Beiträge von Pälitzhofer

    Hallo ins Forum!

    Vermutlich habe ich heute noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bekommen: Ein Weihnachtsbaum mit nur 3 Kugeln:)!

    Auf einem Öko-Bio-Pferdeapfel wuchsen nach 2 1/2 Wochen Tintlinge. Der erste Eindruck war C. stercorea - nur etwas größer.

    Hut jung weiß später grau, ohne brauntöne und bemehlt (Radius ca 1,5 cm).

    Stiel dünn (ca 2 mm diam) mit ein paar Fasern - diese bei einigen Frk. in einer angedeuteten Ringzone konzentriert. An der Basis kein Sklerotium.

    Unter dem Mikroskop dann die typischen globosen Velum-Elemente mit feinen Warzen 40-60-70 µm diam. Wenn Ihr das Ablösen des Ornamentes mit HCl untersucht - welche Konzentration nehmt Ihr???

    Sporen länglich ellipsoid mit deutlichem runden KP. Sporenmaße: 7,6-8,3-9,0 x 4,8-5,1-5,4 µm

    Bis hier passt alles noch halbwegs für C. stercoreus, wenn sie Sporen auch etwas groß sind. Aber dann die Frage, ob die Basidien 2- oder 4-sporig sind...

    Erste Basidie 3-sporig - ok, ist eben blöde zu sehen... Zweite Basidie wieder 3-sporig, die dritte auch, ... usw.

    Damit lande ich bei Coprinopsis trispora. Im Horak finde ich aber nur den Hinweis auf die Art aber keine Beschreibung... In den Nordic Macromycetes - nicht berücksichtigt. Der Dottore erwähnt die Art auch nur im Text ohne Beschreibung. Fündig wurde ich dann aber doch noch in der Arbeit der polnischen Mykologen Gierczyk, B. et al. "Rare species of the

    genus Coprinus". ( (PDF) Rare species of the genus Coprinus Pers s. lato ) Und da passt eigentlich alles wie die Faust aufs Auge!

    So, jetzt hoffe ich mal, dass ich nicht falsch liege. Es wäre dann mein 83ster Scheissomycet und ein Erstnachweis für McPomm.

    Viele Grüße aus Mecklenburg

    Manfred

    Hallo ins Forum!


    Ich habe grade ein paar Feuchtkammerkulturen mit Rinde für Myxos zu laufen - viel ist aber noch nicht los...

    Auf Apfel wachsen seit wenigen Tagen ein paar winzige weiße Becherchen. Bisher hatte ich sie ignoriert, da sicher noch unreif...


    Heute waren aber zwei der Apothecien leicht bräunlich - also reif???

    Unter dem Mikroskop dann der Knaller! Neben den unreifen Asci...

    ...längs septiete Basidien - also irgend was aus den Tremellales

    Hat jemand von Euch eine Ahnung, was das sein könnte. Der Pilz hat vermutlich keine eigenen Fruchtkörper sondern wächst in den Apothecien. Sowas hatte ich bisher noch nicht unter dem Mikroskop.


    Viele Grüße aus McPomm

    Manfred

    Hallo ins Forum!


    Grade bin ich bei einer kleinen vorweihnachtlichen Exkursion durch meine Plasteschälchen auf ein paar Schafköddeln über einen Saccobolus gestolpert. Einen ganz ähnlichen hatte ich schon im Februar ( Schaf macht Mäh - Sacc. glaber? ). Damals hatte ich ihn als S. glaber bestimmt, Nobi hatte dann aber einen S. citrinus draus gemacht, da u.a. die Sporen zu klein waren.


    Hier mein aktueller Fund:

    Apothecien: gelatinös und fast farblos, mit leicht gelblichen Stich, winzig! deutlich < 0,5 mm

    Cluster: Pattern-Typ I, 47-52-53 x 15-17-18 µm mit dicker Schleimhülle

    Sporen: dunkel lila (später heller werdend), 20 x 7 µm, (fast) glatt? oder doch feinwarzig mit deutlichen "cracks"

    Paraphysen: deutlich apikal verdickt bis kopfig mit gelben Inhalt.


    Mit dem Schlüssel von Brummelen komme ich z. B. wegen der "cracks" direkt zu S. glaber - nur das die Sporen und Sporencluster dieses mal noch kleiner als beim Fund vom Februar sind. Damir wäre ich also wieder bei S. citrinus. Aber hier stören mich die Paraphysen, die sind doch deutlich kopfiger als bei Doveri (S. 443) abgebildet. Meine Sporen sind vielleicht (!) so warzig wie im Brummelen (S.175) - hier ist die Grenze der Auflösung meines Mikroskopes erreicht, aber auf keinen Fall so rau wie beim Dottore... Oder ist es vielleicht S. succineus?


    Herzliche Grüße

    Manfred


    Auf dem Schaf:

    Übersicht:

    Paraphysen:

    Sporencluster:

    Hallo ins Forum!

    Heute habe ich ein paar dürre Eichenzweige abgeschnitten und zum Mikroskopieren mitgenommen. Aus der Rinde brachen kleine "Gnubbel" hervor. Im Schnitt sah es aus wie der Eingesenkte Eichenkugelpilz (Diaporthe leiphaemia - PDS Nr. 364). Unter dem Mikroskop dann aber...

    Große 8-sporige Asci mit 3- bis 5-fach septierten und 40-65 x 9 µm großen Sporen. Mit Ellis und Ellis lande ich zweifelsfrei bei Calospora arausiaca.

    Die Art wird in Ascofrance diskutiert: Calospora arausiaca? - Forum ASCOFrance Die qualitativ natürlich viel besseren Abbildungen von Enrique Rubio passen sehr gut zu meinen.

    Sollte es sich - wie in der Diskussion in Ascofrance - bei Calospora arausiaca nur um eine unreife Pseudovalsa handeln, dann wäre mein Fund aufgrund der Sporenmaße wohl eher zu P. longipes zu stellen.

    Wie würdet Ihr mein Pilzchen nennen?

    Herzliche Grüße aus Pälitzhof

    Manfred

    Hallo ins Forum,


    die Zwergkaninchen meiner Kinder waren wieder fleißig. Sie haben ein Chaetomium produziert. Allerdings stehe ich mir dieser Gattung auf Kriegsfuß...

    Ich finde in den Fruchtkörpern keine Asci (mehr) - weiß also nicht wie viele Sporen darin sind und ob sie geordnet sind.

    Hier Fruchtkörper:

    Was ich sehe sind lange gedrehte unverzweigte septierte Haare, 6-8 µm diam. und oberfläche im unteren Bereich rau.

    ...und dann sind da für die Gattung sehr große lang-zitronenförmige Sporen (14,5-17 x 7,5-8,5 µm). Keimporen kann ich nicht wirklich erkennen - wahrscheinlich einer an einem der Pole.

    Der Schlüssel von Doveri (An update on the genus Chaetomium...) überfordert mich! Aber von den Abbildungen her scheint mir Ch. fusisporum am wahrscheinlichsten. Könnt Ihr mir diese "Bestimmung" bestätigen?


    Herzliche Grüße aus Mecklenburg

    Manfred

    Hallo ins Forum!


    Heute habe ich eine für mich neue Ascobolus-Art gefunden - ich weiß nur noch nicht, welche... Ein erster Schlüsselversuch brachte mich zu A. michaudii, da will das Sporenornament aber nicht so ganz passen. Jetzt tendiere ich eher zu A. denudatus.


    Der (leider einzige) Fruchtkörper wuchs nach über einem Monat auf Reh-Köddeln aus dem Nationalpark Jasmund (Rügen). Die Farbe ist gelb und die Größe auffallend ca. 1 cm. Außerdem scheint mir der Fruchtkörper doch gestielt, was nicht zu A. denudatus sonder eher zu A. michaudii passen soll. (1. Bild: vor 6 Tagen, noch ohne reife Sporen; Bild 2: heute)

    Die Fruchtkörperaußenwand ist kahl und besteht aus Ketten kugeliger Zellen.

    Die Paraphysen haben merkwürdige Zipfel an dem geschwollenen Kopf.


    Die Sporen messen 18-20 x 10 µm. Das Ornament besteht aus sehr unregelmäßigen hellen Linien im Epispor, z.T. quer zur Spore, oft anastomosierend. Das passt nun wiederum gar nicht zu A. michaudii sondern eher zu A. denudatus.

    Was haltet Ihr von diesem Burschen?


    Herzliche Grüße aus dem schönen Mecklenburg!

    Manfred

    Hallo ins Forum,

    bei meinem heutigen Abendspaziergang hab ich auf einer Kuhweide auf sehr alten Fladen (vom letzten Herbst) den Behangenen Düngerling gefunden. Bestimmt habe ich mit dem Horak. P. retirugis konnte ich aufgrund der Sporengröße ausschließen. Meine Sporen waren 15-18 x 9-10,5 µm. Alles schick!

    Im Internet finde ich dann unter Agaricales - Blätterpilze/Panaeolus papilionaceus_var._capitatocstis auch noch eine sehr passende Abbildung aber als P. papilionaceus mit der Bemerkung: "P. papilionaceus ist wohl der am häufigsten vorkommende Düngerling. Früher als eigenständig angesehene Arten wie P.campanulatus, P. retirugis und P. sphinctrinus werden heute nur noch Synonym zu ihm geführt."

    Trennt Ihr die Arten noch?

    Herzliche Grüße

    Manfred





    Hallo Norbert,

    vielen herzlichen Dank für den Hinweis. Ich habe gleich noch mal mikroskopiert: In Baumwollblau habe ich eine miniminimale Andeutung eines Ornamentes gesehen. In Kongorot war es etwas besser. Ja, da sind sehr feine Linien auf des Sporenwand erkennbar:

    Ich registriere den Fund also als Cheilymenia granulata.

    Viele Grüße

    Manfred


    [Im Moravec finde ich die var. sordida, die keine verbreiterten Paraphysenenden haben soll, hier stimmt aber die Fruchtkörperfarbe nicht.]

    Hallo ins Forum!


    Am 30.4./1.5. war ich mit Mecklenburger Pilzfreunden zum Kartieren im Nationalpark Jasmund. Da habe ich mir auch ein paar Köddeln mitgebracht, die jetzt langsam reifen...

    Auf Damwild wachsen gerade sehr schöne orange Becherlinge:

    Die Außenseite sieht unter der Stereolupe behaart aus, ist sie aber nicht. Die Haare entpuppen sichn dann unter dem Mikroskop als merkwürdige kegelförmige Gebilde:

    Die Asci sind operculat, ohne Porus, "geordnet" 8sporig, 160 x 12 µm, J- (wenn mein Lugol richtig anzeigt). Die Paraphysen sind unseptiert, orange, granuliert, 150-170 x 7 µm und ohne Kopf.

    Die Sporen sind noch nicht ganz ausgereift, darum mag ich nichts zum Ornament sagen. Die Größe beträgt 17-19 x 8,8-9,5 µm.

    Ich bestimme jetzt schon 1 Stunde herum und bin mir noch nicht mal bezüglich der Gattung im Klaren. Könnt ihr mir mal einen Tipp geben?

    Herzlichen Dank

    Manfred

    Hallo ins Forum!


    Bei mir gammelt gerade Fuchslosung in einem Plasedöschen. Erst passierte gar nichts - abgesehen von einer gewissen Geruchsentwicklung. ?(

    Jetzt, nach fast einem Monat, finde ich die ersten "brauchbaren" Fruchtkörper. ...und damit beginnen die Probleme.

    In weißen spinnwebartigen Hyphen finden sich kleine schwarze Fruchtkörperchen ohne Ostiolum mit ca. 0,4 mm Durchmesser.

    Unter dem Mikroskop ist die umgrenzende Wand kaum auffindbar, besteht aber doch auch speziellen abgeflachten Einzelzellen. Ich denke also, es sind Cleistothecien.

    Zerdrückt man die Fruchtkörper, dann ertrinkt alles in Unmengen von Sporen und Asci. Die Asci sind 8-sporig.

    Die winzigen Sporen sind bei 400facher Vergrößerung sehr warzig/stachelig. Unter Öl kann man erahnen, dass das Sporenornament netzartig ist. Die Sporen messen 4-5 x 3-3,5 µm.

    Mit Ellis & Ellis komme ich irgendwie zu Anixiopsis fulvescens, der laut Index Fungorum jetzt Aphanoascus fulvescens heißen soll. Bei Wikipedia steht, dass die Art typisch für keratinhaltige Substrate sei - das passt. Außerdem soll das Ding pathogen sein... Bääh!


    Kennt jemand von Euch diesen Pilz? Liege ich hier halbwegs richtig?


    Herzliche Grüße

    Manfred

    Hallo ins Forum

    Ich habe da noch mal zwei allgemeine Fragen:


    1. Zur Zeit finde ich in meinen Dosen häufig kleine blaugraue Springschwänze, die munter an den Pilzchen rumknabbern. Habt Ihr das auch? Kann man was dagegen tun?


    2. Es gibt offenbar typische Arten für spezielle Substrate. Pilobolus oedipus kommt wohl (fast ?) nur auf Pferd. Schizothecium tetrasporum finde ich meist auf Hase/Karnickel, seltener auf Reh u.s.w.. Gibt es aber auch spezielle typische Arten für betimmte Biotope? Gibt es Arten, die man z. B. nur oder zumeist auf Hochmooren oder Trockenrasen findet?


    Viele Grüße

    Manfred

    Hallo ins Forum,

    heute Abend bin ich mal wieder auf Pilztour in meinen Plastedosen unterwegs.

    Und gleich in der ersten Dose der Knaller - meine Art Nr. 73!

    Auf Damwild-Köddeln aus Pälitzhof wuchsen flächendeckend winzige kleine Apothecien - also irgend etwas Thelebolus-artiges.... Unter dem Mikroskop dann die Überraschung:

    Fast runde Asci mit fast runden braunen extrem warzigen Sporen!

    Die Gattung war schnell klar und mit warzigen (nicht netzigen) Sporen kommen nicht mehr viele Arten infrage. Die Sporen waren nicht rund sondern sehr breit ellipsoid, 11-13 x 8-10 µm, der Längen-Breiten-Quotient liegt bei ca. 1,3. Somit komme ich zu Ascodesmis nigricans.

    Ich hoffe, dass ich damit richtig liege.

    Herzliche Grüße aus McPomm

    Manfred


    Viele kleine Apothecien...


    ...mit 8sporigen Asci...


    ...in denen braune warzige Sporen liegen.

    Hallo ins Forum,


    in den letzten Tagen hatte ich in meinen Proben Doratomyces (Cephalotrichum) gleich im Doppelpack!

    Leider habe ich keine vernünftigen Fotos hinbekommen?(. Schwarze Stielchen mit dunklen Sporen geben kein schönes Objekt für Makrobilder her... Auch unter dem Mikroskop war nicht viel zu sehen. Die conidiogenen Zellen konnte ich eher erahnen als schön ins Foto bringen - aber die Sporen waren sehr typisch. Bestimmt habe ich mit Ellis & Ellis, abgeglichen mit den Beschreibungen in Sandoval-Denis & al.


    Art 1 war Cephalotrichum microsporum, gewachsen nach zwei Monaten auf Damwild (Groß Quassow bei Neustrelitz)

    Sporen glatt und nur winzige 4-4,5 x 3 µm groß.


    Art 2 war Cephalotrichum nanum, gewachsen nach einem Monat auf Reh (Hartenland bei Wesenberg)

    Sporen extrem grobwarzig und 5 x 6 µm groß.


    Herzliche Grüße aus Pälitzhof

    Manfred

    Hallo ins Forum!

    Auf Reh kommen bei mir gerade schöne kleine Podosporas mit weißem Haarkranz!

    Die Frk. sind ca. 0,8 mm hoch und kaum ins Substrat eingesenkt.

    Die Sporen liegen in 8sporigen Asci uni- bis biseriat. Die Sporen haben eine langes Pedicel das fast die Länge des Kopfes erreicht. Am gegenüberliegenden Ende findet sich leicht dezentral eine Cauda. Seitlich am Pedicel finde ich keine Caudae, ob sich am Ende des Pedicels eine dünne Cauda befindet, konnte ich nicht klar erkennen. Die Sporen messen 40-43 x 22-24 µm.

    Ich komme beim Bestimmen (mit Lundqvist) klar in die Sect. Podospora. Mit den Sporenmaßen bleiben eigentlich nur P. pyriformis und P. perplexens. P. pyriformis soll aber nur spärlich behaart, später kahl sein.

    Somit käme ich zu P. perplexens. Diese Art wiederum soll schön uniseriat sein. Mein Fruchtkörper war da aber auch (!) biseriat. Wegen der Haare hab ich mich dann aber dennoch für diese Art entschieden.

    Ich hoffe, ich liege da richtig.

    Viele Grüße

    Manfred


    Fruchtkörper (hat die Haare schön):


    Asci (uni- bis biseriat):


    Haare (passen prima zu Fig 19 g im Lundqvist):


    Spore unreif:


    Spore reif:

    Hallo Norbert,

    herzlichen Dank für die schnelle Antwort! Wenn das wirklich C. fraudans ist, dann wäre das ja schön. In der DGfM-Kartierung ist noch nicht ein einziger Punkt in McPomm.

    Viele Grüße

    Manfred



    EDIT (2 Stunden später): Ich habe jetzt noch mal alles mit Moravec abgeglichen. Die Beschreibung, die Abbildungen, die Angaben zum Substrat —> Das sollte schon C. fraudans sein.

    Hallo Felli, hallo Nobi,

    den Fruchtkörper haben inzwischen die Springschwänze weitgehend aufgefressen. In der Leiche konnte ich aber zum Glück noch reife Sporen finden.

    Sie sind ornamentiert!!! Nur unter 1000er Vergrößerung und mit BWB findet man feine Warzen und kleine Grate! Die Fotos sind leider nicht gut, ich hoffe aber, dass es zum Bestimmen reicht.

    Mein Problem: ich habe den Moravec nicht. Könnt Ihr bitte für mich nachschauen, ob es C. fraudans oder C. cadaverina ist?

    Herzlichen Dank im Voraus!

    Manfred


    sporen.pdf

    Hallo ins Forum.

    Ron und Ginny - unsere Zwergkarnickel - waren wieder kreativ.

    Dieses Mal erfreuten sie mich mit einem kleinen (2 mm) orangen Becherling.

    Auf der Außenseite sind braune Pünktchen erkennbar, die sich im Mikroskop als kurze dickwandige Haare herausstellten. Diese sind ca. 100 µm lang (die randständigen auch etwas länger) und un-, ein- oder zweifach septiert. Die Haare an der Außenseite sind abgerundet braun, die randständigen zugespitzt, wobei die Spitzenzelle heller ist.

    Die Asci sind 250 x 20 µm operculat.

    Die Sporen sind ellipsoid (dabei aber fast rund) 15-16 x 13-14 µm, glatt, hyalin, mit granulärem Inhalt.

    Paraphysen zwischen den Asci sind spärlich septiert, unverzweigt, mit kopfigem Ende.

    Mit Richardson und Watling lande ich in der Gattung Cheilymenia. Bin ich da überhaupt richtig??? Wenn ja, dann ist die einzige Art, deren Beschreibung im Doveri zu meinen Beobachtungen passt, Cheilymenia fraudans.

    Herzliche Grüße

    Manfred


    Der Fruchtkörper


    ...hat die Haare schön...


    Haar Außenseite


    Haar am Becherrand


    Asci und Paraphysen


    Sporen