Hallo zusammen,
ich habe heute morgen wieder etwas vom Frk. Mikroskopiert.
Das passt gut. Möchte man etwas weiter kommen, dann müsstest du einiges an Merkmalen herausarbeiten.

Breite der subbasidialen Hyphen bzw. Aufbau des Subhymeniums
Das Problem ist, dass es scheinbar nur diese dicken Hyphen gibt, weshalb ich auch nur diese gemessen habe.

genauere Schnallenverteilung (wobei man erkennt, dass viele Hyphen nur einfache Septen haben)
Genauso ist es, etwa 1/4 der Hyphen haben Schnallen und der Rest nur einfach Septen.
Da muss ich passen, denn in Wasser konnte ich nichts mehr erkennen und in KOH hat sich wohl alles aufgelöst oder es sind überhaupt keine Kristalle vorhanden (Ist das möglich ?).
Athelien machen viel Arbeit und wollen genau analysiert werden. Und sicher bestimmen kann man dann oft immer noch nicht. Die Monographie von Jülich ist aus den 70er Jahren, seitdem hat sich kaum jemand an die Gattung rangetraut. Für mich sind das "die Trichterlinge der Cortis". Merkmalsarm, aber dann im Detail doch mit Merkmalen, die herausgekitzelt werden wollen, was aber dann oft immer noch nicht zur Bestimmung führt - wie Trichterlinge eben 
In den ganzen Jahrzehnten müsste doch eigentlich genügend gut dokumentiertes Material vorhanden sein, um diese Gattung aufzuarbeiten oder Irre ich mich da ?
Ich werde wohl kein Freund von den Cortis, besonders der Athelien, aber ab und zu wird sich sicherlich noch die ein oder andere Athelia auf meinem Tisch verirren 
Für mich sehen die meisten Cortis auch alle gleich aus, aber unter Mikroskop ist das wie das Öffnen eines Ü-Ei, man sieht meistens immer etwas neues 
Dann müssten in den hymenialen Hyphen die Shcnallen fehlen und nur an den basalen vorhanden sein.
Wie erkenne ich den hymeniale Hyphen sind diese immer Schnallenlos oder gibt es auch noch andere Merkmale ?
VG : Thorben