Beiträge von Nosozia

    Danke Matthias,


    habe mich von den Microzeichnungen meiner beiden Bücher verwirren lassen. Ich habe jetzt aber auch noch andere Zeichnungen im Internet gefunden. Das passt.

    Also hake ich ihn als stipata ab. Basidien waren auch eindeutig 4 sporig.


    Gruß Nosozia

    Hallo Karl,


    ich habe mit Aronsen/Laessoe: The genus Mycena s.l. verglichen,

    Da sind sie mehr geschnabelt gezeichnet. Wenn sie bei Robch passen - dann sollte es hoffentlich stimmen.

    Ich kann nur noch mal in Pilze der Schweiz schauen. Was anderes mit Mikrozeichnungen habe ich nicht.

    Montag kann ich nochmal im Ludwig nachschauen - den haben wir in unserer Vereinsbibliothek.


    Gruß Nosozia




    Hallo Beli,


    ja - bei diesem Helmling wurde auch zwischen M stipata und M. leptocephala geschwankt.

    Laut Wachtum und Fundort passt stipata. Aber mich stört die Form der Zystiden.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    hier ein Helmling, der mir Kopfzerbrechen bereitet.

    Gefunden letztes Wochenende auf einem Kiefernstumpf. Markanter Chlorgeruch. Büscheliges Wachtum.

    Mit den verschiedensten Schlüsseln kam ich auch promt auf den 4 Sporigen Nitrathelmling. Passt alles.

    Hut: 1 - 1,5 cm, glockig, trocken

    Stiel: 4 x 0,1 cm, brüchig, glatt und an der Spitze weiß bereift, Basis stark weiß striegelig

    Lamellen: gräulich, breit angewachsen, dicklich

    Schneiden: feinbewimpert/flockig




    Sporen in Melzer: 9.1 × 5.8 µm ; Q = 1.6; N = 31

    (8) 8.5 - 9.8 (10.6) × (5.1) 5.5 - 6.2 (6.3) µm; Q = (1.4) 1.44 - 1.7 (1.9)


    Also noch schnell die Zystiden angeschaut und dann kamen die Zweifel.

    Irgendwie sind diese zu keulig-spindelig für M. stipata. Aber alles andere passt perfekt - vorallem der Fundort auf Kiefernstumpf und das büschelige Wachstum.

    Cheilozystiden in Kongorot (NH3):





    Dann habe ich noch probiert die HDS zu mikroskopieren um festzustellen, ob diese gelatinös ist - aber keine Ahnung wie das geht. Ich kann nichts spezielles erkennen.

    Habe nur am Stiel und in der HDS einmal die verzweigten Hyphen gefunden.


    Kann das trotz der Zystiden M stipata sein oder was käme sonst noch in Frage?

    Am ehesten M. leptocephala - aber das passt auch mehr schlecht als recht.


    Gruß Nosozia

    So - habe gestern nochmal ein Exemplar mikroskopiert. Also ich wolte den Pilz aus der Dose holen und da klebte er mir am Finger :/. Das war neu. Bisher war davon nicht zu spüren gewesen. Und siehe da - plötzlich ließ sich die klebige Haut gelatinös abziehen 8|. Das kann ja jetzt wohl nicht wahr sein.:cursing:. Vor 2 Tagen habe ich davon nichts gesehen oder gespürt.

    Ich konnte zu mindest die Huthaut nicht in der Mitte abheben. Es ging nur vom Rand her . Und als die Huthaut erstmal am Finger klebte, wollte sie da auch nicht mehr weg!


    Also gut - dann ist es wohl doch Crepidotus. mollis oder Crepidotus calolepis. Von der Hutstruktur denke ich das es letzterer ist. Werde ich mit nächsten Montag dann noch mal genauer im Ludwig anschauen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Wilfried,


    danke für die Info.

    Ich werde mir die Merkmale von Crepidotus lundellii nochmal genau anschauen.

    Ich habe mir heute noch ein frisches Exemplar geholt. Der Hut ist auf jeden Fall nicht gelatonös, sondern angedrückt feinfilzig. Was auch zu Crepidotus lundellii passen würde.


    Gruß Nosozia

    Danke Pablo,


    oh je - mal sehen ob ich irgendwo eine Monografie auftreiben kann. Werde sicherheitshalber noch mal ein frisches Exemplar holen und die Huthaut nochmal testen. Aber das gelatinöse hätte mir auffallen müssen. Die Exemplare im Kühlschrank sind absolut nicht gelatinös - auch nicht nach anfeuchten.

    Obwohl ich wohl auch passende Zystiden gefunden habe. War mir aber nicht sicher, ob es wirklich Zystiden sind.



    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    bei diesm Pilz habe ich keine Idee in welche Richtung ich suchen muss.

    Ein Seitlingsähnlicher Pilz mit dunkelbraunem Sporenpulver.

    Gefunden letzen Sonntag. Wuchs auf Laubholz.


    Hut: 3 cm, feinfilzig, trocken, Huthaut zäh

    Stiel: kurz und weiß

    Lamellen: untermischt

    Fleisch: dünn, beige

    Geruch: würzig

    Geschmack: mild






    Sporen: glatt, eiförmig, mit Apikulus, dickwandig, 8.4 × 5.5 µm ; Q = 1.5;

    Basidien: 29.4 × 8.6 µm


    1000 fach; in Kongorot (NH3)



    Hat jemand eine Idee welche Gattung oder sogar Art das ist?


    Gruß Nosozia

    Danke euch Allen.

    Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Dann werde ich "Flämmling" erst mal begraben.

    Wenn man sich erst mal auf eine Gattung eingeschossen hat, dann ist man blind für andere Möglichkeiten.

    Wie gut, dass ich keine Kostprobe genommen habe.


    Gruß Nosozia

    Wenn ich FN benutze komme ich zu G. picreus - wegen der großen Sporen (kein Ring >> Sp größer als 6µm >> Vorkommen auf Holz (aber nicht verbranntes Holz) )

    Auch Pilze der Schweiz zeigen hier die entsprechenden Sporengrößen. Gröger muss ich noch mal schauen.

    Die Farben sind halt nicht wirklich dunkel, aber das kann an dem Wetter/Zustand der Pilze liegen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen Flämmling habe ich letzte Woche in einem Laubwald gefunden.

    Ich dachte sofort an G. penetrans, aber die Sporen sind größer.

    9.2 × 5.6 µm ; Q = 1.6;

    (7.4) 8 - 10.2 (11.9) × (4.7) 5.1 - 6.2 (6.7) µm


    Könnte das dann doch G. picreus sein?

    Ja - die Pilze sind nicht mehr die frischesten, aber kann man da trotzdem was zu sagen?


    Sporen gemessen in Wasser


    Zystiden in Kongorot (NH3)


    Gruß Nosozia

    Hallo Wastl,


    Pilz 1 sollten Birnenstäublinge sein. Diese wachen immer auf Holz und laufen meist oben etwas spitz zu.

    Bei Pilz 2 erkenne ich kein Judasohr. Kann aber auch an den Bildern ligen. Oder sie wären sehr jung.

    Pilz 3 ist ein Seitling, aber ich denke nicht der "Gelbstielige". Der sollte wie der Name sagt den unteren Stielteil gelber haben.

    Baumstumpf gewusel! Ja , sind wohl Trameten. Man müsste aber die Poren sehen. Die Buckeltramete hat etwas längliche Poren - nicht rund.

    Pilz 4 ist wohl eher kein Schneckling. Die wachsen so viel ich weiß nicht auf Holz. Aber was es sein könnte, da habe ich momentan keine Idee.


    Gruß Nosozia

    Hallo Pablo,


    also wenn ich genau darüber nachdenke und die Bilder vergleiche, dann haben die Sporen eine recht große Ähnlichkeit mit denen des Fliegenpilzes, der im selben Korb lag.:whistling:

    Da ich nur eine Art Sporen im Präparat gefunden habe, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es die "falschen" sind.

    ==Gnolm12 (ist mir doch etwas peeeiiinnnnliiiich)


    Leider ist der Pilz schon entsorgt. Ich kann es nicht mehr nachprüfen - aber es macht Sinn! Danke für das "Augenöffnen"!


    Gruß Nosozia

    Nummerieren ist ganz einfach

    Nummer schreiben, einmal enter drücken für neue Zeile, dann Bild einfügen, 1-2 mal enter drücken für neue Zeile.

    Und dann das Gnaze von Vorne für Bild2, und Bild 3 ....


    Gruß

    Nosozia

    Hallo Stefan,


    ja, auch mit den Schlüsseln komme ich nicht weiter. Bei Gräker lande ich beim Sparrigen Schüppling. Da sind die Sporen aber viel kleiner.

    Falls der Hut doch schwierig gewesen wäre, dann käme P. cerifera in Betracht. Aber auch hier sind die Sporen kleiner - vorallem nicht so breit.

    Da ich Kongo -NH3 benutze sollten die gelbgefärbten Zystiden schon Chroyos sein. Mit KOH habe ich es nicht probiert.


    Bei FN scheitere ich spätestens wieder bei der Sporenbreite. Auch haben meine Sporen keinen Keimporus.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    dieser Pilz macht mich ratlos.

    Ich dachte es ist ein Schüppling, aber ich finde keinen Schüppling mit so großen Sporen.

    Es wuchs auf einem stark zersetzen Baumstumpft auf der Schnittfläche. Unmittelbar danegen stand wohl noch ein Flämmling.


    Sporen gemessen in Kongorot (NH3) im Lamellenpräparat: 10.9 × 8 µm ; Q = 1.4

    (8.9) 9.8 - 12 (13.3) × (6.5) 7.4 - 8.9 (9) µm; Q = (1.2) 1.3 - 1.46 (1.5) ; N = 24




    Zystiden keulig mit teilweise Inhalt (auch in Kongorot NH3 gemessen)





    Was kann das sein?

    Alternativ kämen Träuschlinge in Frage, aber mit dem Schuppigen Hut und der Farbe fällt mir auch nichts ein.

    Leider habe ich lein Sporenpulver genommen.


    Gruß Nosozia