Beiträge von ingosixecho

    Jetzt dürfte auch dem Allerletzten hier klar sein, dass Tribünenplätze nicht umsonst zu haben sind.


    Hier die Preise.

    Business - Seats: 20 PC' s ; Gegentribüne: 10 PC' s; billige Plätze: 5 Chibbse.

    Das Ganze geht dieses mal direkt an mich. Ich verteile es dann nach bestem Wissen - oder so. (Oder auch nicht)


    Innenraum: ausverkauft!


    GN ==Gnolm13 I

    Hallo Stephan,


    mein Verdacht geht auch in diese Richtung. In dieser Größe - dazu mit diesen Lamellen- und Hutfarben, gibt es nicht viel Auswahl. Ich fühlte mich sofort an R. cessans erinnert.

    Ich finde den meist auch nur an Wegrändern, mit etwas Nährstoffeintrag. Obwohl Russula odorata auch eine gute Option wäre. Vielleicht hilft ja das Sporenpulver weiter, wenn es noch welches gibt.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Miteinander,


    ich fahre wenigstens einmal im Jahr an die Ostsee. Einfach mal nur deshalb, um mal an einem "See" zu sitzen, wo man das andere Ufer nicht sehen kann. Das Geräusch der Brandung finde ich immer wieder inspirierend. Dass da keine Fische mehr beißen, ist Tatsache. Daran kann man sich aber so gewöhnen, wie an Sommer ohne Pilze. ;(


    Grüßlis Ingo

    Hallo Felli,


    im gleichen Biotop kann auch Phellodon connatus/melaleucus (der schwarzweiße) vorkommen. Der riecht ziemlich genauso - ist aber meist deutlich kleiner und vor allem - schwarzweißer. Somit sollte deine Bestimmung korrekt sein.


    @Pablo: Welches sind denn die Übrigen? P. niger und P. confluens, oder?


    Mittlerweile mussten auch die Bankeras zu Phellodon migrieren. Ich finde, man hätte die auch da lassen können, wo sie mal waren. :grolleyes:


    Grüßlis Ingo

    da passen viele Merkmale -

    Indes ist das Sporenpulver eher rostbraun als rosa...


    Hallo Peter,


    das sind definitiv Große Scheidlinge. Allein diese speckig-graue Hutstruktur, in Kontrast mit den weißen Stielen und dazu das Biotop. Dazu braucht es keinen Sporenabwurf.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Miteinander,


    hier kommen um diese Jahreszeit ganz genau zwei Arten in Frage. G. ambigua (die vielgestaltige Lorchel) und G. infula (Bischofsmütze). Christoph Hahn hatte sich vor zwei Jahren mal die Arbeit gemacht und zwei meiner Kollektionen mikroskopiert.


    Zum Einen eine Kollektion auf einem verrotteten Pappelstamm. Die Pilze erinnerten zum Teil optisch sehr an Frühjahrslorcheln, mit ihren Windungen.

    Zum Anderen typische Bischofsmützen auf Kiefernwurzeln.


    Die Mikroskopie offenbarte ein unerwartetes Resultat. Die "vielgestaltigen" auf dem Pappelstamm waren klassische Bischofsmützen und die "typischen" Bischofsmützen auf den Kiefernresten waren vielgestaltige Lorcheln. Vielleicht mag ja jemand hier den Bericht verlinken.


    Auf jeden Fall scheint die optische Erscheinung in diesem Fall keinen Pfifferling wert zu sein. Bischofsmützen sind von der Optik her nicht bestimmbar.


    Grüßlis in die Runde - Ingo

    Hallo Frank,

    versuche mal bitte, den Geruch etwas genauer zu erfassen. Der ist bei Lepista wichtig. Rein optisch und vom Biotop her könnte deine Vermutung passen. Der Horngraue sollte leicht mehlartig riechen. Irgendwelche fruchtigen oder parfümartigen Komponeten sollten nicht vorhanden sein.


    GR Ingo

    Hallo Kauz,


    den Schütterzahn (Sistotrema confluens) würde ich dir auch bestätigen. Den habe ich bei mir fast in jedem Jahr an mehreren Standorten. Begleitbäume sind Kiefern.

    Rieche mal an denen - sehr interessant und nahezu unverwechselbar (Hustensaft).

    In den meisten Gegenden gilt die Art als selten. ich denke, es kommt auf die richtigen Biotope an.


    Grüßlis Ingo

    Boah!


    Was für eine Bilderflut da oben. :gschock::gschock::gschock:

    Ich war am Samstag mal kurz am Dreieck Spreeau, nach dem Rechten und Linken schauen. Völlig unerwartet, hatte sich das Pilzwachstum nahezu eingestellt. Bis auf wenige Ausnahmen (Butterpilze) gab es keinerlei Jungpilze zu sehen. Die Kiefernschonungen waren übersät mit alten, in der Verwesung befindlichen Habichtspilzen. Es waren mal wieder hunderte auf nur einem Hektar. Milde Temperaturen und Feuchtigkeit allein reichen anscheinend nicht aus. Ich denke, es liegt daran, dass die Herbstpilze die guten Bedingungen seit Anfang September genutzt haben um reichlich auszusporen. In 2020 konnte man Mitte November sogar noch brauchbare Steinpilze aufstöbern. Da war es um diese Zeit aber weitaus kälter und trockener.


    Für mich ist die Sache in diesem Jahr damit durch. Nach dem fürchterlichen Sommer verlief die Pilzsaison dennoch sehr positiv. Es kommt halt darauf an, dass die Niederschläge zur passenden Zeit fallen.


    GR Ingo

    Hallo Miteinander,


    die T. arvernense aus meinem Revier zeigen keinerlei Verfärbungen. Weder an der Stielbasis noch im Anschnitt. Die sind eher graufarben und ähneln am ehesten Reifpilzen - nur ohne Ring. Das Thema ist allerdings spannend. Möglicherweise gibt es ja ähnliche Arten aus dem Umfeld von T. sejunctum, die das können.

    Übrigens - orange Farbtöne sind an denen nicht ansatzweise zu sehen. Eigentlich immer genau so, wie sie auf meinen Bildern rüber kommen. Fahlgelb - grünlich eben.


    GR Ingo

    Mit solchem Vornamen gibt es hier im APR einen gern gesehenen Ratemeister aus der Berliner Ecke. Während des APR wird er Gnixio oder ähnlich lautend angesprochen. Momentan verweigert der aber mal wieder seinen Koffer-Gnolm.

    Hallo Namensvetter,


    wer im Glaskasten sitzt....!

    Im Spätsommer mache ich mir über Adventsrätzel halt nicht so viele Gedanken. Lasse uns mal in drei Monaten drüber reden.


    :haue:


    Gr (Gn) I

    Hallo Stephan,


    warum darf der Stacheling nicht Sarcodon scabrosus heißen? Hast du den mal probiert?


    @alle


    Tricholoma arvernense ist eine (aktuell) seltene Art der Flechten-Kiefernwälder. Die Art gehört nicht zum Sejunctum-Komplex. Ich meine, das was Stephan da zeigt, sind schon welche. Tricholoma viridilutescens ist eine eher schmächtige Art und zeichnet sich durch Gilben an den Lamellen aus. Beide Arten können in armen Kiefernforsten vorkommen.


    Tricholoma arvernense:

    GN,


    wie ich sehe, ist die Tribüne schon ausverkauft. Echt ärgerlich! Anfang November ist man hier eigentlich noch mit dem Forenalltag beschäftigt. Jetzt weiß ich auch, warum sich Don Gnolmeone vom sonnigen Berg im BB Regionalthread so zurückhält. Da gibt es nichts zu verdienen! ==Gnolm9


    Meine Meinung zum Thema, wie immer, erst wenn es losgeht.


    GR I

    Hallo Miteinander,


    vielen Dank für die Meinungen. Eigentlich kaufe ich auf diesem Markt sonst selten Naturalien. Ausnahme - Spargel im Frühjahr. Der kommt meist auch aus der Region Lebuser Land und schneidet bei neutralen Testreihen mitunter besser ab als der Berühmte aus Beelitz.

    Hier ging es mir aber einzig und allein darum, mal ein paar Pilze dingfest zu machen, die ich selbst noch nicht finden durfte. Nach Auskunft der Händler kommt das Meiste auch aus Polen, aber wohl eher aus der Region Riesengebirge, die nicht ganz so weit entfernt liegt.


    Da es keinen Widerspruch gab, loche ich den Kiefernsteinpilz dann mal als bestätigt ein.


    So ganz nebenbei, in unseren geschundenen Wäldern sterben die Birken eben massenhaft, und damit auch die mykologischen Begleiter.

    Die Tatsache, dass es auf diesem Markt reichlich Versipellen zu sehen gab spricht eher dafür, dass irgendwo da drüben die Natur noch intakt ist.

    Dass da hunderte von Sammlern damit ihren dürftigen Lebensunterhalt bestreiten, sei einmal dahingesellt. Am wichtigsten ist immer noch, dass die Wälder und Bäume intakt bleiben.


    Und das ist hierzulande oftmals nicht mehr der Fall!


    Grüßlis Ingo

    Hallo Forum,


    trotz anhaltend milder Temperaturen nahm das Pilzaufkommen in den vergangenen zwei Wochen merklich ab. Vor allem gab es kaum noch Jungpilze - mit einigen Ausnahmen. Nicht einmal auf dem Gebiet der Ritterlinge. Obwohl - vielleicht war es denen schon wieder zu mollig. Bei Frankfurt / Oder gab es noch nicht einmal einen leichten Nachtfrost. Und das in Zeiten, wo bereits die ersten Gnolme gesichtet wurden.

    ==lamtoedlich


    Auf dem Polenmarkt in Slubice (ehem. Dammvorstadt Frankfurt / Oder) gab es eine Vielfalt zu bewundern, welche die einheimischen Bedingungen nicht annährend widerspiegelt. Körbeweise frische Pfifferlinge, Krause Glucken, frische Heiderotkappen ( ich hatte in den vergangenen 5 Jahren gerade mal zwei!) und massenhaft STEINPILZE! Vor allem solche, die sich nicht Boletus edulis nannten. Gut - von denen gab es auch noch alle Altersklassen zu sehen. Allerdings gab es auch noch sehr gute Kollektionen Sommersteinpilze zu bestaunen. Die wurden getrennt von den gemeinen feilgeboten. Allerdings waren in den Stiegen auch Pilze drin, die nicht so ganz zu meinen Erwartungen passten. Auf Nachfrage hin meinte der Verkäufer, dass er da genau zwei verschiedene Steinpilze im Angebot habe - natürlich völlig madenfrei. Weil es mich interessierte, habe ich mal die Geldbörse ausgepackt, und vier repräsentative Fruchtkörper käuflich erworben. Die wogen gut 600 Gramm und kosteten glatt 10 Euro.



    Ich habe die Teile im Anschluss nochmal rekonstruiert. Hier ein etwas größerer Ausschnitt.



    Eigentlich hatte ich erhofft, Bronzeröhringe zu erbeuten. Nach genauerem Hinsehen sollte es sich aber um Kiefernsteinpilze handeln. Auch nicht so schlecht - weil noch nie selbst gefunden.

    Die sollte es in sandigen Kiefernwäldern schon mal geben. Imho trifft das wohl nicht auf alle Gefilde zu. Ich hatte noch nicht Einen!


    Übrigens - madenfrei stimmte.


    Grüßlis Ingo