Hallo zusammen,
schreibt doch mal Jaques Fournier direkt an. Vielleicht hat dieser eine Idee dazu.
E-Mailadresse steht in dieser Arbeit hier ganz unten unten.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
schreibt doch mal Jaques Fournier direkt an. Vielleicht hat dieser eine Idee dazu.
E-Mailadresse steht in dieser Arbeit hier ganz unten unten.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 18.08.21 konnte ich Bot. Garten Bochum an bzw. in der Equisetum hyemale, kleine schwarze Kügelchen entdecken.
Voller Vorfreude dachte ich an Phaeosphaeria berlesei. Unter dem Mikroskop kam dann alles ganz anders.
Die Sporen passen perfekt zu der P. berlesei, wenn diese Kügelchen keine Anamorphe wäre ![]()
Es ist keine Anamorphe von der P. berlesei, dass steht schon einmal fest. Leider konnte ich bisher keine passende Gattung für diesen Pilz finden.
Wahrscheinlich ist das eine Anamorphe die noch nicht beschrieben wurde bzw. noch keine passende Teleomorphe bekommen hat.
Durch die Farbreaktion auf Lugol vermute ich eine Phaeosphaeriaceae, aber das ist nur eine Vermutung.
Hier sind die Bilder:
1. Das Bild wurde im Wald nachträglich gemacht. Die hier abgebildeten schwarzen Frk. sind überreif, daher gibt keine bis selten vereinzelte Konidien.
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9. in Lugol
10. in Lugol
12. in Lugol
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 08.08.21 war der APR im Botanischen Garten Bochum, dort Dirk Wieschollek eine Phaeosphaeria hiemalis auf Equisetum hyemale nachweisen.
Das ist ein Erstfund für NRW und eventuell sogar ein Erstfund für Deutschland.
Deswegen musste ich am 18.08.21 noch einmal in den Bot. Garten gehen und selber Material suchen.
Dirk und ich vermuten, dass die P. hiemalis nicht selten ist, wenn man denn auf dem Substrat sucht.
Vor Ort gab es massenweise von der P. hiemalis.
Hier sind die Bilder:
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2.4
2.5
2.6
2.7
2.8 in Lugol
Lieber Administrator (oder wer dafür zuständig ist),
mir ist doch glatt ein Fehler in der Überschrift passiert. Es muss Phaeosphaeria berlesei heißen (habe das "e" vergessen). Tut mir leid. Kann man das verbessern?
LG Roni
Beorn , Climbingfreak oder anderes kann jemand das verschwundene e hinzufügen.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch eine weitere Kollektion vom 20.08.21 zeigen, die ich in einem Erlenwald (Grenze zu einem Fichtenwald) finden konnte.
In diesem Fall sieht der Pilz Makroskopisch gar nicht so aus wie die Kollektion aus Beitrag 1.
Die Sporen sind auch durchgehend gleich, aber etwas anderes als L. fuscovinacea fällt mir nicht ein, deshalb kommt der Fund hier rein.
Falls jemand eine andere Idee zu dem Fund hat, nur her damit ![]()
Hier sind die Bilder:
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2.1
2.2
2.3 HDS
2.4 HDS
2.5 Cheilozystien
2.6 Cheilozystiden
2.7
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich habe euch in diesem Portrait Hydropisphaera erubescens gezeigt. In diesem Thread möchte ich euch die Hydropisphaera arenula zeigen.
Es ist ebenfalls ein Fund aus dem Bot. Garten Bochum vom 21.08.21 und gleiches Substrat Equisetum hyemale.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo zusammen,
nun möchte ich euch einen Fund aus dem Botanischen Garten Bochum zeigen, den ich am 21.08.21 machen konnte.
Im Botanischen Garten Bochum gibt es mehrere Equisetum Stelle und bei einer Stelle wächst die Equisetum hyemale.
E. hyemale ist ein spannendes Substrat, weshalb noch ein paar Pilze auf diesem Substrat folgen werden.
Der jetzige Fund ist die Hydropisphaera erubescens, die zusammen mit einer Hydropisphaera arenula wuchs.
Hier sind die Bilder:
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6. schwer zu sehen, aber die Sporen sind leicht warzig
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VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 22.08.21 konnte ich eine Helvella lacunosa im Buchen-Wald finden, die ich hier vorstellen möchte.
Selten ist die H. lacunosa nicht, zumindest hier.
In Nordamerika gibt es ein Helvella lacunosa complex, wo ein paar Arten beschrieben worden sind (Siehe hier), ob diese im Europäischen Raum auch schon aufgetaucht sind weiß ich nicht.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo Björn,
Phaeohelotium imberbe finde ich oft in den Auenwaldgebieten, gerne entlang von Bächen.
War bei dir vielleicht ebenfalls ein Bach in der Nähe ? Oder eher ein trockener Bereich ?
ja, das hätte ich auch gesagt. Wobei das ein Artenkomplex zu sein scheint.
Das ist interessant, bisher habe ich immer gedacht, dass es eine Art ist.
Ich werde mal darauf achten.
Wenn man einen Schnitt durchs Apothezium in Lugol oder Barals mikroskopiert (ungequetscht) sieht man in der Regel eine amyloide Zone am Übergang vom "Stiel" in den Becher.
Das ist mir auch neu, aber beim nächsten Fund werde ich auch darauf achten.
VG : Thorben
Hallo Björn,
ich fühle mich jetzt in der Annahme bestätigt, dass das was ich im Portrait als Sebacina incrustans gezeigt habe, womöglich keine Sebacina incrustans ist.
Bisher habe ich 3 Aufsammlungen (eine aus dem Botanischen Garten und zwei vom Hohenstein), wo mindestens 1 Aufsammlung keine Sebacina incrustans ist.
Es gibt leider so viele unbekannte Arten der Gattung Sebacina und fürchte, dass die meisten S. incrustans fehlbestimmt sind.
So große Sporen wie bei dir konnte noch nicht finden, auch diese stark verschnörkelten Hyphen konnte ich bisher nicht entdecken.
Waren deine Hyphen dickwandig und konntest du Sekundärsporen entdecken ?
VG : Thorben
Hallo Björn,
wie groß waren die Sporen bei der Sebacina incrustans ?
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 15.08.21 gab es einen Überraschungsfund im Wald. Ich konnte zum ersten mal in Witten eine Melanogaster (Schleimtrüffel) finden.
Unter dem Mikroskop hat sich dieser dann als Melanogaster broomeanus entpuppt.
Entdeckt hatte ich ihn an einer Wurzel von einer Buche, die an einer Böschung entlang wuchs.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo Nobi,
Also ich habe leider keine, Thorben.
Schade ![]()
Also Haare scheint es bei diesem Pilz nicht zu geben. Es gibt nur diese inkrustieren Hyphen (Bild 4), aber auch die sind nicht immer vorhanden.
Sporenornament kann ich, wie du schon geschrieben hast, bei dieser Größe vergessen ![]()
Ob der überhaupt zu knacken ist, eine Gattung wäre schon hilfreich....
An eine G. devroeyi im verlinkten Beitrag glaube ich auch nicht mehr. Leider gibt es auch keine aktuelle Literatur zu diesen Onygenales.
Auch kenne ich keinen der mit diesen Pilzen arbeitet.
Mal wieder richtig schwierig ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
heute (16.08.21) konnte ich wieder eine Onygenales finden, die momentan auf den Arbeitsnamen Gymnoascus hört.
Interessanterweise konnte ich den Fund nicht an Dung, sondern an einem Holzstück machen, der neben einem Bach lag.
Erst dachte ich es wäre ein Fund wie Gymnoascus devroeyi auf Kellerassel, aber mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, auch weil manche für G. devroeyi Sporengrößen bis 8 Mikrometer angeben.
Um kurz zu sagen. Ich bin hier ratlos.
Hier sind die Bilder:
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Hat jemand eine Idee dazu ? nobi_†
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich komme nur schleppend voran mit dem bearbeiten der Bilder von Pilzfunden und "leider" kommen jeden Tag neue Funde hinzu.
In diesem Fall ist es eine Anamorphe die aussieht wie eine Dinemasporium, aber keine ist.
Die Haare sind weiß und unseptiert. Dagegen sind die Konidien ganz normal gebogen und mit jeweils einem Anhängsel am Polende versehen.
Ich bin wieder einmal ratlos bei dieser Anamorphe.
Der Fund stammt vom 13.08.21 und wurde auf einem Erlenblatt in einem Auenwaldgebiet gemacht.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne die Anamorphe von der Hypomyces rosellus zeigen, die man auch unter dem Namen Cladobotryum dendroides finden kann.
Zurzeit findet man jede Menge dieser "Bodenpilze", darunter jetzt auch Cladobotryum dendroides, die erst weiß und später violett/pink wird.
Von weitem denkt man, dass die Konidien violett/pink ist, aber es sind nur die Hyphen die sich verfärben.
Gefunden hatte ich diese Aufsammlung am 15.08.21 an einer Böschung. Verwechslungsgefahr könnte mit Tomentella geben, die auch häufig auf dem Boden wachsen (zumindest bei mir).
Hier sind die Bilder:
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5. Konidien sind bis 3-septiert (eigene Beobachtung)
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einen Pyrenomyceten zeigen, den ich am 13.08.21, an einem Stück Holz (wahrscheinlich Ahorn) finden konnte.
Erst dachte ich es wäre eine Eutypa flavovirens, aber es hat sich letztendlich als eine Nemania aureolutea (früher Nemanie aena oder Nemania aeneua var. aureoluteum) herausgestellt.
In der Arbeit "Record of Nemania aureolutea (Xylariaceae) from the southernmost region of Spain" Fournier J., Lechat C., Ribes Ripoll M.A (2020) wird die N. aureoluteum als eigenständige Art geführt.
Hier sind die Bilder:
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6. Reaktion auf Lugol
VG : Thorben
Hallo zusammen,
Wir hatten vor kurzem einen Thread, wo ich die typischen Caulozystiden sowohl von maculatum wie von fulvum gezeigt habe, vielleicht kann den jemand noch verlinken?
Da kann ich helfen:
Alter Friedhof und Stadtwald Duisburg 28.7.2021
VG : Thorben
Danke Ditte ![]()
Beorn Climbingfreak oder anderes. Kann jemand diesen Thread zu dem anderen Portrait verschieben ?
Hallo zusammen,
am 12.08.2021 habe ich auf Brennnessel eine interessante Synnemata entdecken können.
Aufgrund des derzeit großen Pilzvorkommens, musste der Fund, zur Bearbeitung, bis gestern warten.
Und gestern dann die Überraschung, ein Hyperparasit auf einer Periconia. So etwas hatte ich bisher noch nicht gesehen.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo Karl,
wenn ich deine tollen Bilder von den Wiesenpilze sehe, dann werde ich ganz neidisch, denn so etwas gibt es hier nicht ![]()
Auf jeden Fall klasse Doku ![]()
VG : Thorben
Hallo Bernd,
in der Regel ist der Befall entweder Beauveria bassiana oder Isaria farinosa.
Allerdings hatte ich auch schon unbekanntes gefunden.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich muss passen, denn ich habe so gar keine Idee was es sein könnte ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
heute (12.08.2021) konnte ich auf der Hypoxylon ticinense, eine Polydesmia pruinosa entdecken.
Eigentlich dachte ich, dass es schon ein Portrait gibt, aber dem ist nicht so.
Der Ascomycet ist nicht selten, aber wird häufig nicht beachtet.
Hier sind die Bilder:
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3. Haare
4. Asci mit Haken, unter dem Asci sind die Haare abgebildet
5. Paraphysen
6. Sporen bis 3-septiert
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8. Reaktion auf Lugol
VG : Thorben
Hallo zusammen,
jetzt brauche ich kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, dass es eventuell doch eine H. subticinense ist.
Ich konnte heute (12.08.2021) die Teleomorphe und die Anamorphe finden. Wahrscheinlich ist das Stück vom Stamm, dass gleiche wie vom Fund oben oder zumindest Stücke vom gleichen Stamm.
Durch das Hochwasser ist einiges in Bachnähe auf Reisen gegangen.
Interessant ist, dass die Teleomorphe auf der Anamorphe und nicht separat wächst.
Hier sind die Bilder:
1. Anamorphe
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3. Teleomorphe
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10. schwache blaufärbung auf Lugol
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 29.05.2021 war der Björn ( boccaccio ) zu Gast in Witten und auf dieser Tour gab es einen kleinen Ascomyceten auf Gras.
Dieser hat sich mit Hilfe von Zotto (Siehe hier) als Psilachnum acutum entpuppt (bis die Genetik irgendwann etwas anderes sagt
). Für NRW ist das ein Erstfund.
Hier sind die Bilder:
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3. Randhaare
4. Randhaare
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6. spitze Paraphysen
7. Asci mit Haken
8. mit Haken
9.
10.
VG : Thorben
