Beiträge von Mreul

    Hallo Patrick,


    cool, meine erste Caloplaca hat nun einen Namen. Und es wird sicher nicht die letzte sein, soviel ist sicher. :)

    Habe bereits weiter Pflastersteine im Garten inspiziert, Lecanora sempiallida, crenulata und Lecidella stigmatea sind drauf, eben auch auf dieser Treppe. Lecanora albescens vermute ich auf Pflastern am Weg, aber da bin ich noch unsicher. Stelle die am Wochenende mal ein, leider kaum reife Sporen da. Verrucaria oder Aspicilia hab ich noch keine entdeckt.

    Direkt neben der Caloplaca aber Candelariella aurella, die ich nun schon von mehreren Stellen im Garten kenne (jeweils mikroskopisch geprüft):


    Und das wie hier zu sehen direkt neben Caloplaca crenulatella, dazu links unten schwarze Lecidella stigmatea:


    Weiterer Bestand im Garten: An Holunder die vielsporige Lecanora sambuci und Xanthoria parietina sowieso. An Mauer Lecanora muralis und Rusavskia elegens und an Apfelbaum Candelariella efflorescens agg, steril. Dazu mindestens drei nicht näher untersuchte Blattflechten.

    Flechtenparasiten hab ich auch im Garten, die kenn ich dort ja schon länger: Illosporiosis christiansenii, Marchandiomyces aurantiacus und Lichenoconium xanthoriae.

    Also ordentlich was los.


    Am Wochenende geh ich wieder Flechten und Pilze suchen.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hi Nobi,


    die kleine gelbe Flechte solltest Du mal mit Candelariella vergleichen. Vermutlich C. aurella, die hab ich auch im Garten. Sollte 8-sporig sein, unseptierte Sporen mit vital vielen kleinen Tröpfchen. Sollte als Gattung mit KOH nicht reagieren, ähnliche Caloplacas reagieren intensiv rot, wie in meinem kürzlich eingestellten Caloplaca-Thread.


    Dieter, Encoelia furfuracea hatte ich bei uns auch schon, bloß war der Standort in den letzten Jahren leer geblieben. Aber dorthin könnten wir trotzdem mal hin, da gibt auch schöne Flechten. :)


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hi Ingo,


    danke, demnächst stelle ich bestimmt auch noch ein paar "normale" Becherchen ein bei denen Du mitreden kannst, muss nur mal die Zeit dafür finden.


    Hallo Patrick,


    Deine Antwort bringt mich ein gutes Stück weiter, denn nun weiß ich sicher, dass ich nicht völlig falsch suche. Danke sehr.

    Habe mir das Ganze dann nochmal angeschaut.

    War nach der Arbeit schnell draußen und hab sie etwas trockener erwischt. Als ich die ersten Fotos aufgenommen hab, hat es geregnet.


    Hier der Standort, Mörtel ist da keiner:


    Und noch ein paar Details, die jetzt trockeneren Bilder sehen schon zum guten Teil mehr orange aus (ist die exakt gleiche Stelle fotografiert):



    Ich sehe für holocarpa, die makroskopisch zweifelsfrei super passt, ein gewaltiges mikroskopisches Problem mit den Sporen. Habe jetzt auch noch in anderer Literatur als dem Wirth nachgelesen, z.B. hier. Demnach gehen die Sporen immer so bis 13,5, maximal etwas über 15µm. Die hier fangen bei 17µm an, das ist also schon weitab der normalen Schwankungen. Zudem schlüssle ich bei der Breite der Sporensepte aus, die ja erkennbar unter 1/4 der Sporenlänge ausmacht. Auch in angetrocknetem Zustand wird da nichts anderes draus.

    Oder kennst Du Literatur in der das anders beschrieben ist oder hast andere Erfahrungen?

    Auch mit o.g. Literatur lande ich wieder bei crenulatella, auch finde ich keine weitere Art mit derart großen Sporen, die makroskopisch einigermaßen hinkommt.


    Was hältst Du davon?


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hi Dieter,


    jetzt muss ich mal widersprechen. :)

    Die Stropharia hat einen gut erkennbaren Ring, deutliche Schüppchen, blasst nicht deutlich aus, sondern ist lang intensiv grün. Damit ist das S. aeruginosa, die wie pseudocyanea auch Cheilo-Leptozystiden hat. Zwischen den zwei Arten sind v.a. die makroskopischen Merkmale bedeutend.


    Bei der Amanita wäre ich eher bei citrina gewesen, aber über etwaige Reaktionen weiß ich da nix.


    Viele Grüße,

    Matthias


    PS: So schöne Cystodermas hätt ich auch mal gerne, die sind schon einmalig genial.

    Hallo Björn,


    schöne Funde mal wieder, auch wenn ich von Basidio-Krusten nicht viel verstehe. Nur so eine Tulasnella habe ich schon mal mikroskopiert.


    Zur Nectria, da bin ich völlig bei Dir, eine Sporen reicht da für nigrescens nicht, da müssen von 100 schon einige Sporen regelmäßig mehrfach septiert sein. Bei meiner cinnabarina hab ich von etwa 250 betrachteten Sporen keine einzige mit mehreren Septen finden können.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Eike,


    vergleiche mal mit Dothiorella sarmentorum.

    Die Art ist die häufigste bei uns und wächst an allen möglichen Substraten, hab ich inzwischen auch im eigenen Garten an Rosa sp gefunden.

    In meinem Verlinkten Beitrag hab ich auch Literatur-Links drin.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hi Björn,


    ist bei mir genau andersrum, bei kein Fan vom Chemie-Beträufeln, ich seziere lieber alles unter dem Mikro. Bin immer froh, wenn es was schönes an Sporen oder Asci zu sehen gibt. Daher sind auch besonders Flechten mit Apothezien oder Perithezien interessant. Was nichts zum Mikroskopieren hat, das lasse ich vorerst (was nicht heißt, dass ich das nicht auch noch mal mache).

    Oftmals gibt es auch im Netz kaum anständige Mikros selbst von häufigen Flechten, und wenn, dann sind die Strukturen oft tot. Auch das ist nochmal ein Ansporn für mich, mal alles vital zu untersuchen.

    Und einfach muss es wegen mir nicht sein, inoperculate Becher sind das ja auch nicht, Anamorphen noch weniger. Wenn was keinen Namen hat oder nicht klar bestimmbar ist, stört das nicht, Hauptsache alles ist dokumentiert, was machbar ist.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    das passt ohne Zweifel. P. crystallinus fängt bei den Sporen etwa bei 8µm an und geht i.d.R. bis 10µm, alle anderen Arten sind ja offensichtlich auszuschließen.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hi,


    zu 1 hat Pablo ja schon alles gesagt.

    Bei 2 kann ich noch ergänzen, dass man etwa in der Mitte zwischen den beiden Zystiden Basidien erkennen kann, so kleine dünne "Spritzel" die minimal aus der roten Masse herausragen sind die Sterigmen. Mycenas haben nie kristallbesetzte Zystiden (das am Kopf der Zystiden sind Kristallanlagerungen).

    Bei 3 hättest Du unterm Mikroskop schöne, große, ornamentierte Sporen, lohnt sich also immer sowas anzusehen.

    4 ist Lachnellula occidentalis, die gut erkennbar ist an den großen Sporen. Andere Arten der Gattung haben kleinere, daher ist die Art auch eigentlich ein guter "Anfängerpilz", da hier alle Strukturen recht groß sind. Die elliptischen Dinger sind natürlich die Sporen, die länglichen Elemente kann ich nicht wirklich deuten, wahrscheinlich irgendwelche Hyphen vielleicht am unteren Rand des Bechers. Sehen irgendwie nicht nach Haaren oder Paraphysen aus.

    Generell für die Mikroskopie von kleinen Ascos: Wie Palo schon schrieb, ist es wichtig die Strukturen in Wasser vital zu betrachten, da Inhalte von Sporen, Paraphysen usw. bestimmungsentscheidend sein können. Hier ist das Ganze einfach, ist aber nicht immer so. Zusätzlich kann man dann schon auch in Kongorot was anschauen, wenn man dann besser sieht, brauche ich aber eigentlich nicht unbedingt. Meistens empfiehlt sich auch ein Präparat mit Lugol (nicht Melzers) zu machen, um die Reaktion des Ascusporus zu sehen.

    Zum Präparieren: Es reicht für den Anfang sich ein bisschen was aus dem Hymenium, also der Scheibe des Bechers, rauszukratzen, dann hat man schon mal die Asci, Sporen und Paraphysen parat. Dann kann man noch ein Stück von der Seite abzupfen oder schneiden, dann sieht man die Haare und Randzellen, letzteres kann aber schwierig sein. Wichtig ist nur, dass man sich immer bewusst ist, was man anschaut, also von welcher Stelle die Strukturen stammen.

    Oft lohnt es sich auch das Präparat unter leichtem Druck etwas hin- und herzubewegen, das mach ich gerne recht unkonventionell, so erreicht man, dass die Strukturen etwas auseinander gehen und die Einzelelemente besser sichtbar werden. Man darf nur nicht zu fest drücken, ist letztendlich eine Erfahrungssache.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Joe,


    14 ist höchstwahrscheinlich eine Hemimycena, aber man bräuchte die Hutoberseite um kleine Vertreter von Mycena insbesondere die der Sektion Sacchariferae sicher auszuschließen, letztere hätte feine Körnchen auf der Oberfläche. Wenn es eine Hemimycena ist wäre mauretanica naheliegend, aber leider ist in der Gattung makroskopisch nahezu keine Sicherheit zu bekommen. Mikroskopisch sind die meisten zwar gut charakterisiert, sind aber oft recht aufwändig in der Untersuchung.


    Die Anamorphe der Nectria, Nr. 20, würde ich auch als gestielt bezeichnen. Bleiben also nur cinnabarina oder nigrescens, wobei ich gefühlt bei ersterer wäre.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    danke sehr für die Bestätigung. Die Art scheint ja bei typischer Ausprägung gut kenntlich.

    Die Blattflechten lasse ich vorerst mal sein, das wird sonst zu viel.

    Schon der Wahnsinn, was in einem Garten so alles los ist, bin schon in ein paar wenigen Untersuchungstagen bei über 10 Arten von Flechten.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hi Leute,


    Caloplacas interessieren mich irgendwie besonders. Umso mehr hab ich mich gefreut, heute eine im Garten gefunden zu haben. An Betonsteinen einer Treppe im Garten. Durch die recht großen Sporen schlüssle ich mit Wirth auf C. crenulatella.

    C. holocarpa und oasis sehen z.B. auch sehr ähnlich aus, aber da müssten doch die Sporen kleiner sein. Da ich aber noch keinerlei Überblick habe und mich stur auf Ausschlüsselungen verlassen muss, frage ich hier lieber mal nach, gerade bei so einer Großgattung. Denke aber so viele halbwegs häufige Arten auf Betonsteinen sind es gar nicht, oder?.











    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Flechtenfreunde,


    wie angekündigt, stelle ich noch einige Flechten vom Garten ein. Hier bin ich mir eigentlich alleine schon wegen der Häufigkeit recht sicher, Lecanora muralis vor mir zu haben. Wieder an Kunststein einer Gartenmauer bei mir im Garten.

    Eine Sache würde mich bezüglich der Sporen aber sehr interessieren: Ich finde hier regelmäßig in der Mitte eingeschnürte Sporen (siehe Sporenbild ganz rechts), ist das normal, sind die irgendwie einfach atypisch ausgeprägt oder hat das vielleicht sogar eine Bedeutung für die Bestimmung?

    Auf einigen Bildern sind noch andere Flechten zu sehen, die habe ich als Rusavskia elegans (Bild 1, oranger Fleck), Candelariella aurella (Bild 2, gelbe Pünktchen oben rechts und links) und Lecidella stigmatea (Bild 2, schwarze Pünktchen oben links) bestimmt. Das blattartige Gebilde in Bild 2 neben der Lecanora hab ich nicht angeschaut. Auf alle Fälle viel los an solchen Mauern. :)









    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo zusammen, hallo Patrick,


    bei einem Kurs wäre ich natürlich gerne dabei, aber nach Kiel wären es etwas unter 700km von hier.

    Marias Idee eine eigene Rubrik einzurichten, finde ich auch gut.

    Das kann ich nur unterschreiben. In nächster Zeit werde ich sicherlich einige Arten hier einstellen, da mich das Thema Flechten nun immer mehr interessiert, besonders die, die Apothezien bilden, da ich ja auch gerne kleine Becherlinge bearbeite.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Patrick,


    wow, danke sehr für die kompetente Auskunft. Ich fürchte, ich muss Dich wegen Flechten noch öfter mit einigen Fragen belästigen. ;)


    Eine Frage hätte ich gleich noch weil Du Caloplaca erwähnst:

    Im Wirt steht, dass bei der Abgrenzung zwischen citrina, flavocitrina und austrocitrina oftmals sogar genetische Untersuchungen für die Abgrenzung nötig sind. Gibt es da dann doch klare Unterscheidungsmöglichkeiten, wenn Du hier nach einen Bild schon flavocitrina vermutest?


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    schöne Funde mal wieder und Glückwunsch zur Lamproderma. Ich habe bislang nur dreimal eine Lamproderma gefunden (pulchellum, scintillans und sp halb zerfallen).

    Die Physcia ist wirklich eine Augenweide, sowas will ich mir dieses Jahr auch mal näher ansehen.


    Die Cyclaneusma niveum - wie hast Du die genau von minus abgegrenzt?


    Die fehlende Reaktion bei der Lachnellula dürfte schon am Reifegrad liegen, bloß ich würd bei Ascomyceten immer Lugol statt Melzers verwenden, mit letzterem bekommst Du hemiamyloide Reaktionen schlechter mit.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Claudia,


    ein paar Tipps hätte ich noch:


    1b: sieht sehr nach Gerronema (= Chrysomphalina) strombodes aus. Vergleiche mal z.B. hier. Für die habituell ähnliche Arrhenia epichysium ist mir der klar zu hell. AUf jeden Fall ist das was Besonderes.

    4: Kann auch gut eine Tephrocybe sein, z.B. T. platypus. Wobei da wirkliche Sicherheit nur mikroskopisch geht und mit eventuell ähnlichen Trichterlingen kenne ich mich nicht so aus, da ich Clitocybe nicht weiter bearbeite.

    3 sieht etwas nach einem Rübling, Gymnopus, aus. Wobei mir da eine zündende Idee fehlt, wenn es überhaupt einer ist.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    habe heute den Wirth erhalten. Auch wenn ich die Schlüssel noch nicht konsequent nutzen kann, deutet doch alles, was ich dort und im Netz finde auf L. dispersa hin. Auch die Beschreibung, die Du eingestellt hast, passt sehr genau. Daher traue ich mir jetzt zu, die Art als L. dispersa zu bezeichnen.

    Danke Dir nochmals, das wird sicher nicht die letzte Flechte sein, die ich hier einstelle. :)


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    ja, die Art sieht so aus. Aber das tun wohl auch noch einige andere, dachte mir schon, dass das in dem Umfeld nicht mehr so leicht ist wie bei Lecidella. Mal sehen, wenn ich den Wirth habe, vielleicht komm ich damit noch weiter. Bleibt spannend.

    Auf alle Fälle vielen Dank für die Unterstützung.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Servus zusammen,


    habe ja bereits ein paar Saccobolus vorgestellt, hier wieder einer, den Torsten mir zugeschickt hat, an Schafdung. Habe die Art auch schon selbst gefunden, aber so schön bekommt man sie nicht alle Tage.

    Da ich den auch in letzter Zeit nicht mehr fotografiert habe und ohnehin ausführlich dokumentieren wollte, hab ich mich mal ausgetobt:



















    Mit Lugol gibt es bei Saccobolus immer eine farbenprächtige Vorstellung:








    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    da ich keine brauchbaren Apos mehr übrig hatte, bin ich nochmal mit Taschenlampe raus. Gar nicht so einfach in der Dunkelheit ein anständiges Fotos hinzubekommen. :D

    Egal, musste sein:



    Das ist mit KOH 20% gemacht, reagiert sofort so saftig grün wie auf dem Foto und bleibt auch so.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Flechtenfreunde,


    habe im Garten bei mir unmittelbar neben der kürzlich angefragten Lecidella stigmatea (also auch auf Beton-Zaunpfahl) noch weitere kleine Apothezien entdeckt. Ich könnte mir vorstellen, dass das Richtung Lecanora geht, aber noch hab ich keine Literatur darüber. Der Wirth ist bestellt, also im Laufe der nächsten Woche kann ich dann auch selber nachschlagen.

    Lässt sich zu den kleinen anhand der Fotos was sagen?





    Sporen:



    Asci + Paraphysen:





    Apothezienrand:





    IKI-Reaktion: Nicht so schön knallblau wie beider Lecidella, aber auch intensiv





    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Chris,


    kann es sein, dass Du meist recht unreife Sporen gemessen hast, also solche, wie auf den Bildern, evtl. auch noch an den Basidien hängend?

    Ansonsten eine typische Mycena mirata, bloß fangen die Sporen da normalerweise bei 9µm Länge an. Was anderes kann ich mir aber nicht vorstellen.

    Die stacheligen Dinger sind schon Cheilozystiden, die wachsen auch mal ein bisschen entfernt von der Schneide und sind dann oft einzeln im Präparat zu finden.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    wenn das so ist, so lange Haare kann nivea eigentlich nicht. Die Angaben passen insgesamt klar besser zu montana. Sieht man mal wieder, wie man sich nach Fotos alleine täuschen kann.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Hallo Björn,


    bei den Rindenpilzen kann ich kaum mitreden, aber bei Nr. 5:

    Du beschreibst bei dem Becherchen ja die Haare mit Tröpfchen, sieht man zwar auf dem Bild nicht sehr deutlich, aber das sind Harztropfen. Dadurch ist die Gattung klar: Dasyscyphella.

    D. nivea ist die häufigste Art und dazu gehört auch dein Fund.

    D. crystallina hat größere Sporen und keine Haken, D. montana weniger regelmäßig apikal verdickte Haare. Die Arten hat Ingo auf seiner Seite schön dargestellt.

    Ähnliche Lachnum-Arten haben deutlich raue Haare ohne Harz.


    Viele Grüße,

    Matthias