Hallo zusammen,
Stefan:
Ja, wenn du 100 Kollektionen dünnschalige Sclerodermas durchmikroskopiert hast, dann kannst du schon gewisse makroskopische Tendenzen erkennen. Wenn die allerdings sehr typisch aussehen, dann geht da auch makroskopisch was; allerdings sollten die Sporen mal gecheckt werden. Geht ja schnell.
Ne, eine Makroskopische Bestimmung ist bei mir nicht drin. Entweder ein komplett Paket (Makroskopisch und Mikroskopisch Doku) oder gar nicht erst Pilze Suchen.
Zwar kartiere ich im Naherholungsgebiet Hohenstein (selten auch Umgebung), aber das soll auch einen Wissenschaftlichen Aspekt haben.
Irgendwann wird vielleicht die Gattung Scleroderma neu bearbeitet und vielleicht herausgefunden, dass die häufige Art xy eigentlich ein Komplex ist und dann bringt einem nur Makroskopisch nichts.
Mittlerweile wird auch zu jedem Fund ein Beleg gemacht.
Noch ein Tipp. Anstatt Wasser hilft Immersionsöl als Einbettungsmedium; du siehst die Ornamente deutlich besser ohne Luftblasen. Alter Trick der Pollenmikroskopiker. 
Der Tipp ist gut und bei der nächsten Scleroderma oder vielleicht sogar Bovista werde ich Immersionsöl nehmen 
Ich hatte KOH genommen gehabt, weil die Sporen teilweise Kristalle am Ornament hatten.
Christoph:
Ich dachte immer, dass die Sporen vollreif sind, wenn der Frk. innen braun ist.
Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie stark die Maße bei jungen Frk. variiert.
VG : Thorben