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letzter Beitrag von Drosophila am

Tricholoma frondosae, Perser

  • Hallo Ihr Lieben,

    vermelde nur kurz einen Erstfund der heutmorgigen Gassirunde im Sprühregen. Mit Kaffetasse in der Hand. Normalerweise geht's gerade hoch zur Wiese, damit mit man sich die Hundeleine sparen kann. Wollte aber rechts ab am Waldrand entlang kurz gucken, ob sich endlich mal was auf der Saftlingswiese tut. Immer noch nichts! Dafür vor den Espen ganz viele Grünlinge (Tricholoma frondosae), die sind mir ja noch nie aufgefallen. Also einmal Perser für mich :)


    1_Die Espen am Buchen-Waldrand vor Saftlingsiese. Keinerlei Nadelbäume.


    2_Tricholoma frondosae,gelbe Lamellen mit schönen Schuppen auf Hut


    3_sofortige Guajakreaktion unter 20s nur an Stielbasis, im Schnitt überhaup nichts, auch nicht nach halber Stunde. Fläschchen ist allerdings schon 3 Jahre alt (!), aber es tut ja etwas. Außerdem sehr nass aufgesogener Frk und nur ein Exemplar untersucht. Darf das so?

  • Hallo, Verena!


    3 Jahre hät eigentlich kein Guajak aus. Du kannst es mal mit einem "Porbepilz" testen. Ein paar Täublinge eignen sich dafür, aber auch zB Trich.terr, der macht auch ganz schnell blaugrün an der Stielspitze.
    Kann aber auch sein, daß T. frondosae eben nicht konstant reagiert (ist ja vielleicht auch mehr als eine Art).

    Dein Fund ist aber - völlig unabhängig von den Bäumen in der Umgebung - schon T. frondosae und nicht equestre, weil auch der Habitus eher schlank ist, die eben schon erwähnten Schuppen danach aussehen und die Hutoberfläche mehr ins orangebraune spielt.



    LG; pablo.

  • Hi Verena,


    Hochachtung. Sehr farbechtes Foto. Gefällt mir gut. :)


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.



  • Kann aber auch sein, daß T. frondosae eben nicht konstant reagiert (ist ja vielleicht auch mehr als eine Art).

    Hallo Verena,


    wie Pablo schon schrieb, nach aktuellem Wissensstand sollten das Espengrünlinge sein. Obwohl die bei mir, wenn sie denn mal auftauchen, schmächtiger sind. Meine Testpilze vor zwei Jahren waren allerdings völlig Guajak-negativ.


    Grüßlis Ingo

  • Servus!


    Wie gesagt: Die Reaktion kann inkonstant sein, oder eben abweichen, weil sich eben doch zwei Arten in T. frondosae verstecken.

    Das bleibt mal abzuwarten, super wäre es natürlich, Funde immer zu testen und zu dokumentieren und eventuell auch einen Beleg anzufertigen - falls man da irgendwann noch andere Loci außer der ITS untersuchen will.



    LG; Pablo.

  • Dann herbarisiere ich jetzt einen und hebe ihn auf für vielleicht irgendwann mal. Wird ja nicht schlecht. g:-)

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