird der Pott dann zu gleichen Teilen ausgezahlt.

    Geht die Summe nicht auf muß ich ungleich aufteilen. Bevorzugt wird dann nach Reihenfolge der eingegangen Tipps.

    Wer zuerst richtig getippt hat wird also bevorzugt bei der Aufteilung des Gewinns. Dann folgt der Zweitschnellste usw.

    Auflösung ist am Do. 24.11.2019 spät abends. Ihr dürft bis zur letzten Sekunde einsteigen in das Tippspiel.

    Es gelten nur Tipps die ich via PN bekommen habe!

    Was hier sonst geschrieben wird ist mir Cappuchino. Brillen gibt's hier nicht.


    Nun noch zur Modifikation:

    Ich setze selbst einen Chip und behalte den kompletten Einsatz, falls Niemand richtig löst.==2

    Falls es richtige Lösungen gibt, ist mein Chip natürlich weg und kommt mit in den Pott.


    Frohes Raten dann mal - Ingo

    Hallo Stefan,


    hübsch - nett - toll! T. batschii im Sandkasten? Und wie sah überhupt die KOH-Reaktion bei den cf. - Pappelritterlingen aus? Ich könnte mir da ein deutliches Blau an der Stielspitze vorstellen.


    GR Ingo

    Hallo ins Forum,


    gestern glaubte ich - hocherfreut - würzige Tellerlinge gefunden zu haben.

    Hallo Craterelle,


    für die würzigen Tellerlinge ist der Zug wohl durch. Die sind typische Spätsommervertreter. Ich denke, du hast da den milden "Pappelritterling" erwischt. Der fruktiziert bei allen möglichen Weidenverwandten, wozu ja auch Espen und Pappeln gehören. Wenn du Zeit hast, sichere den bitte für unser Ritrterlingsprojekt.


    Grüßlis Ingo

    aber Seifenritterling ohne typischen Waschküchen-Geruch?

    Tja,


    man lernt halt nie aus. Man kann sie sogar ins Mischgericht schnitzeln, ohne dass es nach Waschlappen schmeckt. Ich hatte heute mal wieder einige Irinas am Start. Tochter meinte, die riechen nach Parfüm, die Frau attestierte Seifenaroma. ;)

    Der Seifengeruch beim namensgebenden Ritterling stellt sich ja oft erst bei älteren Fruchtkörpern durch.


    GR I


    Ansonsten gab es noch massig falsche Pfifferlinge, vergammelte rauchblättrige Schwefelköpfe, Hallimasch, grüne Knollenblätterpilze, und natürlich Kremplinge ohne Ende.

    Hallo Herthaner,


    von den Grünen Knollis würde ich gerne mal ein Foto sehen. In den typischen Maronenbiotopen im Kiefernwald stehen momentan massenhaft Gelbe Knollenblätterpilze rum. Die Grünen findet man eher in Laubmischwäldern mit basischem Untergrund.


    GR Ingo

    Hallo Pablo,


    vielen Dank. Elfenbein-Schleimschirmling! Ich bin ja schon ein paar Tage dabei, aber davon habe ich bisher noch nichts gelesen. Hatten wir den hier schon mal im Forum.? Der wäre wohl auch ziemlich selten und wohl auch kalkhold. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass der Ritterlingsbeifang fast noch interessanter ist als die braunweißen Tricholomen selbst.


    LG Ingo

    Hallo Forum,


    die Pilze sind endlich auch am Helenesee angekommen. Nachdem ich in den vergangenen Wochen in meiner Not sogar im Schlaubetal

    und an der Ostsee herumstöbern musste. Die Artenvielfalt ist allerdings noch recht übersichtlich. Hier mein Fundkorb vom letzten Samstag,

    nach drei Stunden Pirsch.

    Natürlich hätte ich den Korb auch mit Maronenröhrlingen zuschütten können. Aber mehr als das Pfund da im Korb nehme ich als Beifang sowieso nie mit.

    Sonst werden die Ritterlinge zerquetscht. Mehr als 10 Minuten habe ich sowieso nicht mehr fürs Pilze putzen übrig. :evil:


    Einen kleinen Abstecher nach Persien habe ich mir dann doch noch gegönnt. Diese hellbraunen Teile waren sowohl im Stiel (Stiehl-Stil)

    als auch auf dem Hut extrem schleimig. Fast so wie ein Aal! Zum Glück bewegen sich Pilze nicht ganz so schnell. Ich wollte also

    eben meinen ersten Kiefernschneckling einlochen als mir auffiel, dass die Lamellen beim Ertasten doch einen ziemlich lappigen,

    schirmlingshaften Eindruck vermittelten. Eine Limacella etwa? Aber so ganz ohne Velum?


    Beim Betrachten der Bilder unter höherer Auflösung konnte ich dann doch so etwas wie Überreste eines Velums an den Huträndern beobachten.

    Somit würde ich meinen Fund als Limacella ochracleolutea einordnen. Biotop im Rasen am Rande eines Waldweges, Begleitbäume Kiefern,

    Geruch deutlich mehlig und Geschmack ebenso. Irgendwelche Einwände?


    Grüßlis Ingo

    Hallo barney,


    da möchtel ich mich dem Karl gerne anschließen. Die Art ist typisch für unsere sauren Kiefernwälder. Schön auch im Hintergrund zu sehen - Nadeln und Moos. Vor einer Geschmacksprobe musst du dich nicht fürchten. Der Täubling schmeckt nicht nach totem Fisch.:)


    GR Ingo

    Hallo Ingo!

    Toll, Dünenstinkmorcheln, davon habe ich auch noch nie gehört, wie von so vielem... danke fürs Zeigen Deiner Pilzfunde.

    Ja, es ist immer schade, wenn eine Veranstaltung an Qualität verliert. Aber wie Du schon geschrieben hast, wer weiß, aus welchen Gründen.

    Eine Frage noch: was wären denn die richtigen Fische gewesen?

    Moin Tuppie und Hans,


    vorher selbst gefunden hatte ich die Dünenstinker auch noch nicht. Aber es gibt ja diverse bebilderte Berichte von Dünenpilztagungen. Insofern eine Art, die sich mal zur passenden Zeit im passenden Biotop sehen ließ.

    "Falsche Fische" sind übrigens solche, die auf dem Meeresgrund herumlungern und beide Augen auf einer Seite haben. Die mag ich nicht so gern. Die anderen nannte man früher (vor ihrem Aussterben) Ostseedorsch.:(


    ...und noch eine Frage (weil ich mich dort sehr gut auskenne): was meinst Du mit "gegenüber im Mischwald"? Altdarß?

    Neuheide - Edelsteinzentrum und Pilzmuseum - Ribnitzer Landweg. Wo ist Altdarß?


    GR Ingo

    Hallo Pilzfreunde,


    im Branden-Berliner Regionalthread habe ich heuer nichts beizutragen, denn ich war am vergangenen WE beim richtigen Nordtreffen - auf dem Darß am Strand nämlich. Dort wird üblicherweise gesonnt, gebadet und so. Wenn wir uns da herumtreiben, wird auch mal geangelt. War aber nur Vorwand, denn "richtige" Fische gibt es anscheinend nicht mehr.

    Dafür hatte der reichliche Regen der vergangenen Wochen dafür gesorgt, dass da Sachen in den Dünen rumstanden, die mich eher an das Frühjahr denken ließen.

    Dünenstinkmorcheln erinnern von Form und Größe her tatsächlich eher an Spitzmorcheln als an die ausgewachsenen Teile in den Wäldern, die man meilenweit gegen den Wind wittern kann.


    Wenn die Pilze schon fast am Strand stehen und es mit den Fischen nicht so klappt, erscheint es naheliegend, sich weiter der Funga zu widmen. So fand am vergangenen WE auch die jährliche Frischpilzausstellung in Neuheide statt. Leider ein Schatten vergangener Jahre. Obwohl in den umliegenden Wäldern massenhaft Pilze wuchsen, wurde ein grösserer Tapeziertisch zusammengeschoben, auf welchem die Exponate gestapelt wurden. Vor einigen Jahren wurden die Pilze draußen, im Garten des Geländes, liebevoll präsentiert und frisch gehalten. Tja - vielleicht sind die Leute ja nicht mehr da, die sich seinerzeit darum gekümmert hatten.


    Am interessantesten finde ich immer noch den Garten mit vielen tollen Gewächsen und den Dahlien, da ich ja selbst welche im Garten stehen habe.


    Die eigentliche Pilzausstellung fand meiner Meinung nach gegenüber im Mischwald statt. Etliche Buchen mit eingestreuten Kiefern und Birken sorgten für eine abwechsungsreiche Funga. Besondere Überraschungen gab es allerdings nicht. Buschenschleimrüblinge, Gelbstielige Trompetenpfifferlinge, Massen an Kartoffelbovisten, teils mit Parasiten, sowie die eingangs erwähnten Stinkmoreln.


    Das letzte Bild erinnert mich dann doch irgendwie an das Logo einer Berliner Rap-Combo namens KIZ, die ich bereits mehrmals live bewundern durfte.

    So - genug abgeschweift. Am Sonnabend geht es in die Ritterlinge!


    Grüßlis Ingo

    Hi.


    Achtung: Tricholoma batschii ist eventuell auch nicht nur eine Art. Man betrachtet zwar Tricholoma fracticum als Synonym (und Tricholoma striatum, je nach INterpretation auch oder als Synonym zu albobrunneum s.l.). Ob das aber wirklichb alles das Selbe ist, da wäre ich nicht so sicher.

    So siehst's aus! Obwohl diese Kollektion meiner Meinung nach dennoch in die Variationsbreite von T. batschii (T. fracticum) fällt.

    Zu dem Thema gab es in den vergangenen Jahr(zehnt)en bereits diverse Diskussionen im PP-Forum. Das Biotop mit dem Kalk spricht jedenfalls für den Fastberingten Ritterling. T. striatum nach Schäffer sollte eher wie Imleria badia gefärbt sein und in sauren Montanregionen vorkommen.


    GR Ingo

    Hallo Claudia,


    das sollten schon Brandige Ritterlinge (T. ustale) sein. Die fallen mitunter völlig unbitter aus. Vor allem, wenn sie in eine Feuchteperiode hinein fruktizieren. Die Art kann übrigens extrem variabel sein und sogar getropte Hutränder aufweisen.


    Grüßlis Ingo

    Und was man m.E. leicht vergisst: der Fortschritt hat immer wieder Gewissheiten und Wahrheiten widerlegt. Woher nehmen wir die Gewissheit, dass das aktuelle Wissen, das letztgültige ist?


    Grüßle

    RudiS


    Hallo Rudi,


    da könnte was dran sein. Vielleicht befinden wir uns ja auch inmitten eines Computerspiels. Plausible Berechnungen zu diesem Thema gibt es zur Genüge. Der Einfluss des Mondes hat sich in den vergangenen Monaten jedenfalls voll bestätigt. Von Mai bis August gingen mindestens fünf Voll- und Neumonde ins Land, ohne dass es den Pilzen geschadet hätte. Sie waren einfach mal untergetaucht.:daumen:


    GR Ingo