Hallo Frank,
das mit der Steilfarbe scheint mir doch ein Ausschlusskriterium zu sein. Ich fände da R. artrorubens passender. Ein Sporenabwurf könnte die Sache einengen.
GR Ingo
Hallo Frank,
das mit der Steilfarbe scheint mir doch ein Ausschlusskriterium zu sein. Ich fände da R. artrorubens passender. Ein Sporenabwurf könnte die Sache einengen.
GR Ingo
Auch wenn es nicht eingetragen ist, werde ich wohl ca. 1 Kilo Matjessalat "kochen" und auch mitbringen. Wie sieht das denn mit Butter etc. aus?
GR Ingo
Hallo Zusammen,
auch ohne die Unterseite gesehen zu haben, würde ich das für einen klassischen Reifpilz (Cortinarius caperatus) halten.
In diesem Jahr bei uns Massenpilz in allen Wäldern.
GR Ingo
Alles anzeigenAlles anzeigenIst das hier möglicherweise der fastberingte Ritterling? Davon standen einige als Gruppe im Kiefernwald.
Hallo,
nein, ist er nicht. Das ist ziemlich sicher Tricholoma albobrunneum.
GR Ingo
Vielen Dank! Darf ich bitte auch erfahren, welche Merkmale gegen den Fastberingten Ritterling (Tricholoma fracticum) und für den (laut 123 sehr seltenen!) Weißbraunen Ritterling (Tricholoma albobrunneum) sprechen?
Ich habe mich ausgiebig durch 123 geklickt. Die beiden sehen sich ja wirklich für mich als Laien sehr ähnlich. Interessanterweise wurde aber bei dem Punkt "Verwechslungsgefahr" NICHT auf den jeweils anderen verwiesen.
PS: Haber ich da tatsächlich einen sehr seltenen Pilz entdeckt? Dann bin ich ja ein bisschen stolz auf mich
Hallo Pilz-Freund,
nein, das hier ist nicht das Expertenforum. Dafür gibt es das DGfM Forum. Dort findest du zu Beispiel ein Unterforum Tricholoma wo, unter anderem auch ich, sich einige Leute mit den braunweißen Ritterlingen beschäftigt (hatten). Bei gut 80% der dort vorgestellten Kollektionen handelt es sich wohl um T. albobrunneum.
Wir hatten ursprünglich geglaubt, dass sich unter den ganzen Bräunlingen mehrere Arten verbergen. Letztendlich dürften aber alle braunen Ritterlinge mit striater Hutoberfläche
und ohne Ringzone am Stiel auf den Namen Tricholoma albobrunneum hören.
Tricholoma batschii / fracticum hingegen konnte ich in unseren sadigen Kiefernwäldern noch nie finden. Vielleicht klappt es ja am kommenden Wochenende, in Lehesten.
Grüßlis Ingo
Ist das hier möglicherweise der fastberingte Ritterling? Davon standen einige als Gruppe im Kiefernwald.
Hallo,
nein, ist er nicht. Das ist ziemlich sicher Tricholoma albobrunneum.
GR Ingo
Hallo Bläuling,
du hattest die Kiefern vergessen. Da die Nadeln deutlich zu sehen sind, könnte es auch T. albobrunneum sein. Dafür sprächen die Hutfarbe und die Struktur.
Vom Geruch her wirst du da keinen Unterschied herausfinden. ich vermute mal, dass die Pilze auch irgendwie bitter schmecken würden.
GR Ingo
Hallo Frank,
rein makroskopisch bin ich auch bei T. colossus. Vor allem wegen der Größe und der Stielzeichnung. In diesem Fall wäre eine Kostprobe hilfreich gewesen.Falls bitterlich, müsste man woanders suchen. Leider hatte ich den selbst auch noch nie. Nach Heilmann Clausen ist er nicht näher mit den braunweißen R. verwandt sondern bildet, zusammen mit T. acerbum und T. roseoacerbum, die Untergattung Megatricholoma.
Von der Größe (der Statur) und dem Standort her käme tatsächlich nur noch Tricholoma pessundatum in Frage, den ich aber auch noch nie persönlich kennen lernen konnte - im Gegensatz zu Stephan. Dazu passt aber die Zeichnung am Stiel nicht.
Grüßlis Ingo
Hallo Frank,
wie Stephan schon schrieb. Das ist einer aus dem Seifenritterling-Aggregat. Ob nun bouderi oder saponaceum persönlich, kann meist schon makroskopisch geklärt werden.
Ich meine mal, bei solchen Funden könntest du dir die Post nach Oviedo sparen. Da gäbe es sicher spannendere Sachen.
GR Ingo
Hallo Zusammen,
so rein von der Optik her sollte es sich um junge Fruchtkörper von Phellodon tomentosis (Gezonter Korkstacheling) handeln. Der Geruch stellt sich meist erst beim trocknen ein.
Ein Bild vom Standort wäre hilfreich. Nadelbäume sind zwingend Voraussetzung. Je nach Fundort würde es sich um eine Rarität handeln. Bei mir mit Abstrichen.
Gr Ingo
Hallo Zusammen,
keine Angst, so schnell werdet ihr mich nicht los. Hier geht es um doch um Pilze.
Aus dem Bild könnte man echt ein schönes Pilzrätsel bauen, finde ich.
Das nächste dürfte allen bekannt vorkommen.
Schnippschnapp.
Aber was ist das denn? Die Rothäute waren am letzten WE tatsächlich kaum zu sehen. Sie kommen gerade erst.
Das scheint mir mittlerweile bei vielen Arten so zu sein. Gemeine Hallimasch hatten noch vor 20 Jehren ihren Auftritt
in der ersten Oktoberhälfte. Das wurde inzwischen stark nach hinten verlegt.
Übrigens, das Bild mit den Edulen fiel leider etwas grenzwertig aus. Am Sonntag hatten wir permanenten Sprühregen.
Nicht schön für die Kamera.
Grüßlis Ingo
Salut,
ich plädiere auch auf Lepista. Hatte selbst ähnliche am WE, die ich als L. irina einschätzte. Nur sollte der Geruch irgendwie fruchtig - erfrischend gewesen sein.
GR Ingo
Hallo Dummer Junge,
fachkundiges Personal gibt es hier in Berlin ohne Ende. Nur ich nicht, denn ich laufe meist im Oderland herum. Obwohl ich hier in Berlin lebe.
GR Ingo
Alles anzeigenHallo Nosmis,
handelt es sich bei dem PM Landkreis um einen Landkreis mit Namen "Privat Mitteilung" oder "post meridiem", oder "post scriptum".........
🤔. Wohl eher nicht.
Kein Scherz, ich komm nicht drauf.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
s' ist halt unser Regionalthread. Wer hier lebt, kennt das. Du jetzt auch. ![]()
GR Ingo
Mal ganz im Ernst,
wonach schmeckt eigentlich Tricholoma terreum? Muss man alles essen, was nicht ausdrücklich giftig ist? Die kleinen grauen Bröselteile sind für mich kulinarisch völlig wertlos. Gras ist doch auch essbar, oder? Da sind eventuell sogar noch Vitamine drin.
GR Ingo
Alles anzeigenNaja,
Norwegen, Birken und Nadelbäume. Was soll es sonst sein?
GR Ingo
Nicht sicher ob mein Ironiedetektor verrückt spielt oder deine Antwort ernst gemeint ist. Es war mir leider keine genauere Bestimmung der Bäume möglich.
Nope,
ironisch war's nicht gemeint. Falls die Jemand hier aktuell aus der Region gepostet hätte, fände ich das mindestens interessant, so zwei Wochen nach Badewetter.
Im hohen Norden allerdings sollte das passen. Zumal es rein von der Optik her kaum Alternativen gibt.
Grüßlis Ingo
Naja,
ausschließen wollte ich den Seifenritter nicht. Ich hatte den aber noch nie in solchen Scharen. Allerdings können das fast alle Ritterlinge. Ich hatte auch mal T. imbricatum in solchen Mengen.
GR Ingo
Naja,
Norwegen, Birken und Nadelbäume. Was soll es sonst sein?
GR Ingo
Leider ganz einfach, Ingo. Irgend so ein Gierschlund wird ein Schnitzel draus gemacht haben.
Ganz bestimmt, Claudia,
es sei ihm/ihr gegönnt. Man lege ein halbes Stück Butter in die Pfanne, erhitze das und lege den panierten Hut des besagten Pilzes hinzu. Nach 10 min ist die Butter weg.
Jamjam - sehr gesund, oder? Keine Ahnung, wie verbreitet dieses Rezept ist.
GR Ingo
Hallo Moosfreundin,
mit Nummer 1 liegst du wahrscheinlich richtig. Braune Raslige können sehr variabel erscheinen. Nicht umsonst wurde ja versucht, die in verschiedene Arten (Panzerrasling etc.) aufzutrennen. Seifenritterlinge können zwar auch sehr unterschiedlich ausseehen, aber nicht so!
GR Ingo
Hallo Zusammen,
manchmal findet man auch Motive, die einfach einen Schnappschuss wert sind.
Nun ja. Wie konnte der Pilz links überhaupt so hoch wachsen, so ganz ohne Hut. ![]()
GR Ingo
Einige Gattungen kommen scheinbar ganz gut mit den Witterungsbedingungen zurecht. Zum Beispiel Sprödblättler oder - Röhrlinge: Suillus.
Aber auch Reifpilze. Für Ritterlinge war es bislang zu warm. Das ändert sich jetzt (hoffentlich).
GR Ingo
Hallo Zusammen,
die Folgen der trockenen Luft und des starken Ostwindes der vergangenen Woche waren leider nicht zu übersehen.
Den Steinpilzen und Maronen ist das nicht gut bekommen. Aber wir bekommen ja nun Herbstwetter mit sehr kühlen
Nächten und auch mit Regen. Zumindest in diesem Punkt sind sich die Wettermodelle einig. Irgendwas zwischen
10 und 20 Litern am Wochenende. Das sollte ein Auslöser für die Tricholomen sein. Davon gab es genau 0!
Interessant finde ich, dass die Reifpilze stark zunehmen. Vor drei Jahren hatte ich in den Müllroser Kiefernwäldern
überhaupt den ersten gesichtet. Am vergangenen WE hätte ich damit den Korb füllen können.
Mehr als für die kleine Mischung nehme ich aber nicht mit.
Für sonnenhungrige Freunde des Altweibersommerswird das lange Wochenende wohl ein Reinfall werden.
Mit Schirm und Gummistiefeln könnte es aber was werden.
GR Ingo
Moin,
verspätete Edelreizker?!? Meiner Meinung nach kannst du die bis Ende November fnden, wenn keine Frostphase auftritt. Ist jedenfalls an der Stelle bei Friedersdorf so.
Die Umstellung auf eine zyklonale Wetterlage (West) haben nun fast alle Wettermodelle drin. Eine Woche müssen wir noch überstehen.
Tatsächlich ist es aber so, dass der Dauer-Ostwind der vergangenen Tage, in Tateinheit mit sehr trockner Luft, den meisten Röhrlingen den Garaus gemacht hat. Zumindest um den Helenesee herum. Da halfen auch die frischen 10 Liter aus der Woche nichts. Die Steinpilze, die mir begegneten, waren Gummi (auch die jungen) und die Maronen waren gedörrt.
Einzig Butterpilzen und Reifpilzen scheint das nicht auszumachen. Und Täublingen!
GR Ingo
Hallo Creatie,
hübsch. Der fruchtige Geruch hat für mich eine Komponente, die an Aprikosen erinnert.
Mitunter fallen die etwas bitter aus. Falls nicht, eignen sie sich perfekt als Zutat zu Rührei.
Grüßlis Ingo
Ich denke, der Wind wird aktuell nur die Oberfläche abtrocknen können. Dort, wo ausreichend Regen runter gekommen ist, dürfte es nich viel ausmachen.
Die Tagestemperaturen und die Sonneneinstrahlung sind nicht mehr ausschlaggebend. Im April / Mai wäre das, bei vergleichbaren Bedingungen, völlig anders. Ausserdem sind die Laubbäume noch gut bestückt und spenden, anders als im Frühjahr, reichlich Schatten. Also, ab in die Prärie!
GR I
