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letzter Beitrag von juergenhold am

Endlich in der Steiniklasse angekommen!

  • Hallo liebe Pilzfreunde!


    Nach Jahren der Suche nach den Steinis bin ich letzte Woche nun endlich fündig geworden und zwar reichlich! Ich habe die letzten 5 Jahre so allerlei im Nordschwarzwald gefunden aber nur sehr wenige Steinpilze. Dieses Jahr brachten 2 Gänge reichlich Steinis für meine Freunde, für meine Familie und mich und für unsere Kühltruhe!!! Es ist der helle Wahnsinn! Auf dem Rückweg aus dem Wald haben meine beiden Pilzfreunde und ich die Augen zugemacht! Die Körbe waren übervoll!


    Ein tolles Pilzjahr. Geht los und sammelt!
    Den letzten Fund habe ich teilweise in meiner Küche antreten lassen!
    Also GUTPilz! für Euch alle!


    Gruß, Evileggman

  • ...man wird ja nochmal fragen dürfen.:veryannoyed:


    Meine Pfifferlinge heute sahen etwas anders aus. Liegt wohl an den Farben und der Auflösung, aber getippt habe ich darauf. Oder kannst Du etwa die Leisten erkennen?


    Manche Leute sammeln ja nicht nur die gängigen Pilze. Soll ´s ja geben... ;)


    VG SINS

  • Also obwohl sie weit weg sind, bin ich mir auch zu 99 % sicher, dass das KEINE echten Pfifferlinge sind. Ich bitte zu beachten, dass es durchaus giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt, insbesondere, wenn man den Pfifferling nicht wikrlich kennt!


  • Also obwohl sie weit weg sind, bin ich mir auch zu 99 % sicher, dass das KEINE echten Pfifferlinge sind. Ich bitte zu beachten, dass es durchaus giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt, insbesondere, wenn man den Pfifferling nicht wikrlich kennt!


    Könnten von der Farbe her Samtene Leitlinge sein, ist aber nur eine Ferndiagnose, die auf wackeligen Füßen steht.
    Die fanden wir am vergangenen WE auch recht häufig im Schwarzwald, und hier bei mir im Odenwald kommen sie gefühlt häufiger vor, als Pfiffer.


    Felix: welche giftigen Verwechslungmöglichkeiten mit dem Pfifferling gibt es denn in Deutschland? Der giftige Ölbaumtrichterling kommt hier doch nicht vor, oder?


    Gruß, Philipp

  • Hallo!


    Mir scheinen das auch KEINE Pfifferlinge zu sein. Ich meine Lamellenpilze zu erkennen, diese Pilze sind mir am Rand zu rund und gleichmäßig für Pfifferlinge, außerdem passt der Habitus nicht (ich vermute statt Leistenpilz etwas Richtung Trichterling zu sehen, vielleicht der fuchsige, man brächte aber unbedingt bessere Aufnahmen, um das wirklich beurteilen zu können...).


    LG


    Naan83

  • Der orangefuchsige war es wohl hoffentlich nicht. Sonst könnte man durchaus länger auf eine Antwort warten (bestenfalls), wenn sie gegessen wurden!
    Augen auf, auch beim Pfifferling!

  • Ich denke daß es sich bei den vermeintlichen Pfifferlingen um Falsche Pfifferlinge (Hygrophoropsis aurantiaca) handelt. Sie sehen eigentlich recht typisch für diese Art aus aber Ferndiagnosen sind bekanntlich tückisch;).



    Der orangefuchsige war es wohl hoffentlich nicht. Sonst könnte man durchaus länger auf eine Antwort warten (bestenfalls), wenn sie gegessen wurden!
    Augen auf, auch beim Pfifferling!


    Hallo Felix,


    wenn Du damit auf den Orangefuchsigen Raukopf (Cortinarius orellanus) anspielst würden wir vermutlich ewig auf eine Antwort warten. Er ist wohl der heimtückischste Giftpilz in Mitteleuropa, da die Vergiftungserscheinungen manchmal erst nach drei bis teilweise sogar vierzehn Tagen auftreten. In dieser Zeit hat sein Gift Orellanin bereits die inneren Organe soweit geschädigt, daß Gegenmaßnahmen nicht mehr möglich sind.


    Ich würde diese Art aber in Bezug auf die vermeintlichen Pfifferlinge ausschließen.


    Viele Grüße

  • Hallo liebe Pilzfreunde,


    einer meiner Pilzkollegen hat die kleinen gelben als "Pfifferlinge" mitgenommen. Ich sammle aber auch schon seit einigen Jahren Pfifferlinge: Als ich sie mir näher angesehen habe, schmiss ich sie in den Müll. Sie waren mir auch zu gleichmäßig und hatten zu kurze Leisten. Also lieber nicht ausprobieren. Was das für welche waren, weis ich allerdings noch nicht.


    Gruß, Evileggman

  • Hallo,


    der Ölbaumtrichterling kann eigentlich kaum mit dem Pfifferling verwechselt werden. Wikipedia gibt einen goldwerten Tipp:


    "Wo er gemeinsam mit dem Pfifferling im gleichen Habitat vorkommt, ist er für Laien leicht verwechselbar. Während der Pfifferling blaßgelb bis dottergelb ist, ist der Ölbaumtrichterling eher orangegelb bis orangerot. Allerdings wächst der Ölbaumpilz immer auf Holz, der Pfifferling immer auf dem Erdboden; ebenso der ähnliche Fuchsige Rötelritterling Zudem gibt es wohl noch eine sehr ähnliche Art Omphalotus illudens, die nicht von allen Mykologen als eigene Art anerkannt wird.


    Der Pilz erscheint von Juli bis Oktober an Holz von Kastanien, Eichen und Ölbäumen."

  • Wenn alle richtig Bescheid wüssten, gäbe es dieses Forum nicht! Man kann und sollte nur warnen vor "leichten" Funden, die doch schwere Folgen nach sich ziehen können, wenn einige zu unbedarft an die Sache rangehen. Lieber einmal zuviel gewarnt, als einmal zuwenig! Nix für ungut. Der Ölbaumtrichterling ist wohl wirklich selten... eine Verwechslung aber wohl schwerwiegend


  • Wenn alle richtig Bescheid wüssten, gäbe es dieses Forum nicht! Man kann und sollte nur warnen vor "leichten" Funden, die doch schwere Folgen nach sich ziehen können, wenn einige zu unbedarft an die Sache rangehen. Lieber einmal zuviel gewarnt, als einmal zuwenig! Nix für ungut. Der Ölbaumtrichterling ist wohl wirklich selten... eine Verwechslung aber wohl schwerwiegend


    Wenn ich genauer darüber nachdenke, wie wir in den 80ern Pilze gesucht haben, dann wird mir nachträglich übel:sick:
    Aber wir handelten früher eher mit unserem gesunden Menschenverstand, heutzutage soll alles haarklein erklärt und demonstriert werden. Die gute alte Zeit war wirklich leichter, im Zweifelsfall haben wir den Pilz nicht gegessen und gut war's. Heutzutage werden die Leute durch ein Maß an Überinformation mehr verunsichert als beruhigt!


  • Wenn alle richtig Bescheid wüssten, gäbe es dieses Forum nicht! Man kann und sollte nur warnen vor "leichten" Funden, die doch schwere Folgen nach sich ziehen können, wenn einige zu unbedarft an die Sache rangehen. Lieber einmal zuviel gewarnt, als einmal zuwenig! Nix für ungut. Der Ölbaumtrichterling ist wohl wirklich selten... eine Verwechslung aber wohl schwerwiegend


    Wenn ich genauer darüber nachdenke, wie wir in den 80ern Pilze gesucht haben, dann wird mir nachträglich übel:sick:
    Aber wir handelten früher eher mit unserem gesunden Menschenverstand, heutzutage soll alles haarklein erklärt und demonstriert werden. Die gute alte Zeit war wirklich leichter, im Zweifelsfall haben wir den Pilz nicht gegessen und gut war's. Heutzutage werden die Leute durch ein Maß an Überinformation mehr verunsichert als beruhigt!


    ich finde aber, dass beruhigen nicht der richtige weg ist, wenn es um den pilzkonsum geht. ich kenne schon einige leute, die schon jahrelang "parasol" gegessen haben, in wahrheit waren es aber andere riesenschirmlinge, und bei denen gibt es einige giftige dabei, ich weiß nicht, ob man das auf die leichte schulter nehmen soll.
    ich bin auch prinzipiell nicht für verdummung, nur weils dann scheinbar leichter ist ...
    lg

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