Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    ein paar Leute werden diesen Fund aus Facebook kennen, aber ich möchte ihn hier gerne auch zeigen.

    Es geht dabei, um die Thyridaria triseptata, die ich am 09.04.24, an Crataegus gefunden hatte.

    So wie es aussieht könnte es ein Erstfund für Deutschland sein.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    im NSG Brachter Wald (Brüggen) konnte ich eine Penicillium sp. oder zumindest etwas ähnliches finden.

    Es gab zwei Fundorte, die relativ nah beieinander waren und beide die gleichen Anforderungen hatten.

    Der eine Fundort war ein offenenes Gelände, dass vorher überschwemmt war und das andere war ein schattiger Wald mit Tümpel, aber ebenfalls vorher überschwemmt.

    Daher vermute ich, dass diese Anamorphe Feuchtes Holz mag.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ein weiterer Fund , den ich machen konnte.

    Der Fundort war Brachter Wald (Brüggen) und wurde am 14.04.24 gemacht.

    Hier sind die Bilder:

    2.0 rechte Seite in der Mitte befinden sich, die weißen kleinen Kügelchen.


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    hier ist ein weiterer Fund, dieses mal auf den Früchten von der Betula (Birke).

    Der Fund stammt von dem NSG Brachter Wald (Brüggen) und wurde am 14.04.24

    Hier sind die Bilder:

    2.0 Achtung das Bild ist nur verwackelt, ansonsten scharf ;)


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letzten Sonntag 14.04.24 konnte ich mit Hans Bender im Brachter Wald (Brüggen, NRW) einige interessante Pilze finden.

    Dieser Pilz wuchs an Totholz in einem Eichen-Buchenmischwald.

    Es handelt sich dabei, um Gonytrichum macrocladum.

    Er sieht ähnlich aus wie eine Menispora ist unter dem Mikroskop verschieden.

    Für Deutschland ist das laut Pilze-Deutschland der 2. Fund, dafür ist er weltweit verbreitet.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo Ingo,


    eine schöne Doku, eines häufigen, aber selten gezeigten Anamorphe.

    Ich kann dir bei der Bestimmung nicht helfen, denn ich landete ebenfalls bei einer Codinaeella lutea/fertilis und habe mich für Codinaeella sp. entschieden.


    VG : Thorben

    Hallo Bernd,

    6) überall wachsen so kleine gestielte weiße Bäumchen, wie kriegt man die präpariert? Und wo gehören die hin?

    das könnte Oedocephalum pallidum sein.

    Mach einen Wassertropfen auf dem Objektträger.

    Dann mit einer Pinzette den Zygomyceten packen und auf den Wassertropfen ablegen, so würde ich das machen.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch gerne eine Peziza varia zeigen, die ich am 07.04.24 in einem Pappelwald machen konnte.

    Auf Facebook wurde gut diskutiert, denn auch die Peziza arvernensis kann so aussehen, besonders die 2 Kerne an den Polen.

    Letztendlich hat sich Nicola van Vooren gemeldet, der diesen Pilz auch bei Peziza varia sieht.

    Allerdings müsste man den Fund sequenzieren, um zu sehen, wie nah dieser Fund der Peziza varia steht.

    Vielleicht geschieht eine Sequenzierung in Zukunft.

    Da es noch kein Portrait gibt, fange ich doch einfach mal damit an.

    Hier sind die Bilder:

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    3. Excipulum


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    8. Reaktion auf Lugol


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    VG : Thorben

    Hallo Ingo,


    das sollte Helicosporium vegestum sein, die Anamorphe von Tubeufia cerea.

    Wenn du es richtig nehmen willst, dann legst du ihn unter Tubeufia cerea ab.

    Noch besser du benutzt beide Namen, weil der ehemalige Name der Anamorphe geläufiger ist.

    Du kannst auch hiermit vergleichen:


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich an einem alten Krautstängel, eine Dendryphion comosum finden.

    Für mich ein persönlicher Erstfund, obwohl dieser Hyphomycet nicht selten sein soll.

    Wahrscheinlich wird die Dendryphion comosum gerne mit Periconia und/oder Phragmocephala atra verwechselt.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo Werner,


    ich habe mir gerade den Schlüssel von Jaklitsch angeschaut und dort steht auch, dass die H. auranteffusa hellere Farben hat.

    Eine andere Beschreibung von der Uni Gießen (Siehe hier) schreibt, dass die H. rodmanii kleinere Sporen besitzt.

    Ich denke damit geht es zu der H. auranteffusa, den ich dann auch so kartieren werden.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    seit dem 03.09.23 liegt bei mir eine orangene Hypocrea, die ich meistens gemieden hatte.

    Der Fundort war ein liegender Ast (Fagus) von einem Buchenwald.

    Heute habe ich in dem sauren Apfel gebissen und sie zu ende Bearbeitet (Mikroskopiert war sie schon).

    Das Ergebnis ist wie erhofft...nicht eingetreten.

    Meine Vermutung war eine Hypocrea auranteffusa, aber es gibt auch noch ähnliche Arten.

    Dann Test mit KOH-3 gemacht und bemerkt, dass sich die Zellen plötzlich orange/braun verfärben.

    Mich gefreut und dachte, jo das ist dann wohl die H. auranteffusa, nur das diese Art keine Reaktion zeigt.....

    Dann bin ich auf die H. rodmanii gestoßen und konnte mich damit anfreunden, bis ich auf dem Makrofoto gesehen habe, das sich Rhizomorphe bei den Frk. befinden.

    Schon bin ich wieder bei H. auranteffusa gekommen, aber dieses mal mit Zweifel.

    Zufällig bei H. rodmanii die Funddaten durchgelesen und siehe da, auch bei dieser Art waren Rhizomorphe vorhanden ;(

    Jetzt habe ich keine Lust mehr und lasse diese Hypocrea als Hypocrea cf. rodmanii/aurantioffusa stehen :)

    Achso, es gibt 2 Sporentypen die runden Sporen und die länglichen Sporen, so dass es auch 2 Sporenmessungen gibt.


    Längliche Sporen:

    Sporen[95% • 16 • • • ] = 4 - 4,8 - 5,7 x 2,8 - 3,2 - 3,6 µm


    Runde Sporen:

    Sporen[95% • 23 • • • ] = 3,8 - 4,2 - 4,6 x 3,5 - 3,8 - 4,2 µm


    Hier sind die Bilder:

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    4. KOH-3%


    5. KOH-3 %


    6. KOH-3%


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    8. Anamorphe


    9. Anordnung der Sporen im Ascus


    10. Sporen sind nicht glatt, sondern feinwarzig


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    diese "Rindenpilze" sind nicht so meins, aber immer mal wieder sammel ich etwas ein und freue mich, wenn ich auch mal einen bestimmen kann :)

    In diesem Fall ist eine Dacryobolus karstenii, die ich am 28.02.24 an einem Stamm einer Kiefer (Pinus sylvestris) finden konnte.

    Ich glaube nicht, dass dieser Pilz so selten ist.

    Meinen Fund hatte ich zuerst in KOH Mikroskopiert und keine Zystiden finden, weil diese sich auflösen, erst als ich auf diese Art gestoßen bin habe ich das KOH mal weggelassen.

    Danach ist es wie Zauberrei und man kann viele Elderstäbe ähh Zystiden sehen ;)

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich mache mal weiter Werbung für interessante Anamorphe Pilze.

    In diesem Fall geht es, um eine Chaetoconis cf. polygoni, die ich am 28.03.24 finden konnte.

    Der eine würde jetzt sagen, schau das passt doch mit der Artbeschreibung überein, aber da bin ich pingelig und sage, dass das Substrat nicht übereinstimmt.

    Wer weitersucht, der wird einen Fund in der CBS (Westerdijkt Fungal Institute) Datenbank finden.

    Und ja Fund in der Datenbank wurde auch auf eine Fallopia gemacht.

    Allerdings wurden so wenig Funde gemacht, dass voreilige Schlüsse nicht angebracht sind.

    Trotzdem bin ich gespannt, ob ihr diesen Pilz auch irgendwann einmal finden werdet.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 28.01.24 habe ich erneut eine Aufsammlung eingesammelt und bearbeitet.

    Seit dem konnte ich öfters sehen und auch auf Facebook haben ihn einige finden können.

    Entweder die Zeit ist gerade günstig oder dieser Art ist nicht häufig.

    Es ist auf jeden Fall immer wieder interessant einen Fund zu machen.

    Hier sind die Bilder:

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    2.2 Anmerkung: Die Spore ganz unten ist tot. Es wurden nur vitale Sporen gemessen.


    VG : Thorben

    Es ist auch für mich ein Schock. :(

    Mein ausdrückliches Beileid an Norberts Familie :(   

    Ihr habt ihn das ganze Leben gekannt und für euch wird es am schwersten sein, den geliebten Menschen nicht mehr um sich zu wissen.

    Daher wünsche ich euch alle Zeit und Kraft, um über diese schwierige Zeit hinweg zukommen.


    Ich wusste von seiner Krankheit, aber hatte gedacht, dass es besser wird :(

    Leider kannte ich Nobi auch nicht persönlich, aber die Konversationen waren immer spitze und hatte gehofft ihn auch irgendwann einmal persönlich kennenlernen zu dürfen.

    Man wird ihn auf jeden Fall vermissen, nicht nur wegen den coprophilen Pilzen, auch wegen seiner anderen Beiträge und speziell den Menschen an sich.

    Aber ich bin mir sicher, dass Nobi jetzt oben alle gut Unterhalten wird und vielleicht gibt es dort auch Dungpilze ;)


    R.I.P Norbert Heine (Nobi)

    Hallo Karl,

    ich kann momentan nicht nachvollziehen, warum der Fund von Lothar nicht in Mykis steht, habe aber jetzt die Funddaten und werde sie übernehmen.
    M. isariphora 14.08.2015 an abgestorbeenm Spross von Stellaria holostea.
    Danke auch für Deine Recheche

    Der Fund steht auf Mykis, nur das Mykis die Mycosphaerella isariphora und Septoria stellariae getrennt listet, auf der NRW Liste beides Synonymisiert wird.


    VG : Thorben

    Hallo Karl,


    die Phacellium episphaerium ist nicht mit der Mycosphaerella isariphora verwandt.

    Dieser Irrtum wurde durch diese Seite und der Notiz verursacht:

    Mycosphaerella isariphora – Plant Parasites of Europe

    Ich habe mir die Literatur (die oben in der Seite genannt wird) besorgt und nachgelesen.

    Siehe da, Verkley et. al. (2013) haben die M. isariphora und P. episphaerium nicht erwähnt, sondern nur Septoria stellariae in ihrer Liste erwähnt.

    Nachzulesen: Sizing up Septoria


    Dann habe ich mir die Arbeit von Mułenko & Kozłowska (2010) angeschaut, da diese auch in der Notiz erwähnt wurde.

    Die Autoren nehmen halt Bezug, dass die P. episphaerium neben oder direkt an der M. isariphora wächst, schreiben aber im nächsten Satz, dass P. episphaerium nicht die Anamorphe ist.

    Das kann man hier nachlesen auf Seite 423 :

    https://ia904504.us.archive.org/26/items/polish-botanical-journal-55-002-417-440/polish-botanical-journal-55-002-417-440.pdf


    Ich fürchte der Autor, der auf bladmineerder, den Eintrag zu der Mycosphaerella gemacht hat, hat etwas völlig falsch verstanden und interpretiert.


    Achso, es gibt Sequenzen von der Septoria stellariae.


    VG : Thorben

    Hallo Karl,

    Mycosphaerella isariphora neu für NRW und Zweitfund für Deutschland ist schon richtig und es sind sogar beide Funde auf dem gleichen Wirt.
    Wahrscheinlich bist Du bei Deiner Korrektur auf Pyreneutypella isariphora gerutscht.


    Das steht in der Liste, denke aber das der Fund von Lothar, die Septoria stellariae ist.

    Zumindest steht die Septoria stellariae auch als Fund von 2015 auf Pilze-Deutschland.

    Jetzt ist halt die Frage, ob die S. stellariae die Anamorphe von M. isariphora ist.

    Eine interessante Notiz dazu kann man auf folgender Seite lesen, wo bezweifelt wird, dass die S. stellariae die Anamorphe von M. isariphora ist und das die Phacellium episphaerium die Anamorphe sein könnte.

    Mycosphaerella isariphora – Plant Parasites of Europe


    Ich werde mal jemanden fragen, der sich mit dieser Gattung auskennt und sicherlich auch über den Stand der Anamorphe bescheid weiß.

    Sobald ich mehr weiß melde ich mich.


    VG : Thorben