Beiträge von Nosozia

    Also wenn ich den Stiel "rausdrehe", dann bleibt kein Knopf.

    Beim Abheben des Hutes bleibt schon recht viel Hut am Stiel hängen. Also nicht wirklich "knopfstielig"?!


    Gruß Nosozia

    Also Brenneneder Rübling ist leider raus. Der Geschmack war mild und die Sporen doch viel zu klein.

    Momentan bleibt nur der Knopfstielige. Da stimmen, wir Beli sagt, die Sporen +- gut.

    Habe noch mal SPPabwurf in H2O gemessen-

    5.1 × 3.3 µm ; Qe = 1.6 Also etwas größer als vorher, aber immer noch suboptimal ((4.5) 4.7 - 5.5 (6.2) × (3) 3.2 - 3.5 (3.7) µm)

    Nur die komische Lamellenverfärbung irritiert mich.


    Gruß Nosozia

    Hallo Texten,


    an den Brennenden Rübling hatte ich auch gedacht. Nur kenne ich diesen mit gleichmäßig gefärbten Lamellen. Ja - der Farbtom hier ist etwas zu orange, war eher bräunlich wie beim Brennenden. Allerdings war der Geschmack mild, auch nach längerem Kauen.

    Knopfstieliger wäre auch eine gute Idee, Beli. Habe gerade noch mal einen Hut abgezugen - würde passen. Die kenne ich allerdings immer nur heller.

    Ich vergleiche noch mal die Sporengröße.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen rüblingsartigen Pilz habe ich am Wochenende im Laubwald (Buchen, Eichen, Weissdorm) gefunden.

    Auffällig sind die wie beim Geflecktblättrigen Flämmling unregelmäßig sich verfärbenden Lamellen. Das SPP ist aber weiß!

    Hat jemand eine Idee? Ich dachte an Rübling - finde aber nichts Passendes.






    Hut: 1,5 - 2,5 cm, trocken, glatt bis fein samtig

    Stiel: 3,5 - 4,5 x 0,1 cm, Basis verdickt, glatt

    Lamellen: fast frei bis schmal angewachsen, eng, von der Mite her bräunlich werdend

    Fleisch: dünn, weiß

    Geruch: pilzig

    Geschmack: mild etwas muffig

    Wachstum: büschelig

    SPP: weiß, J-

    Sporen: glatt, apfelkernförmig, mit deutlichem Apikulus, 4.7 × 2.9 µm ; Qe = 1.6; N = 20 (gemessen in Melzer)



    HDS (in Kongorot NH3):



    Gruß Nosozia

    Danke Matthias,


    habe mich von den Microzeichnungen meiner beiden Bücher verwirren lassen. Ich habe jetzt aber auch noch andere Zeichnungen im Internet gefunden. Das passt.

    Also hake ich ihn als stipata ab. Basidien waren auch eindeutig 4 sporig.


    Gruß Nosozia

    Hallo Karl,


    ich habe mit Aronsen/Laessoe: The genus Mycena s.l. verglichen,

    Da sind sie mehr geschnabelt gezeichnet. Wenn sie bei Robch passen - dann sollte es hoffentlich stimmen.

    Ich kann nur noch mal in Pilze der Schweiz schauen. Was anderes mit Mikrozeichnungen habe ich nicht.

    Montag kann ich nochmal im Ludwig nachschauen - den haben wir in unserer Vereinsbibliothek.


    Gruß Nosozia




    Hallo Beli,


    ja - bei diesem Helmling wurde auch zwischen M stipata und M. leptocephala geschwankt.

    Laut Wachtum und Fundort passt stipata. Aber mich stört die Form der Zystiden.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    hier ein Helmling, der mir Kopfzerbrechen bereitet.

    Gefunden letztes Wochenende auf einem Kiefernstumpf. Markanter Chlorgeruch. Büscheliges Wachtum.

    Mit den verschiedensten Schlüsseln kam ich auch promt auf den 4 Sporigen Nitrathelmling. Passt alles.

    Hut: 1 - 1,5 cm, glockig, trocken

    Stiel: 4 x 0,1 cm, brüchig, glatt und an der Spitze weiß bereift, Basis stark weiß striegelig

    Lamellen: gräulich, breit angewachsen, dicklich

    Schneiden: feinbewimpert/flockig




    Sporen in Melzer: 9.1 × 5.8 µm ; Q = 1.6; N = 31

    (8) 8.5 - 9.8 (10.6) × (5.1) 5.5 - 6.2 (6.3) µm; Q = (1.4) 1.44 - 1.7 (1.9)


    Also noch schnell die Zystiden angeschaut und dann kamen die Zweifel.

    Irgendwie sind diese zu keulig-spindelig für M. stipata. Aber alles andere passt perfekt - vorallem der Fundort auf Kiefernstumpf und das büschelige Wachstum.

    Cheilozystiden in Kongorot (NH3):





    Dann habe ich noch probiert die HDS zu mikroskopieren um festzustellen, ob diese gelatinös ist - aber keine Ahnung wie das geht. Ich kann nichts spezielles erkennen.

    Habe nur am Stiel und in der HDS einmal die verzweigten Hyphen gefunden.


    Kann das trotz der Zystiden M stipata sein oder was käme sonst noch in Frage?

    Am ehesten M. leptocephala - aber das passt auch mehr schlecht als recht.


    Gruß Nosozia

    So - habe gestern nochmal ein Exemplar mikroskopiert. Also ich wolte den Pilz aus der Dose holen und da klebte er mir am Finger :/. Das war neu. Bisher war davon nicht zu spüren gewesen. Und siehe da - plötzlich ließ sich die klebige Haut gelatinös abziehen 8|. Das kann ja jetzt wohl nicht wahr sein.:cursing:. Vor 2 Tagen habe ich davon nichts gesehen oder gespürt.

    Ich konnte zu mindest die Huthaut nicht in der Mitte abheben. Es ging nur vom Rand her . Und als die Huthaut erstmal am Finger klebte, wollte sie da auch nicht mehr weg!


    Also gut - dann ist es wohl doch Crepidotus. mollis oder Crepidotus calolepis. Von der Hutstruktur denke ich das es letzterer ist. Werde ich mit nächsten Montag dann noch mal genauer im Ludwig anschauen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Wilfried,


    danke für die Info.

    Ich werde mir die Merkmale von Crepidotus lundellii nochmal genau anschauen.

    Ich habe mir heute noch ein frisches Exemplar geholt. Der Hut ist auf jeden Fall nicht gelatonös, sondern angedrückt feinfilzig. Was auch zu Crepidotus lundellii passen würde.


    Gruß Nosozia

    Danke Pablo,


    oh je - mal sehen ob ich irgendwo eine Monografie auftreiben kann. Werde sicherheitshalber noch mal ein frisches Exemplar holen und die Huthaut nochmal testen. Aber das gelatinöse hätte mir auffallen müssen. Die Exemplare im Kühlschrank sind absolut nicht gelatinös - auch nicht nach anfeuchten.

    Obwohl ich wohl auch passende Zystiden gefunden habe. War mir aber nicht sicher, ob es wirklich Zystiden sind.



    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    bei diesm Pilz habe ich keine Idee in welche Richtung ich suchen muss.

    Ein Seitlingsähnlicher Pilz mit dunkelbraunem Sporenpulver.

    Gefunden letzen Sonntag. Wuchs auf Laubholz.


    Hut: 3 cm, feinfilzig, trocken, Huthaut zäh

    Stiel: kurz und weiß

    Lamellen: untermischt

    Fleisch: dünn, beige

    Geruch: würzig

    Geschmack: mild






    Sporen: glatt, eiförmig, mit Apikulus, dickwandig, 8.4 × 5.5 µm ; Q = 1.5;

    Basidien: 29.4 × 8.6 µm


    1000 fach; in Kongorot (NH3)



    Hat jemand eine Idee welche Gattung oder sogar Art das ist?


    Gruß Nosozia

    Danke euch Allen.

    Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Dann werde ich "Flämmling" erst mal begraben.

    Wenn man sich erst mal auf eine Gattung eingeschossen hat, dann ist man blind für andere Möglichkeiten.

    Wie gut, dass ich keine Kostprobe genommen habe.


    Gruß Nosozia

    Wenn ich FN benutze komme ich zu G. picreus - wegen der großen Sporen (kein Ring >> Sp größer als 6µm >> Vorkommen auf Holz (aber nicht verbranntes Holz) )

    Auch Pilze der Schweiz zeigen hier die entsprechenden Sporengrößen. Gröger muss ich noch mal schauen.

    Die Farben sind halt nicht wirklich dunkel, aber das kann an dem Wetter/Zustand der Pilze liegen.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen Flämmling habe ich letzte Woche in einem Laubwald gefunden.

    Ich dachte sofort an G. penetrans, aber die Sporen sind größer.

    9.2 × 5.6 µm ; Q = 1.6;

    (7.4) 8 - 10.2 (11.9) × (4.7) 5.1 - 6.2 (6.7) µm


    Könnte das dann doch G. picreus sein?

    Ja - die Pilze sind nicht mehr die frischesten, aber kann man da trotzdem was zu sagen?


    Sporen gemessen in Wasser


    Zystiden in Kongorot (NH3)


    Gruß Nosozia

    Hallo Wastl,


    Pilz 1 sollten Birnenstäublinge sein. Diese wachen immer auf Holz und laufen meist oben etwas spitz zu.

    Bei Pilz 2 erkenne ich kein Judasohr. Kann aber auch an den Bildern ligen. Oder sie wären sehr jung.

    Pilz 3 ist ein Seitling, aber ich denke nicht der "Gelbstielige". Der sollte wie der Name sagt den unteren Stielteil gelber haben.

    Baumstumpf gewusel! Ja , sind wohl Trameten. Man müsste aber die Poren sehen. Die Buckeltramete hat etwas längliche Poren - nicht rund.

    Pilz 4 ist wohl eher kein Schneckling. Die wachsen so viel ich weiß nicht auf Holz. Aber was es sein könnte, da habe ich momentan keine Idee.


    Gruß Nosozia