Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    nun möchte ich euch einen Fund aus dem Botanischen Garten Bochum zeigen, den ich am 21.08.21 machen konnte.

    Im Botanischen Garten Bochum gibt es mehrere Equisetum Stelle und bei einer Stelle wächst die Equisetum hyemale.

    E. hyemale ist ein spannendes Substrat, weshalb noch ein paar Pilze auf diesem Substrat folgen werden.

    Der jetzige Fund ist die Hydropisphaera erubescens, die zusammen mit einer Hydropisphaera arenula wuchs.

    Hier sind die Bilder:

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    6. schwer zu sehen, aber die Sporen sind leicht warzig


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 22.08.21 konnte ich eine Helvella lacunosa im Buchen-Wald finden, die ich hier vorstellen möchte.

    Selten ist die H. lacunosa nicht, zumindest hier.

    In Nordamerika gibt es ein Helvella lacunosa complex, wo ein paar Arten beschrieben worden sind (Siehe hier), ob diese im Europäischen Raum auch schon aufgetaucht sind weiß ich nicht.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo Björn,


    Phaeohelotium imberbe finde ich oft in den Auenwaldgebieten, gerne entlang von Bächen.

    War bei dir vielleicht ebenfalls ein Bach in der Nähe ? Oder eher ein trockener Bereich ?

    ja, das hätte ich auch gesagt. Wobei das ein Artenkomplex zu sein scheint.

    Das ist interessant, bisher habe ich immer gedacht, dass es eine Art ist.

    Ich werde mal darauf achten.


    Wenn man einen Schnitt durchs Apothezium in Lugol oder Barals mikroskopiert (ungequetscht) sieht man in der Regel eine amyloide Zone am Übergang vom "Stiel" in den Becher.

    Das ist mir auch neu, aber beim nächsten Fund werde ich auch darauf achten.


    VG : Thorben

    Hallo Björn,


    ich fühle mich jetzt in der Annahme bestätigt, dass das was ich im Portrait als Sebacina incrustans gezeigt habe, womöglich keine Sebacina incrustans ist.

    Bisher habe ich 3 Aufsammlungen (eine aus dem Botanischen Garten und zwei vom Hohenstein), wo mindestens 1 Aufsammlung keine Sebacina incrustans ist.

    Es gibt leider so viele unbekannte Arten der Gattung Sebacina und fürchte, dass die meisten S. incrustans fehlbestimmt sind.

    So große Sporen wie bei dir konnte noch nicht finden, auch diese stark verschnörkelten Hyphen konnte ich bisher nicht entdecken.

    Waren deine Hyphen dickwandig und konntest du Sekundärsporen entdecken ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 15.08.21 gab es einen Überraschungsfund im Wald. Ich konnte zum ersten mal in Witten eine Melanogaster (Schleimtrüffel) finden.

    Unter dem Mikroskop hat sich dieser dann als Melanogaster broomeanus entpuppt.

    Entdeckt hatte ich ihn an einer Wurzel von einer Buche, die an einer Böschung entlang wuchs.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo Nobi,

    Also ich habe leider keine, Thorben. ;(

    Schade :(


    Also Haare scheint es bei diesem Pilz nicht zu geben. Es gibt nur diese inkrustieren Hyphen (Bild 4), aber auch die sind nicht immer vorhanden.

    Sporenornament kann ich, wie du schon geschrieben hast, bei dieser Größe vergessen :/

    Ob der überhaupt zu knacken ist, eine Gattung wäre schon hilfreich....


    An eine G. devroeyi im verlinkten Beitrag glaube ich auch nicht mehr. Leider gibt es auch keine aktuelle Literatur zu diesen Onygenales.

    Auch kenne ich keinen der mit diesen Pilzen arbeitet.

    Mal wieder richtig schwierig :(


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    heute (16.08.21) konnte ich wieder eine Onygenales finden, die momentan auf den Arbeitsnamen Gymnoascus hört.

    Interessanterweise konnte ich den Fund nicht an Dung, sondern an einem Holzstück machen, der neben einem Bach lag.

    Erst dachte ich es wäre ein Fund wie Gymnoascus devroeyi auf Kellerassel, aber mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, auch weil manche für G. devroeyi Sporengrößen bis 8 Mikrometer angeben.

    Um kurz zu sagen. Ich bin hier ratlos.

    Hier sind die Bilder:

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    Hat jemand eine Idee dazu ? nobi_†


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich komme nur schleppend voran mit dem bearbeiten der Bilder von Pilzfunden und "leider" kommen jeden Tag neue Funde hinzu.

    In diesem Fall ist es eine Anamorphe die aussieht wie eine Dinemasporium, aber keine ist.

    Die Haare sind weiß und unseptiert. Dagegen sind die Konidien ganz normal gebogen und mit jeweils einem Anhängsel am Polende versehen.

    Ich bin wieder einmal ratlos bei dieser Anamorphe.

    Der Fund stammt vom 13.08.21 und wurde auf einem Erlenblatt in einem Auenwaldgebiet gemacht.

    Hier sind die Bilder:

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    IMG_5970 fd kompi.jpg


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    stack2 fd kompi.jpg


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch gerne die Anamorphe von der Hypomyces rosellus zeigen, die man auch unter dem Namen Cladobotryum dendroides finden kann.

    Zurzeit findet man jede Menge dieser "Bodenpilze", darunter jetzt auch Cladobotryum dendroides, die erst weiß und später violett/pink wird.

    Von weitem denkt man, dass die Konidien violett/pink ist, aber es sind nur die Hyphen die sich verfärben.

    Gefunden hatte ich diese Aufsammlung am 15.08.21 an einer Böschung. Verwechslungsgefahr könnte mit Tomentella geben, die auch häufig auf dem Boden wachsen (zumindest bei mir).

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    5. Konidien sind bis 3-septiert (eigene Beobachtung)


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch gerne einen Pyrenomyceten zeigen, den ich am 13.08.21, an einem Stück Holz (wahrscheinlich Ahorn) finden konnte.

    Erst dachte ich es wäre eine Eutypa flavovirens, aber es hat sich letztendlich als eine Nemania aureolutea (früher Nemanie aena oder Nemania aeneua var. aureoluteum) herausgestellt.

    In der Arbeit "Record of Nemania aureolutea (Xylariaceae) from the southernmost region of Spain" Fournier J., Lechat C., Ribes Ripoll M.A (2020) wird die N. aureoluteum als eigenständige Art geführt.

    Hier sind die Bilder:

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    6. Reaktion auf Lugol


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 12.08.2021 habe ich auf Brennnessel eine interessante Synnemata entdecken können.

    Aufgrund des derzeit großen Pilzvorkommens, musste der Fund, zur Bearbeitung, bis gestern warten.

    Und gestern dann die Überraschung, ein Hyperparasit auf einer Periconia. So etwas hatte ich bisher noch nicht gesehen.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    heute (12.08.2021) konnte ich auf der Hypoxylon ticinense, eine Polydesmia pruinosa entdecken.

    Eigentlich dachte ich, dass es schon ein Portrait gibt, aber dem ist nicht so.

    Der Ascomycet ist nicht selten, aber wird häufig nicht beachtet.

    Hier sind die Bilder:

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    3. Haare


    4. Asci mit Haken, unter dem Asci sind die Haare abgebildet


    5. Paraphysen


    6. Sporen bis 3-septiert


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    8. Reaktion auf Lugol


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    jetzt brauche ich kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, dass es eventuell doch eine H. subticinense ist.

    Ich konnte heute (12.08.2021) die Teleomorphe und die Anamorphe finden. Wahrscheinlich ist das Stück vom Stamm, dass gleiche wie vom Fund oben oder zumindest Stücke vom gleichen Stamm.

    Durch das Hochwasser ist einiges in Bachnähe auf Reisen gegangen.

    Interessant ist, dass die Teleomorphe auf der Anamorphe und nicht separat wächst.

    Hier sind die Bilder:

    1. Anamorphe


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    3. Teleomorphe


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    10. schwache blaufärbung auf Lugol


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 29.05.2021 war der Björn ( boccaccio ) zu Gast in Witten und auf dieser Tour gab es einen kleinen Ascomyceten auf Gras.

    Dieser hat sich mit Hilfe von Zotto (Siehe hier) als Psilachnum acutum entpuppt (bis die Genetik irgendwann etwas anderes sagt 8o). Für NRW ist das ein Erstfund.

    Hier sind die Bilder:

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    3. Randhaare


    4. Randhaare


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    IMG_0004 fd kompi.jpg


    6. spitze Paraphysen


    7. Asci mit Haken


    8. mit Haken


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    vorgestern (09.08.2021) konnte ich im Wald wieder eine interessante Anamorphe finden, die an den Wurzeln von Pflanzen, aber auch auf Holzstückchen wächst.

    Keine Ahnung was es ist, aber die runden-eiförmigen, warzigen Konidien sind besonders.

    Ich werde diesen Pilz demnächst auch auf Ascofrance stellen, eventuell weiß dort jemand was es ist.

    Hier sind die Bilder.

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich auf einer Wiese mit Fallopia, Solidago, jede Menge Gräser und anderem Zeug, eine Typhula micans finden.

    Die Farbe der Keulchen finde ich einfach nur faszinierend, wodurch ich auch einen fehlerhaften Farbton (wenn aus pink plötzlich orange wird =O) bei meiner Kameraeinstellung feststellen konnte.

    Jetzt sind die Keulchen wieder pink ^^

    Bei mir in der Gegend ist die T. micans jetzt nur 2x aufgetaucht, der letzte Fund war 2019 (siehe hier).

    Zwischen selten und häufig, gibt es noch die Überraschungskandidaten, wozu ich die T. micans zähle.

    Deshalb hoffe ich, dass ihr auch mal von diesem Pilz überrascht werdet ;)

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    in diesem Portrait möchte ich euch die Sebacina incrustans zeigen, die ich am 01.08.21 finden konnte.

    Dieser Pilz ist nicht selten, zumindest bei mir im Wald, aber schwer reif zu erwischen. Beim ersten Anlauf gab es ein paar Sporen.

    Als ich nach 8 Tagen neues Material entnommen habe, sah das ganze viel besser aus. Es gab Massenweise Sporen und man konnte einige reife Phragmobasidien finden.

    Interessant finde ich die Sporenmaßen, die man so im Internet (oft mit Literaturvermerk) finden kann.

    So wird folgendes angegeben:

    hier 14-18 x 9-10 Mikrometer angegeben

    marn.at 13-16 x 7,5-9 Mikrometer

    pilzflora-ehingen 13,4-15,7-18,0 x 8,6-9,9-11,1 Mikrometer

    mycocharentes 8-18 x 5-10 Mikrometer

    Spanischer Fund 10 [12.8 ; 14] 16.8 x 7.3 [8.1 ; 8.5] 9.3 Mikrometer

    Some Unrecorded Higher Fungi of the Seoraksan and Odaesan National Parks (Südkorea) 10,8-11,7 x 7,0-7,6 Mikrometer


    Natürlich könnten alle Funde identisch sein und diese Art einfach variabel in der Sporengröße sein. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich mehrere Arten hinter der S. incrustans verbergen.


    Ich soll noch anmerken, dass diese Art fast immer auf Erde wächst und dabei alle Gräser und herumliegendes überwächst.

    Es gibt noch eine Helvellosebacina helvelloides, die ähnlich sein soll.


    Hier sind die Bilder:

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    3. dickwandige Hyphen


    4. links keimenden Spore


    VG : Thorben

    Hallo Matthias,


    das freut mich, dass du auch eine Inosperma maculatum siehst :)

    Wenn Ditte jetzt noch das Ok gibt, dann würde ich diese Kollektion in den Portraitbereich verschieben lassen.


    VG : Thorben