Teufel auf der Ostalb

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 527 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Radelfungus.

  • Hallo zusammen,

    der Satansröhrling kommt gerade im Kalkbuchenwald der Ostalb in seiner ganzen Pracht, einer schöner als der andere. Konnte heute 3 neue Standorte entdecken und an diesen, sowie meinen bekannten war er in großen Mengen vertreten.

    Satansröhrling (Rubroboletus satanas):


    Der Wurzelnde Bitterröhrling ist da ein Bisschen ein Enigma. Ich kenne im Urbanen Raum ohne Übertreibung hunderte Standorte, aber alle Waldstandorte die ich kenne sind tolle Kalkbuchenwälder mit Phlegmacien und immer auch dem Satan in direkter Nachbarschaft


    Oehrling auf der Höhe (700m) kommt auch einiges an Täublingen frisch. Diese zwei habe ich mitgenommen und werde mit dem Kibby ein wenig rumschlüsseln, beide initiell komplett mild und dann brennend scharf, beide bei Buche auf Massenkalk.

    Viele Grüße

  • Hallo,


    der Satan scheint ein sogenanntes Mastjahr zu haben. Bei mir gab es auch weit über 100 Exemplare.


    VG Jörg

  • Hallo,


    der Satan scheint ein sogenanntes Mastjahr zu haben. Bei mir gab es auch weit über 100 Exemplare.


    VG Jörg

    Hallo,


    scheinbar haben die Röhrlinge, eben die seltenen, ein gutes Jahr.


    Viele Grüße,

    Steffen

  • Hallo zusammen,


    dass Satansröhrling und Wurzelnder Bitterröhrling gerne miteinander vergesellschaftet auftreten, ist mir auch schon aufgefallen. Daher schaue ich an jedem Wubi-Standort mich immer noch ein bisschen um, ob es da nicht auch Satane gibt. Seitdem ich das mache, habe ich für mich schon etliche Satan-Standorte neu entdeckt.


    Der verzögert scharfe Täubling könnte mit seinem rot-gelb-orange gescheckten und in anderen Exemplaren krass gelb ausblassendem Hut Russula maculata oder eine andere Maculatinae sein. Voraussetzung dafür ist natürlich dottergelbes Sporenpulver.


    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Bei Maculatinae und anderen scharfen Dottersporern bringen Makro-Reagenzien leider nichts. Stattdessen muss man mikroskopieren und z. B. die Sporengröße feststellen, die bei einigen Arten enorm hoch ist, und an den Dermatozystiden die Septen zählen (kein Witz!).

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!