Beiträge von Nosozia

    Danke euch beiden,


    ja Trameten scheiner sehr variabel zu sein. Aber bald kommt ja wieder die Zeit für "echte" Pilze mit Hut und Stiel. Dann bleiben die Trameten eh meist stehen.


    Gruß Nosozia

    Also ich versuche mich mal wieder an Trameten.

    Da gibt es immer wieder Exemplare, die mir die Fragezeichen auf die Stirn bringen.

    Hier habe ich ein Exemplar, welches stark striegelig ist. Die Anwachstelle ist 1cm dick und die Sporen sind eigentlich für die Striegelige Tramete zu dick.

    Poren sind rundlich.

    Sporenabwurf in H2O: 6.9 × 2.6 µm ; Qe = 2.7; N = 30

    (6) 6.4 - 7.4 (8.3) × (2) 2.2 - 2.9 (3.4) µm; Q = (2.1) 2.4 - 3.1 (3.5)



    Hier denke ich an Zonentramete (Trametes occhracea).


    Und dann sind da noch diese:

    Anwachstelle nicht so dick, aber insgesammt eigentlich zu dick für Schmetterlingstramete:

    Sporen H2O: 6.1 × 2.4 µm ; Qe = 2.6; N = 30

    (5.2) 5.5 - 6.6 (6.9) × 2 - 2.8 (3.1) µm; Q = (2) 2.2 - 2.8 (3.2)





    Tja - wasndasschonwieder?


    Und dann noch diese.

    Frisch recht "fleischig" (0,3 cm) und sehr dunkel. Aber eigentlich zu dick für Schmetterlingstramete. Erinnert mich farblich eher an einen Wurzelschwamm.

    Sporen H2O: 5.1 × 2.3 µm ; Qe = 2.2; N = 30

    (4.5) 4.9 - 5.5 (5.8) × (2.1) 2.2 - 2.5 (2.7) µm; Q = (2) 2.1 - 2.3 (2.4)





    Da fällt mir nicht wirklich was zu ein.


    Tja, also das mit den Sporengrößen hilft nicht wirklich.

    Nebenbei bemerkt konnte ich auch noch nie bei eindeutigen Schmetterlingstrameten die Breite von 1,5 - 2µm messen. Bei mir sind es eher um die 2µm im Mittel.


    Habt ihr Vorschläge dazu?


    Gruß Nosozia

    Danke Brummel, Pablo


    dann wäre es der Prächtige Schichtpilz.

    Ja beim ersten Fund war es schwer, welche zu finden. Beim 2. Fund dann waren sie massenhaft zu sehen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    der Prächtige Schichtpilz soll sich ja vom Samtigen Schichtpilz durch das Vorhanden sein von Pseudoacanthophysen unterscheiden.

    Sind das in den Bildern solche welche? Also die etwas stachelig aussehenden?


    Gruß Nosozia

    Tja, wenn ich die letzte Entscheidung von Österreich betrachte - bin ich mir nicht sicher was noch passiert.

    Da darf man nur noch zum Arbeiten, Betreuung Anderer und Einkaufen raus - laut Anordnung.

    Also besser schnell noch mal raus und ein paar Ekksikate (oder wie auch immer man dieses Wort schreibt) sammeln - damit man sich zur Not beschäftigen kann.


    Und immer 2 m Abstand :Kuschel:

    Hallo Zusammen,


    dieser Rindenpilz verbreitet sich gerade in unserem Garten an Nadekholzpallisaden.

    Momentan tendiere ich zu Phlebiopsis gigantea.

    Es könnte aber was aus der Phanerochaete Ecke sein. Bin mir nicht sicher.





    Zystiden sehen denen im Artenporträt sehr ähnlich.






    Sporen in H2O: 7.3 × 3.4 µm ; Qe = 2.1; N = 30

    (6) 6.7 - 7.8 (8.6) × (2.6) 3 - 3.7 (3.8) µm; Q = (1.9) 1.94 - 2.3 (2.7)


    Hyphen:


    Was meint ihr?


    Gruß Nosozia

    Hallo Thomas,


    an Hand der Bilder ist das schwer zu sagen.

    Wenn aber die Merkmale alle so stimmen, wie du sie aufgelistest hast, dann sollte es ein Grüner Knolli sein.


    Mir kommen nur die Lamellen etwas rosa vor. Bei mir stehen momentan reihenweise Große Scheidlinge am Wegrand. Das wäre eine Alternative. Scheidlinge haben aber keinen Ring und hätten rosa Sporenpulver im Gegensatz zu den Knollis mit weißem Sporenpulver.


    Gruß Nosozia

    Hallo Hortator,


    das sind keine Goldröhrlinge.

    Diese sind erheblich gelb/goldener und vorallen haben sie einen Ring am Stiel. Zumindest Junge Exemplare sollten den Ring noch ausgeprägt zeigen. Bei älteren kann er auch nur noch schwach ausgebildet sein.

    Und es ist IMMER eine Lärche dabei (bisher - wer weiß was die Zukunft bringt).


    Von den Farben her tippe ich eher auf Ringlosen Butterpilz.


    Gruß Nosozia

    Nun ja Rüblinge und Schwindlinge zu unterscheiden ist manchmal nicht einfach. Ein Unterscheidungsmerkmal kann der Stiel sein.

    Schwindlinge haben meist einen sehr festen, harten Stiel, der auch meist recht dünn ist.

    Paradebeispiel wäre der Große oder Langstielige Knoblauchschwindling.

    Rüblinge haben eher einen knorpeligen Stiel, fast gummiartig. Bei manchen Arten kann man sogar einen "Knoten" in den Stiel machen, ohne dass er zerreißt.

    Aber wie das bei Pilzen so ist, Ausnahmen bestätigen die Regel.


    Gruß Nosozia

    Hallo Marcel,


    Hallimasch kann ich bestätigen.

    Die Gruppe der Stäublinge sollten Flaschenstäublinge sein. Da passt das Muster der Stacheln. Ein größerer Stachel in der Mitte und viele kleine kreisförmig darum herum.


    Gruß Nosozia