Nun ja , wieder mal Fotos bei Kunstlicht !
Mit der Braunverfärbung der Lamellen könnte es sogar ein Krempling sein .......
Grüße
Norbert
Hallo Norbert,
so wird es wohl sein!
GR Ingo
Nun ja , wieder mal Fotos bei Kunstlicht !
Mit der Braunverfärbung der Lamellen könnte es sogar ein Krempling sein .......
Grüße
Norbert
Hallo Norbert,
so wird es wohl sein!
GR Ingo
Hallo,
ich habe in über 30 Jahren in diesem Biotop keinen einzigen Matsutake gefunden. Übrigens - auch noch keinen Kiefernsteinpilz.
Aber lass dich bitte nicht entmutigen. Was nicht ist, kann ja noch werden.
GR Ingo
Hallo ihr Beiden,
vielen Dank für eure Antworten. ich habe in dieser Gattung so gar keinen Plan. Dieweil noch nie damit auseinander gesetzt.
Vielleicht werfe ich mal einen Blick in die BW Pilze, wenn ich Zeit habe.
Grüßlis Ingo
p.s.
Die braunen Ritterlinge sind gar nicht so schwierig, wie alle meinen. Am Ende reichen da schon makroskopische Merkmale aus.
Ich muss mich nur mal zusammen raffen, um den dazu passenden Beitrag zu schreiben.
Hallo Julia,
das sind schon Seitlinge. Rein vom Bild her kommen mir da 'Berindete Seitlinge' in den Sinn. Die haben tatsächlich einen etwas abrupten Übergang zwischen Hut und Stiel.
Guß Ingo
Hallöle und volle Zustimmung.
Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich die Hallimasch mit etwas Speck, Knobi und Zwiebeln ca 1/2 Stunde schmore und im Anschluss mit Fleischbrühe auffülle.
Danach entsorge ich die ausgekochten Pilze und verarbeite die Brühe zu einer leckeren Pilzzuppe. Zur Dekoration lasse ich einige Schnipsel von den Hallimäschern in der Suppe.
Ich empfinde den Geschmack dieser Suppe als extrem intensiv und lecker. Das ist auf jeden Fall bekömmlicher, als eine Mahlzeit mit Hallimaschragout.
Mit Büschelraslingen bietet sich das auch an. Die sind noch schwerer zu verdauen.
GR Ingo
Hallo Zusammen,
ich bin am letzten WE in meinem Garten versehentlich auf kleinen Bovisten herumgetrampelt. Von nahem betrachtet konnte ich feststellen, dass die doch etwas von meinem Schema 'Wisenbovist' abwichen.
Die Boviste waren nahezu ungestielt und hatten eine gräuliche (fast ins bläuliche gehende) , kleiige Oberfläche. Durchmesser ca bei 6 cm. Passt das trotzdem oder gibt es da noch andere Kandidaten?
Den bleigrauen Bovist würde ich ausschließen wollen.
Grüßlis Ingo
Bild:
Hallo Earl,
der roch nach Nichts?!!!
Bitte beim nächsten mal zerkrümeln, dann sollte sich ein aromatisch- mehliger (angenehmer) Geruch einstellen.
Ach so - zweifelsfrei Tricholoma focale. Die Art könnte egentlich im östlichen Brandenburg von der Raritätenliste gestrichen werden.
GR Ingo
es gibt tatsächlich Arten, wo die Gifte wasserlöslich sind. Meiner Meinung nach ist Tricholoma stans einer davon.
Hallo Ingo,
der gehört aber nicht wirklich zum angefragten Hallimasch,
viele Grüsse
Matthias
Das stimmt allerdings!
![]()
Hallo Miteinander,
ich glaube nicht, dass es einer der gilbenden Erdritterlinge ist und würde das für die Variante Myomyces von Tricholoma terreum halten.
GR Ingo
Hallo an alle,
die Vorbehandlung mit Abkochen und Kochwasser wegschütten ergäbe nur Sinn, wenn die Gifte wasserlöslich wären.
Hallo Wolfgang,
es gibt tatsächlich Arten, wo die Gifte wasserlöslich sind. Meiner Meinung nach ist Tricholoma stans einer davon.
Von daher macht auch dieser 'alte Brauch' ein wenig Sinn. Der dürfte aus Zeiten stammen, wo alles irgendwie Essbare überlebenswichtig war.
GR Ingo
Hallo Uwe,
tausend Dank für deine Einschätzung. Ich hatte den ja bereits zum dritten mal am Start. Zuerst im pp-Forum 2017. Aufgrund der Beschreibungen, auch des Beitrages von Benjamin, halte ich das für sehr plausibel. Aufgrund meiner nahezu fehlenden Erfahrungen auf diesem Gebiet kann ich natürlich nicht einschätzen, wie sicher das ist. Die beschriebenen braunen Verfärbungen auf dem Hut sind mir auch aufgefallen. Die hatten einige der älteren Fruchtkörper regelmäßig. Von der Farbe her sahen die ähnlich aus wie KOH Kontakte.
An der Stellen tummelten sich so an die 100 Exemplare.
Mir persönlich würde das als 'Arbeitsname' vorerst reichen. Zwei mittelgtroße Exemplare trocknen hier gerade und ich könnte sie für mikroskopische Untersuchungen auch gerne weiter schicken, so denn Interesse besteht.
Grülis Ingo
Soweit mir bekannt ist, wäre A. ostoyae die unbedenklichste Art. A. gallica die mit den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen.
A. mellea irgendwo dazwischen. Es gibt Hallimaschfreunde, die vertragen alle Arten problemlos. Ich persönlich nehme nur A. ostoyae.
Bei mir gibt es die anderen aber auch nicht.
GR Ingo
Hallo Zusammen,
ich hatte hier vor einiger Zeit mal ein paar phlegmatische Pilze mit dicken Füßen gezeigt. Oder war's in einem anderen Forum?!
Dummerweise hatte ich seinerzeit 'vergessen', die Funde mit Kalilauge zu behandeln. Das habe ich heuer nachgeholt.
Hier nun hintereinander weg neun hoffentlich aussagekräftige Bilder:
jung
etwas älter
noch etwas älter
erwachsen
Schnittbild
Lamellen
Stielspitze
KOH am Hut
KOH an Knolle und Stiel
Die Verfärbungen würde ich als einheitlich dunkelbraun bezeichnen. Es könnte auch ins rötliche gehen. Der Geruch
war auch recht einheitlich, egal ob ich am durchgeschnittenen Hut oder am Stiel roch.
Es war irgendwie satt süsslich. Irgendwas zwischen Kunsthonig und frischem Fleisch. Bei einem großen Exemplar
konnte ich beim Schnitt durch die Kolle ganz kurz eine stechende Note wahrnehmen. Ähnlich wie Ammoniak.
Das ist aber sofort verflogen. Interessant - der Geruch war auch einen Tag nach der Bergung kaum schwächer.
Der Geschmack war undefiniert - nicht bitter. Vielelicht ein ganz wenig adstringiered.
Vorkommen: in Gruppen im reinen (sandigen) Kiefernwald, in der Nähe eines geschotterten Weges. Und zwar nur dort.
Meiner Meinung nach gehören die in die Multiformis - Gruppe, ohne dass ich davon wirklich Ahnung habe.
Für C. multiformis sind mir aber die Hüte zu dunkel und die Lamellen nicht gesägt genug.
Für weitere Schandtaten habe ich dieses mal welche trocken gelegt. Aber vielleicht geht es ja schon so.
Hat Jemand eine Idee dazu?
Grüßlis Ingo
Moin!
Gerade in Bergbau-Folgelandschaften wurde diese Vergesellschaftung schon oft beobachtet. Es gab auch schon Funde vom Halsbandritterling bei Espe.
Für einige Kiefernritterlinge scheinen Zitterpappeln ein idealer Zweitpartner zu sein.
GR Ingo
p.s. natürlich ist das T. portentosum
Hallo Landsleute,
im Oderland ist immer noch 'die Hütte' voll. So viele Pilze am Boden hatte ich seit Jahren nicht mehr gesehen.
Würde man dort eine Pilzführung veranstalten, brächte man keinen Kilometer weit laufen. Direkt in Straßennähe
fehlen zwar die Röhrlinge. Fünf bis zehn Minuten von den Parkgelegenheiten entfernt sieht es dann mitunter so aus:
Tretminen!
Neben den überständigen Exemplaren gab es natürlich auch Nachzügler.
Aber deswegen gehe ich ja nicht in den Wald.
GR
ingosixecho: ich meine, du hast kürzlich etwas vom Reifpilz geschrieben, der steht noch immer auf meiner Wunschfundliste. Wohin (generell Habitate oder ggf. auch konkrete Orte) müsste ich denn da? Oder hat der ohnehin schon wieder fertig?
Salut Creatie,
ich hatte die bisher nur im Buchenwald am Liepnitzsee. Am 3.10. war da auf dem Boden noch nichts los. Interessanterweise hatte ich danach mehrere Funde im Müllroser Forst - im reinen Kiefernwald. Die waren dort allerdings am vergangenen WE am verblühen. Wenn du Zeit hast, versuche es im Buchenwald. Da sind ja auch immer tolle Fotos für z. B. die APR Veranstaltung drin.
GR Ingo
Und in meinem Wildblumenbeet hat sich wohl ein dicker Kartoffelbovist häuslich eingerichtet
Hallo gx,
Das ist ein Hasenbovist. Bei uns auf dem Campingplatz hatte ich dieses Jahr schon 7 Stück an verschiedenen Standorten.
Allerdings - woanders ist er Mangelware. Von daher immer wieder ei schöner Fund.
GR Ingo
Hallo Frank,
was würde ich dafür geben....Bei uns leider völlig aussichtslos.
Aber ich gönne ihn dir.
GR Ingo
GriasDi Beli,
der "L. americanus" ist bestimmt ein Chlorophyllum. Ich denke da an den kräftigen Safranschirmling außerhalb des Waldes, den Gartensafranschirmling Ch. rachodes.
An liabn Gruaß
Werner
L. americanus schaut schon etwas anders aus. Vor allem wäre der weitaus büscheliger und er hat meiner Meinung auch keinerlei Knolle.
(Arichvaufnahme)
GR Ingo
Hallo Emil,
vielen Dank für den Hinweis. Ich habe das Heft zwar hier zu liegen, war aber noch nicht so weit.
Was ich nicht erwähnt hatte - es war tatsächlich ein Erstfund für mich. So what!
Grüßlis Ingo
Moin Miteinander,
ich hätte ja gerne eine Raubschnecke gebracht. Aber so ein Tigerschnegel, so man ihn mal antrifft, ist viel zu schnell für meine Makrolinse.
Insofern ist die räuberische Heuschrecke wesentlich fotogener, Vor allem, weil sie stundenlang in der gezeigten Pose ausharrt.
Bis mal irgenein Gefleuch ihren Weg kreuzt. ![]()
Ich hatte da übrigens noch was Spannendes entdeckt, wo ich mir nicht ganz sicher bin, welchen Namen ich dran schreibe.
Es handelte sich um mittelgroße Schirmlinge auf Gartenkompost, mit einer deutlichen Knolle. Die Pilze hatte ich auf einer Radtour gefunden.
Natürlich hatte ich da kein Messer für einen Durchschnitt dabei. Kann man die Pilze (ca. 10 - 15 cm hoch) trotzdem als Chlorophyllum vevenatum ansprechen?
GR Ingo
Hallo Forum,
es hatte sich ja letzte Woche angedeutet, nachzulesen im Regionalforum mit den B' s. Im Oderland zeigte das 5B Niederschlagsevent
von Anfang / Mitte September seine volle Wirkung. Der Müllroser Forst war am Samstag voll mit Menschen aller Altersgruppen.
Was immer die dabei hatten - es reichte nicht. Ich finde das mitunter ganz putzig, wenn die Lütten mit den vollen Spielzeugeimerchen,
mit Maronenröhrlingen drin, durch den Wald stolpern und dabei immer welche von den Braunkappen die Flucht wagen.
Es war zwecklos, alle Maronen einsammeln zu wollen.
Indessen hatte das Artenaufkommen auch deutlich zugenommen. Die Waldränder waren gut mit Kuhröhrlingen und Butterpilzen besetzt.
Die obligatorischen Rosenroten gab es hier und da auch. Reine Herbstpilze waren aber kaum vertreten. Das wird in den nächsten Tagen
deutlich zunehmen. Aus der Gattung Tricholoma konnte ich erste, ganz vorsichtige Grüße vernehmen.
Ich freue mich immer tierisch, wenn die kleinen "Ostereier" an ihrem Stammplatz erscheinen. Es ist nur die eine Stelle,
die ich 2020 ausfindig machen konnte.
Tricholoma arvernense
Im gleichen Waldstück liefen mir auch ein paar Stachelinge über den Weg. Ich dachte zuerst an Bankera / Phellodon fuligineoalba.
Mit dieser Stielbasis und dem typischen Mehlgeruch konnte es aber nur Sarcodon scabrosus (Bitterer Stacheling) sein.
Insgesamt mein vierter Fund dieser Art. Reiner, sandiger Flechten-/Kiefernwald.
Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, mal wieder davon zu naschen. Puh! So was von bitter.
Davon hatte ich noch eine halbe Stunde was.
Einige hundert Meter weiter traf ich eine Kollektion, die mich zuerst auch an T. arvernense erinnerte.
Aber nur auf den ersten Blick!
Ich beackere diese Wälder mittlerweile seit mehr als 25 Jahren. Das erste mal konnte ich die Reifpilze
(Cortinarius caperatus) im vergangenen Jahr an genau einer Stelle beobachten. Inzwischen zählte ich fünf
verschiedene Standorte. Ich finde das erstaunlich. Immerhin kannte ich die Art bisher nur aus den sauren
Buchenwäldern in Wandlitz. Die Standorte befinden sich im reinen Kiefernwald auf Sandböden.
Zuletzt noch ein erbauliches Bild aus unserer heimischen Fauna. Die Eichhörnchen waren mal wieder zu flink.
Daher war ich dankbar, dass ich zum ersten mal von der berühmten Raubschrecke besucht wurde.
Wahrscheinlich könnte man die Tiere öfters beaobachten, würde man danach gezielt suchen. Vor 20 Jahren
wäre das noch einer Sensation gleichgekommen. Inzwischen gibt es für Brandenburg hunderte Sichtungen.
Aber die Schrecke könnte ja ausnahmsweise ihrem Namen alle Ehre machen und die mykologisch
benachteiligten Regionen in ihre Gebete einschließen.
Ich wünsche allerseits eine wunderschöne Herbstwoche!
Ingo
Hallo Ingo,
den Stachelbart hast du doch bestimmt separat abgelichtet, oder ?
VG
Wolfgang
So in etwa?
Ach wie schön,
welchen Unterschied ein paar Kilometer machen können. Der eine gießt regelmäßig seinen Garten und die Tomaten und
Dahlien gedeihen prächtig. Der Nachbar, der mit dem Wasser sparsam war, darf sich über den gelben Rasen freuen.
Am Liepnitzsee sah es vorhin ganz gut aus. Der Boden wurde fleißig gegossen und es sollte am nächsten WE so richtig losgehen.
Aktuell tut sich am Waldboden aber noch nicht so viel.
Der einzige Steinpilz weit und breit wird sicher keine Sporen verbreiten können.
Dafür ging es an den Baumstämmen so richtig in die Vollen.
Weiße Stockschwämmchen, Riesenporlinge und Ästige Stachelbärte in unmittelbarer Nachbarschaft (bitte 90 nach rechts drehen).
Verbreitet auch ein wenig Knoblaucharoma und junge Dachpilze.
Wenn ich mir die Niederschlagskarte so anschaue, sollte es einge Kilometer nördlich (Lanke / Schorfheide) schon
jetzt weitaus besser aussehen. Etwa so wie in den Buchenwäldern in und um Fürstenwalde.
Grüßlis Ingo
