Beiträge von Nosozia

    Danke euch Allen.

    Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Dann werde ich "Flämmling" erst mal begraben.

    Wenn man sich erst mal auf eine Gattung eingeschossen hat, dann ist man blind für andere Möglichkeiten.

    Wie gut, dass ich keine Kostprobe genommen habe.


    Gruß Nosozia

    Wenn ich FN benutze komme ich zu G. picreus - wegen der großen Sporen (kein Ring >> Sp größer als 6µm >> Vorkommen auf Holz (aber nicht verbranntes Holz) )

    Auch Pilze der Schweiz zeigen hier die entsprechenden Sporengrößen. Gröger muss ich noch mal schauen.

    Die Farben sind halt nicht wirklich dunkel, aber das kann an dem Wetter/Zustand der Pilze liegen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen Flämmling habe ich letzte Woche in einem Laubwald gefunden.

    Ich dachte sofort an G. penetrans, aber die Sporen sind größer.

    9.2 × 5.6 µm ; Q = 1.6;

    (7.4) 8 - 10.2 (11.9) × (4.7) 5.1 - 6.2 (6.7) µm


    Könnte das dann doch G. picreus sein?

    Ja - die Pilze sind nicht mehr die frischesten, aber kann man da trotzdem was zu sagen?


    Sporen gemessen in Wasser


    Zystiden in Kongorot (NH3)


    Gruß Nosozia

    Hallo Wastl,


    Pilz 1 sollten Birnenstäublinge sein. Diese wachen immer auf Holz und laufen meist oben etwas spitz zu.

    Bei Pilz 2 erkenne ich kein Judasohr. Kann aber auch an den Bildern ligen. Oder sie wären sehr jung.

    Pilz 3 ist ein Seitling, aber ich denke nicht der "Gelbstielige". Der sollte wie der Name sagt den unteren Stielteil gelber haben.

    Baumstumpf gewusel! Ja , sind wohl Trameten. Man müsste aber die Poren sehen. Die Buckeltramete hat etwas längliche Poren - nicht rund.

    Pilz 4 ist wohl eher kein Schneckling. Die wachsen so viel ich weiß nicht auf Holz. Aber was es sein könnte, da habe ich momentan keine Idee.


    Gruß Nosozia

    Hallo Pablo,


    also wenn ich genau darüber nachdenke und die Bilder vergleiche, dann haben die Sporen eine recht große Ähnlichkeit mit denen des Fliegenpilzes, der im selben Korb lag.:whistling:

    Da ich nur eine Art Sporen im Präparat gefunden habe, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es die "falschen" sind.

    ==Gnolm12 (ist mir doch etwas peeeiiinnnnliiiich)


    Leider ist der Pilz schon entsorgt. Ich kann es nicht mehr nachprüfen - aber es macht Sinn! Danke für das "Augenöffnen"!


    Gruß Nosozia

    Nummerieren ist ganz einfach

    Nummer schreiben, einmal enter drücken für neue Zeile, dann Bild einfügen, 1-2 mal enter drücken für neue Zeile.

    Und dann das Gnaze von Vorne für Bild2, und Bild 3 ....


    Gruß

    Nosozia

    Hallo Stefan,


    ja, auch mit den Schlüsseln komme ich nicht weiter. Bei Gräker lande ich beim Sparrigen Schüppling. Da sind die Sporen aber viel kleiner.

    Falls der Hut doch schwierig gewesen wäre, dann käme P. cerifera in Betracht. Aber auch hier sind die Sporen kleiner - vorallem nicht so breit.

    Da ich Kongo -NH3 benutze sollten die gelbgefärbten Zystiden schon Chroyos sein. Mit KOH habe ich es nicht probiert.


    Bei FN scheitere ich spätestens wieder bei der Sporenbreite. Auch haben meine Sporen keinen Keimporus.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    dieser Pilz macht mich ratlos.

    Ich dachte es ist ein Schüppling, aber ich finde keinen Schüppling mit so großen Sporen.

    Es wuchs auf einem stark zersetzen Baumstumpft auf der Schnittfläche. Unmittelbar danegen stand wohl noch ein Flämmling.


    Sporen gemessen in Kongorot (NH3) im Lamellenpräparat: 10.9 × 8 µm ; Q = 1.4

    (8.9) 9.8 - 12 (13.3) × (6.5) 7.4 - 8.9 (9) µm; Q = (1.2) 1.3 - 1.46 (1.5) ; N = 24




    Zystiden keulig mit teilweise Inhalt (auch in Kongorot NH3 gemessen)





    Was kann das sein?

    Alternativ kämen Träuschlinge in Frage, aber mit dem Schuppigen Hut und der Farbe fällt mir auch nichts ein.

    Leider habe ich lein Sporenpulver genommen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Adrian.


    ich denke das sind schon Nebelkappen. Die können auch mal eine fast knollige Stielbasis haben. Ich habe auch schon einzelne Exemplare gefunden - müss also nicht immer ein Hexenring sein. Für den Keulenfuß Trichterling sehen mir die Pilze zu groß und stämmig aus.


    Gruß Nosozia

    Hallo RudiS.


    ich dachte die Hüte wären schleimig. Das wäre mir neu bei Faserlingen.

    Hätte ich deine Beschreibung richtig durchgelesen mit "... wachsend gerade unter Schnee und Eiskruste..." hätte ich es wohl nicht als schleimig angesehen.

    Tja, die Tücke liegt im Detail.


    Gruß Nosozia

    Danke Stefan, Karl,


    ja, genau in das Problem bin ich gelaufen.

    Bei FN komme ich bei M. subbrevipes raus. Beim Horak komme ich bei M. grammopus/grammopodia raus der in Klammern (subbrevipes) genannt wird.

    Gröger leitet mich zu M. grammopodia mit den schon erwähnten Ergänzungen.

    Also warten wir auf eine neue Monographie.


    Gruß Nosozia

    Hallo Dieter,


    ja, von den Bildern her könnte das passen.

    Den kann man auch irgendwie mit Alkohol zubereiten als eine Art Schnaps. Aber wie dsas geht, weiß ich auch nicht.


    Gruß Nosozia

    Hallo Beli,


    Weichritterling sollte schon passen, wegen der warzigen Sporen. Ritterlinge haben glatte Sporen.

    Auch die Brennhaarförmigen Zystiden sind charakteristisch für Weichritterlinge. Das haben Ritterlinge nicht.

    Die Sporen von Ritterlingen sind J-, meine hier J+.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    ich habe am Wochenede diesen Pilz gefunden, bei dem erst überhaupt nicht klar war, was es sein könnte.

    Nach der Mikroskopieren stand dann zumindest fest - es ist ein Weichritterling. Aber welcher?


    Hut: 10 cm, fein samtig, trocken; Hutrand: wellig-flattrig

    Stiel: 7 x 1,2 cm, längsfaserig

    Lamellen: eng, mit Zahn herablaufend; Schneiden: glatt

    Fleisch: dünn - in der Mitte dicker, creme, Stiel bräunlich

    Geruch: pilzig aber nicht mehlig

    Geschmack: mild

    Fundort: Wegrand Mischwald

    Wachstum: einzeln

    SPP: weiß

    Sporen: rauh-grob warzig, J+






    Zystiden Brennhaarförmig, meist septiert und mit Kristallen; Länge ca 31.2 - 51.8µm



    Sporenabwurf in Melzer: 8.5 × 6.1 µm ; Q = 1.4; (7.8) 8 - 9 (9.5) × (5.4) 5.7 - 6.6 (6.9) µm; Q = (1.3) 1.33 - 1.5 (1.6) ; N = 30

    Sporen in Lamellenpräparat (Kongorot NH3): 7.9 × 5.6 µm ; Q = 1.4; (6.7) 7.1 - 8.7 (9.9) × (4.8) 5 - 6.4 (6.9) µm; Q = (1.3) 1.32 - 1.5 (1.7) ; N = 25


    Momentan komme ich bei M. grammopodia raus. Alternativ gäbe es noch M. subbrevipes (nicht klar ob es eine eigenständige Art ist oder nicht) und M. brevipes.

    Was denkt ihr?


    Gruß Nosozia