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letzter Beitrag von Tomentella am

unbekannter weicher Porling

  • Hallo Carina,


    dein Porling hat ja viel erleiden müssen, Nässe, Frost und kleine hyaline Maden, die den Context weggefressen haben. Als Exsikkat ist er kaum einzuordnen. Mikroskopisch sind die schmalelliptischen Sporen 5,5-7 x 3-3,5 µm und das monomitische Hyphensystem mit Schnallen an den Hyphen gut zu erkennen. In Verbindung mit einer dünnen gelatinösen, etwas dunkleren Schicht zwischen Poren und Context kommt man dann doch eindeutig zu Bjerkandera fumosa. Eine Art, die auch mal resupinat und mit irpicoid aufgespaltenen Poren vorkommen kann. Dann ist sie nur mit etwas Erfahrung zu bestimmen.


    LG

    Frank

  • Hi Frank,


    danke, dass du dich dieses "Rätsels" angenommen hast. :)


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Frank,


    ....vielen Dank, dass du dich dem etwas arg gebeutelten Porling gewidmet hast!

    Also war der so Muffig wegen des Frostschadens?

    Ist Bjerkandera fumosa eine häufige Art und mein Exemplar einfach nur etwas untypisch gewachsen? Ich bin nämlich der Meinung, ich hätte ähnliche Exemplare (aber anders gewachsen) an mehreren Standorten gesehen die letzten Tage - aber ob das stimmt... Keine Ahnung ^^

    Vielen Dank nochmal an dich!


    Liebe Grüße,

    Carina

  • Hi,


    Bj. fumosa ist häufig.


    Verbreitung Bjerkandera fumosa (Pers. : Fr.) P. Karst. 1880


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Salve!


    Danke mal an Frank für's Bestimmen!

    In der Ausprägung hätte ich den makroskopisch nicht bestimmen können. Da muss man in der tat aufpassen, Carina, weil je nach Witterungseinflüssen viele Porlinge ihr Aussehen arg verändern können. Darum sollte man sich auch nicht sicher sein, ob ein "sehr ähnlich aussehender Fund" dann tatsächlich ebenfalls zu der Art gehört.

    Auch angesichts der ziemlich verschiedenen Vorschläge, die hier im Thema zu eurem Fund kamen: Makroskopisch sind solche verwitterten bzw. ungünstig gewachsenen Porlinge immer zweifelhaft. Dabei auch kaum verwunderlich, daß Frank der Einzige war, dess en makroskopische Idee sich nachher bestätigt hat. Das liegt dann daran, daß er halt auch etliche hundert (tausend..?) Porlinge mehr beobachtet und mikroskopiert hat als zB ich. g:-)



    LG; Pablo.

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