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letzter Beitrag von :)seph* am

Dickstielige Marone

  • Hi Wastl, was es nicht alles gibt. Du hast also die " dickfüßliche marone" gefunden ✌️😆 - ich weiß jetzt nicht so genau, was du sagen willst. Es gibt Maronen und Maronen. Hast du einen wissenschaftlichen Namen?


    Denn die "dickfüßliche marone" (😂) finde ich immer in höheren Lagen am Waldweg oder bei hoher Bodenkompression.

    Bitte klär mich auf, also was diese Marone und die Fundsituation angeht. "Fichtenwald" setze ich mal voraus. Das ist noch nicht das Argument. LGJ

  • Hi Wastl, was es nicht alles gibt. Du hast also die " dickfüßliche marone" gefunden ✌️😆 - ich weiß jetzt nicht so genau, was du sagen willst. Es gibt Maronen und Maronen. Hast du einen wissenschaftlichen Namen?


    Denn die "dickfüßliche marone" (😂) finde ich immer in höheren Lagen am Waldweg oder bei hoher Bodenkompression.

    Bitte klär mich auf, also was diese Marone und die Fundsituation angeht. "Fichtenwald" setze ich mal voraus. Das ist noch nicht das Argument. LGJ

    Meine Güte! Ich sag einmal Maronenröhrling! :/ Der Bayer ist doch mundfaul und Maroni reicht doch,oder?? ;)

  • Servus!


    Alle Maronenröhrlinge, die Maronenröhrlinge sind (egal wie dick der Stiel ist) heißen auf klugscheißerisch "Imleria badia".
    Aber solange man nicht "Braunkappe" schreibt, weiß sicherlich doch jede/r, wass mit Maronenröhrling gemeint ist. Auch ohne lateinischen Namen. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

  • Ne Pablo, .... Weil das kürzlich mal zur Diskussion stand, ob die langen schleimigen dünnfüssigen Nordhang-Maronen mit den Hochwaldmaronen, mit viel Sonne und ganze anderem Wuchs genetisch identisch sind. Klar hab ich Wastl ein bisschen auf die Schippe genommen, aber so ganz war die Geschichte von den zwei Maronen-Arten noch nicht aus meinem Kopf. Aber ich denke es ist eine Art. Fertig.

  • Hi.


    Ist es zumindestens nach vorläufigem geenetischen Stand auch.

    Wobei wohl in erster Linie die ITS untersucht und verglichen wurde, die zwar nicht das Maß aller Dinge ist, aber bei den meisten Röhrlingen immerhin sehr zuverlässig (Leccinum ausgenommen).



    LG, Pablo.

  • Ne Pablo, .... Weil das kürzlich mal zur Diskussion stand, ob die langen schleimigen dünnfüssigen Nordhang-Maronen mit den Hochwaldmaronen, mit viel Sonne und ganze anderem Wuchs genetisch identisch sind. Klar hab ich Wastl ein bisschen auf die Schippe genommen, aber so ganz war die Geschichte von den zwei Maronen-Arten noch nicht aus meinem Kopf. Aber ich denke es ist eine Art. Fertig.

    Genau das Thema treibt mich um. Ich für mich unterscheide - wenigstens in diesem Pilzherbst, in dem es mehr als ausreichend Pilze gibt - ganz klar zwischen den dünnstieligen "Wassermaronen", häufig unter Birken anzutreffen, die bereits ganz jung schon komplett weich und matschig sind. Und den dickstieligen, festen Maronen, die kaum 5 m weiter wachsen, weil dort eine Kiefer oder Buche steht.


    Nach Maronen unter Birken bücke ich mich nicht mehr, sie überleben selbst vorsichtigen Transport kaum, ohne unansehnlich zu werden. Das kann in der nächsten Saison natürlich wieder völlig anders aussehen, so wählerisch werde ich sicher nicht jeden Herbst durch den Wald laufen können.


    Mich wundert wirklich, dass es keine genauere Klassifizierung gibt.


    Viele Grüße Kai, die nachher wieder nach den dickstieligen Maronen Ausschau hält...

  • Hallo Kai,


    das ist eine interessante Beobachtung - das würde eine Präferenz bei den Mykorrhiza-Partnern nahe legen. Ich habe es bisher auf das Klima geschoben.


    LG

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