Beiträge von ingosixecho

    Hallo Joli,


    Aspropaxillus giganteus ist nach wie vor der gültige Name für deinen Fund. Häufig ist der nicht. Ich habe ihn allerdings seit Ende der 90-er Jahre immer um diese Zeit auf dem Campingplatz, wo ich meine Wochenenden verbringe.
    Letzte Woche ist er wieder aufgetaucht. Die Pilze verschieben jährlich ihr Wachstum um einige Meter in einem gigantischen Hexenring. 'Musst du mal im Auge behalten.
    Anfangs hatte ich versucht, damit etwas sinnvolles im Kochtopf anzustellen. Leider liegt mir das süssliche Aroma nicht. Für den Fall, dass du irgendwas an süßsauren Rezepturen findest......aber du weißt ja Bescheid. Keine Freigabe nach Bildern. :whistling:


    Gruß Ingo


    Schön, dass die Diskussion noch nicht abgeschlossen ist!


    Hallo Miteinander - finde ich auch. Endlich steht der Beitrag mal on top! Die Seifenritterlinge bewegen sich irgendwio im Spektrum zwischen der Variante squamosum und saponaceum. Imho Seifenritterlinge schlechthin, wie Stephan schon anmerkte.


    Dass Jan-Arne T. sulphurescens schlüsselte, ist übrigens nachvollziehbar. Vom Äußeren her und von den kulinarischen Erkenntnissen kommt der Pilz nahezu hin. Tricholoma würde ich immer noch favorisieren. Nur zeigt das Bild mittelweit entfernt stehende, stark untermischte Lamellen, die obendrein deutlich sichtbar gezahnt sind. Zudem noch am Stiel leicht (am Zahn) herablaufend. Der Stiel weist im Bereich der Spitze dank der deutlichen Rillen allerdings Rüblingshabitus auf. Aber da kenne ich auf Anhieb keine ähnlichen Arten, die scharf schmecken! Das wäre dann ein Mixtum von Makroeigenschaften, welches so nirgends beschrieben ist. Ich hatte Jan-Arne auch geschrieben, dass weitere Exemplare in verschiedenen Altersstufen hilfreich wären. Vielleicht haben wir es ja mit einem extremen "Ausreißer" zu tun.


    Zu den Braunen: Wenn die Teile unter Buchen standen, sind es ustale. Falls nicht, handelt es sich um Tricholoma fulvum/nictitans. Trennen muss man die aber nicht mehr nach FNE4.


    Gruß Ingo

    Hallo Stefan,


    hast du die Pilze gerade im Oderland erbeutet? :D
    Nein - Quatsch! Die Brotpilze sind bei uns erst am vergangenen WE erschienen.
    Dass die kulinarisch nicht schlecht sind, hatte ich anläßlich eines Testes im
    pipi-Forum bereits beschrieben. Ich suche allerdings immer noch Jemanden,
    der mir die Schleimer putzt. Wie oft sind die mir schon aus der Hand auf den
    Boden geflutscht! Danach kann man sie einfach nur weit weg schleudern.
    Für Mischmahlzeiten nehme ich nur noch Exemplare mit besonders dicken
    Stielen, die man auch fest packen kann.
    Für T. focale fehlen bei uns mindestens noch zwei Wochen. Schließlich
    hatten wie eben mal wieder drei Tage Hochsommer mit Temps von deutlich über 25 °C!


    Gruß Ingo


    Würde ich den finden, was leider nicht passieren wird, traute ich mich wahrscheinlich gar nicht den richtig zu bestimmen und daher würde mir zu sehr die Muffe gehen ihn in die Pfanne zu hauen.


    Hallo Mausmann,


    in Hamburg und Umgebung ging es ja vor einigen Wochen recht thermophil zu. Vielleicht findest du ja welche im Sachsenwald. :D
    Was soll denn da passieren? Es ist doch nur ein ganz normaler Scheidenstreifling! Ersatzweise könntest du auch Krabben in die Pfanne hauen. Ein bisschen Kaiserling-Aroma halt. :evil:


    Gruß Ingo


    Irgendwo las ich : Kannst du einen Ritterling nicht bestimmen , dann ist es der Seifenritterling.


    Hallo Norbert,


    der Satz ist ja ganz nett, aber mittlerweile ein weinig überholt. Bei deinem Fund handelt es sich klar um eine Art aus dem Aggregat T. saponaceum.
    Das wird momentan aber "molekular" aufgeräumt. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn es da demnächst eine Handvoll Arten zu unterscheiden gibt.


    Gruß Ingo


    Richtigstellung:
    Es gibt auch von Bird keine Verzehrfreigaben über's Forum.
    Es sei denn, er übernimmt die volle Haftung, falls doch was schief geht. ;)


    Hallo Miteinander,


    schön, dass ihr immer wieder drauf hinweist. Aber dieser Punkt ist doch bereits in den Grundregeln dieses Forums zementiert. Jeder Teilnehmer hat bereits bei der Anmeldung zugestimmt - nur mal zur Erinnerung.
    Ein Wahnsinn eigentlich - Jeder Zweite hat das nochmal im persönlichen Profil zu stehen. Rechtlich sollte doch mit den AGB's alles klar sein; oder?


    Gruß Ingo

    Pilz 3: den bekam niemand raus; hätte ich euch den Geruch angegeben, den dieser Pilz hatte, hätte ihn jeder erkannt: den Sellerie-Ritterling (Tricholoma luteovirens/apium).


    Hallo Stephan,


    Schöner Fund! Ich war mir gestern eigentlich schon zu 93% sicher. Allerdings hatte ich keine Zeit,
    mich um die beiden anderen zu kümmern. Imho wollte ich dir das Rätsel nicht vermiesen. Ich denke, die kommenden
    Wochen werden spannend genug. 50 Liter Regen in zwei Tagen in meinen Gefilden- Boah!


    Gruß Ingo

    Hallo Mausmann,


    mach dir bloß nicht soviel Stress. Einfach mal noch einen Monat warten, dann
    kannst du die Sporenfarbe direkt unter den Hüten ablichten.
    Bei Stachelingen dauert es halt. Wenn du den Maggigeruch nicht erkennst.
    Einfach die reifen Pilze zerbröseln und dann dran schnuppern. Liebstöckel,
    Küchenkräuter...irgendwie so. P. connatus hat zwar "Mäusefüße" als Stiele aber ich habe im www durchaus schon stämmigere Vertreter gesehen.


    Gruß Ingo
    [hr]
    Hallo Verena,


    der sieht schon ein wenig nach Phellodon tomentosus aus. Hast du mal dran gerochen?


    Gruß Ingo
    [hr]
    Hallo Gerhard,


    wie sieht es mit einem Schnittbild und Angaben zum Standort aus?
    Kannst du Bankera violascens ausschließen?


    Gruß Ingo


    Aber eine Frage noch. Wenn das jetzt eine neue noch nicht dokumentierte Phellodon-Art wäre, MÜSSTE sie zwangsweise nach Maggi riechen ?


    Hallo Mausmann,


    ich habe bei mir regelmäßig P. connatus und selten mal P. tomentosus. Manchmal stehen sie sogar beieinander:



    Connatus hat eigentlich nicht solch üppige Stiele und Tomentosus ist eher hellbraun. Maggigeruch ist für die Familie Phellodon ein Hauptmerkmal, genauso wie die Farbe des Sporenpulvers. Insgesamt gibt es bei den Stachelpilzen vier Gruppen.
    Mit deutlichem Maggigeruch Phellodon (Spp weiß) und Bankera (Spp weiß). Die anders riechenden (oft mehlig) sind Sarcodon (braun) und Hydnellum (Spp braun) .
    Möglicherweise hast du da ja doch Phellodon niger erwischt!


    Hoffe, dir weiter geholfen zu haben.



    Gruß Ingo

    Hallo Hannes,


    meiner Meinung nach sollten X. rubellus und X. engelii ausgeschlossen werden. Die Rötung untrhalb der Huthaut weist in Richtung X. bubalinus. Typische Begleitbäume sind Pappeln und Linden. Ich hatte die Art jedenfalls
    immer nur dort gefunden.
    X. erubescens, falls es wirklich eine eigene Art ist, sollte unter Eichen anzutreffen sein. Die Stielbasis wäre in deinem Fall übrigens zu vernachlässigen. Gelardi hat auch schon von bubalinussen mit roten Tupfern berichtet.
    Was mich erstaunt, ist die calcophile Umgebung. Vielleicht ist die Bodenbeschaffenheit doch nicht so entscheidend. Bei mir stehen die jedenfalls immer im Sand herum.


    Gruß Ingo

    Hallo Hannes,


    die Mehlräslinge hatte ich am Wochenende auch zum ersten mal.
    Deine Erdritterlinge gilben mit Sicherheit. Von den Bildern her sollte
    es sich um Tricholoma scalpturatum handeln. Ich hatte den ja
    schon Ende April am Wickel.


    Gruß Ingo

    Hallo Jan-Arne,


    das Furchtbare am Büschelrasling ist, dass er extrem variabel sein kann.
    So variabel, dass er sogar von einigen Experten in mindestens drei Arten
    unterteilt wird. Mikroskopische Untersuchungen allerdings ergaben keine
    Unterschiede. Ich habe keine Ahnung, ob die mittlerweile per Sequenzer
    untersucht wurden. Von der Jahreszeit her gäbe es jedenfalls keine
    Probleme. Als Folgezersetzer können diese Raslinge die gesamte Saison über
    erscheinen. Theoretisch also von April bis Dezember!


    Gruß Ingo

    Hallo Conny,


    'ist zwar nicht ganz mein Spezialgebiet, aber Knollenblätterpilze im eigentlichen Sinn hast du da nicht gefunden. Zum Thema Große Scheidlinge beschleichen mich allerdings auch Zweifel. Möglicherweise könnte es auch einer der Scheidenstreiflinge (Amanitopsis) sein. Um das beurteilen zu können, wären ausgewachsene Fruchtkörper vonnöten. Auf jeden Fall gibt es da Arten mit solchen cremefarbenen Lamellen!


    Gruß Ingo

    Hallo Hannes,


    wie Emil schon schrieb: ich halte den Krempling auch für Paxillus validus. Von der Jahreszeit und von der Wuchsform käme das schon eher hin. Bei uns meist schon ab Ende Mai unter Linden und Pappeln - genügend Feuchtigkeit vorausgesetzt.
    Falls du noch erwachsene Exemplare auffindest, solltest du mal Sporen gewinnen. Zwischen den Kremplingsarten gibt es da Farbunterschiede.


    Gruß Ingo

    Hallo,


    toller Fang! Bei denen dauert es schon ein Weilchen, bis sie verderben.
    Meiner Meinung nach sind die Hexen sowieso schmackhafter als die
    später im Jahr erscheinenden Steinpilze oder Maronenröhrlinge.
    Ich überlege eben, ob ich mal ein paar Buchen pflanze. Kiefern mögen sie
    ja wirklich nicht. ;)


    Gruß Ingo


    Den Rasling mögt ihr wohl alle nicht ?
    Ein Herbar jedoch möchte ich nicht. Noch ist der Pilz aber hier. Mal sehen was dem widerfahren wird.


    Hallo,


    kaue doch mal drauf rum. Falls du mit den üblichen Raslingen Erfahrungen hast.
    Die haben eigentlich ein unverwechselbares Buquet! Kaum zu beschreiben
    - pilzig würzig aromatisch, mit interessanten Bitternoten - eben lecker!
    Sollten deine auch so schmecken, dann könnte man so schon an die 70%
    Sicherheit geben. Ein Schnittbild wäre auch nicht übel. Von frischen Pilzen
    natürlich. Ich fürchte, deine Exemplare könnten eine Verfärbung Richtung
    rosa-hellbraun nehmen. Dann müsste man allerdings anfangen, die echte
    Fachliteratur zu wälzen.
    Meine frühesten Büschelraslinge hatte ich übrigens mal Mitte Juni.
    Auszuschließen wär's aber nicht, in diesem Frühjahr. ;-))


    Gruß Ingo

    Hallo Mausmann,


    die "Raslinge" sehen für den L. decastes Komplex extrem untypisch aus. Außer diesen gibt es noch einige Raritäten, die zum Teil in unserer Region noch nicht (oder sehr selten) nachgewiesen sind. Nicht, dass ich davon viel Ahnung hätte, aber du solltest einige Fruchtkörper davon konservieren.


    Gruß Ingo

    Hallo Anna,


    ich hatte den bisher nur im Buchenwald im Laubstreu. Zwei mal in 20 Jahren meine ich. Ist halt nicht mein Lieblingsbiotop. Im Nadelstreu unter Kiefern ist halt noch nichts los. Das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben. ;)


    Gruß Ingo


    Mal abwarten, ...., man könnte ja auch argumentieren, daß der erste Fruchtkörper eine andere Art gewesen sei, als die jetzt gezeigten.


    Hallo nochmal,


    das allerdings täte mich etwas wundern. ;)
    Ich persönlich hatte bisher nur einmal das Vergnügen mit M. verrucipes. Daher meine Unsicherheit. Da ihr den wohl schon öfters gefunden hattet, auch in verschiedenen Entwicklungsstadien, sollte die Angelegenheit eigentlich geklärt sein. Es sind welche. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Peter zu einem anderen Ergebnis gelangt.


    Gruß Ingo