Guten Abend allerseits,
die Pilzsaison nähert sich langsam aber sicher dem Ende zu. Da bin ich heute nochmal mehrere Stunden für eine "Spätlese" durch meinen Hauswald gelaufen und habe ein paar Funde gemacht, die ich präsentieren möchte:
Mehl-Räsling:
Grüner Knolli, älteres Exemplar:
Unbekannt.
Stinkmorchel
Tricholoma sejunctum, grüngelber Ritterling, ein Dutzend Exemplare
Cortinarien waren leider Mangelware, hier ein namenloses Pärchen
Das sollte die lila Varietät vom erdblättrigen Risspilz sein, die wohl mittlerweile Artrang hat:
Die ersten Seifenritterlinge sind da:
Seidige Täubchen, das erste Highlight des Tages:
Ein Allerweltspilz, der in meinem Hauswald (Eichen-Hainbuchen auf basischem Basalt) aber gar nicht so häufig ist:
Das zweite Highlight des Tages, Wald-Schnecklinge:
Korallen gab es einige:
Nur zwei Parasol während einer mehrstündigen Tour:
Nochmal T. columbetta, dort sind mehrere Myzelien gerade sehr aktiv:
Herbsttrompeten sind in manchen Jahren Massenpilz, dieses Jahr allerdings rar. Umso mehr habe ich mich über diese Exemplare gefreut:
Herkules hat seine Keulen verteilt:
Der rötliche Gallerttrichter ist nix besonderes, allerdings habe ich diese Art schon mehr als 10 Jahre lang nicht gesehen:
Das sollte eine Pholiota mit abgeregneten Hutschuppen sein:
Mönchsköpfe sind schön festfleischig:
Stielporling.
Sapperlot! Was machen die Saftlinge im geschlossenen Eichen-Hainbuchen-Wald? Laut Pilzbüchern gehören die auf Magerwiesen!
Zum Abschluss noch ein extragroßer Scheidenstreifling, der gerne benamst werden möchte. Namensvorschläge sind willkommen!
Sieht nach viel aus, aber dafür war ich mehrere Stunden unterwegs und bin viele Stunden durch einen gefühlt fast pilzleeren Wald gelaufen. Hoffentlich wird das nächste Jahr besser.
Beste Grüße,
Frank
