Austernseitling im April?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 1.845 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Beorn.

  • Handelt es sich hierbei um einen Austernseitling bzw. Allgemein um einen Seitling?


    Der Baum war scheinbar eine Buche und bereits abgeschlagen. Das Fruchtfleisch ist weiß. Mich hat gewundert, dass der Geruch bitter wirkt und einem nicht gerade das Gefühl gibt reinzubeißen, wie zum Beispiel bei einer Marone oder einem Steinpilz.


    Da dies in der Jahreszeit das einzige ist was mir in die Hände kommt, würde ich mich über alle möglichen Tipps, Hinweise und eine Bestimmung freuen.

  • Servus beinand',

    das glaub ich nicht.

    Das ist bestimmt ein Pleurotus.

    Meiner Meinung nach kann es hier nur darum gehen, ob das P. ostreatus oder P. pulmonarius ist.

    Ich würd das aber P. ostreatus halten.

    Eine Hohenbuehelia ist das sicher nicht.

    Bei dem aufgerissenen Fk sieht man auch deutlich, dass da die gelatinöse Subcutis fehlt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

  • Angaben zur Pilzbestimmung


    Beli: Da fehlen sämtliche Merkmale zum Gelbstieligen Muschelseitling. Inwieweit das jetzt unter Pleurotus einzuordnen ist, wird offen bleiben. LG, Bleibt gesund. Markus

  • Hallo Werner & Markus


    Gelbstieligen Muschelseitling in keinen fall .


    Von Steinpilzscout beschriebene Geruch "Bitter" sehr irritiert aber !

    Was bedeute Geruch "Bitter" ? Ein Starkes Geruch wie Beispiel bei Maipilz (C. gambosa) - Stark Mehlig , bei manche Leute unangenehm , stark , na ja vielleicht erinnert an "Bitter" .

    Ein starkes "Bitter" Geruch bei Austernseitling ist nicht fall aber bei Hohenbuehelia zb. petaloides ja , hab selbst getestet , ist nicht so mehlig und stark wie bei Maipilz aber eine leichte Note Mehlig gibt .

    Substrat ist Buche , ein die Beste Substrat von Austernseitling aber auch Hohenbuehelia mag Buche .

    @ Werner ,

    • Offizieller Beitrag

    Servus!


    "Bitter" ist ja nun kein Geruch, sondern ein Geschmack. :gzwinkern:
    Eventell kann man den "typischen" Austernseitlingsgeruch (also die Komponente "metallisch" die oft bei Pleurotus ostreatus s.str. auftritt) individuell als "bitter" interpretieren.


    Jedenfalls: Die Fruchtkörper sehen für mich schon sehr nach ganz normalen Austernseitlingen (Pleurotus ostreatus) aus. Die Haupterscheinungszeit der Fruchtkörper von PleurOst ist ja ungefähr vom 1. Januar bis 31. Dezember, damit liegt der Fund also durchaus im typischen Spektrum.
    Die recht dickfleischigen, quasi ungestielten Fruchtkörper mit doch recht dunkler Pigmentierung der Huthaut passen aus meiner Sicht nicht so gut zu Lungenseitlingen (Pleurotus pulmonarius), die eher dünnfleischig und +/- gestielt sind.



    LG; Pablo.