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letzter Beitrag von Beorn am

Wieder mal im Vondelpark in Amsterdam

  • Hallo zusammen,


    ich bin regelmäßig im Frühjahr in Amsterdam und damit öfter im Vondelpark.

    Vor zwei Jahren hatte ich da schon mal einen sehr schönen Schillerporling gefunden.

    Heute habe ich nun dieses Exemplar im Vondelpark entdeckt, die Farbe paßt ja zu den Niederlanden, aber was ist das für ein Pilz?

  • Hallo,


    vielen Dank für Eure Pilzbestimmung. Der Pilz befand sich in ca. 3.5m Höhe. Leider hat es mitlerweile ein Arschloch geschafft, diesen schönen großen Pilz zu zerstören.

    Kann es sein, dass man den in irgendeiner Weise rauchen kann? In Amsterdam wäre das durchaus im Bereich des Möglichen - es ist wirklich eine Schande.


    An den Schillerporling vor zwei Jahren hatte sich in Bodenhöhe, wahrscheinlich wegen seiner 'glibberigen' Oberfläche, niemand vergriffen. Die mittlerweile trockenen Reste des Pilzes fand ich im Oktober unbeschädigt .

  • Hallo Benetasch,


    der Schwefelporling ist ein, im absolut jungen Zustand sehr schmackhafter Speisepilz. Ich vermute daher in diesem Fall eher eine Degustation über die Speiseröhre, denn eine Inhalation über die Luftröhre.==Gnolm13


    Da dieser Pilz alte Laubbäume schädigen und töten kann, ist das Verspeisen dieses Mörders, durchaus eine Möglichkeit, die Verbreitung etwas auszubremsen... :evil::evil:


    Gruß nach Amsterdam

    RudiS

  • Hallo Rudi,


    das kommt davon, wenn man keine Ahnung hat ;-)

    Damit habe ich die Süchtigen wohl zu unrecht verdächtigt.


    Es kann natürlich sein, dass die 'Baumbeauftragten' der gemeente Amsterdam (die gibt es hier tatsächlich), dem Pilz den Garaus gemacht haben, denn der Pilz besiedelte einen alten Laubbaum. Auf den Bildern ist nur der größte Pilz abgebildet. Der Baum war bis oben von kleinern Ablegern besetzt.


    Aber ganz ehrlich, essen würde ich nichts von diesem Pilz, egal wie jung.

  • Hallo.


    Das Abräumen der Fruchtkörper hilft dem Baum allerdings nicht im Geringsten. Der eigentliche Pilz (Mycel aus mikroskopisch feinen Fäden) hat sich ja im Holz des Baumes ausgebreitet. Bei einer so häufigen Art wird auch das Entfernen von Fruchtkörpern kaum bis keinen Einfluss auf die Neubesiedelung von erkrankten Bäumen (gesunde Bäume werden nicht angegriffen, sie können den Pilz abwehren) im Umfeld haben: Die Sporen dieser Art dürften in der Umgebungsluft omnipräsent sein.


    Insofern würde ich aauch eher annehmen, daß da jemand sein kulinarisches Repertoire aufgebessert hat, wobei 3,5 Meter für mich schon reichlich über Erntehöhe wären. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

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