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letzter Beitrag von Beorn am

Champignons aber welche

  • Gefunden im Fichtenwald am Wegrand. Ältere Exemplare waren recht groß ca 15 cm Hut und auffallend glatt und eher grau mit leichtem Gelbstich in der Mitte
    Die kleinen waren reinweiß u haben erst zu Hause eine gelbliche Färbung bekommen. Ich rieche nix von Karbol. Aber auch nicht Anis Egal wo ich schnuppere . Die Verfärbung am Stiel ist eher aprikosefarben als Gelb. Die Knollen hab ich gesehen aber mir nicht gemerkt wie sie waren. Seufz.
    Die Lamellen sind Rosa. Der Ring hst unten kleine gelbliche Tupfen.
    Könnt ohr helfen? Irgendwie passt nix richtig





    So sieht drr Pilz 4 Stunden nach heftigem Misshandeln durch reiben u quetschen aus.



    [hr]
    Oh je. Sorry für die Fehler. Ich hab zu dicke Finger

  • Ich würde da zum Schafchampignon tendieren, aber was definitives wird hier leider nicht mehr rauskommen. Der schiefknollige ist mir noch nicht mit so einem Ring begegnet.
    Gerüche können auch mal schwach oder gar nicht vorhanden sein.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Hallo Daggi,
    Der zahnradartige Ring bei den fast aufgeschirmten spricht doch sehr für den Schafchampignon. Ist eigentlich ein recht gutes Merkmal - wenn der Geruch stimmt oder fehlt.
    Gruß Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Hallo, Daggi!


    Wenn du mit dem Daumen den Stiel kräftig rubbelst, kommt dann auch nix an marzipanartigem Geruch raus?
    Das würde mich irgendwie auch wundern.
    Weil falls da echt kein solcher Geruch sein sollte wär's eine heikle Sache ohne Stielbasis.


    Diese unterseits belegten Ringe gibt's übrigens bei einem ganzen haufen an Arten aus der Anischampi - Gruppe. Und auch bei manchen Arten aus ganz anderen Sektionen, ist also auch kein wirklich solides Merkmal. Allerdings: Wenn es doch Anischampis sind, dann wird's eh keine exakte Artbestimmung geben, ob mit oder ohne Stielbasis. Weil die weißlichen Arten sich letztlich nur anhand der Sporenform und -größe wirklich trennen lassen. Aber in die Gruppe kommt man: Die eher schmächtigen Fruchtkörper in geschlossenen Wäldern gehören zu 95% zu Gruppe um den Schiefknolligen und Dünnfleischigen Anischampi (Agaricus essettei und Agaricus sylvicola), die kräftigen, großen dickfleischigen auf Wiesenflächen zu 95% in die Gruppe um den Schafchampi, Runsporigen Champi und Großsporigen Anischampi (Agaricus arvensis & Agaricus osecanus / nivescens & Agaricus macrosporus / urinascens). Die Fruchtkörper mit richtig fetten, beinahe parasolgroßen Hüten aus Fichtenforsten sind meistens Agaricus macrocarpus (ähm... Großfrüchtiger Anischampignon, glaube ich).



    LG, Pablo.

  • Also ich hab nun noch mal gerubbelt wie blld und meine in yer Tat einen leichten Marzipan Geruch zu bemerken. Leider kommen sie wie alles, was ich nicht sicher bestimmen kann zurpck in den Wald. Danke euch allen

  • MoinMoin!


    Wenn ich mir welche von den Champis mit marzipangeruch zum essen mitnehme, bestimme ich die auch nicht. ;)
    Dann reicht mir die ungefähre Einordnung in eine Artengruppe, weil wenn ich die für ein paar feine Spezereien in der Küche verarbeiten will, mag ich die ja vorher nicht unters Mikroskop packen.
    In dieser Gruppe (Marzipanartiger Geruch vorhanden, Fruchtkörper vor allem außen moderat gilbend) gibt es ja nur Speisepilze.



    LG, Pablo.

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