Fälbling

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 245 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Maronisto.

  • Liebe Pilzgemeinde,


    vor zwei Wochen fand ich im Park eine Gruppe von Fruchtkörpern. Es ist mir nicht gelungen, sie zu identifizieren. Der Hut hat mich an einen Risspilz erinnert:



    Sie wuchsen gesellig:



    Der Geruch am ehesten erdig. Blick auf die Lamellen:



    Sporenpulver am ehesten graubraun. Bild der Sporen, die ich aber nicht gemessen habe:



    Das zeigt in meiner Erinnerung einen Teil der Huthaut, was es darstellt weiß ich aber leider noch nicht:



    Ich habe nicht geschafft mich durchzuschlüsseln, denke am ehestenan eine Hebeloma. Hier hat sich bestimmt jemand eine gute Idee. Begleitbäume übrigens Eichen.


    Danke schon einmal für's drüberschauen.


    LG Michael

    Schipse (Historie im Profil): 114+11(Platz 1 APR)+6(5.bester Phäle)+3(bester Phalschphal)+2(Teamphal)+3Kultur=139


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  • Hallo boccaccio,


    danke für deine prompte Antwort. Ich sammle gerade erste Erfahrungen mit dem Mikroskop und habe weder Ahnung noch Fachliteratur. Das fängt damit an, dass ich nur stümperhaft ein Präparat erstelle, indem ich versuche eine hauchdünne Scheibe vom Pilz zu schneiden und mir die anschaue. Was ich dann sehe, weiß ich nicht. Wie ich ein Präparat dann z.B. färbe oder sonstwie vorbereitete, erst recht nicht. Und dann müsste ich per Fachliteratur ja auch noch das Gesehene und Interpretierte den entsprechenden Arten zuordnen, ein noch langer Weg. Hat vielleicht jemand einen Tipp zu einer Webseite für erste Infos?


    Was genau meinst du zum Zustand der Pilze? Die sind doch ausgewachsen und in einem Alter, in dem reife Sporen zu erwarten sind. Oder meinst du die grottigen Bilder?


    LG Michael

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  • Hallo Michael,


    was den Zustand der Pilze angeht, sind die halt schon ziemlich angetrocknet.


    Zum Mikroskopieren würde ich raten, daß man nicht sofort mit komplizierten Dingen wie Hebeloma oder Inocybe anfängt. Am besten nimmt man sich einen Pilz, den man schon makroskopisch bestimmt hat, mikroskopiert den dann mal von oben bis unten durch und vergleicht das Gesehene mit der Literatur.


    Björn