Beiträge von Nosozia

    Hallo Thomas,


    an Hand der Bilder ist das schwer zu sagen.

    Wenn aber die Merkmale alle so stimmen, wie du sie aufgelistest hast, dann sollte es ein Grüner Knolli sein.


    Mir kommen nur die Lamellen etwas rosa vor. Bei mir stehen momentan reihenweise Große Scheidlinge am Wegrand. Das wäre eine Alternative. Scheidlinge haben aber keinen Ring und hätten rosa Sporenpulver im Gegensatz zu den Knollis mit weißem Sporenpulver.


    Gruß Nosozia

    Hallo Hortator,


    das sind keine Goldröhrlinge.

    Diese sind erheblich gelb/goldener und vorallen haben sie einen Ring am Stiel. Zumindest Junge Exemplare sollten den Ring noch ausgeprägt zeigen. Bei älteren kann er auch nur noch schwach ausgebildet sein.

    Und es ist IMMER eine Lärche dabei (bisher - wer weiß was die Zukunft bringt).


    Von den Farben her tippe ich eher auf Ringlosen Butterpilz.


    Gruß Nosozia

    Nun ja Rüblinge und Schwindlinge zu unterscheiden ist manchmal nicht einfach. Ein Unterscheidungsmerkmal kann der Stiel sein.

    Schwindlinge haben meist einen sehr festen, harten Stiel, der auch meist recht dünn ist.

    Paradebeispiel wäre der Große oder Langstielige Knoblauchschwindling.

    Rüblinge haben eher einen knorpeligen Stiel, fast gummiartig. Bei manchen Arten kann man sogar einen "Knoten" in den Stiel machen, ohne dass er zerreißt.

    Aber wie das bei Pilzen so ist, Ausnahmen bestätigen die Regel.


    Gruß Nosozia

    Hallo Marcel,


    Hallimasch kann ich bestätigen.

    Die Gruppe der Stäublinge sollten Flaschenstäublinge sein. Da passt das Muster der Stacheln. Ein größerer Stachel in der Mitte und viele kleine kreisförmig darum herum.


    Gruß Nosozia

    Nur als Anmerkung,


    wenn das ein Schwarzhütiger Steinpilz ist steht er auf der Artenschutzliste und darf nicht gesammelt werden.


    Gruß Nosozia

    Hallo Karl, Christoph,


    ja, leider habe ich die Sporen nicht in Wasser mikroskopiert. Ich dachte ja zuerst an Helmling und die hellen Sporen sind da manchmal schwer zu sehen. Werde ich mir aber merken und mehr auch in Wasser machen. Von der Pilzfarbe her gefällt mir Fl. carpophilus besser. Die Pilze waren schon sehr hell. Bisher hatte ich aber noch nicht das Vergnügen mit dieser Gattung.

    Ich werde mir die Merkamle noch mal genau anschauen, die in dem PDF beschrieben sind. Da sind zu mindest mehr Arten aufgelistet als ich dachte.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen kleinen Pilz hatte ich im Frühjahr - als es noch Pilze gab - mikroskopiert und erst mal als Helmling zur Seite gelegt.

    Jetzt, in der "pilzfreien" Saison :sun:, sind mir die Bilder wieder in die Hände gefallen.

    Bei genauerem Hinsehen waren mir die Lamellen zu dunkel für einen Helmling und der Stiel zu flockig. Sporenpulver hatte ich leider nicht genommen.

    Ich bin jetzt bei Flammulaster carpophilus hängengeblieben. Kann das stimmen?


    Hut: 0,7 cm, weißflockig - wie gezuckert, trocken; Hutrand: schwach durchscheinend gerieft

    Stiel: 3 x 0,1 cm, im unteren Teil mit braunen Fasern fast wie genattert/flockig, oben weißflockig

    Lamellen: angeheftet, beige

    Geruch: unbedeutend; Geschmack nicht probiert

    Fundort: Mischwald; Wachstum: büchelig bis gesellig





    Sporen: 7.6 × 4.5 µm ; Q = 1.7; N = 30; (6.9) 7.1 - 8 (8.3) × (3.9) 4.1 - 4.9 (5.4) µm; Q = (1.4) 1.5 - 1.9 (2) (Kongorot NH3)


    Basidien: 4 sporig, wahrscheinlich mit Basalschnalle

    22.4 × 6.9 µm; N = 3; (21.7) 21.71 - 23.6 × 6.2 - 7.4 µm


    Cheilozystiden: schmal länglich schlauchförmig, teilweise septiert; Pleurozystiden: keine gefunden (Kongorot NH3)


    HDS mit blasigen Zellen (Kongorot NH3)


    Kaulozystiden ähnlich den Cheilozystiden (falls es welche sind) (Kongorot NH3)


    Was meint ihr?


    Gruß Nosozia

    Danke Harald,


    ja die sehen so aus wie meine. Der Umgedrehte hat auch so "orangene Schatten" in den Lamellen.


    Was ist momentan nicht hitzegeschädigt? Diese waren noch fast frisch - im Gegensatzt zu den anderen :cool:


    Gruß Nosozia

    Also Karls Idee gefällt mir gut.

    Da passen die Sporen perfekt. Und auch die Farben passen besser.

    Den habe ich noch nie gefunden, daher kenne ich auch die Varianzbreite nicht.

    Ich hatte mir die Lamellen gelbliche vorgestellt - na ja ist wohl wie beim Rosablättrigen Helmling ;)


    Gruß Nosozia

    Also wenn ich den Stiel "rausdrehe", dann bleibt kein Knopf.

    Beim Abheben des Hutes bleibt schon recht viel Hut am Stiel hängen. Also nicht wirklich "knopfstielig"?!


    Gruß Nosozia

    Also Brenneneder Rübling ist leider raus. Der Geschmack war mild und die Sporen doch viel zu klein.

    Momentan bleibt nur der Knopfstielige. Da stimmen, wir Beli sagt, die Sporen +- gut.

    Habe noch mal SPPabwurf in H2O gemessen-

    5.1 × 3.3 µm ; Qe = 1.6 Also etwas größer als vorher, aber immer noch suboptimal ((4.5) 4.7 - 5.5 (6.2) × (3) 3.2 - 3.5 (3.7) µm)

    Nur die komische Lamellenverfärbung irritiert mich.


    Gruß Nosozia

    Hallo Texten,


    an den Brennenden Rübling hatte ich auch gedacht. Nur kenne ich diesen mit gleichmäßig gefärbten Lamellen. Ja - der Farbtom hier ist etwas zu orange, war eher bräunlich wie beim Brennenden. Allerdings war der Geschmack mild, auch nach längerem Kauen.

    Knopfstieliger wäre auch eine gute Idee, Beli. Habe gerade noch mal einen Hut abgezugen - würde passen. Die kenne ich allerdings immer nur heller.

    Ich vergleiche noch mal die Sporengröße.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen rüblingsartigen Pilz habe ich am Wochenende im Laubwald (Buchen, Eichen, Weissdorm) gefunden.

    Auffällig sind die wie beim Geflecktblättrigen Flämmling unregelmäßig sich verfärbenden Lamellen. Das SPP ist aber weiß!

    Hat jemand eine Idee? Ich dachte an Rübling - finde aber nichts Passendes.






    Hut: 1,5 - 2,5 cm, trocken, glatt bis fein samtig

    Stiel: 3,5 - 4,5 x 0,1 cm, Basis verdickt, glatt

    Lamellen: fast frei bis schmal angewachsen, eng, von der Mite her bräunlich werdend

    Fleisch: dünn, weiß

    Geruch: pilzig

    Geschmack: mild etwas muffig

    Wachstum: büschelig

    SPP: weiß, J-

    Sporen: glatt, apfelkernförmig, mit deutlichem Apikulus, 4.7 × 2.9 µm ; Qe = 1.6; N = 20 (gemessen in Melzer)



    HDS (in Kongorot NH3):



    Gruß Nosozia