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letzter Beitrag von Marcel am

Bestimmung vom Röhrenpilz

  • Könnte daß ein Uferrotfüßchen sein?

    Hi,


    bin beim ersten eher bei Hortiboletus rubellus. Leider fehlen die Schnittbilder. Zum 2. sage ich mangels Schnittbild mal nix konkretes.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Danke euch Beiden,

    beim nächsten Mal, werde ich auch einen Querschnitt machen.


    Ich muß sagen, dass ist wirklich gar nicht so einfach einen Pilz zweifelsfrei zu bestimmen.


    Ich hatte wegen diesem Pilz schon meine Mutter gefragt, was diese dazu meint, und da kam nur "Butterröhrling" - kannste essen.

    Habe dann aber etwas nach-gegoogelt und festgestellt, dass das so nicht passen kann und habe mich dann selbst auf die Suche begeben, konnte

    aber kein eindeutiges Ergebnis bestimmen.

  • Das mit dem zweifelsfrei Bestimmen sehe ich genauso. Bei mir hapert es daran, dass ich gar keine Datenbank habe, wo alle Möglichkeiten aufgelistet sind. Gerade bei Pilzen, die in normalen Büchern einfach pauschal als "Rotfuss", "Raufuss", Filzroehrling, ... bezeichnet werden. Habt ihr da vielleicht einen Tipp? Gibt es online etwas?

    Davon abgesehen: gibt es denn Speise-technisch einen Unterschied zwischen den ganzen Rotfuessen?

  • Hallo Follower,

    beim Pilzbestimmen kommt man nur voran, wenn man zunächst grob zuordnet und dann die Details prüft.

    Da hilf zunächst einmal der "Habitus" - das sind die Größenverhältnisse.

    Bei deinen Pilzen ist die Stiellänge groß im Vergleich zur Stielbreite und zur Hutbreite.

    Damit lande ich bei dem, was man früher die Filzröhrlinge nannte. Bei einer der gezeigten Arten sieht man übrigens den "Filz" - die sich samtig anfühlende Huthaut - recht deutlich.

    Mit dieser Grobzuordnung per Habitus kann man immer noch schlimm in die Irre gehen - vor zwei Jahren hatte ich einen Gallenröhrling mit Filzröhrunglingshabitus - aber in 99% der Fälle sucht man dann schon mal in der richtigen Ecke. Um dann wirklich sicher zu sein, muss man alle Merkmale geprüft haben - der Gallenröhrling fiel durch den Geschmack auf und dann sah ich auch, dass die Poren eben doch einen Hauch von Rosa hatte und die undeutlichen Farbstrukturen am Stiel ein schwaches dunkles Netz waren.

    Gruß,

    Marcel

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