Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    vor 2 Tagen konnte ich inmitten von Solidago sp., diese kleinen weißen Keulchen finden.

    Meine Vermutung geht in Richtung Clavaria falcata, aber sicher bin ich mir da nicht.

    Hier sind die Bilder:

    1.0


    1.2


    1.3 Bogenförmige Schnalle ?


    1.4


    Was meint ihr dazu ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    dachte ich es hätte hier schon gepostet, aber jetzt hole ich es nach.

    Frank hat mir den Fund als T. lateritia bestätigt. Er schrieb mir, dass es in Richtung T. subvinosa geht, diese aber ein Synonym für T. lateritia ist.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    Stefan:

    Danke für den Hinweis :)

    Die Art kommt mir bekannt vor und habe gerade gesehen, dass ich sie vor 4 Jahren schon einmal gefunden hatte, aber nicht im Botanischen Garten Bochum.


    Ditte:

    Da bin ich froh, dass I. flocculosa passt und ich sie so abspeichern kann.

    Insgesamt habe ich 6 Frk. eingesammelt, aber nur 2 Fotografiert. Hier liegen noch 2 verschiedene Inocybe aus dem Bot. Garten, aber weiß noch nicht wann ich dazu komme die Bilder zu bearbeiten.

    Gabs da irgendeinen Baum? Die muss ja mit irgendwas gewachsen sein?

    Es gab ein Baum, aber dieser stand weiter weg, leider weiß ich nicht was das für einer war.

    Ansonsten war das Beet geschottert und es wuchsen dort ein paar Sträucher, aber keine Ahnung was das für welche waren.

    Wenn ich das nächste mal im Bot. Garten unterwegs bin, dann werde ich nach dem Baum und den Sträuchern schauen, der Baum sollte mit Namen versehen sein, aber beim Strauch wird es schwierig.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 20.10.2020 konnte ich diese kleine 2 cm große Inocybe sp. in einem Beet im Botanischen Garten Bochum finden.

    Die Frk. haben spermatisch gerochen und es gab an der Basis und in der Stielmitte keine Kaulozystiden.

    Hier sind die Bilder.
    1.


    2.


    3.


    4.


    5. Kaulozystiden


    6. Kaulozystiden


    7. Cheilozystiden


    8. Cheilozystiden


    9. Pleurozystiden


    10. Pleurozystiden


    11.


    12. KOH-3%


    Jemand eine Idee was das sein könnte ? Ditte


    VG : Thorben

    Hallo Jörg,

    ich habe leider nur daran gerochen und sonst nichts, da ich ja auf Speisepilze aus war :gkopfwand: . Wenn die wenigstens etwas gegilbt hätten wären die schon längst als Tricholoma scalpturatum eingetütet worden.

    Letztens hatte ich einen Fund, bei dem das Gilben erst nach ein paar Tagen in der Dose aufgetaucht ist, deshalb würde ich die T. scalpturatum nicht abschreiben.


    Edit: Norbert war schneller :)


    VG : Thorben

    Hallo Raphael,


    auf deine Antwort habe ich schon gehofft :)

    Im Moment ist mein Kühlschrank mit Kollektionen vollgestopft, entsprechend knapp ist meine Zeit. Geht wohl vielen so im Moment.

    So ergeht es mir auch. Es sind einfach viel zu viele spannende Pilze, als dass man sie im Wald stehen lässt :)


    H. psammophilum ist es nicht, das müsste elliptische Sporen haben.

    Wenn ich nach FE14 schlüssele, komme ich auf Hebeloma cavipes. Farben, Abmessungen, Sporen und Cheilos passen recht gut.

    Was die Ökologie angeht ist die Art recht flexibel, auch sandiger Boden ist erlaubt.

    Diese Art werde ich als Arbeitsnamen nehmen.

    Die Aufsammlungen von Matthias habe ich mir auch angesehen, besonders der Sequenzierte Fund passt gut zu meinem Fund.

    Übrigens, ich habe mir jetzt auch FE14 bestellt und freue mich schon auf die Herausforderung mit dem Schlüsseln :)


    Um restlos sicher zu sein müsste man wohl sequenzieren.

    Mal schauen, vielleicht lässt sich das Einrichten.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich im Botanischen Garten Bochum in einem Sandbiotop, diese Hebeloma sp. unter einem unbekannten Strauch (eventuell lässt sich noch ein Namen herausbekommen) finden.

    Die Frk. waren im Hutdurchmesser 2-3 cm groß und hatten an der Stielbasis eine Knolle.

    Von 2 Frk. konnte ich jeweils 61 Lamellen zählen. Der Stiel selber war 4-5mm dick und halt an der Stielbasis etwas dicker (5-7mm dick).

    Den Geruch konnte ich nicht zuordnen.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4.


    5. Cheilozystiden. Die Cheilozystiden sind in der Mitte etwas dicker


    6.


    7.


    8.


    9. In Lugol. Hier kann man auch ein Warziges Ornament


    10. Stiel


    11. Stiel


    12.


    Cheilozystiden Breite des Kopfes (13 Messungen):

    Q= 7,31


    Cheilozystiden Breite des Kopfes und Basis (13 Messungen):

    Q= 1,49


    Cheilozystiden Länge:

    30,5-49 Mikrometer


    Ich hatte mal versucht mit Funga Nordica zu schlüsseln und war bei einem H. psammophilum gelandet, aber ob das in die Richtung geht :/

    Auf jeden Fall bin ich gespannt wie eure Meinungen zu meinen Fund ausfallen.


    VG : Thorben

    Hallo Karl,


    doch doch die Abbildung ist da auf Seite 51. Ich sehe gerade, dass in der Arbeit von Hausknecht die unteren Zeichnungen der Cheilozystiden noch zu der P. mairei dazugehören, was dann passt.

    Die Cheilos passen auch von der Länge und Breite.

    PS. ohne die HDS hat man manchmal kein Chance Galerina (hyphig) und Conocybe/Pholiotina (zellig) zu trennen. Conocybe kann man natürlich noch an den lecitiyformen Cheilos festmachen. Zellige Huthaut findest Du übrigens auch bei Agrocybe um bei den Braunsporern zu bleiben und bei Naucoria gibt es einen widen Wust von unterschiedlicher HDS, der sogar auf Artebene relavant sein kann. Wenn Du mal einen Ritterling mit zelliger Huthaut findest, hast Du wohl eine Dermoloma vor Dir ;)

    Dann lasse ich mich mal überraschen, was in Zukunft noch alles kommt. Eine Agrocybe hatte ich noch nie :(


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    Karl:

    an so einem Einzelexemplar habe ich mal bis kurz vor der Verzweifelung herumgedoktert, bis mir ein Licht aufging. Zum Glück ist es noch nicht erloschen und daher werfe ich mal Pholiotina mairei ins Rennen.

    Ich denke Pholiotina mairei hat das Rennen gewonnen, denn die passt.

    Was mich nur stört sind die Skizzen von der P. mairei (Siehe hier Hausknecht und FN Seite 760) zu den Cheilozystiden, denn diese passen absolut nicht zu meinen Cheilos.

    Ansonsten eigentlich nichts anderes außer die P. mairei und andere Funde wie von dir oder mycocharentes sind die gleichen.

    Ich lasse diese als P. mairei laufen.


    raphael:

    Ja aufgrund der zelligen HDS (gibt es nie bei Galerina!) Ist es fast sicher eine Pholiotina.

    Mir ging es mal ähnlich, habe an einem "Häubling" herumgedoktert, bis ich merkte dass es Pholiotina aberrans war, die zu allem Übel noch den passenden Namen "Häublingsähnlicher Glockenschüppling" trägt. Allerdings hat die grössere Sporen.

    Das es diese zellige HDS bei der Galerina nicht gibt wusste ich nicht und da habe ich wieder etwas dazugelernt.

    Mein "Problem" ist, dass ich querfeldein durch die Mykologie gehe, was dann zu Problemen mit Gattungen führt :)

    Deutsche Namen ignoriere ich, da sie mir meistens nicht helfen.

    Aber "Häublingsähnlicher Glockenschüppling" ist ein toller Name und würde auf meinem Fund auch gut zutreffen. Zumindest mit der Thread Übersicht hätte ich den Deutschen Namen fast getroffen "Galerina-ähnlicher Pilz" ;)

    Die P. mairei soll "Winziger Glockenschüppling" heißen, da würde mir "Häublingsähnlicher Glockenschüppling" oder sogar "Winziger Häublingsähnlicher Glockenschüppling" besser gefallen :/


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    heute war ich wieder im Botanischen Garten Bochum unterwegs und habe Pilze gesammelt.

    Ich war sehr überrascht über die Menge an Pilzen die es dort gab und habe dementsprechend auch eingesammelt.

    So schlage ich mich jetzt mit diesem Pilz herum, den ich unter/an einer Gunnera manicata finden konnte.

    Meine Idee war eine Galerina, aber das scheint keine Galerina zu sein und jetzt stehe ich auf dem Schlauch.

    Vielleicht hat jemand von euch eine Idee dazu.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3. HDS


    4.


    5. Cheilozystiden


    6.


    7. Basidien 4-sporig


    8. Stiel


    9. Stiel


    10.


    11. Lugol


    12. KOH-3%


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,

    Die überziehen große Flächen des Substrats, sind erst weiß, werden ockerlich und röten an verletzten Stellen.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe eine Fläche im Wald, wo man jedes Jahr die H. scutula als Massenpilz auf Solidago finden kann.

    Es ist ein interessanter Pilz und vor einigen Tagen habe ich eine Aufsammlung bearbeitet, nur die Bilder sind noch nicht bearbeitet, aber sobald diese fertig sind mache ich ein Portrait auf.


    Auf Solidago kann man aber auch Cyathicula coronata finden, die ist aber eher komplett weiß und hat häufig pinktöne. Ich vermute, dass auf Bild 7 und Bild 8 sich eine C. coronata eingeschlichen hat.


    Was ich auch sehr häufig auf Solidago finde, ist die Isaria friesii die auf Callariopsis reynoutriae wächst.


    VG : Thorben


    P.S: Ingo war schneller mit C. coronata

    Hallo zusammen,


    Matthias:

    Die Inosperma maculatum sieht soweit gut aus und ich bin gespannt, was Ditte dazu sagt.


    Stefan:

    uf jeden Fall eine Inosperma oder Pseudosperma die mit den dünnwandigen mehr oder minder clavaten unbeschopften Zystiden. Bei den beiden Gattungen brauchst du die Stielbereifung nicht checken Thorben. Die Form der Zystiden ja, aber nicht ob die Stielbereifung bis runter reicht; ebenso die KOH-Reaktion. Das ist nur bei den echten Inocyben wichtig.

    Gut zu wissen. Ich hoffe ich denke beim nächsten mal dran :/

    Hatte dein Fund einen besonderen Geruch? Falls ja, wäre das auch noch mal spannend.

    Gerochen habe ich jetzt nicht, aber das würde bei mir eh nichts bringen, da ich Gerüche schwer zuordnen kann.

    Den spermatischen Geruch der Risspilze kenne ich aber ;)

    Ansonsten riecht für mich alles in der Regel nach Pilz :D


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich habe hier eine weiße Anamorphe vom 02.10.2020, die noch keinen Namen hat.

    Das Substrat war wohl Juncus, aber konnte auch Befälle an Solidago sehen.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2. Konidienträger


    3. eine Konidien wird abgeschnürt


    4.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 10.10.2020 konnte ich im Wald in der Nähe von Eichen, einige Frk. von dieser Inocybe finden.

    Es Kaulozystiden nur oben am Stiel, die Mitte und Basis ist frei.

    Eine Reaktion auf KOH-3% gab es bei den Zystiden auch nicht, zumindest keine besonders auffällige.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4. Kaulozystiden


    5. Kaulozystiden


    6. HDS


    7. Cheilozystiden


    8. Cheilozystiden


    9. Pleurozystiden


    10. Pleurozystiden


    11.


    Irgendeine Idee was das ist ? Ditte


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    früher hatte ich auch gedacht, dass ein Öhrling mit diesen Rosatönen und auch Rotflecken, nur eine O. onotica sein kann.

    Mittlerweile denke ich, dass das Absichern durch das Mikroskop doch besser ist.

    Ansonsten bin ich Makroskopisch auch bei O. onotica.

    Die Art ist übrigens Standorttreu. Nur ob sie halt jedes Jahr auftaucht ist halt die Frage.


    VG : Thorben

    Hallo zuzsammen,


    ich konnte 11.10.2020 eine vermutliche Psathyrella auf einer geschnittenen Wiese mit Riesen-Bärenklau finden.

    Meine Idee geht in Richtung Psathyrella microrhiza, aber ob das passt :/

    Mit dem Schlüssel vom Andreas bin ich nicht weit gekommen.

    Die Zystiden sind wahrscheinlich 2-Sporig, muss ich noch einmal nachschauen.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4. Stiel


    5. Kaulozystiden


    6. Kaulozystiden


    7. Kaulozystiden selten mit Kristallen


    8. HDS


    9. HDS mit Haaren


    10. Cheilozystiden


    11. Cheilozystiden


    12. Pleurozystiden


    13. Pleurozystiden


    14. Pleurozystiden


    15.


    16. Wasser


    17. Reaktion auf KOH-3%


    Jemand eine Idee dazu ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    @ Oehrling:

    die Stachelschirmlinge wurden aus der Großgattung Lepiota ausgegliedert und firmieren jetzt als Echinoderma.

    Das wusste ich nicht, aber irgendwo blicke ich da auch nicht durch. Zum Glück gibt es noch die Synonyme :)


    @ Harald:

    Nicht unbedingt, kommt drauf an, wie die Befindlichkeiten gerade sind. In der Deutschland-Kartierung laufen die Stachelschirmlinge wieder unter Lepiota.

    Dort hatte ich auch den Namen her, weil Pilz-Deutschland doch sehr aktuell mit den aktuellen Namen ist.


    Wie auch immer: Echinoderma perplexum/Lepiota perplexa heißt auf deutsch: Ringloser Stachelschirmling.

    Demnach kann er es nicht sein.

    Gut zu wissen. Die Deutschen Namen lese ich mir sehr selten durch, was auch daran liegt, weil es so viele gibt.

    Wie groß war denn der Fruchtkörper?

    Knapp 10 cm groß und der Hut ca. 5cm.


    @ Thomas:

    Was spricht gegen Echnoderma asperum?


    Calcicola sieht viel dunkler aus und hat außerdem einen stark geschuppten Stiel.

    Ich dachte immer, dass die E. asperum nicht "Milka"-Farbig sein darf.


    @ Raphael:

    Neulich hab ich diverse Exemplare gesehen, die wie die oben aussahen, recht blass mit dürftigen Stacheln.

    Habe sie leider nicht fotografiert, eben weil ich sie untypisch fand.

    Was mich an dieser Kollektion gewundert hat, war diese "Milka"-Farbe, die mich irgendwo auch an Lepiota fuscovinacea erinnert hat.

    An einem anderen Fundort konnte ich identische Exemplare sehen, habe davon leider keine Fotos.


    Ich denke die untypische Hutoberfläche könnte witterungsbedingt so sein. Hatte es stark geregnet?

    Ich würde eher sagen leichter Regen, stark hat es jetzt nicht geregnet.

    Was mir komisch vorkommt, sind diese zwei sehr langen Zystiden. Vor allem auf Bild Nr. 10; Bild Nr. 8 würde ich noch durchgehen lassen.

    Bist du sicher dass das keine herausragende Hyphe ist? Die "richtigen" Zystiden sind die kurzen, keulig-birnenförmigen Zellen.

    Die zwei langen "Zystiden" sind Ausreißer, war mir nur nicht sicher, ob es nicht doch eine Zystide sein könnte.


    VG : Thorben