Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch hier einen Pilz zeigen, den ich am 10.10.2020 in einem Buchenwald finden konnte.

    Meine Vermutung ist eine Otidea alutacea sensu stricto s. Olariaga et al. (aus dieser Arbeit hier), aber sicher bin ich mir da nicht.

    Hier sind die Bilder:

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    2. Excipulum


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    5. glatte Mycel


    VG : Thorben

    Hallo Björn,


    da muss ich wohl auch Physcia adscendens in Betracht ziehen.

    Es gab auch einige Sporen die deformiert waren, vielleicht einer der Gründe warum die Sporen bei meinem Fund kleiner sind.

    Ob die Apothecien zu einer anderen Physcia-Art gehören könnten, dass kann ich dir nicht sagen.

    Ich dachte, dass man Flechten auch gut anhand von Mikromerkmalen Bestimmen kann, aber das ist nicht so oder zumindest bei meinem Fall hier.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    heute war ich wieder im Wald (Auenwald) und konnte an einem Ast (vielleicht Pappel), diesen schleimigen Belag finden.

    Ich vermute das es ein Heterobasidiomycet ist, aufgrund der geschlitzten Basidien.

    Leider konnte ich nicht sehen wie und woran die Sporen abgeschnürt werden, dafür konnte ich einfach septierte Sporen beobachten.

    Hier sind die Bilder:

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    Habt ihr eine Idee zu dem Fund ?


    VG : Thorben

    Hallo Pablo,


    ich bin mir mit dem Substrat sehr sicher. Der angrenzende Wald besteht nur aus Fichten und Lärchen und der Fundort zu 85% nur aus Buchen und der Rest Eichen.

    Mich würde es schwer wundern, wenn sich da noch eine Esche verirrt hätte.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 20.02.2021 konnte ich an einem Buchenast diese Peniophora finden.

    Ich würde diese gerne als Peniophora cinerea abspeichern. Was ihr dazu ?

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 21.02.21 konnte ich an einem vermoderten Holzstück (wahrscheinlich Fagus) diesen Rindenpilz finden.

    Der Frk. hat kleine Spitzen ausgebildet. Die Basidien sind 4-Sporig, ob diese Basalschnallen haben konnte ich nicht erkennen.

    Auch konnte ich nicht erkennen, ob die Hyphen Schnallen haben.

    Hier sind die Bilder:
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    Ich bin gespannt auf eure Ideen zu diesem Fund.


    VG : Thorben

    Hallo Christoph,


    ich hatte das Konidienbild mit dem Messbalken vergessen gehabt hochzuladen, aber egal gestern habe ich dann bessere Bilder geschossen.

    Die Konidien sind etwa 20 Mikrometer lang und 1,5 Mikrometer breit. Außerdem sind die Konidien einfach septiert, dass man nur mit Mühe sehen kann.

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    P.S.: Ich kenne mich mit Flechten aber nicht wirklich aus, ich fange nur an, mich einzuarbeiten. Leptorhaphis ist eigentlich nicht lichenisiert. Vermutlich ist dein Thallus zu grün. Oder die Alögen sind drunter/drauf. Für die Bestimmung von asexuellen Stadien hilft auch die Alge. Den Thallus sollte man daher wohl auch mal anschauen.

    Ich schaue mal, ob ich es morgen schaffe mir den Thallus anzuschauen.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    das Rätsel ist gelöst, es ist eine Xenasmatella tulasnelloidea.

    Ich konnte gerade die Pleurobasidien finden.

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    Xenasmatella und Verwandte haben meist sehr dünne, sich schlängelnde Spaghetti-Hyphen, die oft schwer zu analyisieren sind.

    Die Beschreibung ist mehr als passend :)

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    Deine Mikroskopfotos sind hier aber leider sehr hell, man sieht wenig.

    Jetzt wo du das sagst sehe ich das auch, da habe ich zu stark beleuchtet :/


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich auf Algen, eine mir unbekannte Corticiaceae finden, die 8-Sporige Basidien besitzt.

    Das Substrat war ein Ast (wahrscheinlich Fagus).

    Hier sind die Bilder:

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    3. 8-sporig


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    Hat von euch jemand dazu eine Idee was es sein könnte ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich habe heute morgen wieder etwas vom Frk. Mikroskopiert.

    Das passt gut. Möchte man etwas weiter kommen, dann müsstest du einiges an Merkmalen herausarbeiten.

    So z. B. Basidienmaße


    Breite der subbasidialen Hyphen bzw. Aufbau des Subhymeniums

    Das Problem ist, dass es scheinbar nur diese dicken Hyphen gibt, weshalb ich auch nur diese gemessen habe.


    genauere Schnallenverteilung (wobei man erkennt, dass viele Hyphen nur einfache Septen haben)

    Genauso ist es, etwa 1/4 der Hyphen haben Schnallen und der Rest nur einfach Septen.


    Ausprägung der Kristalle

    Da muss ich passen, denn in Wasser konnte ich nichts mehr erkennen und in KOH hat sich wohl alles aufgelöst oder es sind überhaupt keine Kristalle vorhanden (Ist das möglich ?).


    Athelien machen viel Arbeit und wollen genau analysiert werden. Und sicher bestimmen kann man dann oft immer noch nicht. Die Monographie von Jülich ist aus den 70er Jahren, seitdem hat sich kaum jemand an die Gattung rangetraut. Für mich sind das "die Trichterlinge der Cortis". Merkmalsarm, aber dann im Detail doch mit Merkmalen, die herausgekitzelt werden wollen, was aber dann oft immer noch nicht zur Bestimmung führt - wie Trichterlinge eben ;)

    In den ganzen Jahrzehnten müsste doch eigentlich genügend gut dokumentiertes Material vorhanden sein, um diese Gattung aufzuarbeiten oder Irre ich mich da ?

    Ich werde wohl kein Freund von den Cortis, besonders der Athelien, aber ab und zu wird sich sicherlich noch die ein oder andere Athelia auf meinem Tisch verirren ;)

    Für mich sehen die meisten Cortis auch alle gleich aus, aber unter Mikroskop ist das wie das Öffnen eines Ü-Ei, man sieht meistens immer etwas neues :D


    Dann müssten in den hymenialen Hyphen die Shcnallen fehlen und nur an den basalen vorhanden sein.

    Wie erkenne ich den hymeniale Hyphen sind diese immer Schnallenlos oder gibt es auch noch andere Merkmale ?


    VG : Thorben