Ich kenne nur den Verwechslungspartner, den Goldsieligen Leistling, aus eigener Verkostung und kann berichten, dass diese sehr lecker sind.
Beiträge von Chorknabe
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Dem Vernehmen nach sollen Schafsknuddel auch außerhalb von Naturschutzgebieten vorfindbar sein.
Bei uns in der Gegend werden Schafe sehr oft im Bereich der Landschaftspflege eingesetzt, und daher sehr oft in Naturschutzgebieten.

Was in aller Welt sind Schafsknuddel?
Das ist das was ein Schaf so hinter sich lässt..

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Kennst du den einfach oder woran erkennst du das? Für mich hätte das jetzt auch irgendein Ritterling (den ich noch nicht kenne) sein können.
Ja, Fälblinge haben meist einen Ritterlingshabitus. Aber die Farben und der Geruch lassen Fälblinge schnell erkennen. Ein gutes Indiz ist auch die raue Stilspitze, die man bei Fälblingen sehr häufig, bei Ritterlingen aber kaum (nie?) findet.
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Ganz viele Magerwiesen sind generell Naturschutzgebiete, da darf man überhaupt nichts sammeln, keine Pilze, keine Pflanzen. Schafsknuddel, ja die vielleicht...
An dieser Stelle atmen alle Freunde von Dungpilzen erleichtert auf

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Super.

Von denen ist aktuell alles voll. Ich war überrascht und entzückt zu gleich da der doch als sehr selten eingestuft ist.Im richtigen Habitat ist das ein Massenpilz. Es gibt allerdings nur noch wenige Magerwiesen, daher ist die Art streng geschützt.
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Wie kann ich hier z.B. den ausschliessen?
CHLOROPHYLLUM MOLYBDITES
Alle giftigen "Riesenschirmlinge" sind im eigentlichen Sinne keine sondern vielmehr Safranschirmlinge. Wenn man diese verletzt dann röten sie. Echte Riesenschirmlinge (zu denen auch der Parasol gehört) tun das nie.
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Meiner Ansicht nach hast Du Deinen Fund richtig bestimmt

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Ziemlich sicher richtig bestimmt. Diese Art ist vergleichsweise häufig und kommt nahezu auf jeder Wiese vor, die kurz gehalten aber nicht/weni gedüngt wird. Man findet die Art sogar auf Grünstreifen entlang von Fußwegen und Straßen.
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Ich sehe es wie beli, vermutlich ist das ein Fälbling. Ganz typisch sind diese falben Farben, die sich in aller Regel +- irgendwo im Bereich von Milchkaffee bewegen.
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Einen besonderen Geruch konnte ich auch nicht feststellen. Die nächsten Eichen standen bestimmt ca. 30-50 Meter entfernt.
Beides spricht gegen H.penarioides. Dieser würde auffallend fruchtig riechen.
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War Dein Fund überhaupt schleimig oder vielleicht einfach nur feucht vom Regen. Konntest Du einen besonderen Geruch feststellen?
Wegen der Kompaktheit Deines Fundes denke ich an H.penarius. H.penarioides käme auch in Betracht, doch der wächst bei uns eher im September, dazu nur bei Eichen.
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Dein Fund könnte einer der Erdritterlinge sein. In dieser Gruppe ist der Geruch des unverletzten als auch verletzten Fruchtkörpers wichtig. Ich denke Du hast hier eine der gilbenden Arten gefunden.
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... eher nicht Rettich...
Ein weiteres Indiz für Fälblibg - sehr viele Arten riechen nach Rettich. Bei den Ritterlingen fällt mir spontan gar keine Art mit Rettichgeruch ein.
Aber wenn Du nochmal vorbei kommst dann nimm doch ein Exemplar mit und mache einen Spp-Abdruck. Ritterlinge haben weißes Spp, Fälblinge braun.
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Ich vermute hier eher einen Fälbling. Die rauhe Stilspitze ist in dieser Gattung sehr häufig, bei den Ritterling aber weniger. Hast Du mal an Deinem Fund gerochen?
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Ich würde eher mal bei den Hautköpfen recherchieren

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Auch ich sehe hier Lepista nuda.
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Nr. könnte Pholiota lenta sein.
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Ganz klare Empfehlung für Heilmnn-Clausen. Den Kibby kann man sich angesichts des übersichtlichen Preises auch hinlegen.
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Finde ich schwierig zu trennen. Durch die Autoren GOMEZ UND CADINANOS (2018) sind C.elatior und C.collinitus allerdings ein homotypisches Synoynm.
Hallo Martin,
ich kenne C.elatior selbst nur aus Pilzkursen. Insofern kann ich zur Unterscheidung nichts beitragen. Aber vielleicht sagt Cortinarius noch etwas dazu?
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Ich sehe hier ebenfalls Tricholoma ustale.
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Hallo,
bezüglich Deiner Cortinarie kannst Du mal mit einem der blaustieligen Schleimfüße vergleichen.
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S. 162: Bei 1 (Hygrophorus eburneus) steht: KOH auf Hut und Fleisch ohne Reaktion. Ich will mich als Anfänger nicht "zu weit aus dem Fenster lehnen", aber z. B. Ludwig gibt an, dass er sich an der Stielbasis gelblich-orange-braun verfärbt und auch in andern Quellen ist verzeichnet, dass nur an der Stielbasis eine (irgendwie orange) Verfärbung eintritt.
Wenn eburneus als auch dessen Verwechslungsart discoxanthus am Stiel(basis)gelblich auf KOH reagieren, eignet sich dieser Test nicht zur Unterscheidung beider Arten. Anders sieht es auf der Hutoberseite aus: hier reagiert discoxanthus kräftig gelb und eburneus kaum. Eben daher ist die KOH-Gabe auf die Stielbasis schlicht nicht relevant. Man hätte sie der Vollständigkeit erwähnen können - aber wozu?
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Du kannst uns ja trotzdem noch den Spp-Abdruck nachreichen

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Ich denke ein Spp-Abdruck könnte weitere Klarheit bringen. Wäre nicht vielleicht auch eine Pholiota möglich? Dunkelsporer, sehr hell, üppiger Schleim, Fichte - ich muss da sofort an P. lenta denken.
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Zumindest den Berindeten würde ich hier ausschließen.
Hallo Jörg, danke für Deine Gedanken. Warum schließt Du den Berindeten aus?
