Ehre, wem Ehre gebührt!
GR I
Ehre, wem Ehre gebührt!
GR I
Das sollte der Gemeine oder dunkle Hallimasch - Armillaria ostoyae sein.
Der steht gerade zu ... Millionen .. Exemplaren auch hier in den Buchenwäldern rum.
GR Ingo
Dan wird das t stans sein da man den gerippten Hut sieht. Und t collosus geht mehr ins Orange gelb rotbraun oder. Lg
Der gerippte Hutrand ist kein Alleinstellungsmerkmal von Tricholoma stans!
Gr Ingo
Hallo Cognacmeister,
der Riesenritterling ist das eher nicht. Ich sehe da im Hintergrund Kiefern. Wäre es möglich, mir davon getrocknete Belege zukommen zu lassen.
Von den Farben her wäre das eventuell Tricholoma stans. Die Größe ist zwar ungewöhnlich, aber ich hatte auch schon welche mit 20 cm Höhe und 15 cm Durchmesser.
Was mich hier irritiert ist das Vorhandensein der Spots (Tröpfchen auf dem Hut). Und vor allem das sehr gesellige Wachstum.
Auch kann ich mit den grauen, bauchigen Lamellen nicht viel anfangen. Ich habe hier in der Region in den vergangenen 20 Jahren bestimmt 100 FK von T. stans gefunden.
Das hatte kein einziger von denen. Bevor wieder Splitting Fantasien aufkommen, sollte man vielleicht in Betracht ziehen, dass Tricholoma pessundatum das auch kann.
Das wäre auch nominell eine Art, die großwüchsig ausfallen kann.
Kurz und knapp. Alvarado Labs könnte uns hier schnell Klarheit verschaffen.
Öhrling: das gilt übrigens auch für eure aktuellen Funde.
Werner: ich kenne den Beitrag von deinem Fund aus dem Bayerischen Fischtenwald. Der sah schon so aus wie meine T. stans.
Das hier könnte aber was anderes sein.
LG Ingo
Game over!
oder vielleicht doch nicht?!
Ich denke, ich gehe am Wochenende noch mal nachsehen. Ohne Frost können die Hexen noch Wochen durchziehen.
LG Ingo
Hallo Miteinander,
solch ein Meer von Pilzen hat was, wie ich finde. Gibt es eigentlich dokumentierte Funde von Hypholoma auf Mulch? Für Stropharia / Psilocybe wäre ein solches Biotop schon typischer, oder?!
Mein Opa hatte mal auf Mulch und Kompost Riesenträuschlinge kultiviert.
GR Ingo
Alles anzeigenVielleicht verstehst du jetzt die Dimension des Problems und warum ich so scharf darauf bin, endlich einen Typusbeleg von T. joachimii zu bekommen. Dafür fahre ich auch gerne 2 x 300 km von Gießen bis in den Nürnberger Raum und zurück
Beste Grüße,
Frank
Hallo Frank,
ich bin auf das Problem auch schon gestoßen. Im aktuellsten ITS Stammbaum existieren mehrere (2 - 3) Kladen von T. joachimii. Einer davon ist sogar identisch mit einem der Tricholoma frondosae Grünlinge, wovon auch 2-3 Kladen existieren. Ich selbst habe schon zwei völlig verschiedene T. frondosae kennen lernen dürfen. Siehe Unterforum Tricholoma bei DGfM.
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es sich bei der Typusart von T. joachimii um einen Laubbaumbegleiter handelt, der möglw. kalkhold ist.
Die Funde bei mir in den sauren Kiefernwäldern sollten zu einer der anderen Kladen gehören. Wenn ich mit den braunen "fertig" bin, werde ich das Thema für mich mal nach oben schieben.
GR Ingo
Liebe Pilzfreunde,
Ein weiterer Ritterling war Tricholoma pessundatum, der Getropfte Ritterling. Hiervon hatten wir allerdings nur wenige Exemplare:
Hallo Steffen und Stephan,
toller Bericht mit sehr hübschen Funden. Hattet ihr von "T. pessundatum" Funde sicher gestellt? Ich würde die gerne mal sequenzieren lassen.
Die gezeigten Fruchtkörper sehen eigentlich wie typische Tricholoma stans aus, wären da nicht die Spots auf den Hüten. T. pessundatum sollte auch nicht solch extreme Riefen an den Huträndern haben. Nach den den Bildern in skandinavischen Foren erinnern die Fruchtkörper eher an die großen Kremplingsarten.
Grüßlis Ingo
Hallo zusammen,
also, angesichts der Überschrift hatte ich hier ein wenig auf einen Sensationsfund spekuliert. Aber die Morcheln brauchen wohl noch einen Monat.
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GR Ingo
Aber auch ohne Steinis gibt es noch nette Sachen für Topf und Pfanne, wer es denn mag.
GR Ingo
Heute in Wandlitz konnte ich an keinem Pilz irgendwelche Frostschäden erkennen. Es gab ja meist nur um - 1°C für 4 Stunden. Da es in den nächsten Tagen frostfrei und verhältnismäßig mild weiter geht, sollte es zumindest bis Mitte November noch einiges zu Finden geben. Obwohl nicht zu übersehen ist, dass die ganz große Saison vorüber ist. Die einzigen Jungpilze waren tatsächlich Flockies.
GR Ingo
... aber wenn sie mehlig-gurkig riechen, wird es spannend und schwierig, denn es gibt ca. sieben bis acht Erdritterlinge, die meisten davon mehlig riechend.
Fazit: hier hätte (wie immer bei Ritterlingen) eine Riechprobe dringend Not getan.
FG
Oehrling
Das stimmt allerdings!
Hallo,
das ist ein klassischer Seifenritterling. Der muss nicht gleich nach Abwasch riechen. Der Wurzelfortsatz ist typisch für die Art.
GR Ingo
Hallo Reinhard,
wunderschöne Bilder! Bei mir stehen die auch überall herum. Wenn die nicht gilben und auch nicht extrem nach Mehl riechen, sollten sie schon auf den Namen Tricholoma terreum hören.
Grüßlis Ingo
Lieber Hans,
auch von mir alles Gute zum Burtzeltag. Dann sieh mal zu, wie du mir die 200 Punkte eintütest.
Gnü
Hallo auch von mir,
und vielleicht noch ein guter Rat. Bei Röhrlingen kannst du gerne mal mit einem Finger auf den Hut drücken. Wenn der Abdruck bleibt, solltest du den auch mal stehen lassen.
Zum Thema Bestimmung stimme ich Harald zu.
GR Ingo
Hallo Schupfi,
dass T. focale auch mit Zitterpappeln kann, ist bekannt. Die ist ja ein beliebter Zweitwirt für diverse Kiefernritterlinge. Irgendwann, in vielleicht 30.000 Jahren, wird eventell mal eine eigene Art draus.
GR I
Hallo Schupfi,
Halsbandritterlinge haben Hutfarben zwischen ziegelrot-orange. Insofern hast du da schon braune Ritterlinge gefunden.
Die Ringzonen bei Batschii sollten, zumindest bei jüngeren Exemplaren, etwas ausgeprägter sein. Allerdings ist es regional
wieder ziemlich trocken, so dass sie bei deinen Pilzen nicht allzu ausgeprägt sind. Insofern werden es wohl die Fastberingten Ritterlinge sein.
Übrigens sollten Halsbandritterlinge und fastberingte nicht am selben Standort vorkommen. Die Halsbänder wachsen auf Sand!
Grüßlis Ingo
Mit dem Schwarzfaserigen Ritterling / Schneeritterling gäbe es ja immerhin eine geschmackliche Alternative, die zumindest regional auch recht häufig anzutreffen ist.
LG Christopher
Dazu möchte ich anmerken, dass in unseren Wäldern Kiefernwald-Grünlinge weitaus häufiger (z. T. Massenpilz) vorkommen, als Tricholom portentosum.
Also, wenn irgendeine Art schützenswert wäre, dann wäre es meiner Meinung nach eher die andere.
GR Ingo
Hallo Ikaros,
du hast das Merkmal richtig erkannt. Bei den Fruchtkörpern mit den weissen Schüppchen am Hutrand sollte es sich um Stockschwämmchen handeln. Im Prinzip sind das ja auch Schüpplinge. Die Galerinas haben so etwas nicht. Ich kann bei dem gezeigten Bild auch keine FK ohne Schuppen erkennen.
Das heißt aber nicht, dass da nicht doch Gifthäublinge darunter sind. Wie Michael richtigerweise bemerkte: du solltest dir jeden einzelnen Fruchtkörper genau anschauen.
GR Ingo
Hallo Rainer,
auch hier sollte es nicht allzu kompliziert werden. Bei deinen Pappeln wird es sich wohl um Zitterpappeln handeln. Es gibt die bitteren Pappelritterlinge, die ausschließlich bei Kultur- oder Schwarzpappeln fruktizieren und die milden "Espenritterlinge". Genau diese hast du da gefunden. Marcel Bon nannte diese mal Tricholoma campestre. Ein hübscher Name, den man dafür vielleicht auch beibehalten sollte. Genetische Untersuchungen bestätigen das Vorhandensein von zwei verschiedenen Claden von Pappelritterlingen. Ich hatte beide Arten übrigens mal mit Guajak getestet. Das Ergebnis war spektakulär verschieden. Siehe dazu unser Ritterlingsprojekt im DGfM Forum.
Tricholoma pessundatum ist eine Art aus dem (skandinavischen) Flechten- Kiefernwald, die hierzulande sehr selten vorkommt. Diese zeichnet sich fast immer durch eine extrem schleimige Hutoberfläche aus, wo sich bei normaler Witterung eigentlich immer die konzentrischen Tröpfchen bilden.
Tricholoma stans möchte ich mit diesen Hutfarben ausschließen. Der ist auch nicht schleimig auf dem Hut!
GR Ingo
Hallo Benjamin,
andere Literatur habe ich auch nicht. Insofern ist es sicher nicht ganz falsch, einstweilen den FNE4 zu vertrauen.
GR Ingo
Ach nö,
da habe ich überhaupt nicht dran gedacht. Schnittbilder bei Bovisten?!
Sorry nochmal. Ich habe einfach ein Bild geacht und gedacht, dass der irgendwie einfach sein könnte.
Verschieben wir das auf's nächste Jehr. An diesem WE waren keine mehr da.
Grüßlis Ingo
Hallo Zusammen,
ich kann da schon etwas Licht ins Dunkel bringen. Alle braunen Ritterlinge mit solch striater Hutoberfläche, ohne deutliche Ringzone, sind Tricholoma albobrunneum.
Die Größe spielt keine Rolle. Ich hatte welche mit 2 cm, aber auch schon mit knapp 20 cm. Da können auch gerippte Hutränder vorkommen. Die Pilze können geschmacklich völlig mild oder auch gallenbitter sein.
Die Art ist (leider) extrem variabel. Tricholoma stans hingegen hat eine völlig glatte Hutoberfläche.
Insofern haben wir es hier mit T. albobrunneum zu tun.
Gruß Ingo
