Beiträge von ingosixecho

    Hallo Moosfreundin,


    mit Nummer 1 liegst du wahrscheinlich richtig. Braune Raslige können sehr variabel erscheinen. Nicht umsonst wurde ja versucht, die in verschiedene Arten (Panzerrasling etc.) aufzutrennen. Seifenritterlinge können zwar auch sehr unterschiedlich ausseehen, aber nicht so!


    GR Ingo

    Hallo Zusammen,


    die Folgen der trockenen Luft und des starken Ostwindes der vergangenen Woche waren leider nicht zu übersehen.

    Den Steinpilzen und Maronen ist das nicht gut bekommen. Aber wir bekommen ja nun Herbstwetter mit sehr kühlen

    Nächten und auch mit Regen. Zumindest in diesem Punkt sind sich die Wettermodelle einig. Irgendwas zwischen

    10 und 20 Litern am Wochenende. Das sollte ein Auslöser für die Tricholomen sein. Davon gab es genau 0!

    Interessant finde ich, dass die Reifpilze stark zunehmen. Vor drei Jahren hatte ich in den Müllroser Kiefernwäldern

    überhaupt den ersten gesichtet. Am vergangenen WE hätte ich damit den Korb füllen können.

    Mehr als für die kleine Mischung nehme ich aber nicht mit.




    Für sonnenhungrige Freunde des Altweibersommerswird das lange Wochenende wohl ein Reinfall werden.

    Mit Schirm und Gummistiefeln könnte es aber was werden.


    GR Ingo

    Moin,


    verspätete Edelreizker?!? Meiner Meinung nach kannst du die bis Ende November fnden, wenn keine Frostphase auftritt. Ist jedenfalls an der Stelle bei Friedersdorf so.

    Die Umstellung auf eine zyklonale Wetterlage (West) haben nun fast alle Wettermodelle drin. Eine Woche müssen wir noch überstehen.

    Tatsächlich ist es aber so, dass der Dauer-Ostwind der vergangenen Tage, in Tateinheit mit sehr trockner Luft, den meisten Röhrlingen den Garaus gemacht hat. Zumindest um den Helenesee herum. Da halfen auch die frischen 10 Liter aus der Woche nichts. Die Steinpilze, die mir begegneten, waren Gummi (auch die jungen) und die Maronen waren gedörrt.

    Einzig Butterpilzen und Reifpilzen scheint das nicht auszumachen. Und Täublingen!


    GR Ingo

    Hallo Creatie,


    hübsch. Der fruchtige Geruch hat für mich eine Komponente, die an Aprikosen erinnert.

    Mitunter fallen die etwas bitter aus. Falls nicht, eignen sie sich perfekt als Zutat zu Rührei.


    Grüßlis Ingo

    Ich denke, der Wind wird aktuell nur die Oberfläche abtrocknen können. Dort, wo ausreichend Regen runter gekommen ist, dürfte es nich viel ausmachen.

    Die Tagestemperaturen und die Sonneneinstrahlung sind nicht mehr ausschlaggebend. Im April / Mai wäre das, bei vergleichbaren Bedingungen, völlig anders. Ausserdem sind die Laubbäume noch gut bestückt und spenden, anders als im Frühjahr, reichlich Schatten. Also, ab in die Prärie!


    GR I

    Das mit der Kälte sollte in den meisten Regionen relativ geräuschlos durchlaufen. Am WE soll wieder etwas feuchtere Luft reinkommen.

    Zum Feiertagswochenende dann wieder ca. 20 Grad. Ich denke, der Niederschlag reicht für die nächsten zwei Wochen. Wir hatten ja etwa 20 Liter in den letzten 10 Tagen.

    Ich war am Sonntag ziemlich erschrocken, als ich vom Fahrrad aus die zahlreichen Pilze am Rand des Waldweges sah. Eigentlich war ich nur auf kühlenden Fahrtwind aus.


    GR Ingo

    Das halte ich für Unfug. Beispielsweise ist Phellodon in der Lage, Gräser und Zweige zu umwachsen, Bankera kann das nicht. Das Fleisch von Phellodon hat Duplexstruktur, das von Bankera nicht. Soll aber alles dieselbe Gattung sein? Diese zweifelhafte Zusammenlegung wird sicherlich wieder revidiert.

    FG

    Oehrling

    Finde ich auch fragwürdig. Die Fruchtkörper der beiden Bankeras ähneln eher Habichtspilzen als Erdwarzenpilzen.


    GR Ingo

    Hallo Markus,


    nach den Bildern schwer zu beurteilen. Ich würde mal Phellodon melaleucus ins Rennen schicken. Es sind ja auch eingewachsene Nadeln (Kiefer) zu erkennen.

    Möglicherweise handelt es sich auch um verblasste P. niger. Ein Schnttbild vom Stiel würde helfen.


    GR Ingo

    Hallo Frank,


    manche Fundangaben finde ich mindestens hinterfragenswert. Zugegeben, bei mir auf dem Campingplatz (ca. 60 m über NN) habe ich die einzige Stelle, wo ich den je fand. Dafür aber seit 2000 jedes Jahr. Ich könnte mir vorstellen, dass die am kommenden WE (oder das danach) auch wieder da sind. Sie kommen übrigens auch mit relativer Trockenheit aus.


    GR Ingo

    Hi again,


    iIch finde die Dinger ziemlich typisch. Vor allem die Lamellen mit dem leicht rosa Stich und die gerippten Hutränder. Von der Größe her können die sehr variabel sei. Manchmal sind die mit 10 cm Hdm ausgewachsen. Manchmal mit 40 cm!

    Anfangs hatte ich die auch kulinarisch verwertet. Der süsliche Geschmack macht für mich aber ein NOGO draus. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass eine süss-saure Zubereitung (Kutteln) gut passt. Wenn ich so etwas essen mag, finde ich aber Königsberger Klopse nahrhafter.


    GR Ingo

    Hallo Frank,


    die sehen schon mal so aus. Ich kenne die ganz gut und habe über das jährliche Vorkommen auf unserem Campingplatz schon öfters berichtet.

    Den Geruch solltest du noch mal prüfen. Die riechen leicht süsslich parfümiert, mit pilzlicher Komponente - wie eine Mischung aus Nebelkappe und Lepista irina.

    Allerdings nicht unangenehm. Die Begleitbäume wären in diesem Fall egal - es handelt sich um Folgezersetzer.


    GR Ingo

    Die rötlichen Verfärbungen sind für O. onotica typisch. Ich hatte die auch schon öfters im Wandlitzer Buchenrevier. Man übersieht sie gerne mal.

    Letzte Woche hatte ich in meinem Regenmesser (Helenesee) 34 Liter Wasser drin. Laut Radar gab es heute nochmal ca. 10 Liter Nachschlag.

    Ein paar warme Tage stehen nun noch an. SUP Abschiedsrunde würde ich mal hoffen, wenn der Wind nicht zu stark ist.

    Danach wird es allen Prognosen nach herbstlich - Jahreszeit gemäß.

    Dem Start in die Pilzsaison sollte dann am letzten Septemberwochenende nichts mehr im Wege stehen.


    Viel Erfolg allen Beteiligten hier!


    Grüßlis Ingo

    Tja, das Ganze spielt sich gerade zwischen Ostpolen und Berlin ab und zieht gen Ostsee. Aktuell habe ich an den beiden Frankfurter Meßstationen über 20 Liter. In Müllrose bereits über 35!

    10 bis 20 Liter kommen wohl noch. Damit ist, zumindest in meinen Hauswäldern um Müllose, die Herbstpilzsaison gesichert. Zumal die Prognosen für die nächsten Tage noch etwas Nachschlag bereit halten. Zwei Wochen braucht es aber noch, bis der Regen zählbare Ergebnisse bringt. Perfekt gelaufen, würde ich sagen.


    Güßlis Ingo

    Kleines Update zur gestrigen Regenprognose:

    Ostbrandenburg ist inzwischen wieder voll dabei. Siehe Kachelmannwetter. Nahezu alle wichtigen Modelle lassen das Hauptgebiet nun direkt über die Oder rauschen. Teilweise auch einige Kilometer westlich davon. Regenmengen zwischen 1,4 und 61 Liter! Der Median würde mir schon mal reichen. Trifft das so ein, würde die Pilzsaison in zwei bis drei Wochen durchstarten.

    Ich bin extrem gespannt.


    GR Ingo

    Hallo Zusammen,


    da der Zeitpunkt für unser Treffen inzwischen immer näher rückt, habe ich mir mal die aktuellen Niederschlagsmengen im Zielgebiet angeschaut.

    In Lehesten selbst gab es ca. 20 Liter in den vergangenen 7 Tagen. Wenige Kilometer östlich sogar an die 50 Liter. Eine gute Basis, wie ich finde.

    Da die Sonneneinstrahlung nun täglich abnimmt, und damit auch die Tageslänge, sind das schon mal wichtige Voraussetzungen.

    Ich gehe davon aus, dass auch in den nächsten Tagen noch etwas an Niederschlägen nachkommt.


    Insofern gibt es dann wahrscheinlich sogar Pilze, neben den ganzen kulinarischen Sachen, die hier in den Vorwochen besprochen wurden.


    GR Ingo