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letzter Beitrag von thorben96 am

Rutstroemia sydowiana

  • Hallo,


    diesen kleinen Becher findet man momentan (Anfang September) häufig an Blattstielen feuchter Eichenblätter.
    Bei gezielter Suche lässt sich der hier häufig finden, je länger ich auf den Boden mit den feuchten Blättern geschaut habe, desto mehr wurden es. Nach etwa 10 Stück hab ich dann aufgehört zu suchen.
    Makroskopisch mit R. petiolorum zu verwechseln, der auch an Eichen-Blattstielen vorkommen kann, dieser hat aber schmälere Sporen (x 3-4,5 µm).


    Mikrodaten:
    Sporen: 14-17 x 5-7 µm, Paraphysen bis 4(5) µm breit, Ascusporus mit Jod blau.
    Die Ascuslandschaft sieht unter dem Mikro mit Lugol sehr ansprechend bunt aus. Auffällig war auch noch, dass sich der untere Teil der Asci mit Lugol auffallend dunkel rot verfärbt.


    Rutstroemia sydowiana, Eichenblattstiel-Stromabecherling






    Viele Grüße,
    Matthias

    Je intensiver man sich mit Pilzen beschäftigt, desto komplizierter wird es, sie zu bestimmen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mreul ()

  • Hallo Matthias!


    Starke Mikros, starkes Makrobild!
    Das dextrinoide (rotbraune) Verfärben von Zellplasma in so manchem Ascus ist m.M. nach kein Merkmal.
    Ist irgendwie reife- /altersabhängig, kann mal verstärkt auftreten, dann wieder fehlen.


    VG Ingo W

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"
    oder wie sogar die Gnolme wissen:
    "Pilzis ne bloß von o'm anguck!! Unt'n auch wichtich is!" ==Gnolm2


    137-15 (Gebühr APR 2018) = 122+12 (APR 2018 Platz 4) = 134+1 (Segmentwette APR 2018) = 135+2 (schöner Falsch-Phal APR 2018 = 137+9 (3.Platz schöner Phal APR 2018) = 146-15 (Gebühr APR 2019) =131+9 (APR-Schnell-Joker-Bonus) = 140+4 (APR2019-Platzierungswette) = 144+3 vom Gnemil-APR-Nachrätsel = 147+9 (Phalplatzierungs-PCs) = 156 - 20 (Gebühr APR 2020) = 136



    Link: Nanzplan APÄ-2020

    Link: Gnolmengalerie

    Link: Phalabstimmung 2019

    Einmal editiert, zuletzt von Ingo W ()

  • Hallo Ingo,


    die Verfärbungen waren auch bei dem untersuchten Exemplar unterschiedlich, von schwach orange bis intensiv dunkelrot. Ich hab's oben nur dazugeschrieben, weil ich von den Farben so begeistert war. Dass es kein bestimmungsrelevantes Merkmal ist, davon bin ich auch ausgegangen. Allerdings wusste ich nicht nichts rechtes damit anzufangen. Danke für den Hinweis.


    Viele Grüße,
    Matthias

    Je intensiver man sich mit Pilzen beschäftigt, desto komplizierter wird es, sie zu bestimmen.

  • Ahoi!


    Fällt mir gerade auf, daß ich da auch mal noch was dazustellen könnte:


    Fund vom September 2015, an Blattstielen von Eichenlaub, kollin (südöstlich von Heidelberg). Bei feuchter Witterung auf lehmigem Boden.



    LG, Pablo.

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