Entoloma ...?

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 507 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Karl W.

  • Hallo , ich fand diesen Entoloma unter Weißdorn und Esche auf Kalk Boden.

    Fund war am 28.04.26.


    Er hat keine Reaktion auf Gujak.


    Die Sporen hatten maße von : 9,5 x7,8


    Könnte es sich um entoloma Aprile handeln ?

    Der Fruchtkörper war sehr klein.


  • Hi,


    Es ist sind Entoloma. Mehr wird hier nicht gehen. Leider fehlen wichtige Nerkmale wie dad Vorhandensein von Zystiden oder/und Schnallen etc.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Markus,


    teste da doch mal mit Anilin (Gröger), das ist besser als mit Guajak (vor allem wenn die Lösung älter als ein Jahr ist;-). Könnte E. clypeatum var. xx (defibulatum z.B.) sein, die Frühlingsrötlinge bei Rosaceen sind überschaubar;-) E. aprile hat eine starke Reaktion auf Anilin (Korallenrot).


    Grüßle

    Jürgen

  • Könnte E. clypeatum var. xx (defibulatum z.B.) sein, die Frühlingsrötlinge bei Rosaceen sind überschaubar;-)

    Leider ist es aktuell so, dass die ganzen Rötlinge bei Rosaceaen alles andere als überschaubar sind. Das sind alles Aggregate und selbst clypeatum und sepium lassen sich nicht mal auf Aggregatsebene makrochemisch trennen. Zudem bezweifel ich, dass das hier überhaupt einer aus dem Formenkreis ist, denn ich hatte die noch nie mit so einer komischen Hutfarbe + metallisch glänzend.


    l.g.

    Stefan

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    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


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  • Hallo Stefan,


    da magst Du Recht haben, ich sprach immerhin von der "Frühlingsrötlingen" mit Rosaceen-Bindung, da kann man ja schon eingrenzen. Das wäre mir jetzt neu, dass es da mehr als 12-15 Arten incl. var und f. gäbe, also zumindest in Deutschland;-) Du bist da vielleicht tiefer drin. Aber Du hast Recht, nur weil da ein Weißdorn in der Nähe stand, muss es kein Rosaceen-Rötling sein. Mikroskopieren ist da natürlich immer angesagt (und eine sehr akribische makroskopische Beschreibung incl. Geschmackstest und Geruch). Makrochemische Reaktionen können aber schlüsselwichtige Hinweise liefern (leider ist Guajak nur frisch zubereitet wirklich aussagekräftig).


    Grüßle

    Jürgen

  • Hi,


    soweit ich das verstanden habe, sind noch einige unbeschriebene Arten in der Pipeline.

    Ich weiß aber auch nur, was Karl W mir dazu erzählt hat.


    l.g.

    Stefan

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  • Ich sehe Basidiolen...

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  • Im neuen Fungi-Europaei-Band Entoloma 5C. Wann der nun rauskommt, weiß ich nicht.

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


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